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	<title>Koi-Hobby &#187; Wasser für Koi</title>
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		<title>Gasumsetzung in Teichsystemen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 12:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wasser für Koi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gas Umsetzung in Wassersystemen  In Wasser steckt viel mehr, es gibt gelöste Nährstoffe, Chemikalien, Feststoffe und Gase.   Während alle Bestandteile auch individuell wichtige Funktionen erfüllen, so ist es doch das Zusammenspiel aller,  die eine geeignete Wasserqualität bestimmen.  Es ist Voraussetzung und wesentlicher Bestandteil für konzentrierte Wasserkulturen die gelösten Gase zu kontrollieren. Es gibt 4 Hauptgase, die in Brutwasser gelöst sind: Sauerstoff (O2), Kohlendioxid (CO2), Stickstoff (N2) und Argon (Ar). Diese Gase sind alle in der Atmosphäre nachweisbar, allerdings in verschiedenen Konzentratione n und jedes Gas hat eine unterschiedliche Lösbarkeit im Wasser. Der Unterschied zwischen ihnen ist jedoch,  ob wir sie im Wasser wollen oder nicht. Kommt Luft in Kontakt mit Wasser, werden lose Gase (O2, CO2, N2 und Ar)  im Wasser gelöst bis der Druck des Gases im Wasser dem in der Luft entspricht.  Dieser Zustand wird als Sättigung bezeichnet. Ist die Konzentration von Gas im Wasser schwächer als sie theoretisch bei einer bestimmten  Temperatur, Druck und Salzgehalt sein sollte, spricht man von einer Untersättigung.  Eine Übersättigung tritt dann auf, wenn das Gegenteil der Fall ist: die Konzentration ist höher  als der theoretische Wert. In Teichsystemen passt sich die Physiologie der Tiere der jeweiligen Beschaffenheit des Gases an:  es entwickelt sich eine Tendenz zu Überoder Untersättigung.  Ist die Art des Gases bekannt, welches das Tier verbraucht, z.B. O2,  dann wird die Konzentration sehr wahrscheinlich untersättigt sein und die Zielsetzung eines Behandlungssystems wäre den Gehalt des Gases zu erhöhen, welches verbraucht wird.  Auf der anderen Seite würde ein Gas wie Kohlendioxid, welches von Kulturarten produziert wird, zur Übersättigung tendieren. Eine geeignete Behandlungsanlage würde nun die Konzentration im Wasser verringern.  Die Technologie die hinter diesen Vorgängen steckt basiert auf den Grundprinzipien des Gasaustauschs. Die Theorie des Gasaustauschs beruht auf einem Prozess, in welchem eine gasförmige Masse letztendlich in Wasser aufgelöst oder sogar aus diesem ausgetrieben wird. Dieser Prozess findet in vielen kleinen Schritten statt. Zuerst wandelt sich die Hauptmasse des Gases zu Flüssiggas. Hierbei diffundieren die Gasmoleküle durch das flächenförmige Gas und durch die flächenförmige flüssige Schicht. Der Grad, bei welchem das Gas von Luft zu Wasser wird oder umgekehrt, hängt von der Fläche des Flüssiggases und der Differenz zwischen der Sättigungskonzentration und der eigentlichen Konzentration im Wasser ab.  Diese geben die Richtung und den Grad des Gastransfers in der Gas-Wasser Verbindung an. Henrys Law bestimmt die maximale Lösbarkeit von Gas unter vorgegebenen  physikalischen Bedingungen: das Sättigungslevel. Die Lösbarkeit von Gas hängt von der Temperatur, Salzgehalt, atmosphärischem Druck und dem Stoffmengengehalt des Gases ab. Die Lösbarkeit nimmt ab, sobald die Temperatur oder der Salzgehalt steigt. Zum Beispiel ist das Sättigungslevel von gelöstem Sauerstoff niedriger in Warmwassersystemen, als in Kaltwassersystemen. Die Löslichkeit von Gas nimmt zu wenn der totale Druck (Summe aus atmosphärischem und hydrostatischem Druck) oder aber der Stoffmengengehalt steigt. Anders gesagt: das Sättigungslevel steigt, wenn der totale Druck des Systems steigt. Mit diesen Grundregeln der Lösbarkeit ausgerüstet, können wir diese auf den Austausch von Gas in offenen Wassersystemen anwenden.     Der Grad der Auflösung von Gas in Wasser entspricht dem Verhältnis zu:   • der Differenz zwischen der eigentlichen und der Sättigungskonzentration des Gases in der Lösung, Cs - C • die Fläche des Flüssiggases, A (m²) • die Stärke der flüssigen Schicht, d • das Volumen des Wassers, in welches das Gas eindringt, V • der Diffusionskoeffizient, D   dC = KL . a. (Cs-C) dt   dC = Grad des Gastransfers dt   KL. a = allgemeinen Massentransferkoeffizient = D.A                      [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/gasumsetzung_in_teichsystemen.html">Gasumsetzung in Teichsystemen</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Gas Umsetzung in Wassersystemen</p>
<p><span id="more-526"></span> In Wasser steckt viel mehr, es gibt gelöste Nährstoffe, Chemikalien, Feststoffe und Gase.<br />
 <br />
Während alle Bestandteile auch individuell wichtige Funktionen erfüllen, so ist es doch das Zusammenspiel aller,<br />
 die eine geeignete Wasserqualität bestimmen. <br />
Es ist Voraussetzung und wesentlicher Bestandteil für konzentrierte Wasserkulturen die gelösten Gase zu kontrollieren.<br />
Es gibt 4 Hauptgase, die in Brutwasser gelöst sind: Sauerstoff (O2), Kohlendioxid (CO2), Stickstoff (N2) und Argon (Ar).<br />
Diese Gase sind alle in der Atmosphäre nachweisbar, allerdings in verschiedenen Konzentratione<br />
n und jedes Gas hat eine unterschiedliche Lösbarkeit im Wasser. Der Unterschied zwischen ihnen ist jedoch,<br />
 ob wir sie im Wasser wollen oder nicht. Kommt Luft in Kontakt mit Wasser, werden lose Gase (O2, CO2, N2 und Ar)<br />
 im Wasser gelöst bis der Druck des Gases im Wasser dem in der Luft entspricht. <br />
Dieser Zustand wird als Sättigung bezeichnet.<br />
Ist die Konzentration von Gas im Wasser schwächer als sie theoretisch bei einer bestimmten <br />
Temperatur, Druck und Salzgehalt sein sollte, spricht man von einer Untersättigung. <br />
Eine Übersättigung tritt dann auf, wenn das Gegenteil der Fall ist: die Konzentration ist höher <br />
als der theoretische Wert.<br />
In Teichsystemen passt sich die Physiologie der Tiere der jeweiligen Beschaffenheit des Gases an:<br />
 es entwickelt sich eine Tendenz zu Überoder Untersättigung. <br />
Ist die Art des Gases bekannt, welches das Tier verbraucht, z.B. O2, <br />
dann wird die Konzentration sehr wahrscheinlich untersättigt sein und die Zielsetzung eines Behandlungssystems wäre den Gehalt des Gases zu erhöhen, welches verbraucht wird.<br />
 Auf der anderen Seite würde ein Gas wie Kohlendioxid, welches von Kulturarten produziert wird, zur Übersättigung tendieren. Eine geeignete Behandlungsanlage würde nun die Konzentration im Wasser verringern. <br />
Die Technologie die hinter diesen Vorgängen steckt basiert auf den Grundprinzipien des Gasaustauschs.<br />
Die Theorie des Gasaustauschs beruht auf einem Prozess, in welchem eine gasförmige Masse letztendlich in Wasser aufgelöst oder sogar aus diesem ausgetrieben wird. Dieser Prozess findet in vielen kleinen Schritten statt.<br />
Zuerst wandelt sich die Hauptmasse des Gases zu Flüssiggas. Hierbei diffundieren die Gasmoleküle durch das flächenförmige Gas und durch die flächenförmige flüssige Schicht. Der Grad, bei welchem das Gas von Luft zu Wasser wird oder umgekehrt, hängt von der Fläche des Flüssiggases und der Differenz zwischen der Sättigungskonzentration und der eigentlichen Konzentration im Wasser ab. <br />
Diese geben die Richtung und den Grad des Gastransfers in der Gas-Wasser Verbindung an.<br />
Henrys Law bestimmt die maximale Lösbarkeit von Gas unter vorgegebenen  physikalischen Bedingungen: das Sättigungslevel. Die Lösbarkeit von Gas hängt von der Temperatur, Salzgehalt, atmosphärischem Druck und dem Stoffmengengehalt des Gases ab.<br />
Die Lösbarkeit nimmt ab, sobald die Temperatur oder der Salzgehalt steigt. Zum Beispiel ist das Sättigungslevel von gelöstem Sauerstoff niedriger in Warmwassersystemen, als in Kaltwassersystemen. Die Löslichkeit von Gas nimmt zu wenn der totale Druck (Summe aus atmosphärischem und hydrostatischem Druck) oder aber der Stoffmengengehalt steigt. Anders gesagt: das Sättigungslevel steigt, wenn der totale Druck des Systems steigt.<br />
Mit diesen Grundregeln der Lösbarkeit ausgerüstet, können wir diese auf den Austausch von Gas in offenen Wassersystemen anwenden.<br />
 <br />
 <br />
Der Grad der Auflösung von Gas in Wasser entspricht dem Verhältnis zu:<br />
 <br />
• der Differenz zwischen der eigentlichen und der Sättigungskonzentration des Gases in der Lösung, Cs - C<br />
• die Fläche des Flüssiggases, A (m²)<br />
• die Stärke der flüssigen Schicht, d<br />
• das Volumen des Wassers, in welches das Gas eindringt, V<br />
• der Diffusionskoeffizient, D<br />
 <br />
dC = KL . a. (Cs-C)<br />
dt<br />
 <br />
dC = Grad des Gastransfers<br />
dt<br />
 <br />
KL. a = allgemeinen Massentransferkoeffizient = D.A<br />
                                                                               d.v<br />
 <br />
 <br />
Aber wieso kümmert uns das? Weil beide Bedingungen, Über-oder Untersättigung schädlich für die Gesundheit der Fische sind. <br />
Es kann vermindertes Wachstum hervorrufen und ist in manchen Fällen sogar tödlich. <br />
Generell liegt meist eine Sauerstoffübersättigung vor. <br />
Jede Tierart hat einen bestimmten Bereich, in welchem es gelösten Sauerstoff optimal aufnehmen kann. <br />
Fällt der Pegel unter diesen Bereich, wird dies in verkümmerter Leistung und vermindertem Wachstum resultieren. <br />
Es muss eine Umgebung geschaffen werden, in welcher der Fisch bei normaler Stoffwechseltätigkeit<br />
 ausreichend Sauerstoff konsumieren kann. Auf der anderen Seite kann der Zustand bei Übersättigung krankmachend<br />
 sein (normalerweise ist Stickstoff der Übertäter);<br />
Gasblasen-Krankheit oder Gasblasen-Trauma können sogar tödlich sein.<br />
Das Gasblasen<br />
Trauma entsteht wenn übersättigte Gase sich im Gewebe des Fischs lösen und sich zu Blasen formen, <br />
weil das Gewebe oder Blut versucht das überschüssige Gas in Form von Bläschen abzugeben. <br />
Die Bläschen vermindern die Zirkulation und blockieren so die Sauerstoffversorgung im Gewebe. <br />
Die Gasblasen Krankheit tritt hingegen seltener bei Fischen auf, die in der Tiefe leben, <br />
da der hydrostatische Druck des Oberflächenwassers die Gase aufgelöst hält. <br />
In flachen Becken ist die Tiefe des Oberflächenwassers nicht ausreichend genug um Druck zu produzieren,<br />
 der das Gas aufgelöst hält.<br />
Dazu kommt, dass hohe Konzentrationen von CO2 (&gt;20 mg/L) die Aufnahmefähigkeit von<br />
 Sauerstoff im Blut reduzieren kann und somit kalkartige Ablagerungen in den Nieren hervorrufen kann. <br />
Hohe CO2 Pegel beeinflussen die Gesundheit der Fische generell negativ und reduzieren <br />
das Wachstum und Nahrungsumsetzung. CO2 muss aus Kreislaufsystemen entfernt werden.<br />
Die Technologien der erforderlichen Maßnahmen wurden sehr gut von vorhergehenden Autoren dokumentiert. <br />
Die Stickstoff und Argon Komponenten von total gelöstem <br />
Gas sind bedeutungsvoller als Sauerstoff oder Kohlendioxid, <br />
da sie viel schlechter im Wasser löslich sind. Stickstoffkonzentrationen niedriger als 102-103% der Sättigung kann das Gasblasen<br />
Trauma auslösen. Das liegt daran, dass Stickstoff sehr leicht aus der Lösung kommt, <br />
da es sowieso sehr schwer löslich ist.<br />
 Bei einem Mangel von gelöster Stickstoff Übersättigung müsste die DO Konzentration einen Wert von 300% d<br />
er Sättigung erreichen bevor überhaupt ein Risiko von Gasblasen-Trauma entsteht.<br />
Trotzdem gibt es Einzelberichte die darauf hinweisen, dass junger Fisch auch von Gasblasen-Trauma betroffen sein kann, wenn der DO (gelöster Sauerstoff) Pegel unter 150% liegt. <br />
Aus diesem Grund hat die Gasaustreibung höchste Priorität in Teichsystemen.<br />
In den Teichsystemen hängen die meisten Probleme mit Stickstoff zusammen. <br />
Da es nicht sehr lösbar ist wird es in den meisten offenen Wassersystemen kein Problem darstellen.<br />
Trotzdem muss einströmendes Wasser, dass eine hohe Konzentration an gelöstem Stickstoff beinhaltet<br />
 (z.B. Brunnenwasser), entgast werden bevor es den Fisch erreicht.<br />
 Eine andere Quelle von Stickstoffübersättigung liegt vor, <br />
wenn ein unter Druck stehender Wasserpegel nicht fachgerecht versiegelt wurde,<br />
 sodass Luft ins Wasser an der Absaugstelle strömen kann.<br />
Stickstoff in der Luft löst sich leicht unter Druck im Wasser auf. Gasübersättigung Probleme können ebenfalls auftreten, wenn kaltes, Stickstoffgesättigtes Wasser erhitzt wird und somit die Lösbarkeit der Gase vermindert und die Gase zwingt aus der Lösung zu verschwinden.
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left; margin: 0cm 39.6pt 0pt 27pt;"> </p>
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		<title>Vorteile von adaptierten Biofilmen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 13:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wasser für Koi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Vorteile von Biofilmreaktoren mit vorab adaptierten Biofilm Mikroorganismen sind im belebten Bereich fast überall zu finden &#8211; lediglich Reinsträume sollten größtenteils frei von Ihnen sein. Sie sind überall zu finden, weil sie Spezialisten in der Anpassung &#8211; der Adaptation &#8211; sind. Sie sind in der Tiefsee, an Vulkankratern, ebenso zu finden, wie in arktischen [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/vorteile_von_adaptierten_biofilmen.html">Vorteile von adaptierten Biofilmen</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorteile von Biofilmreaktoren mit vorab adaptierten Biofilm</p>
<p><span id="more-481"></span></p>
<p align="justify">Mikroorganismen sind im belebten Bereich fast überall zu finden &#8211; lediglich Reinsträume sollten größtenteils frei von Ihnen sein. Sie sind überall zu finden, weil sie Spezialisten in der Anpassung &#8211; der Adaptation &#8211; sind. Sie sind in der Tiefsee, an Vulkankratern, ebenso zu finden, wie in arktischen Bereichen oder im Darm von Mensch und Tier.</p>
<p align="justify">Natürlich findet sie sich auch im Wasser, schon gar in Teichen und natürlich Koi-Teichen. Sie sind gerne dort, da sich ausreichend Nahrung und günstige Lebensbedingungen finden. Ihre Nahrung stammt aus den Ausscheidungen der Fische und was sonst noch alles den Weg in den Teich gefunden hat. Mit der Zeit werden sich diese Mikroorganismen auf allen wassererreichbaren Oberflächen niederlassen und Schleim, auch Biofilme genannt, bilden. Für diese Bildung brauchen sie nicht nur relativ lange Zeit, sonder auch die notwendigen Bedingungen zum Aufbau des Biofilms. Desto ungünstiger die Bedingungen, desto qualitativ und quantitativ schlechter wird der Biofilm aufgebaut. Dies ist gut zu vergleichen mit dem Bau eines Hauses, das nur so gut sein kann, wie die Materialien und Handwerksleistungen, die zum Bau eingesetzt wurden. Um einen schlechten Aufbau des Biofilms zu verhindern, wird der Biofilm im Biofilmreaktor unter speziellen Bedingungen vorab entwickelt und aufgebaut. Wenn der Biofilm „steht&#8221;, werden sich aus dem Teichwasser weitere Mikroorganismen ansiedeln und zwar genau die, die von den Nährstoffen („Schmutzstoffen&#8221; im Wasser) des Teiches leben können.</p>
<p align="justify"> </p>
<p align="justify"><img class="aligncenter size-full wp-image-989" title="1" src="http://www.koi-hobby.com/wp-content/uploads/koi-hobby/2007/10/1.jpg" alt="1" width="200" height="133" /> </p>
<p align="justify">Aufbau eines Biofilms &#8211; schematisch</p>
<p align="justify">Als der wichtigste Nährstoff („Schmutzstoff&#8221; im Wasser) ist der Kohlenstoff zu sehen, der auch aus den Ausscheidungen der Fische stammt. Aus dem organischen Kohlenstoff &#8211; wir nehmen photosynthetische Mikroorganismen = Blaualgen mal aus, entwickeln die Mikroorganismen neue Biomasse und Energie. Mit neuer Biomasse ist auch die Vervielfältigung der Mikroorganismen gemeint. Die Energiegewinnung, das so genannte ATP, ist bei allen Lebewesen das gleiche &#8211; egal ob Tier, Pflanze oder Mikroorganismen. Viele Mikroorganismen schaffen dies nur, wenn Sauerstoff vorhanden ist = aerob und viele Spezialisten schaffen es auch, wenn kein Sauerstoff im Wasser vorhanden ist = anaerob. Beide Systembedingungen sind wichtig, um belastende Wasserinhaltsstoffe &#8211; z. B. Kohlenstoff, Stickstoff, Phosphor &#8211; abzubauen und damit das Wasser zu reinigen. Wenn zu hohe Kohlenstoffwerte im Wasser vorhanden sind, deutet das auf eine schlechte biologische Reinigung hin. Außerdem erhöht es die Mikroorganismendichte im freien Wasser, was sich durch Trübung des Wassers äußern kann &#8211; hier können Werte von ca. 10<sup>6</sup> Keimen pro mL erreicht werden. Die erhöhte Mikroorganismendichte im freien Wasser kann sich auch auf das Wohlbefinden der Fische auswirken und die Anzahl pathogener Mikroorganismen kann höher sein. Ein Biofilmreaktor verhindert eine hohe Dichte an Mikroorganismen im freien Wasser, da er die notwendigen Nährstoffe aus dem Wasser holt und damit die Nährstoffgrundlage für Mikroorganismen im freien Wasser verschlechtert.</p>
<p align="justify">Ein weiterer wichtiger Nährstoff („Schmutzstoff&#8221; im Wasser) ist der Stickstoff. In der Luft ist er zwar zu über 70% vorhanden, im Wasser dagegen als gelöster, gasförmiger Stickstoff, nur zu ca. 2%, der als gasförmiger Stickstoff aber nicht zugänglich ist.</p>
<p align="justify">Die Mikroorganismen können sich den Stickstoff im Wasser aus den Ausscheidungen, oder anderen Wasserinhaltsstoffe, holen. Ein gute Quelle sind die Proteine, die immer Stickstoff enthalten, aber auch organische Verbindungen mit Stickstoffanteilen. Nicht zu vergessen ist natürlich das Ammonium/Ammoniak, das die Fische ins Wasser abgeben. In welchem Zustand der Stickstoff vorliegt, also als Ammonium oder Ammoniak, ist stark pH-Wert abhängig. Nun gibt es unter den Mikroorganismen Spezialisten, wie so oft und insgesamt zu &gt;90% noch unbekannt, die ihre Energie durch die Oxidation von Ammoniak zu Nitrit gewinnen können. Andere wiederum schaffen es durch die weitere Oxidation von Nitrit zu Nitrat Energie zu gewinnen. Diese Vorgänge sind nur aerob durchführbar. Hier enden oft die mikrobiellen Leistungen herkömmlicher biologischer Filter. Der natürliche Weg des Stickstoffs endet aber nicht beim Nitrat. Jetzt kommen Spezialisten zum Zuge, die sich in einem soliden Biofilm ansiedeln können, die das Nitrat wiederum zu Nitrit reduzieren können um dadurch ebenfalls Energie zu gewinnen. Diese biochemische Leistung findet aber nur unter anaeroben Bedingungen statt und bleibt nicht beim Nitrit stehen. Die Spezialisten unter den Mikroorganismen können das Nitrit weiter zu N<sub>2</sub>, also Luftstickstoff reduzieren. Diese Vorgänge werden Denitrifikation genannt. Das N<sub>2</sub> gast dann aus dem Wasser in die Luft aus und der Stickstoffkreislauf ist damit vollendet.</p>
<p align="justify">Weil Ammoniak, Nitrit und auch Nitrat ab gewissen Konzentrationen auch auf die Fische toxisch wirken können, ist es sehr wichtig, diese Werte analytisch zu beobachten. Wenn die notwendigen Mikroorganismen vorhanden sind, wird sich das an niedrigen Ammonium/Ammoniak, Nitrit- und Nitratwerten zeigen. Wenn die Nitratwerte hoch sind, ist keine oder eine unzulängliche Denitrifikation im Biofilter vorhanden. In einem gut entwickelten Biofilm im Biofilmreaktor können sich ca. 10<sup>12</sup> Keime pro mL ansiedeln und auch das Vorhandensein von Denitrifikanten ist normal, sodass der Stickstoffkreislauf geschlossen ist.</p>
<p align="justify">Phosphor ist ebenso ein essentieller Nährstoff („Schmutzstoff&#8221; im Wasser), nicht nur für Mikroorganismen. Aber auch höhere Konzentrationen wirken normalerweise nicht toxisch. In der Regel wird der Phosphor gerne von den Mikroorganismen aufgenommen, da er für viele wichtige Zellbestandteile unabdingbar ist. Auch für Biofilmbestandteile kann Phosphor wichtig sein. Hohe Phosphoranteile im Wasser kann auch seine Ursache in vorbelasteten Futterstoffen der Fische haben und kann einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Bildung von Algen haben.</p>
<p align="justify">Der Vorteil eines gut adaptierten, vorab aufgebauten Biofilms im Biofilmreaktor liegt auch in seiner hohen Mikroorganismendichte, die eine hohe Anzahl sowohl aerober als auch anaerober Mikroorganismen bedingt.</p>
<p align="justify"> <img class="aligncenter size-full wp-image-991" title="2" src="http://www.koi-hobby.com/wp-content/uploads/koi-hobby/2007/10/2.jpg" alt="2" width="200" height="150" /></p>
<p align="justify">  Biofilm auf Immobilisationseinheit (Polyethylen) &#8211; außen</p>
<p align="justify">Diese sauerstofffreien und sauerstoffhaltigen Bereiche können nur wenige µm voneinander entfernt im Biofilm liegen. Kurz und gut, es ist wie in der Botanik oder Zoologie, der Artenreichtum bewirkt immer eine hohe Stabilität und Leistungsfähigkeit eines Systems.</p>
<p align="justify">Der Biofilm übersteht lange Zeiten (Wochen bis Monate) mit Wassermangel und auch niedrige und hohe Temperaturen. Im Biofilm haben sich die Mikroorganismen auch Nährstoffe für ungünstige Zeiten gespeichert. Potentiell gelten die Mikroorganismen im Biofilm als unsterblich, d.h. wenn z.B. bei einer Zelldichte von 10<sup>7</sup> Mikroorganismen pro mL im Biofilm auch 99% durch widrigste Umstände abgetötet werden, so überleben immer noch 10<sup>5</sup> Mikroorganismen pro mL. Diese reichen voll aus um innerhalb kurzer Zeit, wenn sich die Zeiten bessern (Frühjahr), wieder die volle Leistungsfähigkeit des Biofilmreaktors zu erreichen.</p>
<p align="justify">Die Mikroorganismen im Biofilm sind auch gegen toxische Substanzen weitgehend widerstandsfähig und resistent. Das Beispiel Chlor macht das deutlich. Mikroorganismen im Biofilm überstehen die &gt;100 gesteigerte Chlorkonzentration im Wasser, als die freien Mikroorganismen im Wasser. Gleiche Werte gelten für viele ansonsten toxische Stoffe. Das macht auch die Behandlung von Fischen im Teich einfacher, da sie während der Behandlung mit z. B. Antibiotika weiter gefüttert werden können. Die Biologie in herkömmlichen Filtern brechen erfahrungsgemäß bei vielen Anwendungen zusammen, sodass die Fütterung eingestellt oder stark reduziert werden muss.</p>
<p align="justify">Die Wasseraufbereitung mit Biofilmreaktoren ist die Umsetzung der in der Natur ablaufenden Prozesse zur Wasserreinhaltung, die in einen für den Menschen technisch nutzbaren Rahmen gebracht wurden. Diese Art der Wasseraufbereitung ist schonend für Mensch, Tier und Natur. Sie ist das Ergebnis einer langen Kette von Anstrengungen in Forschung und Eigeninitiative.</p>
<p align="justify">Autor: Dr. Jürgen Scheen, Oktober 2007</p>
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		<title>Belüftung von Koiteichen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 11:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wasser für Koi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Neue Aspekte zur Belüftung von Koiteichen. Belüftung am Koiteich &#8211; Sauerstoffkonzentrator und oder High Blow Sauerstoff ist für alle heterotrophen1 Organismen und für die Pflanzen bei Dunkelheit lebensnotwendig. Er gelangt durch Eintrag aus der Luft und durch biogene2 Prozesse (Assimilation3 der Unterwasserpflanzen und des Phytoplanktons4) ins Wasser. In Koiteichen ist es auf Grund der geringen [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/beluftung_von_koiteichen.html">Belüftung von Koiteichen</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Aspekte zur Belüftung von Koiteichen.<br />
<span id="more-463"></span></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Belüftung am Koiteich &#8211; Sauerstoffkonzentrator und oder High Blow</strong></p>
<p style="text-align: left;">Sauerstoff ist für alle heterotrophen<sup>1</sup> Organismen und für die Pflanzen bei Dunkelheit lebensnotwendig. Er gelangt durch Eintrag aus der Luft und durch biogene<sup>2</sup> Prozesse (Assimilation<sup>3</sup> der Unterwasserpflanzen und des Phytoplanktons<sup>4</sup>) ins Wasser.</p>
<p style="text-align: left;">In Koiteichen ist es auf Grund der geringen Wassermenge und des hohen Fischbesatzes in der Regel notwendig, mit technischen Mitteln den Sauerstoffwert auf einem für die Lebewesen notwendigen Niveau zu halten.</p>
<p style="text-align: left;">Wurde früher der Fokus bei der Teichbelüftung eigentlich nur auf die Anreicherung mit Sauerstoff und die ausreichende Versorgung der Koi mit O<sub>2</sub> gelegt, so möchte ich die Aufmerksamkeit der Leser heute auf den zweiten Aspekt der Teichbelüftung lenken. Teichbelüftung bedeutet Wasserbewegung und damit Gasaustausch:</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<ol style="text-align: left;">
<li>In einem natürlichen Gewässer strebt der Sauerstoffgehalt dem Normalwert zu, das heißt es stellt sich der Sättigungswert ein. Dieser ist abhängig von der Wassertemperatur.</li>
<li>Dabei ist dies abhängig von der Wetterlage (Bewölkung, Luftdruck, Wind etc.)</li>
<li>Dem gegenüber hat das Wasser einen Dampfdruck der dem Gasdruck entgegen wirkt</li>
<li>Der Dampfdruck ist umso größer je höher die Wassertemperatur ist, deshalb kann wärmeres Wasser auch nur weniger O<sub>2</sub> halten</li>
<li>Das bedeutet, die Löslichkeit des O<sub>2</sub> ist abhängig von der Wassertemperatur, der Bewölkung und dem Luftdruck</li>
<li>Beispiel: Luftdruck 1013 hPa
<ul>
<li> 
<ul>
<li>o 20° C 9,09 mg/l O<sub>2</sub></li>
<li>o 40° C 6,41 mg/l O<sub>2</sub></li>
<li>o Auch Salze haben einen Einfluss auf die Löslichkeit</li>
<li>o 1% NaCl reduziert die Löslichkeit von 9,09 auf 8,54 mg/l bei 20° C</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
</ol>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wie funktioniert nun die Atmung der Fische:</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wesentlich für die Sauerstoffaufnahme ist die Druckdifferenz des O<sub>2</sub> beiderseits der trennenden Membran (Kieme)</p>
<ol style="text-align: left;">
<li>Um so größer diese Differenz um so leichter die Sauerstoffaufnahme. Dies geschieht einmal durch die Strömung der Körperflüssigkeiten (Blut) auf der Innenseite und die ständige Erneuerung des Atemmediums (Wasser) auf der Außenseite durch Ventilation (Kiemenbewegung)</li>
<li>Die Atmung erfolgt dabei immer über Diffusion, d.h. den Versuch eines Konzentrationsausgleiches durch das respiratorische Epithel (Kieme)</li>
<li>Die Diffusion ist abhängig von der Dicke der Membran und deren Fläche</li>
<li>Für eine maximale Aufnahme von O<sub>2</sub> ist die Kieme sehr stark durchblutet und sehr dünn</li>
</ol>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"><strong>Welche Bedeutung hat nun der Sauerstoff für den Koi:</strong></p>
<ol style="text-align: left;">
<li>Vergleicht man die Atmung von Fischen mit der von Luft atmenden Tieren, stellt man gravierende Unterschiede fest. Luftatmer haben relativ stabile Verhältnisse von O<sub>2</sub> in der Atemluft</li>
<li>Im Wasser unterliegen die Gaskonzentrationen starken natürlichen Schwankungen durch biogene Prozesse (Assimilation der Unterwasserpflanzen und des Phytoplanktons)</li>
<li>Trotzdem muss der Fisch für eine ausreichende O<sub>2</sub> Aufnahme sorgen und den respiratorischen Teil der Säure-Basen-Regulation zeitgleich erledigen</li>
<li>Für die Atmungsvorgänge im Koi ist nicht nur O<sub>2</sub> verantwortlich sondern auch die Konzentration von CO<sub>2</sub> im Blut und im umgebenden Wasser</li>
<li>CO<sub>2</sub> beeinflusst den Blut pH und damit die Bindung von O<sub>2</sub> an das Hämoglobin
<ol>
<li>Ist der Anteil von CO<sub>2</sub> zu niedrig spricht man von respiratorischer Alkalose</li>
<li>Ist der Anteil von CO<sub>2</sub> zu hoch spricht man von respiratorischer Acidose</li>
</ol>
</li>
<li>Normal ist ein Blut-pH von 7,6 &#8211; 7,8</li>
<li>Das Hämoglobin transportiert das aufgenommene O<sub>2</sub> dann in alle Körperregionen</li>
<li>Das Blut verlässt zu ca. 100% O<sub>2</sub> gesättigt die Kiemen</li>
<li>Die Abgabe des O<sub>2</sub> im Gewebe des Fisches ist maßgeblich abhängig von pH Wert des Blutes, bei zu niedrigem CO<sub>2</sub> Gehalt führt dies zur verminderten Freisetzung von O<sub>2</sub> und das obwohl ausreichend O<sub>2</sub> im Wasser ist!</li>
<li>Auf dem Rückweg nimmt das Blut CO<sub>2</sub> und NH4<sup>+</sup> mit und scheidet beides an den Kiemen aus</li>
</ol>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"><strong>Störung der Atmung und ihre Folgen:</strong></p>
<ol style="text-align: left;">
<li>Die Konzentration des CO<sub>2</sub> im Wasser wirkt über die Atmung (Diffusion<sup>5</sup>/Konzentrationsgradient) direkt im Fisch, ohne das der pH-Wert des Wassers dabei eine Rolle spielt</li>
<li>Die Dreiecksbeziehung zwischen CO<sub>2</sub>-Gehalt, pH-Wert und SBV wirkt über den pH-Wert des Wassers auf das Dissoziationsgleichgewicht von NH<sub>3</sub>/NH<sub>4</sub><sup>+</sup> und damit auf die NH<sub>3</sub>-Ausscheidung des Fisches, vereinfacht gesagt, bei hohem Ammoniak im Wasser kann der Fisch sein im Blut befindliches Ammonium nicht mehr abatmen</li>
<li> </li>
<li>Störung des Blut pH (Acidose<sup>6</sup>, Alkalose<sup>7</sup>) macht sich besonders an den Kiemen bemerkbar
<ol>
<li>Der chemische Reiz führt zu Abwehrreaktionen</li>
<li>Geschwollenen Kiemen</li>
<li>Zunahme der Schichtdicke des Kiemenepithels</li>
</ol>
</li>
<li>Daraus folgt eine längere Diffusionsstrecke und Veränderung der Strömungsverhältnisse in den Kiemen</li>
<li>Veränderung des Gasaustausch</li>
<li>Führt zu idealen Bedingungen für Parasiten</li>
</ol>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;">Wie sie gesehen haben, ist alleine eine ausreichende Menge an O<sub>2</sub> im Wasser nicht ausreichend die Atmung des Koi zu gewährleisten. Der Gehalt an CO<sub>2</sub> bedingt wie leicht der Fisch das im Blut gelöste CO<sub>2</sub> abatmen kann. Gleiches gilt wie oben geschrieben auch für Ammonium!</p>
<p style="text-align: left;">Betrachten wir nun einen Extremfall, einen Koiteich der nur mit Sauerstoff und dann auch noch hoch technisch belüftet wird. Hier kommt man mit sehr wenig Luftvolumen aus, was wiederum wenig Wasserbewegung bedeutet. Wenig Wasserbewegung bedeutet aber auch, dass wenig CO<sub>2</sub> ausgetrieben wird. Und das bedeutet, dass der Koi einen gestörten Gasaustausch haben kann, der zu einer Immunschwächung, schlechterer Futterverwertung und im schlimmsten Fall zu einer Erstickung (oder Eigenvergiftung) der Koi führen kann.</p>
<p style="text-align: left;">Ich selbst konnte an meinem Koiteich feststellen, dass meine Koi im Sommer 2006 nach der Fütterung lethargisch am Boden lagen. Ein Belüften mit einer Highblow 120 l veränderte dieses Verhalten total. Die Fische waren auch nach der Fütterung deutlich lebhafter. Die einzige mögliche Erklärung, durch die starke Wasserbewegung wurde CO<sub>2</sub> ausgetrieben, was es den Koi ermöglichte ihr im Körper produziertes CO<sub>2</sub> leichter abzuatmen.</p>
<p style="text-align: left;">Das heißt, wir brauchen den High Blow zwar nicht für die Anreicherung mit Sauerstoff, aber für den Gasaustausch! Unter diesem Aspekt muss Technik zur Teichbelüftung völlig neu betrachtet werden. Ich selbst habe früher geschrieben, wie schön es ist, wenn im Teich selber überhaupt kein Sprudler den Blick auf die Fische verhindert. Nur was nützt das, wenn es den Fischen schadet.</p>
<p style="text-align: left;">Wenn man denn nun einen Belüfter im Teich sowieso braucht so kann man ihn ja auch direkt zur Belüftung einsetzen. Das spart dann Laufzeit beim Sauerstoffkonzentrator.</p>
<p style="text-align: left;">Ein weiterer Aspekt der zunehmend an Bedeutung gewinnt ist die Tatsache, dass auf Grund der Klimaerwärmung und der damit verbundenen Belastung der Stromnetze, Stromausfälle zunehmen. Gerade im Sommer 2006 war dies festzustellen. Welche Konsequenzen hat dies für Koihalter?</p>
<p style="text-align: left;">Koi sind sehr anpassungsfähig und können sich an Sauerstoffwerte von 5 &#8211; 6 mg/l sehr gut anpassen. Laut Prof. Schreckenbach et. al. sind diese Werte ausreichend, dass die Koi die aufgenommene Nahrung vollkommen verwerten können.</p>
<p style="text-align: left;">Die Tatsache, dass Sauerstoffkonzentratoren zunehmend in den Koimarkt gefunden haben, hat zu einer Technisierung unserer Koiteiche geführt. Sauerstoffkonzentrator, Sauerstoffreaktor und was da noch so alles angeboten wird&#8230;.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Was passiert nun wenn der Strom ausfällt?</strong></p>
<p style="text-align: left;">Zwei Beispiele (Annahme: gut besetzter Koiteich mit 1 Koi/m<sup>3</sup> Wasser, Wassertemperatur 23°C, gut gefüttert mit 2% /kg Körpergewicht/Tag):</p>
<ol style="text-align: left;">
<li>Teich mit Sauerstoffkonzentrator und geregeltem Sauerstoffwert von 8 mg/l</li>
<li>Teich mit Sauerstoffkonzentrator ohne Regelung aber mit Zeitschaltuhr</li>
</ol>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;">Im ersten Fall bekommen die Koi sehr schnell ein Sauerstoffproblem wenn der Strom ausfällt, weil unter den genannten Bedingungen der Sauerstoffgehalt sehr schnell unter 6 mg/l sinkt. Und sie haben keine Möglichkeit was daran zu ändern weil der Strom fehlt. Immer vorausgesetzt sie sind zum Zeitpunkt des Stromausfalles überhaupt zu Hause.</p>
<p style="text-align: left;">Fall zwei, hier sind hohe Sauerstoffschwankungen an der Tagesordnung und schwächen ihre Koi.</p>
<p style="text-align: left;">Die ungeregelte Belüftung mit Sauerstoff hat noch einen weiteren Nachteil. Je nach Anzahl der Unterwasserpflanzen und Algen, gibt es über Tag durch die Photosynthese eine hohe Sauerstoffproduktion. Dies führt über Tag zu sehr hohen O<sub>2</sub> -Werten, nachts durch die Umkehr der Photosynthese gibt es ja die Sauerstoffzehrung durch eben diese Pflanzen. Fazit, eine nochmals höhere Schwankung des Sauerstoffgehaltes und damit Stress für die Koi.</p>
<p style="text-align: left;">Kommen wir zu einem ganz anderen, nicht weniger wichtigen Aspekt &#8211; den Kosten. Dazu sei noch einmal daran erinnert, dass eine High Blow 40 etwa 40 Watt benötigt. Eine High Blow 80 80 Watt usw..</p>
<p style="text-align: left;">Ein Sauerstoffkonzentrator braucht zwischen 400 und 500 Watt. Hieraus resultiert, dass der O<sub>2</sub> Konzentrator so wenig wie möglich laufen sollte, um vom Verbrauch her bezahlbar zu sein.</p>
<p style="text-align: left;">Das führt dazu, dass neben dem O<sub>2</sub> Erzeuger ein O<sub>2</sub> Reaktor und diverse Eintragsysteme neben Pumpen gekauft werden, um Kosten beim Stromverbrauch zu minimieren. Investitionen von 2000 &#8211; 3000 € sind dann keine Seltenheit.</p>
<p style="text-align: left;">Bedenkt man nun, dass für das Austreiben von CO<sub>2</sub> sowieso eine High Blow benötigt wird und das ein O<sub>2</sub> Wert von 5 &#8211; 6 mg/l völlig ausreichend ist, damit sich ihre Koi wohl fühlen, so kann man darüber nachdenken, ob dieses ganze Sauerstoffequipment überhaupt notwendig ist?</p>
<p style="text-align: left;">Meine Erfahrungen beruhend auf Versuchen im heißen Sommer 2006. Diese führten dazu, dass ich den Teich und den Biofilter mittels High Blows belüfte. Während des Sommers läuft eine kleine High Blow 40 über die Regelung und schaltet immer dann zu wenn der Sauerstoffwert unter 6 mg/l fällt. Eine große High Blow 120 läuft immer für 15 Minuten außer zwischen 20 und 6 Uhr und zwischen 11 Uhr und 16 Uhr, da läuft sie permanent. So kann ich auf das ganze Equipment zur Einmischung von Sauerstoff getrost verzichtet, was den Geldbeutel schont. Im Frühjahr und Herbst bei niedrigeren Wassertemperaturen belüfte ich entsprechend weniger.</p>
<p style="text-align: left;">Diese Belüftung über die Mittagszeit dient neben dem Gasaustausch auch dem Zweck, die Wasseroberfläche zu bewegen. Dadurch kann das Sonnenlicht nicht mehr so einfach die Fischhaut beschädigen. In dieser Zeit wird auch nicht mit Schwimmfutter gefüttert.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Redundanz<sup>8</sup>: Diesem Punkt möchte ich einen eigenen Absatz widmen.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Jedes technische Gerät kann einmal ausfallen. An Teichen die mit Sauerstoff belüftet werden ist eigentlich immer nur ein Sauerstoffkonzentrator dran. Fällt der aus, (Sicherung, Defekt,etc. ) so gibt es keine Sauerstoffversorgung mehr.</p>
<p style="text-align: left;">Wird der Teich mit zwei High Blows belüftet und hängen diese an zwei unterschiedlichen Stromkreisen, so ist die Sicherheit um 100% erhöht. Nur ein totaler Stromausfall führt zum gleichen Ergebnis.</p>
<p style="text-align: left;">Bedenken Sie, Koi kommen mit O<sub>2</sub> Werten von 6 mg/l gut aus. Die Sättigung mit O<sub>2</sub> ist bei 20°C bei 9,0 mg/l, bei 21°C bei 8,8 mg/l, bei 22°C sind es 8,7 mg/l, bei 23°C 8,5 mg/l und bei 25°C 8,37 mg/l.</p>
<p style="text-align: left;">Tabelle: Physiologische Ansprüche der Karpfen an die Umweltbedingungen (Schreckenbach et al. 1987, 2001)</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<table style="text-align: left;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="88" valign="top">Karpfen</td>
<td width="51" valign="top">ME</td>
<td width="108" valign="top">kritischer unterer Bereich</td>
<td width="106" valign="top">eingeschränkter unterer Bereich</td>
<td width="88" valign="top">optimaler Bereich</td>
<td width="91" valign="top">eingeschränkter oberer Bereich</td>
<td width="88" valign="top">kritischer oberer Bereich</td>
</tr>
<tr>
<td width="88" valign="top">Sauerstoff O<sub>2</sub></td>
<td width="51" valign="top">mg/l</td>
<td width="108" valign="top">Bis 2</td>
<td width="106" valign="top">4&#8230;4,9</td>
<td width="88" valign="top">5,0&#8230;8,0*</td>
<td width="91" valign="top">31&#8230;35</td>
<td width="88" valign="top">bis 40</td>
</tr>
<tr>
<td width="88" valign="top">pH-Wert</td>
<td width="51" valign="top"> </td>
<td width="108" valign="top">Bis 5,5</td>
<td width="106" valign="top">6,0&#8230;6,9</td>
<td width="88" valign="top">7,0&#8230;8,3</td>
<td width="91" valign="top">8,4&#8230;10</td>
<td width="88" valign="top">bis 10,5</td>
</tr>
<tr>
<td width="88" valign="top">Kohlendioxid CO<sub>2</sub></td>
<td width="51" valign="top">mg/l</td>
<td width="108" valign="top">Bis 0,5</td>
<td width="106" valign="top">1&#8230;6</td>
<td width="88" valign="top">7&#8230;18</td>
<td width="91" valign="top">19&#8230;20</td>
<td width="88" valign="top">bis 25 je nach SBV</td>
</tr>
<tr>
<td width="88" valign="top">Stickstoff N</td>
<td width="51" valign="top">%/Sättigung</td>
<td width="108" valign="top">-</td>
<td width="106" valign="top">-</td>
<td width="88" valign="top">&lt;100</td>
<td width="91" valign="top">100&#8230;103</td>
<td width="88" valign="top">bis 105</td>
</tr>
<tr>
<td width="88" valign="top">Ammoniak NH<sub>3</sub></td>
<td width="51" valign="top">mg/l</td>
<td width="108" valign="top">-</td>
<td width="106" valign="top">-</td>
<td width="88" valign="top">&lt;0,02</td>
<td width="91" valign="top">0,02&#8230;0,1</td>
<td width="88" valign="top">bis 0,2</td>
</tr>
<tr>
<td width="88" valign="top">Salpetrige Säure HNO<sub>2</sub></td>
<td width="51" valign="top">mg/l</td>
<td width="108" valign="top">-</td>
<td width="106" valign="top">-</td>
<td width="88" valign="top">&lt;0,0004</td>
<td width="91" valign="top">0,0004&#8230;0,001</td>
<td width="88" valign="top">bis 0,004</td>
</tr>
<tr>
<td width="88" valign="top">Nitrit NO<sub>2</sub></td>
<td width="51" valign="top">mg/l</td>
<td width="108" valign="top">-</td>
<td width="106" valign="top">-</td>
<td width="88" valign="top">&lt;1,0</td>
<td width="91" valign="top">1,0&#8230;3,0</td>
<td width="88" valign="top">bis 5,0</td>
</tr>
<tr>
<td width="88" valign="top">Nitrat NO<sub>3</sub></td>
<td width="51" valign="top">mg/l</td>
<td width="108" valign="top">-</td>
<td width="106" valign="top">-</td>
<td width="88" valign="top">&lt;200</td>
<td width="91" valign="top">200&#8230;300</td>
<td width="88" valign="top">bis 800</td>
</tr>
<tr>
<td width="88" valign="top"> </td>
<td width="51" valign="top"> </td>
<td width="108" valign="top"> </td>
<td width="106" valign="top"> </td>
<td width="88" valign="top"> </td>
<td width="91" valign="top"> </td>
<td width="88" valign="top"> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;">Der Wert für den Sauerstoffgehalt wurde von mir geändert weil ich es für gefährlich halte, wenn ein Koihalter Werte größer 10 mg/l im Wasser mittels Technik einstellt.</p>
<p style="text-align: left;">Kritischer unterer Bereich heißt tödlich, ebenso kritischer oberer Bereich. Eingeschränkter unterer Bereich heißt dass die Fische dies bei guter Kondition und kurzfristig ohne Schaden überstehen, ebenso eingeschränkter oberer Bereich.</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;">Einen anderen Punkt möchte ich noch anführen. In Japan, dort wo unsere Koi zum großen Teil her kommen, wird kaum mit Sauerstoff gearbeitet. Bei meiner letzten Reise nach Japan in 2005 waren wir innerhalb einer Woche bei ca. 20 Züchtern über ganz Japan verteilt und keiner hatte eine Sauerstoffbelüftung am Teich.</p>
<p style="text-align: left;">In der letzen Nichirin Ausgabe Februar 2007 wird auf Seite 44 und 45 ein Koiliebhaber Kenichi Ogata mit seinem 65 t Teich für Jumbo Koi vorgestellt. Auch er hat keine Sauerstoffbelüftung am Teich, allerdings hat er 3 High Blow 60 alleine im Teich, wie er schreibt in der Hauptsache damit sich die Fische bewegen.</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"><strong>Fazit:</strong></p>
<p style="text-align: left;">Teichbelüftung dient zunächst dem Ziel, den Teich ausreichend und stabil mit einem „vernünftigen&#8221; Sauerstoffgehalt zu versorgen. Dieser Wert sollte im optimalen Bereich liegen, wobei ganz klar gesagt werden kann, dass mehr als notwendig nicht besser ist!</p>
<p style="text-align: left;">Dann dient die Teichbelüftung aber auch dazu den Gasaustausch im Wasser zu fördern. Dies ist aber nur möglich, wenn auch eine ausreichende Wasserbewegung erzeugt wird. Die ist mit den geringen Gasmengen die ein Sauerstoffkonzentrator bringt, nicht möglich. In keinem der von mir beobachteten Teiche führte die starke Belüftung mittels High Blow zu Problemen mit zu wenig gelöstem CO<sub>2</sub> im Wasser. Wer auf Nummer sicher gehen will sollte den CO<sub>2</sub> Gehalt bestimmen! Doch ausreichende Belüftung ist immer einem theoretisch optimalen CO<sub>2</sub> Wert vorzuziehen!</p>
<p style="text-align: left;">Die Züchter unserer Koi benutzen immer noch und in erster Linie High Blows zur Teichbelüftung.</p>
<p style="text-align: left;">Ein Koiliebhaber sollte heute auf eine Sauerstoffregelung zurück greifen, die stellt sicher, dass die tages- und nachtzeitlichen Schwankungen durch die biogene Sauerstoffproduktion ausgeglichen werden. Stabile Werte mit geringen Schwankungen sind das eigentliche Geheimnis vitaler Fische.</p>
<p style="text-align: left;">Wie schon an anderer Stelle geschrieben, soviel Technik wie nötig und nicht so viel wie möglich, es macht ihr Teichsystem zuverlässiger und weniger anfällig gegen äußere Einflüsse und schont ihren Geldbeutel!</p>
<p style="text-align: left;">Autor: , April 2007, Ich danke Herr Tierarzt Werner Hoedt für seine fachliche Unterstützung.</p>
<hr style="text-align: left;" />
<p style="text-align: left;">1 Heterotrophie (griechisch: „sich von anderen ernährend&#8221; (heteros &#8211; „fremd&#8221;, „ein Anderer&#8221;; trophe &#8211; „Ernährung&#8221;) ist ein Begriff aus der <a title="Biologie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Biologie">Biologie</a> und bezeichnet die Eigenschaft von <a title="Zelle (Biologie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zelle_%28Biologie%29">Zellen</a>, ihre für den Stoffaufbau benötigte Kohlenstoffquelle aus organischen Substanzen zu beziehen.</p>
<p style="text-align: left;">2 Das <a title="Adjektiv" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adjektiv">Adjektiv</a> biogen bedeutet &#8220;biologischen oder organischen Ursprungs&#8221;, d.h. nicht durch <a title="Chemie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chemie">chemische</a> <a title="Synthese (Chemie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Synthese_%28Chemie%29">Synthese</a> gewonnen, kann aber auch darauf hinweisen, dass etwas organische Stoffe herstellt.</p>
<p style="text-align: left;">3 <a title="Assimilation (Biologie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Assimilation_%28Biologie%29">Assimilation (Biologie)</a>, die Stoffangleichung der Pflanzen. Mit Hilfe des Blattgrüns und des Sonnenlichts stellen die Blätter aus Kohlensäure und Nährsalzen Zucker, Stärke, Öle und Eiweiß her.</p>
<p style="text-align: left;">4 Der Begriff Phytoplankton bezeichnet pflanzliches <a title="Plankton" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plankton">Plankton</a>, vor allem bestehend aus <a title="Kieselalgen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kieselalgen">Kieselalgen</a> (Bacillariophyta), <a title="Grünalgen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnalgen">Grünalgen</a>, <a title="Goldalgen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldalgen">Goldalgen</a>, <a title="Dinoflagellaten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dinoflagellaten">Dinoflagellaten</a> und <a title="Blaualgen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blaualgen">Blaualgen</a> (Cyanobakterien). Es baut als <a title="Primärproduzent" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prim%C3%A4rproduzent">Primärproduzent</a> mit Hilfe der <a title="Photosynthese" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Photosynthese">Photosynthese</a> aus <a title="Kohlendioxid" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlendioxid">Kohlendioxid</a> und Nährstoffen seine Körpersubstanz (<a title="Biomasse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Biomasse">Biomasse</a>) auf (<a title="Primärproduktion" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prim%C3%A4rproduktion">Primärproduktion</a>). Das Phytoplankton ist damit die Basis der <a title="Autochthon" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autochthon">autochthonen</a> <a title="Nahrungspyramide" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nahrungspyramide">Nahrungspyramide</a> in stehenden und langsam fließenden Gewässern.</p>
<p style="text-align: left;">5 Unter Diffusion im engeren Sinne versteht man den Ausgleich von <a title="Stoffkonzentration" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stoffkonzentration">Konzentrationsunterschieden</a> bis hin zum praktisch vollständigen Durchmischen, der durch die Bewegung von kleinsten Teilchen, insbesondere von <a title="Atom" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atom">Atomen</a>, <a title="Molekül" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Molek%C3%BCl">Molekülen</a> oder <a title="Ion" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ion">Ionen</a>, entsteht. Diese Teilchenbewegung erfolgt auf Grund der <a title="Energie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Energie#Thermische_und_innere_Energie">Energie</a> der Teilchen. In <a title="Flüssigkeit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssigkeit">Flüssigkeiten</a> und <a title="Gas" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gas">Gasen</a> wechseln Teilchen ständig den Ort, in <a title="Festkörper" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Festk%C3%B6rper">Festkörpern</a> erfolgen gelegentliche Ortswechsel, z. B. durch den Platztausch zweier benachbarter Teilchen oder das „Wandern&#8221; von Leerstellen. Der Stoffaustausch geschieht vom Ort der höheren zum Ort der niedrigeren Konzentration. Diffusion erfolgt im Gegensatz zur <a title="Konvektion" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konvektion">Konvektion</a> ohne Strömung des Mediums, in dem sich die Teilchen befinden.</p>
<p style="text-align: left;">Im weiteren Sinne versteht man jede thermische Fortbewegung und jeden damit verbundenen <a title="Transport" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transport">Transport</a> als Diffusion, auch wenn dieser zum Entmischen führen kann.</p>
<p style="text-align: left;">In Flüssigkeiten und Gasen sind Teilchen in ständiger Bewegung, der sogenannten <a title="Brownsche Bewegung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brownsche_Bewegung">Brownschen Bewegung</a>. Diffusion ist ein <a title="Makroskopie (Physik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Makroskopie_%28Physik%29">makroskopischer</a> Transportvorgang, der durch diese Bewegung hervorgerufen wird. Diffusion kann auch durch eine poröse Wand oder <a title="Membran" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Membran">Membran</a> hindurch erfolgen. Im Falle einer <a title="Semipermeabel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semipermeabel">semipermeablen</a> Membran kann die konzentrationsausgleichende Wirkung der Diffusion zu einem <a title="Druck" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Druck">Druck</a> führen, siehe <a title="Osmose" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Osmose">Osmose</a>.</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;">6 Eine Azidose ist ein Zustand der Übersäuerung des menschlichen (oder tierischen) Körpers.</p>
<p style="text-align: left;">7 Unter Alkalose versteht man einen zu hohen <a title="PH-Wert" href="http://de.wikipedia.org/wiki/PH-Wert">pH-Wert</a> des menschlichen (oder tierischen) Körpers.</p>
<p style="text-align: left;">8 Redundanz bedeutet in der Geräte- und Anlagentechnik das zusätzliche Vorhandensein funktional gleicher oder vergleichbarer Ressourcen eines technischen Systems, wenn diese bei einem störungsfreien Betrieb im Normalfall nicht benötigt werden.</p>
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		<title>Wasserwissen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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<br /><span id="more-477"></span></p>
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		<title>Einfluss erhöhter CO2 Partialdrücke</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>auf die Physiologie mariner wirbelloser und Fische. Hier geht es zum Bericht</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/einfluss_erhohter_co2_partialdrucke.html">Einfluss erhöhter CO2 Partialdrücke</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>auf die Physiologie mariner wirbelloser und Fische.</strong><br />
<br /><span id="more-487"></span><br /><a href="http://elib.suub.uni-bremen.de/publications/dissertations/E-Diss708_langenbuch.pdf" target="_blank">Hier geht es zum Bericht</a> </p>
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		<title>Biofilm / Kamschicht</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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<br /><span id="more-510"></span><br />hier geht es zu dem hervorragenden Artikel: <a href="http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/b/biofilm.htm">hier</a></p>
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		<title>Biofilm / Kamschicht</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2005 15:50:57 +0000</pubDate>
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<p><a href="http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/b/biofilm.htm" target="_blank">Hier geht es zum Bericht</a></p>
<p><span id="more-344"></span><br />
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		<title>Berechnung des KH Gehaltes aus pH und CO2</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Klicken Sie hier f&#252;r den externen Link!</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/berechnung_des_kh_gehaltes_aus_ph_und_co2.html">Berechnung des KH Gehaltes aus pH und CO2</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
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<br /><span id="more-484"></span></p>
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		<title>Berechnung des pH Gehaltes aus KH und CO2</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Klicken Sie hier f&#252;r den externen Link!</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/berechnung_des_ph_gehaltes_aus_kh_und_co2.html">Berechnung des pH Gehaltes aus KH und CO2</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
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<br /><span id="more-499"></span></p>
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		<title>Berechnung des CO2 Gehaltes aus KH und pH</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deters-ing.de/Berechnungen/Berechnungen.htm#CO2ausPHundKH">Klicken Sie hier f&uuml;r den externen Link!</a><br />
<br /><span id="more-485"></span></p>
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		<title>Stickstoffverbindungen im Karpfenteich</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>K. SchreckenbachInstitut f&#252;r Binnenfischerei e. V. Potsdam Sacrow 1. Einleitung W&#228;hrend der Vegetationsperiode bis Mitte August werden die Stickstoffverbindungen i.d.R. von den Algen und Wasserpflanzen in den Karpfenteichen als N&#228;hrstoffe genutzt, so dass sich nur selten hohe Konzentrationen anreichern. Im August und September sterben meist sporadisch erhebliche Mengen an Phyto- und Zooplankton wieder ab. Durch [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/stickstoffverbindungen_im_karpfenteich.html">Stickstoffverbindungen im Karpfenteich</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>K. SchreckenbachInstitut f&uuml;r Binnenfischerei e. V. Potsdam Sacrow</strong><br />
<br /><span id="more-495"></span>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
<strong>1. Einleitung</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
W&auml;hrend<br />
der Vegetationsperiode bis Mitte August werden die<br />
Stickstoffverbindungen i.d.R. von den Algen und Wasserpflanzen in den<br />
Karpfenteichen als N&auml;hrstoffe genutzt, so dass sich nur selten hohe<br />
Konzentrationen anreichern. Im<br />
August und September sterben meist sporadisch erhebliche Mengen an<br />
Phyto- und Zooplankton wieder ab. Durch die Zersetzung der feinen<br />
pflanzlichen und tierischen Organismen k&ouml;nnen im Wasser und am<br />
Teichboden kurzfristig gr&ouml;&szlig;ere Mengen von Stickstoffverbindungen<br />
auftreten, die dann nicht mehr durch Pflanzenwachstum verbraucht werden<br />
und die Karpfen sch&auml;digen. In solchen Zeiten kann h&auml;ufig kurzfristig<br />
ein Anstieg gef&auml;hrlicher Stickstoffverbindungen im Teich festgestellt<br />
werden. Aus dem hohen Eiwei&szlig;anteil der abgestorbenen Organismen<br />
entstehen beim mikrobiellen Abbau durch die Ammonifikation,<br />
Nitrifikation und Denitrifikation verschiedene N-Verbindungen von recht<br />
unterschiedlicher Bedeutung f&uuml;r die Fische.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Die zun&auml;chst entstehenden Amide bzw. Amine (NH2),<br />
die kurzzeitig im Wasser auftreten, sind in ihrer Bedeutung f&uuml;r Fische<br />
noch nicht ausreichend abgekl&auml;rt. In Versuchen f&uuml;hrten erst hohe<br />
Konzentrationen, wie sie in Teichen kaum auftreten, zu Sch&auml;digungen.<br />
Beim weiteren Abbau wird Ammonium (NH4) gebildet, das f&uuml;r<br />
Fische zwar ungef&auml;hrlich ist, aber stets in einem temperatur- und<br />
pH-abh&auml;ngigen Gleichgewicht mit dem hochgiftigem Ammoniak (NH3) vorliegt. W&auml;hrend der NH3-Anteil bei niedrigen pH-Werten unbedeutend bleibt, entstehen bei steigenden pH-Werten schnell gef&auml;hrliche NH3-Konzentrationen f&uuml;r Karpfen. Bei ausreichendem Sauerstoffangebot im Teich wird das Ammonium rasch zu Nitrit (NO2)<br />
oxidiert, was f&uuml;r die Karpfen kaum gef&auml;hrlich ist, aber stets in einem<br />
temperatur- und pH-abh&auml;ngigen Gleichgewicht zur giftigen salpetrigen<br />
S&auml;ure (HNO2) vorliegt. Umgekehrt zum Ammoniak steigt der gef&auml;hrliche HNO2-Anteil<br />
bei sinkenden Temperaturen und pH-Werten an und kann vor allem in<br />
sauren Teichen bei pH-Werten &lt;&nbsp;6,5 die Karpfen sch&auml;digen. Unter<br />
Verbrauch von Sauerstoff wird das Nitrit weiter zu Nitrat (NO3)<br />
oxidiert, das von Karpfen im Gegensatz zu anderen Fischarten recht gut<br />
vertragen wird. In der sauerstoffarmen, bodennahen Teichzone nutzen<br />
Bakterien den Nitrat-Sauerstoff und denitrifizieren das NO3 zum molekularen Stickstoff (N2)<br />
der aus dem Teich in die Atmosph&auml;re entweicht. Von den verschiedenen<br />
Stickstoffverbindungen, die beim Eiwei&szlig;abbau in den Karpfenteichen<br />
entstehen, gehen vom Ammoniak (NH3) und der salpetrigen S&auml;ure (HNO2) die Hauptgefahren f&uuml;r die Karpfen in den Teichen aus (Abb. 1).
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 12pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
<strong>2. Einfluss von Ammoniak</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Ammoniak (NH3)<br />
verh&auml;lt sich im Wasser wie ein gel&ouml;stes Gas. Aufgrund seiner<br />
au&szlig;erordentlich hohen L&ouml;slichkeit und des guten Durchdringungsverm&ouml;gens<br />
kann Ammoniak &uuml;ber die Kiemen in den Fischorganismus eindringen. Da<br />
diese Stickstoffverbindung von den Karpfen auch als<br />
Stoffwechselendprodukt &uuml;ber die Kiemen ausgeschieden werden muss,<br />
blockieren erh&ouml;hte NH3-Gehalte im Wasser die normalen Ausscheidungsvorg&auml;nge. Bei ansteigenden NH3- Gehalten im Wasser steigt die NH3/NH4+-Konzentration<br />
im Blut der Fische an. Das f&uuml;hrt zur Erh&ouml;hung des Sauerstoffbedarfes,<br />
der Herzfrequenz und des Blutdruckes, zur St&ouml;rung des<br />
Energiestoffwechsels, zu Sch&auml;digung des Blutes und der Kiemen bei den<br />
Karpfen. Da die Giftigkeit des Ammoniaks durch verschiedene Einfl&uuml;sse<br />
erheblich verst&auml;rkt oder vermindert wird, werden recht unterschiedliche<br />
Grenzwerte angegeben. W&auml;hrend z. B. energetisch ausreichend ern&auml;hrte<br />
Fische auch h&ouml;here NH3-Konzentrationen schadlos vertragen,<br />
tritt bei Energiemangel sowie bei der Einwirkung anderer Belastungen<br />
eine erh&ouml;hte Anf&auml;lligkeit auf. Unter Ber&uuml;cksichtigung der h&ouml;chsten<br />
Empfindlichkeiten werden Sicherheitsgrenzwerte von 0,02&nbsp;mg&nbsp;NH3/l f&uuml;r Karpfen empfohlen, die auch bei Dauereinwirkung Sch&auml;digungen ausschlie&szlig;en.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 12pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
<strong>3. Einfluss von salpetriger S&auml;ure</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Salpetrige S&auml;ure (HNO2)<br />
gelangt &uuml;ber die Kiemen in das Blut der Fische, wenn der pH-Wert des<br />
Wassers niedriger als der des Blutes ist. Salpetrige S&auml;ure verursacht<br />
im Organismus der Karpfen eine Meth&auml;moglobin&auml;mie, die den<br />
Sauerstofftran&gt;sport im<br />
Blut beeintr&auml;chtigt. Normalerweise liegen im Blut von Karpfen etwa 5&nbsp;%<br />
des Gesamth&auml;moglobins als Meth&auml;moglobin vor. Bei erh&ouml;hten HNO2-Konzentrationen<br />
steigt der Anteil an und die Sauerstoffversorgung der Fische wird<br />
gest&ouml;rt. Dabei kommt es zu Sch&auml;digungen der Leberzellen, zur<br />
Verringerung der Energiereserven sowie zur Erh&ouml;hung des<br />
Milchs&auml;uregehaltes. Schwere Vergiftungen &auml;u&szlig;ern sich in<br />
Blutzellsch&auml;digungen sowie Schwellungen und Violett- bzw.<br />
Braunf&auml;rbungen der Kiemen. Ebenso wie beim Ammoniak wird die Giftigkeit<br />
von HNO2 erheblich von anderen Faktoren beeinflusst. So sind<br />
Karpfen bei hohen Temperaturen und geringen Sauerstoffgehalten<br />
wesentlich empfindlicher gegen&uuml;ber HNO2 als bei niedrigen<br />
Temperaturen und hohen Sauerstoffgehalten. Au&szlig;erdem nimmt die<br />
Giftigkeit dieser N-Verbindung bei Belastungen der Fische zu. Dagegen<br />
hemmen erh&ouml;hte Chloridkonzentrationen im Wasser die Giftwirkung von HNO2 weitgehend. Unter Ber&uuml;cksichtigung der h&ouml;chsten Empfindlichkeiten werden Sicherheitsgrenzwerte von 0,0004&nbsp;mg&nbsp;HNO2/l f&uuml;r Karpfen empfohlen, die auch bei Dauereinwirkung Sch&auml;digungen ausschlie&szlig;en.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 12pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
<strong>4. Vorbeugung von Sch&auml;digungen durch Stickstoffverbindungen</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Den<br />
Sch&auml;digungen der Karpfen durch &uuml;berh&ouml;hte Konzentrationen an Ammoniak<br />
oder salpetriger S&auml;ure kann in den Karpfenteichen am sichersten durch<br />
stabile pH-Werte im Bereich von 7,0 bis 7,8 und ausreichende<br />
Sauerstoffgehalte vorgebeugt werden. Unter diesen Voraussetzungen<br />
bleibt der Anteil der giftigen N-Verbindungen (NH3, HNO2)<br />
selbst beim Anstieg der Ammonium- und Nitritgehalte im Wasser gering,<br />
und es wird ein z&uuml;giger Abbau der gef&auml;hrlichen Stickstoffverbindungen<br />
erreicht. Dazu sind alle Ma&szlig;nahmen zur F&ouml;rderung der<br />
Sauerstoffverh&auml;ltnisse geeignet. Werden Massentwicklungen von Phyto-<br />
und Zooplankton, deren kleine Arten i. d. R. Ende August ohnehin nicht<br />
mehr f&uuml;r die Karpfen greifbar sind, rechtzeitig durch Portionskalkungen<br />
mit 100 bis 300&nbsp;kg/ha kohlensaurem<br />
Kalk vom Boot aus niedergeschlagen, kann dem pl&ouml;tzlichen Massensterben<br />
gro&szlig;er Phyto- und Zooplanktonmengen vorgebeugt und die Entwicklung<br />
junger Algenpopulationen angeregt werden. Die Anwesenheit von Kalk<br />
verbessert zugleich die Mineralisation der organischen Stoffe und die<br />
Bindung von &uuml;bersch&uuml;ssigem Kohlendioxid.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Durch<br />
regelm&auml;&szlig;ige Kontrollen der Wasserparameter gem. Tabelle 1 k&ouml;nnen<br />
&Uuml;berschreitungen der Sicherheitsgrenzwerte erkannt und vorbeugende<br />
Entlastungsf&uuml;tterungen durchgef&uuml;hrt werden. Bei &Uuml;berschreitungen sind<br />
die Sicherung der Sauerstoffversorgung und die Entlastung des<br />
Eiwei&szlig;stoffwechsels der Karpfen von besonderer Bedeutung. Da die<br />
Karpfen bei Getreidezuf&uuml;tterung verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig wenig Eiwei&szlig; erhalten,<br />
ist auch ihre Ammoniak-Ausscheidung und die Gefahr von<br />
Ammoniakvergiftungen gering. Die Verabreichung gro&szlig;er Getreidemengen<br />
sollte dabei vermieden werden, um den angespannten Sauerstoffbedarf der<br />
Fische nicht zu forcieren und Zehrungsprozesse durch Futterreste zu<br />
vermeiden. Keinesfalls sollten eiwei&szlig;reiche Trockenmischfuttermittel<br />
(Pellets) mit Fettgehalten &lt;&nbsp;10 % verabreicht werden, weil dann die<br />
Ammoniak-Ausscheidung noch versch&auml;rft wird. Dagegen beugt eine<br />
angemessene F&uuml;tterung mit eiwei&szlig;- und energiereichen Pellets (&gt;15&nbsp;%<br />
Fett) den Gefahren &uuml;berh&ouml;hter NH3- und HNO2-Konzentrationen<br />
vor, weil die Ammoniak-Ausscheidung wesentlich geringer ist. Zudem<br />
sichert die vollwertige Ern&auml;hrung die Konditionierung der Karpfen vor<br />
der &Uuml;berwinterung. Die F&uuml;tterung sollte nur dann v&ouml;llig abgesetzt<br />
werden, wenn die Karpfen kein Futter mehr aufnehmen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Der<br />
Anreicherung von gef&auml;hrlichen Stickstoffverbindungen wird durch die<br />
Trockenlegung der Karpfenteiche wirksam vorgebeugt, weil dabei die<br />
N-Verbindungen im Boden rasch oxidiert und mineralisiert werden.
</p>
<div align="justify">
</div>
<h3 style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify" align="justify">&nbsp;</h3>
<div align="justify">
</div>
<p><strong><br />
Tabelle 1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zul&auml;ssige Ammonium (NH4)- und Nitrit (NO2)-Konzentrationen (mg/l) im Wasser unter Ber&uuml;cksichtigung der Sicherheitsgrenzwerte von Ammoniak (NH3) und salpetriger S&auml;ure (HNO2) f&uuml;r Karpfen bei verschiedenen Wassertemperaturen und pH-Werten</strong></p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" class="MsoNormalTable" align="center" style="border: medium none ; border-collapse: collapse">
<tbody>
<tr style="height: 12.5pt; page-break-inside: avoid">
<td width="153" valign="top" style="border-style: solid solid none; border-color: black black #ece9d8; border-width: 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
			<strong>Stickstoffverbindung</strong></td>
<td colspan="2" width="132" valign="top" style="border-style: solid solid none none; border-color: black black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: 1pt 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 99.25pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			<strong><br />
			Ammoniak<br />
			</strong>
			</p>
</td>
<td colspan="2" width="132" valign="top" style="border-style: solid solid none none; border-color: black black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: 1pt 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 99.25pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			<strong><br />
			salpetrige S&auml;ure<br />
			</strong>
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 15.35pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 15.35pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal">
			Sicherheitsgrenzwerte
			</p>
</td>
<td colspan="2" width="132" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 99.25pt; height: 15.35pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,02 mg NH3/l
			</p>
</td>
<td colspan="2" width="132" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 99.2pt; height: 15.35pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,0004 mg HNO2/l
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid solid; border-color: #ece9d8 black black; border-width: medium 1pt 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal">
			Temperatur
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			25 &deg;C
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			15 &deg;C
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			25 &deg;C
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			15 &deg;C
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 6,0
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			35,15
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			72,99
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,18
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,15
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 6,5
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			11,11
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			23,12
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,57
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,48
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 7,0
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			3,35
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			8,44
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			1,82
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			1,51
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 7,5
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			1,13
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			2,33
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			5,71
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			4,76
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 8,0
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,37
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,75
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			18,18
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			15,09
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 8,5
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,13
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,25
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			57,14
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			47,62
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 9,0
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,06
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,09
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			181,82
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			150,94
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid solid; border-color: #ece9d8 black black; border-width: medium 1pt 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 9,5
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,03
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,04
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			571,43
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			476,19
			</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div align="center">
</div>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Anmerkung<br />
der Redaktion, wir legen zwar einen Koiteich im Winter nicht trocken,<br />
dennoch k&ouml;nnen wir durch eine gute Teichhygiene &auml;hnliches erreichen,<br />
indem n&auml;mlich die Abbauprodukte aus dem Wasser entfernt werden.</p>
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		</item>
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		<title>Stickstoffverbindungen im Karpfenteich</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wasser für Koi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>K. Schreckenbach Institut f&#252;r Binnenfischerei e. V. Potsdam Sacrow 1. Einleitung&#160; W&#228;hrend der Vegetationsperiode bis Mitte August werden die Stickstoffverbindungen i.d.R. von den Algen und Wasserpflanzen in den Karpfenteichen als N&#228;hrstoffe genutzt, so dass sich nur selten hohe Konzentrationen anreichern. Im August und September sterben meist sporadisch erhebliche Mengen an Phyto- und Zooplankton wieder ab. [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/stickstoffverbindungen_im_karpfenteich.html">Stickstoffverbindungen im Karpfenteich</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>K. Schreckenbach</strong><br />
Institut f&uuml;r Binnenfischerei e. V. Potsdam Sacrow<br />
<br /><span id="more-480"></span><br /><strong>1. Einleitung</strong>&nbsp;</p>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
W&auml;hrend<br />
der Vegetationsperiode bis Mitte August werden die<br />
Stickstoffverbindungen i.d.R. von den Algen und Wasserpflanzen in den<br />
Karpfenteichen als N&auml;hrstoffe genutzt, so dass sich nur selten hohe<br />
Konzentrationen anreichern. Im<br />
August und September sterben meist sporadisch erhebliche Mengen an<br />
Phyto- und Zooplankton wieder ab. Durch die Zersetzung der feinen<br />
pflanzlichen und tierischen Organismen k&ouml;nnen im Wasser und am<br />
Teichboden kurzfristig gr&ouml;&szlig;ere Mengen von Stickstoffverbindungen<br />
auftreten, die dann nicht mehr durch Pflanzenwachstum verbraucht werden<br />
und die Karpfen sch&auml;digen. In solchen Zeiten kann h&auml;ufig kurzfristig<br />
ein Anstieg gef&auml;hrlicher Stickstoffverbindungen im Teich festgestellt<br />
werden. Aus dem hohen Eiwei&szlig;anteil der abgestorbenen Organismen<br />
entstehen beim mikrobiellen Abbau durch die Ammonifikation,<br />
Nitrifikation und Denitrifikation verschiedene N-Verbindungen von recht<br />
unterschiedlicher Bedeutung f&uuml;r die Fische.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Die zun&auml;chst entstehenden Amide bzw. Amine (NH2),<br />
die kurzzeitig im Wasser auftreten, sind in ihrer Bedeutung f&uuml;r Fische<br />
noch nicht ausreichend abgekl&auml;rt. In Versuchen f&uuml;hrten erst hohe<br />
Konzentrationen, wie sie in Teichen kaum auftreten, zu Sch&auml;digungen.<br />
Beim weiteren Abbau wird Ammonium (NH4) gebildet, das f&uuml;r<br />
Fische zwar ungef&auml;hrlich ist, aber stets in einem temperatur- und<br />
pH-abh&auml;ngigen Gleichgewicht mit dem hochgiftigem Ammoniak (NH3) vorliegt. W&auml;hrend der NH3-Anteil bei niedrigen pH-Werten unbedeutend bleibt, entstehen bei steigenden pH-Werten schnell gef&auml;hrliche NH3-Konzentrationen f&uuml;r Karpfen. Bei ausreichendem Sauerstoffangebot im Teich wird das Ammonium rasch zu Nitrit (NO2)<br />
oxidiert, was f&uuml;r die Karpfen kaum gef&auml;hrlich ist, aber stets in einem<br />
temperatur- und pH-abh&auml;ngigen Gleichgewicht zur giftigen salpetrigen<br />
S&auml;ure (HNO2) vorliegt. Umgekehrt zum Ammoniak steigt der gef&auml;hrliche HNO2-Anteil<br />
bei sinkenden Temperaturen und pH-Werten an und kann vor allem in<br />
sauren Teichen bei pH-Werten &lt;&nbsp;6,5 die Karpfen sch&auml;digen. Unter<br />
Verbrauch von Sauerstoff wird das Nitrit weiter zu Nitrat (NO3)<br />
oxidiert, das von Karpfen im Gegensatz zu anderen Fischarten recht gut<br />
vertragen wird. In der sauerstoffarmen, bodennahen Teichzone nutzen<br />
Bakterien den Nitrat-Sauerstoff und denitrifizieren das NO3 zum molekularen Stickstoff (N2)<br />
der aus dem Teich in die Atmosph&auml;re entweicht. Von den verschiedenen<br />
Stickstoffverbindungen, die beim Eiwei&szlig;abbau in den Karpfenteichen<br />
entstehen, gehen vom Ammoniak (NH3) und der salpetrigen S&auml;ure (HNO2) die Hauptgefahren f&uuml;r die Karpfen in den Teichen aus (Abb. 1).
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 12pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
<strong>2. Einfluss von Ammoniak</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Ammoniak (NH3)<br />
verh&auml;lt sich im Wasser wie ein gel&ouml;stes Gas. Aufgrund seiner<br />
au&szlig;erordentlich hohen L&ouml;slichkeit und des guten Durchdringungsverm&ouml;gens<br />
kann Ammoniak &uuml;ber die Kiemen in den Fischorganismus eindringen. Da<br />
diese Stickstoffverbindung von den Karpfen auch als<br />
Stoffwechselendprodukt &uuml;ber die Kiemen ausgeschieden werden muss,<br />
blockieren erh&ouml;hte NH3-Gehalte im Wasser die normalen Ausscheidungsvorg&auml;nge. Bei ansteigenden NH3- Gehalten im Wasser steigt die NH3/NH4+-Konzentration<br />
im Blut der Fische an. Das f&uuml;hrt zur Erh&ouml;hung des Sauerstoffbedarfes,<br />
der Herzfrequenz und des Blutdruckes, zur St&ouml;rung des<br />
Energiestoffwechsels, zu Sch&auml;digung des Blutes und der Kiemen bei den<br />
Karpfen. Da die Giftigkeit des Ammoniaks durch verschiedene Einfl&uuml;sse<br />
erheblich verst&auml;rkt oder vermindert wird, werden recht unterschiedliche<br />
Grenzwerte angegeben. W&auml;hrend z. B. energetisch ausreichend ern&auml;hrte<br />
Fische auch h&ouml;here NH3-Konzentrationen schadlos vertragen,<br />
tritt bei Energiemangel sowie bei der Einwirkung anderer Belastungen<br />
eine erh&ouml;hte Anf&auml;lligkeit auf. Unter Ber&uuml;cksichtigung der h&ouml;chsten<br />
Empfindlichkeiten werden Sicherheitsgrenzwerte von 0,02&nbsp;mg&nbsp;NH3/l f&uuml;r Karpfen empfohlen, die auch bei Dauereinwirkung Sch&auml;digungen ausschlie&szlig;en.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 12pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
<strong>3. Einfluss von salpetriger S&auml;ure</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Salpetrige S&auml;ure (HNO2)<br />
gelangt &uuml;ber die Kiemen in das Blut der Fische, wenn der pH-Wert des<br />
Wassers niedriger als der des Blutes ist. Salpetrige S&auml;ure verursacht<br />
im Organismus der Karpfen eine Meth&auml;moglobin&auml;mie, die den<br />
Sauerstofftran&gt;sport im<br />
Blut beeintr&auml;chtigt. Normalerweise liegen im Blut von Karpfen etwa 5&nbsp;%<br />
des Gesamth&auml;moglobins als Meth&auml;moglobin vor. Bei erh&ouml;hten HNO2-Konzentrationen<br />
steigt der Anteil an und die Sauerstoffversorgung der Fische wird<br />
gest&ouml;rt. Dabei kommt es zu Sch&auml;digungen der Leberzellen, zur<br />
Verringerung der Energiereserven sowie zur Erh&ouml;hung des<br />
Milchs&auml;uregehaltes. Schwere Vergiftungen &auml;u&szlig;ern sich in<br />
Blutzellsch&auml;digungen sowie Schwellungen und Violett- bzw.<br />
Braunf&auml;rbungen der Kiemen. Ebenso wie beim Ammoniak wird die Giftigkeit<br />
von HNO2 erheblich von anderen Faktoren beeinflusst. So sind<br />
Karpfen bei hohen Temperaturen und geringen Sauerstoffgehalten<br />
wesentlich empfindlicher gegen&uuml;ber HNO2 als bei niedrigen<br />
Temperaturen und hohen Sauerstoffgehalten. Au&szlig;erdem nimmt die<br />
Giftigkeit dieser N-Verbindung bei Belastungen der Fische zu. Dagegen<br />
hemmen erh&ouml;hte Chloridkonzentrationen im Wasser die Giftwirkung von HNO2 weitgehend. Unter Ber&uuml;cksichtigung der h&ouml;chsten Empfindlichkeiten werden Sicherheitsgrenzwerte von 0,0004&nbsp;mg&nbsp;HNO2/l f&uuml;r Karpfen empfohlen, die auch bei Dauereinwirkung Sch&auml;digungen ausschlie&szlig;en.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 12pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
<strong>4. Vorbeugung von Sch&auml;digungen durch Stickstoffverbindungen</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Den<br />
Sch&auml;digungen der Karpfen durch &uuml;berh&ouml;hte Konzentrationen an Ammoniak<br />
oder salpetriger S&auml;ure kann in den Karpfenteichen am sichersten durch<br />
stabile pH-Werte im Bereich von 7,0 bis 7,8 und ausreichende<br />
Sauerstoffgehalte vorgebeugt werden. Unter diesen Voraussetzungen<br />
bleibt der Anteil der giftigen N-Verbindungen (NH3, HNO2)<br />
selbst beim Anstieg der Ammonium- und Nitritgehalte im Wasser gering,<br />
und es wird ein z&uuml;giger Abbau der gef&auml;hrlichen Stickstoffverbindungen<br />
erreicht. Dazu sind alle Ma&szlig;nahmen zur F&ouml;rderung der<br />
Sauerstoffverh&auml;ltnisse geeignet. Werden Massentwicklungen von Phyto-<br />
und Zooplankton, deren kleine Arten i. d. R. Ende August ohnehin nicht<br />
mehr f&uuml;r die Karpfen greifbar sind, rechtzeitig durch Portionskalkungen<br />
mit 100 bis 300&nbsp;kg/ha kohlensaurem<br />
Kalk vom Boot aus niedergeschlagen, kann dem pl&ouml;tzlichen Massensterben<br />
gro&szlig;er Phyto- und Zooplanktonmengen vorgebeugt und die Entwicklung<br />
junger Algenpopulationen angeregt werden. Die Anwesenheit von Kalk<br />
verbessert zugleich die Mineralisation der organischen Stoffe und die<br />
Bindung von &uuml;bersch&uuml;ssigem Kohlendioxid.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Durch<br />
regelm&auml;&szlig;ige Kontrollen der Wasserparameter gem. Tabelle 1 k&ouml;nnen<br />
&Uuml;berschreitungen der Sicherheitsgrenzwerte erkannt und vorbeugende<br />
Entlastungsf&uuml;tterungen durchgef&uuml;hrt werden. Bei &Uuml;berschreitungen sind<br />
die Sicherung der Sauerstoffversorgung und die Entlastung des<br />
Eiwei&szlig;stoffwechsels der Karpfen von besonderer Bedeutung. Da die<br />
Karpfen bei Getreidezuf&uuml;tterung verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig wenig Eiwei&szlig; erhalten,<br />
ist auch ihre Ammoniak-Ausscheidung und die Gefahr von<br />
Ammoniakvergiftungen gering. Die Verabreichung gro&szlig;er Getreidemengen<br />
sollte dabei vermieden werden, um den angespannten Sauerstoffbedarf der<br />
Fische nicht zu forcieren und Zehrungsprozesse durch Futterreste zu<br />
vermeiden. Keinesfalls sollten eiwei&szlig;reiche Trockenmischfuttermittel<br />
(Pellets) mit Fettgehalten &lt;&nbsp;10 % verabreicht werden, weil dann die<br />
Ammoniak-Ausscheidung noch versch&auml;rft wird. Dagegen beugt eine<br />
angemessene F&uuml;tterung mit eiwei&szlig;- und energiereichen Pellets (&gt;15&nbsp;%<br />
Fett) den Gefahren &uuml;berh&ouml;hter NH3- und HNO2-Konzentrationen<br />
vor, weil die Ammoniak-Ausscheidung wesentlich geringer ist. Zudem<br />
sichert die vollwertige Ern&auml;hrung die Konditionierung der Karpfen vor<br />
der &Uuml;berwinterung. Die F&uuml;tterung sollte nur dann v&ouml;llig abgesetzt<br />
werden, wenn die Karpfen kein Futter mehr aufnehmen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Der<br />
Anreicherung von gef&auml;hrlichen Stickstoffverbindungen wird durch die<br />
Trockenlegung der Karpfenteiche wirksam vorgebeugt, weil dabei die<br />
N-Verbindungen im Boden rasch oxidiert und mineralisiert werden.<br />
<strong><br />
</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p><strong><br />
Tabelle 1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zul&auml;ssige Ammonium (NH4)- und Nitrit (NO2)-Konzentrationen (mg/l) im Wasser unter Ber&uuml;cksichtigung der Sicherheitsgrenzwerte von Ammoniak (NH3) und salpetriger S&auml;ure (HNO2) f&uuml;r Karpfen bei verschiedenen Wassertemperaturen und pH-Werten</strong></p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" class="MsoNormalTable" align="center" style="border: medium none ; border-collapse: collapse">
<tbody>
<tr style="height: 12.5pt; page-break-inside: avoid">
<td width="153" valign="top" style="border-style: solid solid none; border-color: black black #ece9d8; border-width: 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
			<strong>Stickstoffverbindung</strong></td>
<td colspan="2" width="132" valign="top" style="border-style: solid solid none none; border-color: black black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: 1pt 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 99.25pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			<strong><br />
			Ammoniak<br />
			</strong>
			</p>
</td>
<td colspan="2" width="132" valign="top" style="border-style: solid solid none none; border-color: black black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: 1pt 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 99.25pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			<strong><br />
			salpetrige S&auml;ure<br />
			</strong>
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 15.35pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 15.35pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal">
			Sicherheitsgrenzwerte
			</p>
</td>
<td colspan="2" width="132" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 99.25pt; height: 15.35pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,02 mg NH3/l
			</p>
</td>
<td colspan="2" width="132" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 99.2pt; height: 15.35pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,0004 mg HNO2/l
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid solid; border-color: #ece9d8 black black; border-width: medium 1pt 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal">
			Temperatur
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			25 &deg;C
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			15 &deg;C
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			25 &deg;C
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			15 &deg;C
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 6,0
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			35,15
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			72,99
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,18
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,15
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 6,5
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			11,11
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			23,12
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,57
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,48
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 7,0
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			3,35
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			8,44
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			1,82
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			1,51
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 7,5
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			1,13
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			2,33
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			5,71
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			4,76
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 8,0
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,37
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,75
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			18,18
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			15,09
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 8,5
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,13
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,25
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			57,14
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			47,62
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid; border-color: #ece9d8 black; border-width: medium 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 9,0
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,06
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,09
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			181,82
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) black rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			150,94
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12.5pt">
<td width="153" valign="top" style="border-style: none solid solid; border-color: #ece9d8 black black; border-width: medium 1pt 1pt; padding: 0cm 1.5pt; width: 114.9pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			pH 9,5
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.65pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,03
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			0,04
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			571,43
			</p>
</td>
<td width="66" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) black black rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 1.5pt; width: 49.6pt; height: 12.5pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: center" class="MsoNormal" align="center">
			476,19
			</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 6pt 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Anmerkung<br />
der Redaktion, wir legen zwar einen Koiteich im Winter nicht trocken,<br />
dennoch k&ouml;nnen wir durch eine gute Teichhygiene &auml;hnliches erreichen,<br />
indem n&auml;mlich die Abbauprodukte aus dem Wasser entfernt werden.</p>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/stickstoffverbindungen_im_karpfenteich.html">Stickstoffverbindungen im Karpfenteich</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sauerstoffmangel in Teichen</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/sauerstoffmangel_in_teichen.html</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wasser für Koi]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>Sauerstoffmangel in Teichen K. SchreckenbachInstitut f&#252;r Binnenfischerei e. V. Potsdam Sacrow 1.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Einleitung Nachdem die Aufzucht von Satzkarpfen in Teichen meist bis Ende Juli problemlos abl&#228;uft, die Fische kaum erkranken und ein starkes Wachstum aufweisen, kommt es im August insbesondere bei K0-1 aber auch bei K1-2 h&#228;ufig zu Wachstumsdepressionen und Erkrankungen mit Kiemen- und Schwimmblasensch&#228;den. [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/sauerstoffmangel_in_teichen.html">Sauerstoffmangel in Teichen</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">
<strong><span>Sauerstoffmangel in Teichen</span></strong> <br />
K. SchreckenbachInstitut f&uuml;r Binnenfischerei e. V. Potsdam Sacrow
</div>
<p><span id="more-507"></span><br /><strong><br />
1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Einleitung</p>
<p></strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Nachdem die Aufzucht von Satzkarpfen in Teichen meist bis Ende Juli problemlos abl&auml;uft, die Fische kaum erkranken und ein starkes Wachstum aufweisen, kommt es im August insbesondere bei K0-1 aber auch bei K1-2 h&auml;ufig zu Wachstumsdepressionen und Erkrankungen mit Kiemen- und Schwimmblasensch&auml;den. Nach vorliegenden Erfahrungen und Untersuchungen ist das auf verschiedene Einfl&uuml;sse zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Die Bestandsmasse der Karpfen ist gewachsen und hat zunehmenden Sauerstoffbedarf. Die Naturnahrung ist weitgehend aufgebraucht und muss durch eine hohe Zuf&uuml;tterung ausgeglichen werden. Es herrschen i. d. R. hohe Wassertemperaturen vor, die den Nahrungs- und Sauerstoffbedarf der Fische sowie alle Vorg&auml;nge im Teich beschleunigen. Durch absterbende Wasserorganismen, Futterreste und Kot wird Sauerstoff verbraucht und verst&auml;rkt Kohlendioxid gebildet. Abnehmende Tagesl&auml;ngen verringern die lichtabh&auml;ngige Sauerstoffbildung durch Algen und verl&auml;ngern die Zehrungsvorg&auml;nge in den Nachtstunden. Zudem schr&auml;nken hohe Temperaturen die L&ouml;slichkeit des Sauerstoffs im Wasser und den Eintrag aus der Luft ein. In den fr&uuml;hen Morgenstunden lassen sich im August meist niedrige Sauerstoff- und hohe Kohlendioxidgehalte nachweisen. Am Tage steigen der Sauerstoffgehalt und pH-Wert an. Die Tag/Nacht-Wechsel von Sauerstoff, Kohlendioxid und pH-Wert erfordern enorme Anpassungsleistungen der Fische.
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Durch den Abbau organischer Stoffe reichern sich auch Stickstoffverbindungen im Wasser an, von denen insbesondere die pH-abh&auml;ngigen Verbindungen Ammonium/Ammoniak und Nitrit/salpetrige S&auml;ure die Karpfen belasten oder sch&auml;digen k&ouml;nnen. Die wechselnden und zeitweise eingeschr&auml;nkten Umwelt- und Ern&auml;hrungsbedingungen sowie die verst&auml;rkte W&uuml;hlt&auml;tigkeit der Karpfen bei der Suche nach kaum noch vorhandenen Bodennahrung beg&uuml;nstigen Infektionen mit Bakterien und Fischparasiten, insbesondere auch Sporen der Schwimmblasenentz&uuml;ndung. Das Ausma&szlig; der genannten Einfl&uuml;sse h&auml;ngt ma&szlig;geblich von der Teichbeschaffenheit und der Besatzdichte ab. Eine normale Teichbewirtschaftung mit Zielertr&auml;gen &gt;&nbsp;1000 kg/ha wird i. d. R. durch die o. g. Probleme im August begrenzt. Einige Auswirkungen des Sauerstoffmangels sowie die begrenzten M&ouml;glichkeiten der Vorbeugung werden nachfolgend aufgezeigt.
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;
</p>
<p>
<strong>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Auswirkungen von Sauerstoffmangel&nbsp;</strong>
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Obwohl Karpfen erst bei Sauerstoffgehalten &lt;&nbsp;2&nbsp;mg/l deutliche Anzeichen von Sauerstoffmangel zeigen (Unruhe, Nahrungsverweigerung) und erst &lt;&nbsp;1&nbsp;mg/l zur Notatmung an die Wasseroberfl&auml;che &uuml;bergehen, wird ihre Sauerstoffaufnahme bereits &lt;&nbsp;4&nbsp;mg/l eingeschr&auml;nkt. Wie Untersuchungen zeigen, k&ouml;nnen n&uuml;chterne Karpfen bei 20&deg;&nbsp;C ihren Sauerstoffbedarf von 90&nbsp;mg/kg&bull;Stunde bei Sauerstoffspannungen &gt;&nbsp;80&nbsp;mm&nbsp;Hg (&gt;&nbsp;4&nbsp;mg/l) im Wasser ausreichend decken. H&ouml;here Sauerstoffdr&uuml;cke haben keinen h&ouml;heren O2-Verbrauch zur Folge. Bei Sauerstoffdr&uuml;cken &lt;&nbsp;80&nbsp;mm&nbsp;Hg (&lt;&nbsp;4&nbsp;mg/l) sinkt dagegen der O2-Verbrauch, weil der Sauerstoff im Wasser nicht mehr ausreicht, um in die Kiemen zu dringen (Abb.&nbsp;1). Es kommt zur Sauerstoffunterversorgung. Haben die Fische nach der Nahrungsaufnahme einen h&ouml;heren Sauerstoffbedarf, der bei K1 im Aktivit&auml;tsstoffwechsel auf 500&nbsp;mg/kg&bull;Stunde ansteigen kann, entstehen Sauerstoffdefizite. Die Karpfen versuchen diese Situation durch eine beschleunigte Atmung (Atemfrequenz, Atemvolumen) auszugleichen, wodurch sehr viel Energie verbraucht wird. Da junge Karpfen bereits im Ruhestoffwechsel ca.&nbsp;50&nbsp;% ihrer Energie f&uuml;r die Atmung ben&ouml;tigen, sind Sauerstoffunterversorgungen in Teichen h&auml;ufige Ursachen f&uuml;r schlechtes Wachstum, Sch&auml;digungen und eine erh&ouml;hte Anf&auml;lligkeit gegen&uuml;ber Belastungen und Krankheitserregern. Derartige Sauerstoffdefizite bleiben h&auml;ufig verborgen und werden erst bei der Abfischung deutlich. Die Satzkarpfen verf&uuml;gen &uuml;ber eine schlechte Kondition und erleiden w&auml;hrend und nach der &Uuml;berwinterung hohe Verluste.
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Die Atmung der Karpfen wird auch durch den pH-&nbsp;Wert und CO2-Gehalt des Wassers beeinflusst. Eine beschleunigte Atmung bei niedrigen Sauerstoffgehalten f&uuml;hrt bei hohen pH-Werten und niedrigen CO2-Gehalten im Wasser zur verst&auml;rkten Abatmung von Kohlendioxid und zum pH-Anstieg des Blutes (respiratorische Alkalose). Umgekehrt haben hohe Sauerstoff- und CO2-Gehalte eine Anreicherung von Kohlendioxid und einen Abfall des pH-Wertes im Blut (respiratorischen Azidose) zur Folge. In beiden F&auml;llen wird die Sauerstoffaufnahme an den Kiemen und die Sauerstoffnutzung im Organismus beeintr&auml;chtigt. Die komplizierten Zusammenh&auml;nge zwischen Wasserqualit&auml;t und Atmung sind in der Abbildung 2 vereinfacht dargestellt.
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img src="images/stories/alles_ueber_koi/wasser_fuer_koi/sauerstoff/respiratorisch.jpg" border="0" alt="respiratorisch" title="respiratorisch" hspace="5" vspace="5" width="397" height="393" /></p>
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt 2cm; text-indent: -2cm" class="MsoBodyText" align="justify">
Abb. 2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schematische Darstellung eines Schnittes durch den Kopf- und Kiembereich eines Karpfens mit dem Weg des Atemwassers sowie dem Einfluss von Sauerstoff, Kohlendioxid und pH-Wert im Wasser auf den Atmungsvorgang sowie die Entstehung der respiratorischen Alkalose und Azidose
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
Der im August auftretende Sauerstoffmangel im Wechsel mit Alkalosen und Azidosen beg&uuml;nstigt die kombinierte Schadwirkung von Ammoniak (NH3) bei hohen pH-Werten und von salpetriger S&auml;ure (HNO2) bei niedrigen pH-Werten, wodurch die Kiemen gesch&auml;digt und die Sauerstoffaufnahme zus&auml;tzlich beeintr&auml;chtigt werden. Unter solchen Voraussetzungen sind die heranwachsenden K1 nicht in der Lage das angebotene Futter zu verwerten. Selbst hochwertige Trockenmischfuttermittel bleiben dann ungenutzt und belasten das Sauerstoffregime der Teiche zus&auml;tzlich. Wachstumsstagnationen und Konditionsm&auml;ngel sind die Folgen. Dem komplexen Geschehen kann nur durch ausreichende Sauerstoffverh&auml;ltnisse vorgebeugt werden.
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;
</p>
<p><strong>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorbeugung von Sauerstoffmangel in Teichen</strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoBodyText" align="justify">
Bei ausreichenden Sauerstoffverh&auml;ltnissen treten die dargestellten Einfl&uuml;sse bei den Karpfen nicht auf. Einem bestehenden Sauerstoffmangel kann in normal bewirtschafteten Teichen nur schwer begegnet werden. Vorbeugend tr&auml;gt eine gute Teichvorbereitung im Fr&uuml;hjahr zur Wasserkonditionierung bei. Eine Grundkalkung mit 1.000 bis 3.000 kg/ha kohlensaurem Kalk (CaCO3) verbessert im Sommer die Mineralisation der organischen Substanzen sowie die CO2-Bindung und &ndash;Freisetzung im Teich. Auch 14t&auml;gige Portionskalkungen von 100 bis 300 kg/ha kohlensaurem Kalk vom Boot aus unterst&uuml;tzen diese Effekte und wirken durch Wassertr&uuml;bung und mechanische Niederschlagung den Algenentwicklungen und pH-Erh&ouml;hungen etwas entgegen. Angemessene Besatzdichten mit Zielertr&auml;gen &lt;&nbsp;800&nbsp;kg/ha sowie eine kontrollierte Zuf&uuml;tterung, bei der die vollst&auml;ndige Aufnahme der hohen Futtermenge im August (ca. 50 % der Gesamtfuttermenge) gesichert ist, sind Voraussetzungen zur Vermeidung von Sauerstoffdefiziten. Kontrollen des Sauerstoffgehaltes in den Morgenstunden und regelm&auml;&szlig;ige Probew&auml;gungen der Fische liefern R&uuml;ckschl&uuml;sse &uuml;ber die Bedingungen im Teich und die gezielte F&uuml;tterung. Wie Beobachtungen zeigen, tritt in stark windexponierten Teichen seltener Sauerstoffmangel auf, da auch Luftsauerstoff &uuml;ber die Wasseroberfl&auml;che eingetragen wird. Das Anlegen von Windschneisen in der Ufervegetation verdient deshalb Beachtung. Nur in wenigen F&auml;llen kann ein Sauerstoffmangel durch verst&auml;rkten Wasserzufluss ausgeglichen werden, da die Vorfluter im Sommer selten hohe Sauerstoffgehalte aufweisen und das Wasserrecht solche Ma&szlig;nahmen verbietet. Da bei Sauerstoffmangel sowie eingeschr&auml;nkten CO2-Gehalten, pH-Werten, NH3- und HNO2-Konzentrationen h&auml;ufig nicht das gesamte Teichvolumen betroffen ist, weichen die Karpfen auch in Bereiche mit angemessenen Umweltbedingungen aus. Derartige R&uuml;ckzugsorte k&ouml;nnen durch partielle Bel&uuml;ftung geschaffen werden. Um dem Sauerstoffmangel und seinen Folgen in Karpfenteichen wirksam vorzubeugen, sind intensive Bewirtschaftungsverfahren zur K1-Aufzucht mit vollwertigen Futtermitteln, technischer Bel&uuml;ftung und hohen Ertr&auml;gen (PIW-B) geeignet.
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoBodyText" align="justify">
&nbsp;
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoBodyText" align="justify">
Autor: Prof. Dr. Schreckenbach, Institut f&uuml;r Binnenfischerei Potsdam Sacrow
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;</p>
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		<title>Zur Bedeutung der Kohlensäure in Karpfenteichen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wasser für Koi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel beschreibt das Gleichgewicht zwischen pH-Wert, Kohlendioxid und Wasserh&#228;rte Kurt Bauer Zur Bedeutung der Kohlens&#228;ure in Karpfenteichen Extrem hohe pH-Werte w&#228;hrend der Vegetationsperiode f&#252;hren in einer Vielzahl von Karpfentei&#173;chen zu einer Sch&#228;digung der Fische und zu entsprechenden wirtschaftlichen Verlusten. Derartige pH-Werte treten auf, obwohl in den Teichen ein S&#228;urebindungsverm&#246;gen (SBV) gemessen wird, das nach [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/zur_bedeutung_der_kohlensaure_in_karpfenteichen.html">Zur Bedeutung der Kohlensäure in Karpfenteichen</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dieser Artikel beschreibt das Gleichgewicht zwischen pH-Wert, Kohlendioxid und Wasserh&auml;rte<br />
</strong><br />
Kurt Bauer<br />
Zur Bedeutung der Kohlens&auml;ure in Karpfenteichen<br />
<br /><span id="more-488"></span>
<p class="MsoNormal" align="justify">
Extrem<br />
hohe pH-Werte w&auml;hrend der Vegetationsperiode f&uuml;hren in einer Vielzahl<br />
von Karpfentei&shy;chen zu einer Sch&auml;digung der Fische und zu<br />
entsprechenden wirtschaftlichen Verlusten. Derartige pH-Werte treten<br />
auf, obwohl in den Teichen ein S&auml;urebindungsverm&ouml;gen (SBV) gemessen<br />
wird, das nach der klassischen Lehre der Karpfenteichwirtschaft den<br />
pH-Wert auf wesentlich niedrigere Werte begrenzen m&uuml;sste. Die<br />
einschl&auml;gige Literatur stellt die chemischen und biologischen<br />
Zusam&shy;menh&auml;nge im Karpfenteich, insbesondere die Rolle der Kohlens&auml;ure,<br />
in der Regel missverst&auml;ndlich, z. T. sogar unrichtig dar. Au&szlig;erdem<br />
erzwingen neue wissenschaftliche Erkenntnisse &uuml;ber die Nutz&shy;barkeit der<br />
verschiedenen Kohlens&auml;ureformen sowie &uuml;ber den Vorgang der &raquo;biogenen<br />
Entkal&shy;kung&laquo; ein Umdenken in einigen Kapiteln der Limnologie von<br />
Karpfenteichen. Diese Zusammen&shy;h&auml;nge sollen im Folgenden dargestellt<br />
werden. Insbesondere soll die zentrale Rolle der Kohlen&shy;s&auml;ure und ihrer<br />
Verf&uuml;gbarkeit im Teich aufgezeigt werden.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 9pt 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
<strong><br />
Mangelnde Verf&uuml;gbarkeit an freier Kohlens&auml;ure f&uuml;r die Photosynthese f&uuml;hrt zur Fehlentwicklung im Teich.</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Die<br />
unmittelbare Ursache der eingangs genannten hohen pH-Werte ist die<br />
Photosynthese von Schwebalgen und Wasserpflanzen. Photosynthese ist als<br />
Grundlage der Produktion erw&uuml;nscht und wird durch &raquo;D&uuml;ngung&laquo; gef&ouml;rdert.<br />
Ger&auml;t hierbei jedoch die N&auml;hrstoff-Versorgung aus der Balance, so dass<br />
Kohlenstoff im Vergleich zu den Phosphor- und Stickstoff-Vorr&auml;ten zum<br />
Mangel&shy;faktor wird, dann wird das Wasser durch Kohlens&auml;uremangel<br />
basisch. Kohlenstoff als Mangelfaktor bedeutet dabei nicht unbedingt,<br />
dass das Wachstum der Algen durch den Kohlens&auml;uremangel mengenm&auml;&szlig;ig<br />
besonders eingeschr&auml;nkt w&auml;re. Vielmehr wachsen u. U. unter dem Einfluss<br />
&uuml;ber&shy;sch&uuml;ssigen Phosphors jene Algenarten in einer konkurrenzlosen<br />
Massenentwicklung, die auf eine Nutzung des schwerer verwertbaren<br />
Hydrogencarbonates spezialisiert sind und die eine besonders<br />
dramatische Steigerung des pH-Wertes herbeif&uuml;hren. Ma&szlig;nahmen, welche<br />
eine solche Fehlent&shy;wicklung des Teiches verhindern oder bek&auml;mpfen<br />
sollen, zielen darauf ab, neben der Vermeidung von<br />
Phosphor-&Uuml;bersch&uuml;ssen vor allem die Verf&uuml;gbarkeit ausreichender Mengen<br />
an freier Kohlen&shy;s&auml;ure zur Zeit des Bedarfes sicherzustellen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 10pt 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
<strong><br />
Phosphor verursacht einen mehr als hundertfachen Bedarf an Kohlenstoff.</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 2pt 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Ein<br />
&raquo;Kohlens&auml;ure-Mangel&laquo; ist im Zusammenhang mit den anderen D&uuml;ngestoffen<br />
zu sehen. Aus anorganischen D&uuml;ngesalzen soll in einem klassischen<br />
Karpfenteich Fischmasse erzeugt werden. Dies wird vermittelt durch die<br />
pflanzliche Urproduktion an Biomasse, welche &uuml;ber die Nahrungs&shy;kette<br />
schlie&szlig;lich zu Fischmasse umgewandelt wird.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Eine<br />
chemische Analyse der Lebewesen eines Teiches ergibt folgende<br />
durchschnittliche Zusam&shy;mensetzung aus den wichtigsten chemischen<br />
Elementen (Uhlmann 1988):
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 3pt 0cm 0pt 2pt" align="justify">
C106H180O45N16P1 = BIOMASSE
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Das<br />
bedeutet, dass neben den Bestandteilen des Wassers, also Wasserstoff<br />
und Sauerstoff, die sog. N&auml;hrstoff-Elemente in einem chemischen<br />
Mengenverh&auml;ltnis
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 2pt 0cm 0pt" align="justify">
<strong><br />
Phosphor (P) : Stickstoff (N) : Kohlenstoff (C) = l : 16 : 106</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 2pt 0cm 0pt" align="justify">
verf&uuml;gbar sein m&uuml;ssen, wenn nicht einer davon zum begrenzenden Faktor der Produktion werden
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
soll.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Um die chemischen Mengenverh&auml;ltnisse der N&auml;hrstoff-Elemente zu veranschaulichen, sind in der
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Abbildung<br />
l die Aufwandmengen der D&uuml;ngesubstanzen, des Wassers und der<br />
Kohlens&auml;ure zusammengestellt, die f&uuml;r eine Hektarproduktion von 500 kg<br />
Fisch n&ouml;tig sind.
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img src="images/stories/alles_ueber_koi/wasser_fuer_koi/sbv/seite50.jpg" border="0" alt="seite50" title="seite50" hspace="5" vspace="5" width="540" height="484" />
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Dabei<br />
sind nur diejenigen Mengen ber&uuml;cksichtigt, die im Fisch selbst<br />
verbleiben. Verluste als Schlamm oder &uuml;ber den Abfluss verursachen<br />
einen h&ouml;heren Aufwand. Man vergleiche dennoch den Bedarf an Phosphat in<br />
Form von 26 kg Superphosphat mit den in der AID-Brosch&uuml;re Nr. 359<br />
empfohlenen Menge von 300 kg Superphosphat (Jahn, v. Lukowicz, Wurzel,<br />
1979).
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Die<br />
harmloseste Folge eines Ungleichgewichtes der N&auml;hrstoffe w&auml;re eine<br />
begrenzte Produktion mit ungenutzten &Uuml;berresten der anderen N&auml;hrstoffe.<br />
Dies ist jedoch nur bei Phosphor-Begrenzung so. Bei<br />
Stickstoff-Begrenzung treten dagegen Blaualgen in gr&ouml;&szlig;erer Menge auf,<br />
welche den gasf&ouml;rmi&shy;gen Stickstoff nutzen k&ouml;nnen. Sie sind jedoch in<br />
der Fischproduktion vor allem deshalb proble&shy;matisch, weil eine Reihe<br />
von Blaualgen-Arten zu geschmacklichen Beeintr&auml;chtigungen der Fische<br />
f&uuml;hren. Eine begrenzte Verf&uuml;gbarkeit an Kohlenstoff schlie&szlig;lich f&uuml;hrt<br />
immer zu hohen pH-Werten.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
In<br />
nat&uuml;rlichen Gew&auml;ssern ist Phosphor aufgrund seiner chemischen<br />
Eigenschaften fast immer der Mangelfaktor. Seine Verf&uuml;gbarkeit<br />
begrenzt, trotz seines geringen Bedarfsanteils, die Produktion.<br />
Karpfenteiche sind dagegen durch absichtliche D&uuml;ngung oder durch<br />
hochbelastete Wasserversor&shy;gung h&auml;ufig in der Situation eines<br />
Phosphor-&Uuml;berschusses, so dass in der Regel Kohlens&auml;ure zum<br />
Mangelfaktor wird. Dieses Problem ist in der teichwirtschaftlichen<br />
Literatur im Prinzip erkannt. Verschiedenartige Darlegungen &uuml;ber Kalk<br />
und SBV zielen auf die L&ouml;sung dieses Problems ab. Sie sind jedoch<br />
leider meist fehlerhaft.
</p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: &#39;Times New Roman&#39;"><br />
</span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
<strong>Algen<br />
und Pflanzen k&ouml;nnen nur freie Kohlens&auml;ure und Hydrogencarbonat als<br />
Kohlenstoff-Quel&shy;len nutzen. Aber besonders die Verwertung von<br />
Hydrogencarbonat f&uuml;hrt zu extremen pH-Werten im Wasser.</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Kohlens&auml;ure<br />
liegt im -Wasser prinzipiell in vier verschiedenen Formen vor, deren<br />
Beziehung in Abbildung 2 dargestellt ist. Es sind dies:
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 2pt 0cm 0pt 14pt; text-indent: -14pt; text-align: left" class="MsoNormal" align="justify">
1. gel&ouml;stes Kohlendioxid-Gas (CO2),
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt 14pt; text-indent: -14pt; text-align: left" class="MsoNormal" align="justify">
2. Kohlens&auml;ure im engeren Sinn (H2CO3), nach Verbindung des CO2 mit Wasser,
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt 14pt; text-indent: -14pt; text-align: left" class="MsoNormal" align="justify">
3. das Hydrogencarbonat-Ion (HCO3-, auch Bicarbonat oder halbgebundene Kohlens&auml;ure genannt), nach Abspaltung eines Wasserstoff-Ions (H+) vom Kohlens&auml;ure-Molek&uuml;l, und schlie&szlig;lich
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt 14pt; text-indent: -14pt; text-align: left" class="MsoNormal" align="justify">
4. das Carbonat-Ion (CO3&#8211;,<br />
auch Monocarbonat oder doppelt gebundene Kohlens&auml;ure genannt), nach<br />
Abspaltung eines weiteren Wasserstoff-Ions aus dem Hydrogencarbonat-Ion.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt" align="justify">
Abbildung<br />
2 zeigt, in welchem naturgesetzlichen Zusammenhang der pH-Wert des<br />
Wassers und die relativen Konzentrationsanteile der gel&ouml;sten Kohlens&auml;ure-Formen zueinander stehen. Dabei wer&shy;den meist CO2 und H2CO3<br />
wegen ihres nahezu gleich bleibenden Verh&auml;ltnisses (ca. 650: l) als<br />
&raquo;freie Kohlens&auml;ure&laquo; zusammengefasst. Diese Abbildung sagt nichts &uuml;ber<br />
die absoluten Mengen gel&ouml;ster Kohlens&auml;ure aus, weil sich diese durch<br />
Atmung und Photosynthese sowie durch F&auml;llung oder Auf&shy;l&ouml;sung von Kalk<br />
oder Dolomit ver&auml;ndern k&ouml;nnen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
F&uuml;r<br />
alle Schwebalgen und Wasserpflanzen ist freie Kohlens&auml;ure ohne<br />
besonderen Aufwand ver&shy;wertbar. Ihre elektrisch nicht geladenen<br />
Teilchen k&ouml;nnen frei durch die Zellwand diffundieren. Nur ein<br />
spezialisierter Teil der Algen und Pflanzen besitzt dagegen einen<br />
Mechanismus, um auch Hydrogencarbonat-Ionen aufnehmen zu k&ouml;nnen. Der<br />
Aufwand besteht darin, die elektrisch nega&shy;tiv geladenen und deshalb<br />
nicht frei diffundierenden Hydrogencarbonat-Ionen gezielt aufzuneh&shy;men,<br />
und zwar im Austausch gegen ein anderes negativ geladenes Ion, n&auml;mlich<br />
das Hydroxyl-Ion (OH-) (Kohl, Nicklisch, 1988). Dieser<br />
Austausch ist notwendig, um das elektrische Ladungsgleich&shy;gewicht zu<br />
erhalten, um also zu verhindern, dass sich die Algen elektrisch negativ<br />
aufladen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Wird<br />
freie Kohlens&auml;ure durch Photosynthese verbraucht, verringert sich ihr<br />
verh&auml;ltnism&auml;&szlig;iger Anteil im Vergleich zum Hydrogencarbonat. Wie aus<br />
Abbildung 2 zu erkennen ist, f&uuml;hrt dies zu einem h&ouml;heren pH-Wert. Wird<br />
dagegen Hydrogencarbonat genutzt, so wird, wie gezeigt, von den Algen<br />
oder Pflanzen im Austausch gegen eine bestimmte Menge<br />
Hydrogencarbonat-Ionen eine entsprechende Menge Hydroxyl-Ionen<br />
freigesetzt. Diese entziehen wiederum einer weiteren ent&shy;sprechenden<br />
Menge von Hydrogencarbonat-Ionen je ein Wasserstoff-Ion, so dass daraus<br />
die ent&shy;sprechende Menge an Carbonat-Ionen entsteht. Damit steht nun<br />
der doppelt verminderten Menge an gel&ouml;sten Hydrogencarbonat-Ionen eine<br />
einfach erh&ouml;hte Menge an Carbonat-Ionen gegen&uuml;ber. Wie Abbildung 2<br />
zeigt, ist eine deutliche pH-Steigerung die bekannte und in der Praxis<br />
immer wie&shy;der gemessene Folge. (Auf eine F&auml;llung der Carbonat-Ionen und<br />
Calcium-lonen als ungel&ouml;stes Calciumcarbonat, die daraufhin langsam in<br />
Gang kommt, muss sp&auml;ter eingegangen werden.)
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Nach<br />
dem Stand der botanischen Wissenschaft ist eine Nutzung von Carbonat<br />
durch pflanzliche Wasserorganismen nicht m&ouml;glich. Sch&auml;perclaus (1961)<br />
schloss auf eine derartige Nutzung aus den starken pH-Erh&ouml;hungen bei<br />
der Photosynthese von Elodea. Da er die Kohlens&auml;ure-Formen als<br />
molekulare Calciumverbindungen (&raquo;verschiedene Kalkarten&laquo;) schrieb,<br />
erlag er dem Irrtum, die basische Reaktion des Wassers m&uuml;sse auf die<br />
Bildung von Calciumhydroxid aus der letzten nicht basischen Kalkart,<br />
dem Calciumcarbonat, zur&uuml;ckgehen. Diese tr&uuml;gerische Denkweise in einer<br />
ver&shy;meintlichen Abfolge von Kalkarten f&uuml;hrt in der Literatur sogar<br />
dazu, dass manche Autoren im Teich durch pflanzliche T&auml;tigkeit<br />
Branntkalk entstehen lassen (Klee 1985, Reichle 1989, Klee 1990). Wie<br />
schon Pia (1933) unter Bezugnahme auf Sch&auml;perclaus eindringlich mahnt,<br />
sollte man es des&shy;halb prinzipiell vermeiden, gel&ouml;sten kohlensauren<br />
Kalk als CaCO3 zu schreiben. Diese Schreib&shy;weise steht immer<br />
f&uuml;r eine ungel&ouml;ste und deshalb nicht in die Ionen aufgespaltene<br />
Verbindung (Kalkstein, Kesselstein, Seekreide, Marmor etc.) Geht<br />
kohlensauerer Kalk in L&ouml;sung, bilden sich elektrisch positiv geladene<br />
Teilchen des Calciums, also Ca++ -Ionen, und elektrisch negativ geladene Carbonat-Ionen, C3&#8211;.<br />
Unabh&auml;ngig von den Calcium-Ionen verhalten sich die Carbo&shy;nat-Ionen als<br />
freie Teilnehmer am Gleichgewichtssystem der Kohlens&auml;ure-Formen.<br />
Dar&uuml;ber hin&shy;aus existiert, eine Substanz &raquo;Calciumhydrogencarbonat&laquo; mit<br />
der Formel &raquo;Ca (HCO3)2&laquo; &uuml;berhaupt nicht, weder gel&ouml;st noch als Feststoff. Das Hydrogencarbonat liegt immer in Form von Hydrogen&shy;carbonat-Ionen HCO3-<br />
frei im Wasser vor, unabh&auml;ngig davon, ob eine entsprechende<br />
(&raquo;&auml;quiva&shy;lente&laquo;) Menge Calcium-lonen, Magnesium-Ionen oder andere<br />
elektrisch positive Ionen im Wasser vorhanden sind und als elektrischer<br />
Ladungsausgleich dienen.
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="left">
&nbsp;
</p>
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<img src="images/stories/alles_ueber_koi/wasser_fuer_koi/sbv/seite52.jpg" border="0" alt="seite52" title="seite52" hspace="5" vspace="5" width="415" height="600" />
</div>
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&nbsp;
</p>
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&nbsp;
</p>
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</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
<strong>Die<br />
nutzbaren Anteile der gel&ouml;sten Kohlens&auml;ure im Wasser stammen aus der<br />
Atmung von Organis&shy;men, jedoch nicht aus der Luft und nicht aus den<br />
Carbonaten des Bodens.</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<div align="justify">
F&uuml;r die nutzbare Kohlens&auml;ure im Teich werden stets irrt&uuml;mlich zwei Quellen genannt: der Kohlen&shy;dioxidgehalt der Luft und der Carbonatgehalt des kalk- oder dolomithaltigen Bodens. In Wahrheit ist<br />
fast ausschlie&szlig;lich die aus der Veratmung von organischem Material<br />
stammende Kohlens&auml;ure die Quelle der freien Kohlens&auml;ure und auch die<br />
Quelle der nutzbaren H&auml;lfte des Hydrogen-carbonates. Die Luft enth&auml;lt<br />
nur 0,03 % ihres Volumens an Kohlendioxid. Obwohl sich Kohlen&shy;dioxid im<br />
Wasser sehr viel besser l&ouml;st als die anderen Luftgase, hat dieser<br />
geringe Gehalt in der an freier Kohlens&auml;ure im Wasser bei intensivem<br />
Kontakt mit Luft l&ouml;sen. Jede dar&uuml;ber hinaus gehende Konzentration an<br />
gel&ouml;ster freier Kohlens&auml;ure kann nur durch die Veratmung von<br />
biologi&shy;scher Substanz im Wasser entstehen.
</div>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
&nbsp;
</p>
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&nbsp;
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<img src="images/stories/alles_ueber_koi/wasser_fuer_koi/sbv/seite53.jpg" border="0" alt="seite53" title="seite53" hspace="5" vspace="5" width="540" height="107" />
</div>
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&nbsp;
</p>
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</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Die Quelle all dieser biologischen Substanz ist letztlich die Photosynthese der Landpflanzen. Diese k&ouml;nnen auf l m2 Standfl&auml;che mit ca. 10-15 m2<br />
Laubfl&auml;che den geringen Kohlens&auml;ure-Gehalt aus der sich stetig<br />
erneuernden Luft einfangen. F&uuml;r das Teichwasser stellt dagegen die<br />
geringe Was&shy;seroberfl&auml;che einen Engpass zum Luftraum dar, durch den der<br />
Kohlens&auml;urebedarf der Unterwas&shy;serpflanzen und Algen nicht entfernt<br />
gedeckt werden k&ouml;nnte. Den Landpflanzen muss man des&shy;halb nur Phosphor<br />
und Stickstoff als D&uuml;nger bieten. Die Pflanzen unter Wasser sind<br />
dagegen auch auf eine Versorgung mit Kohlens&auml;ure angewiesen. &Uuml;ber die<br />
biologischen Nahrungsketten gelangt ein gro&szlig;er Teil der von den<br />
Landpflanzen gebilde&shy;ten Biomasse als abbauf&auml;higes Material auf den<br />
Boden und wird dort von den Mikroorganismen mineralisiert, also u. a.<br />
zu Kohlens&auml;ure veratmet. Regenwasser nimmt erst dort nennenswerte<br />
Koh&shy;lens&auml;ure-Mengen auf. Zugleich wird organisches Material in die<br />
Gew&auml;sser geschwemmt und setzt dort ebenfalls durch Veratmung seinen<br />
Kohlens&auml;ure-Gehalt frei. Der Hydrogencarbonat-Gehalt des Wassers<br />
entsteht, wenn kohlensaurer Kalk oder Dolomit, je nach dem geologischen<br />
Untergrund, aus dem Boden gel&ouml;st werden, und zwar unter Einwirkung von<br />
Wasser, in welchem eine hinreichende Menge Kohlens&auml;ure gel&ouml;st ist. Die Erl&auml;uterung: &raquo;Kalk-Gleichgewicht&laquo;<br />
enth&auml;lt eine Beschreibung der L&ouml;sung von Kalk in kohlensaurem Wasser.<br />
Eine Kalkaufl&ouml;sung in gr&ouml;&szlig;erem Umfang ist nur m&ouml;glich, wenn eine S&auml;ure,<br />
in der Regel die freie Kohlens&auml;ure aus der Atmung, die ben&ouml;tigten<br />
Wasserstoff-Ionen liefert. Hierdurch k&ouml;nnen die (zun&auml;chst nur in<br />
verschwindenden Mengen) gel&ouml;sten Carbonat-Ionen zu<br />
Hydrogencarbonat-Ionen umgewandelt werden. Nur dann k&ouml;nnen weitere<br />
Carbonat-Ionen aus dem kalk- oder dolo&shy;mithaltigen Boden in L&ouml;sung<br />
gehen. Die freie Kohlens&auml;ure selbst wandelt sich durch diese<br />
Abspal&shy;tung von Wasserstoff-Ionen in Hydrogencarbonat-Ionen um, und<br />
zwar in gleicher Menge, wie Hydrogencarbonat-Ionen aus den<br />
Carbonat-Ionen des gel&ouml;sten Bodengesteins gebildet wurden. Im Wasser<br />
als &raquo;S&auml;urebindungsverm&ouml;gen&laquo; (SBV) gemessenes Hydrogencarbonat stammt<br />
also je zur H&auml;lfte aus Atmungskohlens&auml;ure und aus dem Carbonat-Gehalt<br />
des Bodens. Bei der Photo&shy;synthese ist ebenfalls nur die H&auml;lfte des<br />
Hydrogencarbonates nutzbar, die andere H&auml;lfte wird dabei zu Carbonat<br />
umgewandelt und f&auml;llt letztlich als kohlensaurer Kalk wieder aus.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 11pt 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
<strong>Das SBV ist kein Ma&szlig; f&uuml;r den Kalkgehalt des Wassers.</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Die Erl&auml;uterung: &raquo;Was ist das SBV?&laquo;<br />
stellt dar, wie das SBV gemessen wird und was es bedeutet. Es geh&ouml;rt zu<br />
den am meisten missverstandenen Gr&ouml;&szlig;en in der Teichwirtschaftslehre.
</p>
<div align="justify">
</div>
<div align="justify">
Der<br />
Messwert des SBV sagt nicht automatisch auch etwas &uuml;ber die vorhandenen<br />
Konzentrationen an Calcium-, Magnesium- oder anderen positiv geladenen<br />
Ionen aus. In Gegenden mit Kalkb&ouml;den (z. B. Jura) kann man meist davon<br />
ausgehen, dass, entsprechend dem L&ouml;sungsvorgang des Kalkge&shy;steines, mit<br />
den Hydrogencarbonat-Ionen auch eine &auml;quivalente Menge Calcium-Ionen in<br />
L&ouml;sung vorhanden ist. In Dolomit-Gegenden, wozu ein gro&szlig;er Teil der<br />
&raquo;Kalk&laquo;-Alpen und ihr Vorland geh&ouml;ren, liegen stattdessen zu etwa<br />
gleichen Teilen Calcium- und Magnesium-Ionen vor. In sulfat-haltigen<br />
W&auml;ssern schlie&szlig;lich kann wesentlich mehr Calcium (gel&ouml;ster Gips)<br />
enthalten sein, als nach dem SBV zu erwarten w&auml;re. Schlie&szlig;lich soll<br />
noch darauf hingewiesen werden, dass es auch in Mitteleuropa<br />
Sodagew&auml;sser gibt, z. B. um den Neusiedler See, in denen Natrium mehr<br />
oder weniger weitgehend die Stelle von Calcium einnimmt.&nbsp;
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="left">
&nbsp;
</p>
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<img src="images/stories/alles_ueber_koi/wasser_fuer_koi/sbv/seite54.jpg" border="0" alt="seite54" title="seite54" hspace="5" vspace="5" width="414" height="600" />
</div>
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</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
&nbsp;<br />
<br />
In<br />
selteneren F&auml;llen kommt es vor, dass neben dem System der<br />
Kohlens&auml;ure-Formen andere Puffer&shy;systeme z. B. der Phosphors&auml;ure oder<br />
der Kiesels&auml;ure sowie Humins&auml;uren und andere, z. B. von absterbenden<br />
Organismen freigesetzte, organische Substanzen sowie Ammoniak und Amine<br />
einen Teil des SBV-Me&szlig;wertes erzeugen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 10pt 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
<strong>Das SBV liefert bei Photosynthese keine freie Kohlens&auml;ure nach.</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
H&auml;ufig<br />
wird die Meinung vertreten, das &raquo;SBV&laquo; liefere freie Kohlens&auml;ure direkt<br />
nach, wenn infolge Photosynthese freie Kohlens&auml;ure aus dem<br />
Gleichgewicht entzogen wird. Wie aus Abbildung 2 erkennbar, m&uuml;sste aber<br />
je ein Hydrogencarbonat-Ion mit einem Wasserstoff-Ion reagieren, um ein&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="left">
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img src="images/stories/alles_ueber_koi/wasser_fuer_koi/sbv/seite552.jpg" border="0" alt="seite552" title="seite552" hspace="5" vspace="5" width="506" height="600" />
</div>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
&nbsp;<br />
Molek&uuml;l<br />
der freien Kohlens&auml;ure zu bilden. Die Konzentration an<br />
Hydrogencarbonat-Ionen ent&shy;spricht weitgehend dem SBV und liegt in der<br />
Gr&ouml;&szlig;enordnung von &raquo;l mval/1&laquo;, das entspricht 10-3Mol/l. Um hieraus freie Kohlens&auml;ure zu gewinnen, sind eben so viele Wasserstoff-Ionen not&shy;wendig, also ca. 10-3Mol/l. Wir wissen aber, dass z. B. bei pH 7 nur 10-7Mol/l Wasserstoff-Ionen vorhanden sind (siehe Erl&auml;uterung: &raquo;Was ist der pH-Wert&laquo;), also nur etwa der lOOOOste Teil von 10-3Mol/l.<br />
Ohne eine zus&auml;tzliche Quelle von Wasserstoff-Ionen bleiben also die<br />
Mengen an freier Kohlens&auml;ure und Hydrogencarbonat beinahe unver&auml;ndert.<br />
Sie bleiben so, wie die biologischen Prozesse, bei denen freie<br />
Kohlens&auml;ure erzeugt oder verbraucht wird, sie einstellen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 8pt 0cm 0pt" align="justify">
<strong>Die<br />
Ausf&auml;llung von kohlensaurem Kalk, die sog. &raquo;biogene Entkalkung&laquo;, k&ouml;nnte<br />
freie Kohlens&auml;ure liefern. Diese Reaktion ist jedoch langsam und wird<br />
durch das organische Material im Teichwasser zus&auml;tzlich stark behindert.</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Sch&auml;perclaus (1961) schreibt, &raquo;dass das Kohlens&auml;urereservoir umso gr&ouml;&szlig;er ist, je gr&ouml;&szlig;er die vor&shy;handenen Mengen an Ca (HCO3)2 und je gr&ouml;&szlig;er das SBV ist. Die Kohlens&auml;ure kann also &#8211; entgegen fr&uuml;heren Anschauungen &#8211; nie ins Minimum geraten solange ein hinreichendes SBV Salzs&auml;urebindungsverm&ouml;gen), beruhend auf Ca (HCO3)2 und gel&ouml;stem CaCO3 und gekennzeichnet durch nicht zu hohe pH-Werte, vorhanden ist.&laquo; Er nimmt damit Bezug
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
1. auf die Nutzbarkeit von Bicarbonat und, wie er irrt&uuml;mlich annimmt, von Carbonat f&uuml;r die Pflanzen und Algen sowie
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt" align="justify">
2. sehr wahrscheinlich &#8211; seine Herleitung ist nicht klar &#8211; auf den Mechanismus der &raquo;biogenen
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-indent: 15pt" align="justify">
Entkalkung&laquo;, den er hinsichtlich seiner Kohlens&auml;ure liefernden Wirkung jedoch nicht n&auml;her
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt 12pt" align="left">
beschreibt.&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img src="images/stories/alles_ueber_koi/wasser_fuer_koi/sbv/seite56.jpg" border="0" alt="seite56" title="seite56" hspace="5" vspace="5" width="540" height="571" />
</div>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Sch&auml;perclaus<br />
(1961) macht die Nutzbarkeit des Kohlens&auml;ure-Vorrates eindeutig von der<br />
gleichzeiti&shy;gen Anwesenheit gel&ouml;sten Calciums abh&auml;ngig. Tats&auml;chlich<br />
k&ouml;nnen Calcium- und Magnesium&shy;ionen durch die Ausf&auml;llung<br />
schwerl&ouml;slicher Carbonate in die Freisetzung von freier Kohlens&auml;ure<br />
eingreifen, wie dies den Natrium-Ionen in einem Soda-Gew&auml;sser nicht<br />
m&ouml;glich ist.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Die Ausf&auml;llung von kohlensaurem Kalk, also die so genannte biogene Entkalkung, ist im Prinzip die Umkehrung der in der Erl&auml;uterung: &raquo;Kalk-Gleichgewicht&laquo;<br />
formulierten Aufl&ouml;sung des koh&shy;lensauren Kalkes. Wenn in einem<br />
Calcium-haltigen Wasser durch Photosynthese der pH-Wert steigt, so wird<br />
hierbei in einem nach Abbildung 2 erkennbaren Ma&szlig; der Anteil der<br />
Carbonat-Ionen erh&ouml;ht durch Umwandlung von Hydrogencarbonat-Ionen.<br />
Dabei kann die Konzentration der Car&shy;bonat-Ionen h&ouml;her werden, als bei<br />
der vorhandenen Konzentration an Calcium-Ionen auf Dauer in L&ouml;sung<br />
bleiben kann. Es entsteht eine sog. &uuml;bers&auml;ttigte L&ouml;sung, aus der<br />
allm&auml;hlich Calcium-Carbonat auszufallen beginnt.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Die<br />
Konzentration der Carbonat-Ionen nimmt durch die Ausf&auml;llung st&auml;ndig ab,<br />
so dass Hydrogen&shy;carbonat-Ionen nachdissoziieren. Sie spalten dabei<br />
Wasserstoff-Ionen ab, welche zum gr&ouml;&szlig;ten Teil mit weiteren<br />
Hydrogencarbonat-Ionen zu freier Kohlens&auml;ure reagieren. Der Vorrat an<br />
Hydrogen&shy;carbonat-Ionen wird also zu einer H&auml;lfte in freie Kohlens&auml;ure<br />
und zur anderen H&auml;lfte in Carbonat umgewandelt und das Carbonat f&auml;llt<br />
st&auml;ndig mit Calcium zusammen als kohlensaurer Kalk aus. Dieser Vorgang<br />
endet, wenn der um &auml;quivalente Teile verminderte Calcium- und<br />
Hydrogencarbonat-Vorrat, die gebildete freie Kohlens&auml;ure und der<br />
hierbei wieder gesenkte pH-Wert einem neuen Zustand von<br />
&raquo;Kalk-Gleichgewicht&laquo; entsprechen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
W&uuml;rde<br />
dieser Vorgang mit der gleichen Geschwindigkeit ablaufen, die wir von<br />
den Gleichgewichts-Reaktionen zwischen den Formen der Kohlens&auml;ure<br />
gew&ouml;hnt sind, dann k&ouml;nnte man nach dem SBV eines reinen Kalkgew&auml;ssers<br />
(d. h. in welchem nur Calcium-Ionen entsprechend den<br />
Hydrogencar&shy;bonat-Ionen, jedoch keine Magnesium- etc. Ionen enthalten<br />
sind) dessen h&ouml;chstm&ouml;glichen pH-Wert aus den bekannten<br />
Gleichgewichts-Tabellen und -Grafiken ablesen. Immer, wenn durch<br />
Photosynthese freie Kohlens&auml;ure aus dem Gleichgewicht entzogen w&uuml;rde,<br />
k&auml;me es sofort zu einer Entkalkung. Sie w&uuml;rde zwar das SBV entsprechend<br />
senken, der pH-Wert k&ouml;nnte jedoch nur lang&shy;sam steigen und es w&uuml;rde<br />
dabei st&auml;ndig Kohlens&auml;ure freigesetzt.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Wie<br />
die Praxis zeigt, werden jedoch die Grenzen des Kalk-Gleichgewichtes an<br />
Sonnentagen fast immer &uuml;berschritten. In n&auml;hrstoffreichen<br />
Karpfenteichen werden fast regelm&auml;&szlig;ig hohe pH-Werte gemessen, die bei<br />
dem jeweils gemessenen SBV nicht auftreten d&uuml;rften. Hierf&uuml;r sind zwei<br />
Gr&uuml;nde verantwortlich:
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Der<br />
erste Grund liegt in einer Unzul&auml;nglichkeit der Messung. Wir messen als<br />
SBV gegebenenfalls auch Calciumcarbonat, das bereits aus der L&ouml;sung<br />
auskristallisiert ist, jedoch noch feinst verteilt im Wasser schwebt.<br />
Bei der SBV-Messung l&ouml;st es sich unter dem Einfluss der Salzs&auml;ure<br />
hinreichend rasch und umso besser wieder auf, je kleiner seine<br />
Kristalle noch sind. Gelegentlich bemerkt man bei der SBV-Messung eine<br />
etwas &raquo;z&auml;he&laquo; Reaktion des pH-Wertes w&auml;hrend der Zugabe der Salz&shy;s&auml;ure.<br />
Dann kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass mikrokristalliner<br />
Kalk mitgemessen wird, der gel&ouml;ste Formen der Kohlens&auml;ure vort&auml;uscht<br />
(Ro&szlig;knecht 1976, 1977, 1980).
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Der<br />
entscheidende Grund f&uuml;r die regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber das theoretische<br />
Gleichgewichts-Niveau steigen&shy;den pH-Werte ist jedoch, dass die<br />
Reaktion der Kalkf&auml;llung sehr langsam abl&auml;uft. In einem &raquo;sau&shy;beren&laquo;<br />
Wasser dauert es ann&auml;hernd einen Tag, bis sich nach der Entstehung<br />
einer Kalk-&Uuml;bers&auml;tti&shy;gung das neue Gleichgewicht einstellt. Dar&uuml;ber<br />
hinaus konnte aber am Bodensee gezeigt werden, dass organisches<br />
Material die Einstellung des neuen Kalkgleichgewichtes auf bis zu zwei<br />
Wochen verlangsamen kann (Kleiner 1989). In Karpfenteichen ist aufgrund<br />
des hohen Gehaltes an organi&shy;schem Material mit einer noch wesentlich<br />
st&auml;rkeren Verz&ouml;gerung der biogenen Entkalkung zu rechnen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Die<br />
Ursache der Verz&ouml;gerungen bei der Ausf&auml;llung von Kalk konnte im<br />
Raster-Elektronenmikros&shy;kop gezeigt werden. Die Oberfl&auml;chen feinster<br />
Kalkkristalle, die als Ansatzpunkte f&uuml;r den Fortgang der Kalkf&auml;llung<br />
wirken sollten, belegen sich mit organischen Partikeln. Daneben spielen<br />
auch gel&ouml;ste organische Molek&uuml;le eine Rolle, die als sog. Chelatbildner<br />
das Calcium zum Teil &raquo;maskie&shy;ren&laquo; und so von der Kalkf&auml;llung<br />
ausschlie&szlig;en k&ouml;nnen.
</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="left">
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img src="images/stories/alles_ueber_koi/wasser_fuer_koi/sbv/seite58.jpg" border="0" alt="seite58" title="seite58" hspace="5" vspace="5" width="421" height="600" />
</div>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 9pt 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Das SBV puffert nicht die durch Verbrauch und Erzeugung von Kohlens&auml;ure verursachten Schwankungen des pH-Wertes.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Es<br />
trifft nicht zu, dass die pH-Steigerungen, die durch den<br />
photosynthetischen Verbrauch an freier Kohlens&auml;ure verursacht werden,<br />
um so geringer sind, je gr&ouml;&szlig;er das als SBV gemessene &raquo;Pufferver&shy;m&ouml;gen&laquo;<br />
ist. Atmung und Photosynthese ver&auml;ndern lediglich das Verh&auml;ltnis der<br />
beiden &raquo;Puffer&shy;komponenten&laquo;, also der Konzentrationen von<br />
Hydrogencarbonat-Ionen und freier Kohlens&auml;ure. Damit wird der pH-Wert<br />
&raquo;eingestellt&laquo;. Die Photosynthese kann dieses Puffersystem jedoch nicht<br />
in seiner Eigenschaft nutzen, pH-Bewegungen zu d&auml;mpfen. Diese<br />
Eigenschaft zeigen Puffer nur gegen&uuml;ber der Zufuhr von<br />
Wasserstoff-Ionen bzw. Hydroxyl-Ionen durch andere als die am<br />
Puffersystem beteiligten S&auml;uren bzw. Laugen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Abbildung<br />
3 zeigt f&uuml;r verschiedene Werte des SBV den Zusammenhang zwischen<br />
pH-Wert und Gehalt an freier Kohlens&auml;ure. Die untereinander<br />
deckungsgleichen Kurvenz&uuml;ge sind rein aus dem Gleichgewicht der<br />
Kohlens&auml;ure-Formen errechnet, ohne Ber&uuml;cksichtigung der Kalkf&auml;llung. Es<br />
ist zu erkennen, dass die gleiche Ver&auml;nderung des Gehaltes an freier<br />
Kohlens&auml;ure auch immer eine gleich gro&szlig;e &Auml;nderung des pH-Wertes<br />
verursacht. Keineswegs sind also diese pH-&Auml;nderungen bei h&ouml;herem SBV<br />
geringer. Sie bewegen sich lediglich in einem h&ouml;heren (!) pH-Bereich.<br />
Im sehr wei&shy;chen Wasser der Mittelgebirge ist der pH-Wert selbst bei<br />
geringen Gehalten an freier Kohlens&auml;ure f&uuml;r die Fische zu niedrig. Der<br />
Aufbau eines SBV von wenigstens ca. l mval/1 positioniert die<br />
pH-Bewegungen in einen g&uuml;nstigen Bereich.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 9pt 0cm 0pt" align="justify">
<strong>Bei<br />
allen Ma&szlig;nahmen gegen zu hohe pH-Werte im Teich geht es darum, den<br />
Kohlens&auml;urebedarf und die verf&uuml;gbare Menge an freier Kohlens&auml;ure<br />
aufeinander abzustimmen.</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Wir<br />
haben gezeigt, dass es in Karpfenteichen, besonders unter dem Einfluss<br />
gesteigerter Phosphor&shy;gehalte, leicht zu einem Mangel an freier<br />
Kohlens&auml;ure kommen kann und dass gef&auml;hrlich erh&ouml;hte pH-Werte die Folge<br />
sind. Wir haben ferner gezeigt, dass der Kohlens&auml;ure-Eintrag aus der<br />
Luft keine Rolle spielt und dass das SBV die rettende Rolle aus<br />
mehreren Gr&uuml;nden nicht spielen kann, die ihm in der derzeit geltenden<br />
Lehrmeinung zugesprochen wird. Wir haben schlie&szlig;lich gezeigt, dass alle<br />
im Teich verwertbare Kohlens&auml;ure &uuml;ber die Veratmung von organischem<br />
Material in das Wasser gelangen musste.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Alle<br />
Ma&szlig;nahmen gegen hohe pH-Werte in Karpfenteichen haben deshalb etwas<br />
damit zu tun, den aktuellen Bedarf an freier Kohlens&auml;ure entweder zu<br />
beschr&auml;nken oder ihn zu befriedigen. Der Bedarf an freier Kohlens&auml;ure<br />
und die verf&uuml;gbare Menge m&uuml;ssen also aufeinander abgestimmt wer&shy;den.<br />
Herrschen bereits hohe pH-Werte im Teich, so wird man rasch f&uuml;r eine<br />
ausreichende Menge an Kohlens&auml;ure sorgen m&uuml;ssen, welche imstande ist,<br />
den pH-Wert wieder in einen g&uuml;nstigen Bereich abzusenken. Man wird aber<br />
gleichzeitig daf&uuml;r sorgen m&uuml;ssen, dass diese Kohlens&auml;ure nicht sofort<br />
wieder aufgebraucht wird. Besser ist es freilich, den Teich von Anfang<br />
an nicht in den Zustand geraten zu lassen, in dem sich ein &Uuml;berschuss<br />
des Kohlens&auml;ure-Bedarfes &uuml;ber den verf&uuml;g&shy;baren Kohlens&auml;ure-Vorrat<br />
ergibt. Deshalb sollen im Folgenden zuerst die Sofort-Ma&szlig;nahmen gegen<br />
entgleiste pH-Verh&auml;ltnisse besprochen werden. Abschlie&szlig;end wollen wir<br />
dann auf die Methoden der Bewirtschaftung eingehen, die von Anfang an<br />
ein Gleichgewicht der N&auml;hrstoffe erzeugen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 8pt 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
<strong>Branntkalk<br />
wirkt rasch und zuverl&auml;ssig, engt aber bei wiederholter Anwendung den<br />
Vorrat an ver&shy;f&uuml;gbarer Kohlens&auml;ure immer mehr ein!</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Das<br />
Ausbringen von gemahlenem Branntkalk ist eine meist erfolgreich ge&uuml;bte<br />
Methode, um hohe pH-Werte in Karpfenteichen wieder zu senken. Beim<br />
Ausbringen wird der Branntkalk im Wasser sofort zu gel&ouml;schtem Kalk.<br />
Hydratkalk ist ein anderer Name f&uuml;r gel&ouml;schten Kalk. L&ouml;st er sich im<br />
Wasser, so entsteht Kalklauge, also eine L&ouml;sung von entsprechenden<br />
Mengen Calcium- und Hydroxyl-Ionen.
</p>
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</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Es<br />
bedarf der Erkl&auml;rung, wie es m&ouml;glich ist, einen zu hohen pH-Wert durch<br />
das Ausbringen einer Substanz zu senken, die selbst hohe pH-Werte<br />
erzeugt. Die Wirkung des Branntkalks beginnt damit, dass die<br />
ausgebrachten Kalkpartikel in ihrer unmittelbaren Umgebung durch die<br />
extrem basische Wirkung Schwebalgen abt&ouml;ten und damit den Bestand<br />
derjenigen Organismen dezimie&shy;ren, die den &uuml;berm&auml;&szlig;igen<br />
Kohlens&auml;ure-Bedarf verursachen. Die somit abget&ouml;tete Biomasse wird<br />
rasch von Mikroorganismen mineralisiert und setzt dabei ihren<br />
Kohlenstoff-Gehalt als Kohlen&shy;s&auml;ure frei. Zugleich beginnt der<br />
Branntkalk auf rein physikalisch-chemischem Weg zu wirken. Wiederum in<br />
direkter Umgebung der Branntkalk-Partikel bildet sich eine stark<br />
erh&ouml;hte Konzentration an Calcium-Ionen. Die freigesetzten<br />
Hydroxyl-Ionen wandeln ferner Hydrogencarbonat-Ionen in Carbonat-Ionen<br />
um, so dass auch deren Konzentration &ouml;rtlich stark zunimmt. Es entsteht<br />
also kleinstr&auml;umig eine erhebliche &Uuml;bers&auml;ttigung mit kohlensaurem Kalk,<br />
so dass sich rasch in gro&szlig;er Menge Kristallisationskeime bilden, welche<br />
die verz&ouml;gerte biogene Entkalkung katalytisch beschleunigen. Hierbei<br />
wird, wie besprochen, Kohlens&auml;ure freigesetzt.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Ein<br />
dritter Effekt besteht darin, dass bei der Kalkf&auml;llung auch Schwebalgen<br />
ausflocken und zu Boden gezogen werden. Auch sie sterben letztlich ab<br />
und setzen Kohlens&auml;ure frei. Dar&uuml;ber hinaus bedeutet die entstandene<br />
Wassertr&uuml;bung eine Abschattung der noch aktiven Algen, die somit<br />
weniger Kohlens&auml;ure verbrauchen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Trotz<br />
alledem ist Branntkalk ein problematisches Mittel zur Freisetzung von<br />
Kohlens&auml;ure! Er bin&shy;det einen Teil der freigesetzten Kohlens&auml;ure,<br />
entsprechend seiner Menge. Je nach den momentanen Umst&auml;nden werden<br />
daraus gef&auml;lltes Carbonat und Hydrogencarbonat-Ionen zu<br />
unterschiedlichen Anteilen. Wir haben bereits gezeigt, dass die im<br />
festen Calciumcarbonat gebundene Kohlens&auml;ure biologisch nie mehr<br />
verwertbar ist. Entsprechend gilt, dass von den aus freier Kohlens&auml;ure<br />
neu gebildeten Hydrogencarbonat-Ionen auch nur eine H&auml;lfte nutzbar ist.<br />
Die andere H&auml;lfte wird dabei, wie gezeigt, ebenfalls zu Carbonat.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
In<br />
einem Karpfenteich von l m Tiefe bedeutet dies, dass eine ausgebrachte<br />
Menge von 50-100 kg Branntkalk je Hektar den Gegenwert von 0,18-0,36<br />
mval/1 SBV an Kohlens&auml;ure unwiederbringlich aus dem Verkehr zieht!<br />
Dar&uuml;ber darf ein eventuell momentan erh&ouml;htes SBV nicht hinwegt&auml;uschen.<br />
Man kann sich ausrechnen, welche Einengung des Vorrates an Kohlens&auml;ure<br />
sich ergibt, wenn Branntkalk regelm&auml;&szlig;ig in der irrigen Absicht einer<br />
&raquo;Teichpflege&laquo; ausgebracht wird. Aufgrund dieser Zusammenh&auml;nge ist es<br />
auch sehr problematisch, mit Branntkalk ein SBV auf&shy;bauen zu wollen.<br />
Sch&auml;perclaus (1961) h&auml;lt es deshalb f&uuml;r wichtig, darauf hinzuweisen, &raquo;wie<br />
rein praktisch durch Zufuhr von Kalk und zersetzlicher organischer<br />
Substanz der Kalk- und Kohlen&shy;s&auml;urevorrat, der f&uuml;r die CO2 Assimilation<br />
eine so gro&szlig;e Rolle spielt, in der Teichwirtschaft vergr&ouml;&shy;&szlig;ert werden<br />
kann.&laquo; Erst die organische Substanz liefert also die n&ouml;tige<br />
Kohlens&auml;ure, aber die H&auml;lfte davon wird auch in diesem Fall nie mehr<br />
nutzbar sein! Es versteht sich fast selbst, dass sich das Ausbringen<br />
von Branntkalk dort katastrophal auswirkt, wo Kohlens&auml;ure weder in Form<br />
von Biomasse noch als Hydrogencarbonat in Verbindung mit einer<br />
&Uuml;bers&auml;ttigung von Calciumcarbonat in ausreichenden Mengen vorhanden<br />
ist, um die Kalklauge zu neutralisieren.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 9pt 0cm 0pt" align="justify">
<strong>Chlorkalk<br />
dezimiert Algen und senkt den pH-Wert, ohne Kohlens&auml;ure zu binden. Er<br />
bildet jedoch gef&auml;hrliche R&uuml;ckst&auml;nde an Chlorkohlenwasserstoffen.</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Wegen<br />
der Nachteile des Branntkalkes erschien lange Zeit Chlorkalk als das<br />
Mittel der Wahl. Auch Natron-Chlorbleichlauge wurde zum gleichen Zweck<br />
verwendet. Diese Hypochlorite des Calciums bzw. des Natriums wirken<br />
durch eine Abspaltung von Chlor oxidierend und giftig auf Algen, so<br />
dass sie deren Bestand dezimieren und dadurch den Kohlens&auml;ure-Bedarf<br />
senken. Beim Abbau der abget&ouml;teten Algenmasse wird Kohlens&auml;ure frei und<br />
senkt den pH-Wert. Wegen der geringen Aufwandmengen von 10-15 kg<br />
Chlorkalk je Hektar Teichfl&auml;che wird kein nennenswerter Teil der<br />
freigesetzten Kohlens&auml;ure gebunden.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Die<br />
Wirkung des Chlorkalkes ist geringer als die des Branntkalkes, da keine<br />
nennenswerte Ausl&ouml;&shy;sung der biogenen Entkalkung und keine starke<br />
Tr&uuml;bung des Wassers entsteht. Dar&uuml;ber hinaus ist die Wirksamkeit umso<br />
schw&auml;cher oder die Aufwandmenge umso gr&ouml;&szlig;er, je dichter die Algen<br />
wachsen, auf die sich das Chlor verteilen muss. Und die Wirkung ist<br />
umso schw&auml;cher, je h&ouml;her der pH-Wert ist. Denn Hypochlorite entstehen<br />
durch die Bindung von Chlor in Laugen bei hohem pH-Wert und sie geben<br />
das Chlor bei niedrigen pH-Werten wieder frei. Dies steht der Absicht<br />
bei einer teichwirtschaftlichen Verwendung entgegen, hohe pH-Werte zu<br />
bek&auml;mpfen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Neuerdings<br />
ist man darauf aufmerksam geworden, dass Substanzen, welche Chlor<br />
abspalten, mit organischem Material zusammen eine besonders gef&auml;hrliche<br />
Kombination darstellen. Sie bilden in durchaus bedeutenden Mengen<br />
Chloroform und andere chlorierte Kohlenwasserstoffe, die als sog.<br />
&raquo;AOX&laquo;-Stoffe zusammengefasst werden (Absorbierbare Organische<br />
Halogenverbindungen). Der ganze Umfang einer Bildung von R&uuml;ckst&auml;nden<br />
dieser Schadstoffe im Teich und in den Fischen ist noch nicht<br />
untersucht, jedoch sind vor&uuml;bergehend bereits 145 &micro;g/l<br />
Chloroform im Teichwasser nach einer Chlorkalk-Behandlung gemessen<br />
worden (Graf, Bohl, 1990). R&uuml;ckstandsunter&shy;suchungen an Fischen aus<br />
einem mit Chlor belasteten Fluss legen den Schluss nahe, dass vor allem<br />
von den schwereren Komponenten der AOX-Stoffklasse, z. B. von<br />
Trichlorethen und Tetrachlorethen, h&ouml;here Konzentrationen in den<br />
Fischen gespeichert werden. Aufgrund dieser Problematik wird seitens<br />
der Wasserwirtschaft-Verwaltung neuerdings Chlor als besonders<br />
wassergef&auml;hrdender Stoff klassifiziert. Im eigenen Interesse wird sich<br />
die Fischerei des&shy;halb von diesem Mittel trennen, sobald derzeit<br />
laufende Untersuchungen &uuml;ber ungef&auml;hrliche Ersatzstoffe, vornehmlich<br />
Peroxide, abgeschlossen sind.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 9pt 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
<strong>Kohlensaurer Kalk tr&uuml;bt das Teichwasser, regt die biogene Entkalkung an und verbraucht keine Kohlens&auml;ure.</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Der<br />
kohlensaure Kalk ist als fein gemahlener Jura oder Kreide auf dem<br />
Markt. Nur in der fein gemahlenen Form entfaltet er eine sp&uuml;rbare<br />
Wirkung gegen hohe pH-Werte. Chemisch bleibt die&shy;ser Kalk zun&auml;chst<br />
unbeteiligt. Er tr&uuml;bt das Wasser und beschattet dadurch die Algen. Ihre<br />
Photosynthese wird eingeschr&auml;nkt, die Atmung und somit die Freisetzung<br />
von Kohlens&auml;ure &uuml;berwiegt. Zu lange abgeschattete Algen sterben ab und<br />
werden u. a. zu Kohlens&auml;ure mineralisiert.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Der<br />
fein gemahlene kohlensaure Kalk kann eine gro&szlig;e Oberfl&auml;che an<br />
Kristallisationskeimen zur Verf&uuml;gung stellen, um die biogene Entkalkung<br />
zu katalysieren. Damit kann der kohlensaure Kalk, &auml;hnlich dem<br />
Branntkalk, ziemlich rasch zur Freisetzung gr&ouml;&szlig;erer Mengen freier<br />
Kohlens&auml;ure aus dem Vorrat des Hydrogencarbonates beitragen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" align="justify">
Da<br />
es sich hierbei immer um Kohlens&auml;ure-Mengen handelt, die frei werden,<br />
wenn sich das Kalk-Gleichgewicht von einer &Uuml;bers&auml;ttigung her einstellt,<br />
kann diese Kohlens&auml;ure niemals den kohlen&shy;sauren Kalk aufl&ouml;sen. Er wird<br />
also in der Regel langsam zu Boden sinken und den Schlamm auf&shy;stocken.<br />
Erst die dort oft vermehrt auftretende Atmungs-Kohlens&auml;ure kann einen<br />
Teil des kohlen&shy;sauren Kalkes l&ouml;sen. In diesem Fall stellt der Kalk die<br />
ungenutzte, die Atmungs-Kohlens&auml;ure dagegen die nutzbare H&auml;lfte des neu<br />
gebildeten Hydrogencarbonates.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
In<br />
Gebieten mit sehr weichem Wasser liegen die pH-Werte selbst bei<br />
geringem Gehalt an freier Kohlens&auml;ure sehr niedrig. Ein aus dem<br />
Hydrogencarbonat mobilisierbarer Vorrat an Kohlens&auml;ure existiert hier<br />
ebenfalls nicht. In diesen F&auml;llen ist kohlensaurer Kalk das Mittel der<br />
Wahl. Er kann mit der freien Kohlens&auml;ure dieses Wassers ein SBV<br />
aufbauen. Diese Kohlens&auml;ure bleibt weiterhin biologisch nutzbar.<br />
Zugleich besteht nicht die Gefahr wie bei Branntkalk, durch eine<br />
&Uuml;berdosie&shy;rung den pH-Wert auf Dauer in die H&ouml;he zu treiben.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Eine<br />
&auml;hnliche Wirkung wie der kohlensaure Kalk hat die Wassertr&uuml;bung, die<br />
beim Aufwirbeln des Bodenschlammes entsteht, sei es durch eine unter<br />
Wasser gezogene Egge, sei es durch gut &raquo;arbei&shy;tende&laquo; Karpfen. Ein<br />
zus&auml;tzlicher Vorteil entsteht hierbei, dass n&auml;mlich organisches<br />
Material, das sich im Bodenschlamm abgesetzt hatte, wieder im<br />
sauerstoffreichen Wasser suspendiert wird und ebenfalls zu Kohlens&auml;ure<br />
veratmet werden kann.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 10pt 0cm 0pt" align="justify">
<strong>Mit organischem Material kann ein akuter Kohlenstoffmangel ausgeglichen werden.</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Die<br />
Anwendung verschiedener Kalkarten und die Eintr&uuml;bung des Wassers sind<br />
Methoden, mit denen der im Teich vorhandene Kohlenstoff teilweise<br />
wieder in eine verf&uuml;gbare Form gebracht wer&shy;den kann. Gibt es jedoch<br />
keine Biomasse an Schwebalgen zum Abt&ouml;ten und keine &Uuml;bers&auml;ttigung an<br />
Calcium und Carbonat, deren Ausf&auml;llung ausgel&ouml;st oder beschleunigt<br />
werden k&ouml;nnte, dann versagen diese Methoden. In diesen F&auml;llen kann<br />
Kohlens&auml;ure nur aus organischem Material ver&shy;f&uuml;gbar gemacht werden, das<br />
den Kohlens&auml;ure-Bestand des Teiches komplettiert. Am g&uuml;nstigsten sind<br />
Heu, Stroh oder strohhaltiger Stallmist. Der Phosphor- und<br />
Stickstoffgehalt sollte dabei m&ouml;glichst niedrig sein.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 10pt 0cm 0pt" align="justify">
<strong>Gr&uuml;nd&uuml;ngung<br />
versorgt den Teich mit den N&auml;hrstoffen im richtigen Verh&auml;ltnis und<br />
beugt der Fehl&shy;entwicklung w hohen pH-Werten im Teich vor.</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Wie<br />
eingangs dargelegt, ist eine Versorgung des Teiches mit Kohlens&auml;ure<br />
unerl&auml;sslich. Minerald&uuml;n&shy;ger k&ouml;nnen diese Versorgung nicht<br />
gew&auml;hrleisten, weil sie keinen Kohlenstoff enthalten. Ein altbe&shy;w&auml;hrtes<br />
Mittel in der Karpfenteichwirtschaft ist hier die Gr&uuml;nd&uuml;ngung. In<br />
Teichen, welche im Winter trockengelegt werden k&ouml;nnen, wird<br />
raschw&uuml;chsiges Wintergetreide anges&auml;t, z. B. Hafer oder Gerste. In<br />
Himmelsteichen, die nicht trockengelegt werden k&ouml;nnen, ist diese<br />
Methode leider nicht anwendbar. Hier muss das organische Material in<br />
Form von Heu, Stroh oder Mist einge&shy;bracht werden.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Bei<br />
der Gr&uuml;nd&uuml;ngung entnehmen die Pflanzen Kohlens&auml;ure aus der Luft und<br />
nutzen mit ihren Wurzeln die Phosphor- und Stickstoff-Vorr&auml;te des<br />
Teichbodens. Die von ihnen aufgebaute Bio&shy;masse entspricht in ihrer<br />
Zusammensetzung weitgehend dem eingangs genannten Bedarfsverh&auml;ltnis der<br />
N&auml;hrstoffe, mit einem gewissen Kohlenstoff-&Uuml;berhang sogar. Wenn diese<br />
Pflanzen nach dem Bespannen des Teiches absterben und mineralisiert<br />
werden, ist der Teich mit N&auml;hrstoffen aus&shy;gewogen versorgt.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 10pt 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
<strong>Zusammenfassung:</strong>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p style="margin: 2pt 0cm 0pt" class="MsoNormal" align="justify">
Extrem<br />
hohe pH-Werte, die auf einen relativen Mangel an Kohlens&auml;ure<br />
zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind, sind zu einem vorrangigen Problem in vielen<br />
Karpfenteichen geworden. Hohe Phosphorbelastungen, oft schon im Zulauf,<br />
f&uuml;hren lOOfach verst&auml;rkt zu einem erh&ouml;hten Bedarf an Kohlenstoff. Er<br />
wird von Wasserpflanzen und Algen durch Nutzung von Kohlendioxid<br />
gedeckt. Spezialisierte Wasser&shy;pflanzen und Algen k&ouml;nnen auch<br />
Hydrogencarbonat-Ionen im Austausch gegen Hydroxyl-Ionen nutzen. Dabei<br />
steigen die pH-Werte bis 10 und h&ouml;her. Die nutzbaren Anteile der im<br />
Wasser gel&ouml;sten Kohlens&auml;ure-Formen stammen aus der Atmung von<br />
Organismen, nicht aus der Luft (zu geringe Diffusion). In der Bilanz<br />
ist auch der aus den Carbonaten des Bodens entstandene Teil des<br />
Hydrogencarbonats nicht biologisch nutzbar. Die Rolle des Gehaltes an<br />
Hydrogencarbonat, der durch das S&auml;urebindungsverm&ouml;gen (SBV) gemessen<br />
wird, muss revidiert werden. Weder besteht die behauptete Pufferwirkung<br />
gegen&uuml;ber den biogenen pH-Ver&auml;nderungen, noch kann Hydrogen&shy;carbonat<br />
unmittelbar Kohlens&auml;ure freisetzen (mangels Wasserstoff-Ionen). Nur<br />
&uuml;ber eine Ausf&auml;l&shy;lung von Calciumcarbonat (&raquo;biogene Entkalkung&laquo;) kann<br />
Kohlens&auml;ure freigesetzt und der pH-Wert gesenkt werden. Diese Reaktion<br />
ist, besonders unter dem Einfluss organischen Materials im Wasser,<br />
wesentlich langsamer als der photosynthetische Kohlens&auml;ure-Verbrauch im<br />
Teich. Die F&auml;l&shy;lungsreaktion kann sowohl durch die Anwendung von<br />
kohlensaurem Kalk als auch von Brannt&shy;kalk beschleunigt werden, wobei<br />
Branntkalk jedoch den Vorrat an nutzbarer Kohlens&auml;ure im Teich<br />
verringert. Auf organische D&uuml;ngung, besonders auf &raquo;Gr&uuml;nd&uuml;ngung&laquo;, wird<br />
hingewiesen. Diese stellt dem Teich, im Gegensatz zu Minerald&uuml;ngern,<br />
auch den ben&ouml;tigten Kohlenstoff als D&uuml;ngeele&shy;ment zur Verf&uuml;gung.
</p>
<div align="justify">
Autor:<br />
Kurt Bauer, ver&ouml;ffentlicht in &Ouml;sterreichs Fischerei Jahrgang 44/1991,<br />
mit freundlicher Genehmigung von Herrn Prof. Schreckenbach, Potsdam
</div>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/zur_bedeutung_der_kohlensaure_in_karpfenteichen.html">Zur Bedeutung der Kohlensäure in Karpfenteichen</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tabelle zum Löseverhalten von Sauerstoff</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/tabelle_zum_loseverhalten_von_sauerstoff.html</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wasser für Koi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>in Abh&#228;ngigkeit von der Temperatur und dem Luftdruck Sauerstoffs&#228;ttigung des Wassers: Wasser- &#160; Sauerstoffs&#228;ttigung des Wassers in mg/l &#160; emperatur &#160; in Abh&#228;ngigkeit von der Wassertemperatur &#160; T(&#176;C) &#160; und der Ortsh&#246;he H (NN + m) &#160; 5 &#160; 12,4 &#160; 12,0 &#160; 11,6 &#160; 11,3 &#160; 6 &#160; 12,0 &#160; 11,7 &#160; 11,3 &#160; [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/wasser_fuer_koi/tabelle_zum_loseverhalten_von_sauerstoff.html">Tabelle zum Löseverhalten von Sauerstoff</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>in Abh&auml;ngigkeit von der Temperatur und dem Luftdruck<br />
</strong>Sauerstoffs&auml;ttigung des Wassers:<br />
<br /><span id="more-508"></span><br />
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" class="MsoNormalTable" style="margin: auto auto auto 2pt; border-collapse: collapse">
<tbody>
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<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			Wasser-
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td colspan="4" width="381" valign="top" style="border-style: solid solid none none; border-color: windowtext windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: 1pt 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 286pt; height: 17pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			Sauerstoffs&auml;ttigung des Wassers in mg/l
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
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<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			emperatur
			</p>
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			&nbsp;
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<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			in Abh&auml;ngigkeit von der Wassertemperatur
			</p>
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			T(&deg;C)
			</p>
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<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			und der Ortsh&ouml;he H (NN + m)
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			5
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</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 19pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			12,4
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 19pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			12,0
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 19pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			11,6
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 19pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			11,3
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			6
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			12,0
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			11,7
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			11,3
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			11,0
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			7
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			11,7
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			11,4
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			11,0
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,7
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			11,5
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			11,1
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,8
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,4
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			11,2
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,8
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,5
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,2
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,9
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,6
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,3
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,9
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			11
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,7
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,3
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,0
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,7
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			12
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,4
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,1
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,8
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,5
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			13
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,2
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,9
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,6
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,3
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			14
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			10,0
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,7
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,4
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,1
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			15
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,8
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,5
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,2
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8,9
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			16
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,6
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,3
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,0
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8,7
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			17
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,4
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,1
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8,8
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8,5
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 13pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 13pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			18
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 13pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,2
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 13pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8,9
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 13pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8,6
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 13pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8,4
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 12pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			19
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			9,0
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8,7
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8,5
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 12pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8,2
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 19pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext windowtext rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 19pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			20
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="92" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext windowtext rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 2pt; width: 69pt; height: 19pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8,8
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext windowtext rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 19pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8,6
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="103" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext windowtext rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 2pt; width: 77pt; height: 19pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8,3
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
<td width="84" valign="top" style="border-style: none solid solid none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext windowtext rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt 1pt medium; padding: 0cm 2pt; width: 63pt; height: 19pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			8,0
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			&nbsp;
			</p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 18pt">
<td width="104" valign="top" style="border-style: none solid none none; border-color: rgb(236, 233, 216) windowtext rgb(236, 233, 216) rgb(236, 233, 216); border-width: medium 1pt medium medium; padding: 0cm 2pt; width: 78pt; height: 18pt; background-color: transparent">
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			<span>Ortsh&ouml;he H</span>
			</p>
<p style="margin: 1pt 0cm 0pt; line-height: normal; text-align: left" class="MsoNormal" align="left">
			<span>&nbsp;</span>
			</p>
</td>
<td align="left" style="border-top: medium none #ece9d8; border-right: 1pt solid windowtext; padding-right: 2pt; padding-left: 2pt"><span>Werte<br />
			wurden errechnet auf der Grundlage von Angaben in Teil G 2 der<br />
			Deutschen Einheitsverfahren Untersuchung von Wasser, Abwasser und<br />
			Schlamm. Bei nur teilweiser S&auml;ttigung uerstoffs&auml;ttigungsindex P kleiner<br />
			als 100 %) oder bei &Uuml;bers&auml;ttigung (P gr&ouml;&szlig;er als 100 %) sind Werte<br />
			entsprechend zu korrigieren (17).</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="csspoptextbeschreibung" colspan="2" align="left">
			&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td class="csspoptextbeschreibung" colspan="2" align="center" valign="top">&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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