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	<title>Koi-Hobby &#187; News</title>
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		<title>Koi-Reise nach Japan</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 07:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Koikauf]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Japanreise Koi]]></category>
		<category><![CDATA[Koi-Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Koireise nach Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Fahren Sie mit uns nach Japan ! Fahren Sie mit uns nach Japan und erleben Sie eine einzigartige Reise zu den Koizüchtern im Niigata Gebirge, der &#8220;Wiege der Koi&#8221; ! Wir fahren mit Ihnen zu den besten Koizüchtern ins Niigata-Gebirge, wir besuchen Züchter wie zB. Herrn Aoki, Herrn Oofuchi oder Hosokai-San und viele weitere. Insgesamt [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/koi_gesundheit/koikauf/koi-reise-nach-japan.html">Koi-Reise nach Japan</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Fahren Sie mit uns nach Japan !</h3>
<div id="attachment_594" class="wp-caption alignright" style="width: 192px"><img class="size-full wp-image-594" title="garten1" src="http://www.koi-hobby.de/wp-content/uploads/koi-hobby/2003/07/garten1.jpg" alt="" width="182" height="200" /><p class="wp-caption-text">Japan</p></div>
<p>Fahren Sie mit uns nach Japan und erleben Sie eine einzigartige Reise zu den Koizüchtern im <strong>Niigata Gebirge</strong>,<br />
der &#8220;Wiege der Koi&#8221; !</p>
<p>Wir fahren mit Ihnen zu den besten Koizüchtern ins<strong> Niigata-Gebirge</strong>,<br />
wir besuchen Züchter wie zB. Herrn Aoki, Herrn Oofuchi oder Hosokai-San und viele weitere.<br />
Insgesamt sind wir fast eine ganze Woche im &#8220;Koi-Mekka&#8221; im Niigata unterwegs, hierbei erhalten Sie einen einzigartigen Einblick in die japanische Koizucht.</p>
<p>Sie haben<strong> ideale Einkaufsbedingungen</strong>, hier finden Sie garantiert Ihren Traum-Koi !<br />
Wir zeigen Ihnen die besten Züchter und handeln für Ihren Koieinkauf die besten Konditionen aus.</p>
<h3>Eine Koi-Reise wie Sie es nie vergessen werden !</h3>
<p>Alle Infos finden Sie in meinem <a title="Koishop" href="http://www.koishop.de" target="_blank"><strong>KoiShop </strong></a>unter<br />
<a title="Koi-Reise nach Japan" href="http://www.koishop.de/?id=koi-einkaufsreise" target="_blank">http://www.koishop.de/?id=koi-einkaufsreise</a></p>
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		<title>EM gegen Fadenalgen</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 11:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[EM]]></category>
		<category><![CDATA[EM im Koiteich]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Einsatz von EM am Koiteich ist nicht mehr wirklich unbekannt. Leider gibt es keine fundierten Untersuchungen über die regelmäßige Anwendung von EM bei Fischen. Würde EM z.B. gegen Fadenalgen funktionieren, es wäre einfach genial. Bei EM effektiven Mikroorganismen handelt es sich um kein chemisches Produkt, d.h. die chemische Wasserzusammensetzung wird in keinster Weise beeinflust.Es [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/em_gegen_fadenalgen.html">EM gegen Fadenalgen</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><img class="alignleft  wp-image-1096" style="margin: 5px 10px;" title="em" src="http://www.koi-hobby.de/wp-content/uploads/koi-hobby/2011/08/em.jpg" alt="" width="150" height="275" />Der Einsatz von EM am Koiteich ist nicht mehr wirklich unbekannt.</div>
<div>Leider gibt es keine fundierten Untersuchungen über die regelmäßige Anwendung von EM bei Fischen. Würde EM z.B. gegen Fadenalgen funktionieren, es wäre einfach genial. Bei EM effektiven Mikroorganismen handelt es sich um kein chemisches Produkt, d.h. die chemische Wasserzusammensetzung wird in keinster Weise beeinflust.Es handelt sich um Bakterien wie sie in der Natur sowieso vorkommen. Das wäre die Lösung hin zum natürlicheren Koiteich ohne Chemie.</div>
<div></div>
<div>Deshalb möchte ich alle Leser, die schon Erfahrungen mit EM haben, bitten, mir diese mitzuteilen. Am liebsten wären mir folgende Informationen:</div>
<div>Teichgröße, Wassertemperatur, Fischmenge, Filtertechnik, Umwälzrate, Futtermenge, UV-C Anlage, Ozonanlage, halt alles was für die Wasserqualität eingesetzt wird. Wie dosieren Sie EM und in welchen Mengen.</div>
<div>Warum setzen Sie EM ein und welche Wirkung hat es an ihrem Teich. Ich habe sogar schon davon gehört, dass EM die lästigen Fadenalgen im Griff hält, dazu läuft gerade ein Versuch bei mir.</div>
<div></div>
<div><strong>UPDATE:</strong></div>
<div>Ich selber habe nun einen ausgiebigen Versuch mit EM gemacht, hierbei habe ich getrennte Wasserkreisläufe mit- und ohne EM untersucht,<br />
bitte lesen Sie hierzu meinen Artikel auf <a title="EM im Koiteich" href="http://www.teutokoi.de/tag/em-im-koiteich/" target="_blank">TeutoKoi.de</a></div>
<div></div>
<p><span id="more-457"></span></p>
<p><strong>Das Handbuch für EM-Lösungen im Schwimm- und Koiteich.</strong></p>
<div id="attachment_2847" class="wp-caption alignleft" style="width: 143px"><a title="EM Lösungen für den Koiteich" href="https://www.emiko.de/em_literatur_higa_tanaka/produkte/10/43/57.html?affiliate_id=krone_guido_22648" target="_blank"><img class=" wp-image-2847   " style="margin: 10px;" title="em_loesungen_teiche" src="http://www.teutokoi.de/wp-content/uploads/2009/09/em_loesungen_teiche.jpg" alt="EM Lösungen für den Koiteich" width="133" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">EM Lösungen für den Koiteich</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="EM Lösungen für den Koiteich" href="https://www.emiko.de/em_literatur_higa_tanaka/produkte/10/43/57.html?affiliate_id=krone_guido_22648" target="_blank">EM Lösungen kompakt &#8211; Teiche, Schwimmteiche, Koiteiche, Pools<br />
</a>Ernst Hammes gibt im vorliegenden Buch Teichbauern und -besitzern einen Leitfaden für den Aufbau oder die Sanierung ihrer Gewässer an die Hand. Folgen Sie ihm durch die Welt des Wassers im Garten ! Unverzichtbar für den Koiteich !</p>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/em_gegen_fadenalgen.html">EM gegen Fadenalgen</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Koishop.de geht online</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/news/koishopde-geht-online.html</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 18:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ab sofort neu für den Koi Import, den Koi-Großhandel, das neue Koi-Portal www.koishop.de ! Hier finden Händler und Hobbyisten viele Koi im Angebot, direkt aus Japan, direkt vom Züchter und somit zu guten Preisen ! Koi Import und Mitimporte.</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/koishopde-geht-online.html">Koishop.de geht online</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="storycontent">
<p>Ab sofort neu für den Koi Import, den Koi-Großhandel, das neue <strong>Koi-Portal</strong> <span style="color: #ff0000;"><strong><a title="KoiShop" href="http://www.koishop.de" target="_blank">www.koishop.de</a></strong> </span>!</p>
<p>Hier finden Händler und Hobbyisten viele <strong>Koi</strong> im <strong>Angebot</strong>, direkt aus Japan, direkt vom Züchter und somit zu guten Preisen !</p>
<p>Koi Import und Mitimporte.</p>
</div>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/koishopde-geht-online.html">Koishop.de geht online</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>EM Effektive Mikroorganismen</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/news/em_effektive_mikroorganismen.html</link>
		<comments>http://www.koi-hobby.de/news/em_effektive_mikroorganismen.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 11:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>EM, Effektive Mikroorganismen -  finden im Koiteich immer mehr Zuspruch.
Die enthaltenen Milchsäurebakterien reduzieren den Keimdruck und sorgen für eine gute Wasser-Biologie .....</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/em_effektive_mikroorganismen.html">EM Effektive Mikroorganismen</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><strong>EM Effektive Mikroorganismen</strong>®<br />
ist der Oberbegriff für alle Original Produkte von Prof. Higa, Professor für Agrarwissenschaften an der Ryukyu Universität auf Okinawa, Japan, die in ihrer spezifischen Zusammensetzung vor etwa 30 Jahren entwickelt wurden.
</p>
<p align="justify">EM („Effektive Mikroorganismen“) ist die Bezeichnung für eine Mischung von ca. 80 verschiedenen nützlichen Mikroorganismen, die traditionell für die Herstellung von Lebensmitteln verwendet werden. Anfang der achtziger Jahre ist es dem japanischen Professor für Gartenbau Teruo Higa gelungen, durch eine einzigartige Kombination dieser aufbauenden Mikrobenstämme eine nachhaltig stabile Lösung, das so genannte EM1 herzustellen.<span style="font-size: 10pt"> </span></p>
<p><span id="more-456"></span></p>
<p align="justify">Prof. Higa beschäftigte sich seit Anfang der 70er Jahre intensiv mit den Zusammenhängen zwischen der Aktivität des Bodenlebens, der Bodenqualität und der Pflanzengesundheit. Da sich die Mikroflora des Bodens überwiegend aus Bakterien und Pilzen zusammensetzt, machte er es sich zur Aufgabe, eine Mischung verschiedener Mikroorganismen zur Förderung eines gesunden Pflanzenwachstums zu entwickeln. Eine bestimmte Kombination verschiedener Organismen, bestehend u. a. aus Milchsäurebakterien, Photosynthesebakterien und Hefen erfüllte diesen Zweck. Die Mischung nannte er <strong>EM Effektive Mikroorganismen</strong>®. </p>
<p><strong>Das Handbuch für EM-Lösungen im Schwimm- und Koiteich.</strong></p>
<div id="attachment_2847" class="wp-caption alignleft" style="width: 143px"><a title="EM Lösungen für den Koiteich" href="https://www.emiko.de/em_literatur_higa_tanaka/produkte/10/43/57.html?affiliate_id=krone_guido_22648" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2847" title="em_loesungen_teiche" src="http://www.teutokoi.de/wp-content/uploads/2009/09/em_loesungen_teiche.jpg" alt="EM Lösungen für den Koiteich" width="133" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">EM Lösungen für den Koiteich</p></div>
<p> </p>
<p><a title="EM Lösungen für den Koiteich" href="https://www.emiko.de/em_literatur_higa_tanaka/produkte/10/43/57.html?affiliate_id=krone_guido_22648" target="_blank">EM Lösungen kompakt &#8211; Teiche, Schwimmteiche, Koiteiche, Pools<br />
</a>Ernst Hammes gibt im vorliegenden Buch Teichbauern und -besitzern einen Leitfaden für den Aufbau oder die Sanierung ihrer Gewässer an die Hand. Folgen Sie ihm durch die Welt des Wassers im Garten ! Unverzichtbar für den Koiteich !</p>
<p>  </p>
<p> </p>
<p>  </p>
<p> </p>
<p align="justify">Das Ursprungsprodukt EM1® enthält nicht-gentechnisch veränderte, weltweit frei in der Natur vorkommende und für Natur und Mensch hilfreiche und förderliche Mikroorganismen. Viele davon sind aus natürlichen Prozessen, wie zum Beispiel der Wein-, Bier-, Brot- oder Joghurtherstellung bekannt.</p>
<p>Die von Prof. Higa entwickelte Mikroorganismen-Mischung EM1® zeichnet sich dadurch aus, dass es trotz einer großen Anzahl unterschiedlichster Bakterienstämme mit verschiedenen Vorlieben für bestimmte Nährstoffe oder Umgebungsbedingungen stabil ist. Die verschiedenen Mikroorganismen im EM1® ergänzen gegenseitig ihre Stoffwechselansprüche. Das bedeutet, dass die einen die Ausscheidungsprodukte der anderen für ihr Wachstum und ihre Vermehrung nutzen können und umgekehrt.</p>
<p>Das Wirkprinzip bei der Verwendung von EM1® beruht auf der Förderung der Konkurrenz- und Gegenspieleraktivitäten der Mikroorganismen, so dass potentiell schädliche oder pathogene (krankmachende) Keime unterdrückt oder verdrängt werden. Außerdem wird die Umgebung durch die von den meisten dieser Mikroorganismen produzieren bioaktiven und antioxidativ wirkenden Substanzen, wie Vitamine, Hormone und Enzyme positiv beeinflusst.</p>
<p align="justify">Bei den verwendeten Mikroorganismen handelt es sich hauptsächlich um fünf Arten:</p>
<div><strong>Milchsäurebakterien</strong> </div>
<div>Sie fermentieren organisches Material und produzieren organische Säuren, die das Wachstum von pathogenen Keimen hemmen. Sie werden u.a. für die Herstellung von Joghurt und eingelegtem Gemüse verwendet.</div>
<div><strong>Hefen</strong></div>
<div>Sie fermentieren organisches Material und produzieren Vitamine und Aminosäuren. Hefen werden u.a. für die Herstellung von Brot, Bier und Wein verwendet.</div>
<div><strong>Photosynthese-Bakterien </strong></div>
<div>Sie sind die älteste Lebensform auf unserer Erde und in EM sind sie die Schlüsselkomponente und die wirklichen Problemlöser. Ihre Stoffwechselprodukte helfen mit, das Gleichgewicht zwischen anderen Mikroorganismen aufrechtzuerhalten. Sie bauen nützliche Substanzen wie Beispielsweise Aminosäuren und Nukleinsäuren aus organischem Material oder schädlichen Gasen (Wasserstoffsulfid) auf. Als Energiequelle hierfür nutzen sie das Sonnenlicht oder Erdwärme.</div>
<div><strong>Aktinomyzeten</strong></div>
<div>Sie produzieren aus Aminosäuren antimikrobielle Stoffe die schädliche Pilze und Bakterien unterdrücken.</div>
<div><strong>Ferment-aktive Pilzarten </strong></div>
<div>Sie zersetzen schnell organisches Material. Dabei entstehen Alkohol, Ester und antimikrobielle Stoffe, welche das Auftreten von Ungeziefer verhindern und schlechte Gerüche unterdrücken.</div>
<div>Wie wirkt EM?</div>
<div>In der Natur gibt es zwei entgegengesetzt wirkende Prozesse, die wir im weitesten Sinne als Regeneration und Degeneration bezeichnen können. Die Degeneration ist abbauend und zerstörend und die Regeneration ist aufbauend und wirkt in Richtung des natürlichen gesunden Milieus. Ob ein System regenerativ (aufbauend) oder degenerativ (abbauend) ist, wird laut Prof. Higa nur von einem kleinen Prozentsatz der vorhandenen Mikroben entschieden. Über 90% der Mikroben sind opportun, das heißt, sie schließen sich der dominierenden Gruppe an. Das bedeutet, dass sich schon durch die Zugabe relativ geringer Mengen EM eine Dominanz der nützlichen Mikroorganismen einstellt, die eine Neubesiedlung mit degenerativen Mikroben verhindert (Kolonialresistenz).</div>
<div>Bekommen die Effektiven Mikroorganismen organisches Material als Nahrung, beginnen sie sofort nützliche Substanzen wie Aminosäuren, Milchsäure, Vitamine, Enzyme und mineralisch Chelatverbindungen zu produzieren. Eine besondere Bedeutung hierbei hat die große Menge unterschiedlicher Antioxidantien (Gegenspieler der freien Radikale) die hierbei entstehen.</div>
<p>Aus der stark regenerativen Wirkung der Effektiven Mikroorganismen ergeben sich deren Einsatzmöglichkeiten. Obwohl EM ursprünglich nur als Alternative zum Einsatz für chemische Mittel in der Landwirtschaft entwickelt wurde, haben sich ganz erstaunliche Anwendungsmöglichkeiten bei der praktischen Arbeit mit EM ergeben.</p>
<p>- in der Landwirtschaft wird durch die schnelle Vermehrung nützlicher Mikroorganismen die Voraussetzung für gesunde Böden und ein optimales Pflanzenwachstum geschaffen (gute Erträge qualitativ hochwertiger Pflanzen)</p>
<p>- im Haushalt kann EM für die verschiedensten Bereiche genutzt werden, als Reinigungsmittel (besonders für gut für Glasreinigung), Verbesserung des Raumklimas, Behandlung der Pflanzen</p>
<p>- bei Behandlung von Abfällen (pflanzliche und tierische, z.B. Hausmüll, Kompost) mit Effektiven Mikroorganismen können durch Fermentation wertvolle Stoffe gewonnen werden, schlechte Gerüche werden minimiert oder vollkommen vermieden</p>
<p>- in Gewässern wird durch EM der Abbau von Sediment beschleunigt, Faulschlamm kann in gesunden Boden umgewandelt werden und die Wasserqualität wird verbessert</p>
<p>- im Garten (siehe Landwirtschaft) gleichzeitig wird Schädlingsbefall z.B. Schnecken reduziert oder komplett vermieden</p>
<div><em></em></div>
<div><em>Der Einsatz von EM am Koiteich ist nicht mehr wirklich unbekannt. Leider gibt es keine fundierten Untersuchungen über die regelmäßige Anwendung von EM bei Fischen. Deshalb möchte ich alle Leser, die schon Erfahrungen mit EM haben, bitten, mir diese mitzuteilen. Am liebsten wären mir folgende Informationen: </em></div>
<div><em>Teichgröße, Wassertemperatur, Fischmenge, Filtertechnik, Umwälzrate, Futtermenge, UV-C Anlage, Ozonanlage, halt alles was für die Wasserqualität eingesetzt wird. Wie dosieren Sie EM und in welchen Mengen. </em></div>
<div><em>Warum setzen Sie EM ein und welche Wirkung hat es an ihrem Teich. Ich habe sogar schon davon gehört, dass EM die lästigen Fadenalgen im Griff hält, dazu läuft gerade ein Versuch bei mir.</em></div>
<div><em></em></div>
<div><strong>Weitere Infos zu EM im Koiteich finden Sie auch auf</strong></div>
<div><a title="EM im Koiteich" href="http://www.teutokoi.de" target="_blank"><strong>www.teutokoi.de</strong></a></div>
<div>
<p style="text-align: center;"><strong><a title="Bestellung EM EMIKO" href="https://www.emiko.de/shop_em1_emiko_blond_melasse.html?affiliate_id=krone_guido_22648" target="_blank">Bestellen Sie hier, Ihre Koi werden es Ihnen durch Gesundheit und Wachstum danken !</a></strong></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Koikauf im Herbst</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/news/koikauf_im_herbst.html</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 15:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es ist mal wieder so weit. Koihändler überschlagen sich mit Discount angeboten. 50% auf alle Fische usw. usw.. Also ich würde mich ja ärgern, wenn der Koihändler meines Vertrauens mir im Frühjahr einen Koi für 2000 € anbietet und ich den gleichenen Fisch im Herbst für die Hälfte bekomme. Dann muss man sich doch fragen, [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/koikauf_im_herbst.html">Koikauf im Herbst</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder so weit. Koihändler überschlagen sich mit Discount angeboten. 50% auf alle Fische usw. usw..<br />
<span id="more-454"></span></p>
<p>Also ich würde mich ja ärgern, wenn der Koihändler meines Vertrauens mir im Frühjahr einen Koi für 2000 € anbietet und ich den gleichenen Fisch im Herbst für die Hälfte bekomme. Dann muss man sich doch fragen, verdient er jetzt an den Koi nichts mehr oder wenn er jetzt immer noch dran verdient, wie viel hätte er erst im Frühjahr verdient&#8230;.<br />
Aber das ist gar nicht mal der wichtigste Punkt. Machen wir doch mal folgendes Gedankenspiel:</p>
<p>Sie kaufen nun einen Koi, setzen den in Ihren Teich. Der Teich ist nicht geheizt. Dann haben sie einen neuen Fisch mit neuen Bakterien, Parasiten und allem was so ein Fisch so mit bringt.</p>
<p>Dann wird ein Fisch des Altbestandes Krank oder wahlweise der Neue. Was nun. </p>
<p>Die Wassertemperatur ist schon deutlich unter 16°C so dass eine Behandlung schon schwer ist, aber der Heilungsprozess beim Koi fast zum erliegen kommt.<br />
Meine Meinung, es kann kein Fisch so billig sein, dass es sich lohnt solche aus meiner Sicht unseriösen Angebote anzunehmen.<br />
Haben Sie hingegen eine Quarantäne und den Willen den oder die neuen bis zum Frühjahr dort zu halten, oder können sie alternativ den Teich auf 18°C halten, dann kann man auch ruhig jetzt noch Koi kaufen. Oben gesagtes gilt jedoch immer noch.<br />
Aus meiner Warte erscheint mir ein Koihändler als seriöser, der das ganze Jahr über die gleichen (faire) Preise macht.<br />
Noch ein kleiner Gedanke, es hat sich leider immer noch nichts an der Tatsache geändert, dass es keinen sicheren KHV Test gibt. Ist der Befund KHV negativ, bedeutet dass nicht, dass der Koi KHV frei ist! </p>
<p> </p>
<p>Bitte denken Sie daran!</p>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/koikauf_im_herbst.html">Koikauf im Herbst</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktuelles vom Workshop KHV 11. u. 12.03.2008</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/news/aktuelles_vom_workshop_khv_11_u_12032008.html</link>
		<comments>http://www.koi-hobby.de/news/aktuelles_vom_workshop_khv_11_u_12032008.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 13:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>Workshop zur KHV-Infektion 11. und 12. März 2008 in Greifswald B. Molzen und R. Rösch   Das Nationale Referenzlabor (NRL) für die Koi-Herpesvirus-Infektion des Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI) Riems veranstaltete im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) am 11. und 12. März 2008 in Greifswald einen Workshop zum Koi-Herpesvirus (KHV) und zur Koi-Her­pesvirus-Infektion (KHV-I). [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/aktuelles_vom_workshop_khv_11_u_12032008.html">Aktuelles vom Workshop KHV 11. u. 12.03.2008</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Workshop zur <strong>KHV-Infektion</strong> 11. und 12. März 2008 in Greifswald</p>
<p>B. Molzen und R. Rösch</p>
<p> </p>
<p><span id="more-13"></span></p>
<p align="justify">Das Nationale Referenzlabor (NRL) für die Koi-Herpesvirus-Infektion des Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI) Riems veranstaltete im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) am 11. und 12. März 2008 in Greifswald einen Workshop zum Koi-Herpesvirus (KHV) und zur Koi-Her­pesvirus-Infektion (KHV-I). Mitarbeiter der deutschen Fischgesundheitsdienste und der zugelassenen diagnostischen Labore waren in der Hansestadt zusammengekommen, um sich von internationalen Experten über die neusten Forschungsergebnisse und über die <strong>KHV-Situation</strong> in verschiedenen Ländern informieren zu lassen und über die besten Untersuchungsmethoden und die weitere Vorgehensweise bei der Bekämpfung dieser wirtschaftlich bedeutenden Fischseuche zu diskutieren.</p>
<p align="justify">Im Folgenden sollen einige der Beiträge kurz zusammengefasst und die Schlussfolgerungen, auf die sich die Teilnehmer des Workshops abschließend einigten, vorgestellt werden.</p>
<p align="justify">Dr. S. Bergmann vom Nationalen Referenzlabor für Fischkrankheiten für die Koi-Herpesvirus-Infektion machte in seinem Vortrag zur „Cha­rakterisierung des KHV und der KHV-I&#8221; deutlich, dass die Untersu­chung mittels realtime PCR nach Gilad et al. (2004) die sensitivste derzeit verfügbare Untersuchungs­methode darstellt. Geeignetes Pro­bematerial von toten Fischen sind Niere, Kieme, Blut, (Milz und Ge­hirn). An lebenden Fischen ist eine Untersuchung der weißen Blutkör­perchen (Leukozyten) aus einer Blutprobe möglich. Es gilt jedoch bei allen derzeit verfügbaren Methoden, dass das Untersuchungsergebnis nur im positiven Fall beweisend ist, d. h. dass ein negatives Unter­suchungsergebnis nur bedeutet, dass das KHV zum Zeitpunkt der Untersuchung im untersuchten Fisch nicht nachgewiesen werden konnte und nicht, dass dieser Fisch zwangsläufig KHV-frei ist. Diese Unsicherheit liegt in der Latenz des eine KHV-I überlebt hatten, latent mit dem KHV infiziert bleiben, das Virus weiter ausscheiden und später erkranken können. Der Nachweis dieser latent infizierten Carrier ist äu­ßerst schwierig. Nach dem Kontakt mit dem KHV finden sich im Blut der Karpfen noch Monate später hohe Antikörper-Titergegen das KHV. Di­ese Antikörper schützen die Fische jedoch nicht gegen einen zweiten KHV-Ausbruch. Die serologische Blutuntersuchung könnte jedoch nützlich sein für flächendeckende Untersuchungen von Populationen auf die Anwesenheit von KHV-Antikörpern. Die serologische Unter­suchung (Antikörperuntersuchung) gilt jedoch bei Fischen aufgrund von Kreuzreaktionen und unspezifische Reaktionen als unsicher und ist daher als alleiniges Diagnostikum ungeeignet.</p>
<p align="justify">Dr. O. Haenen vom CIDC-Lelystad der niederländischen Universität Wageningen berichtete über die globale KHV-Situation. Die Daten wurden mittels Fragebögen ermittelt, die 2006 und 2007 an 64 Länder weltweit versandt wurden. 26 der Länder meldeten, KHV-positiv zu sein (d. h. KHV wurde in minde­stens einem Fisch nachgewiesen). In Europa zählen Großbritannien, Irland, Frankreich, Belgien, die Nie­derlande, Deutschland, Dänemark, Schweden, Österreich, Schweiz, Italien, Tschechien und Polen zu den infizierten Ländern, Russland meldete einen KHV-Verdacht. Bei den übrigen Ländern ist nicht sicher, ob überhaupt KHV-Untersuchungen durchgeführt werden.</p>
<p align="justify">Dr. M. Kramer vom Friedrich-Loeffler-lnstitut in Wusterhausen stellte die Epidemiologie der KHV-Infektion in Deutschland vor. Seit der Einführung der Anzeigepflicht für das KHV im Dezember 2005 müssen alle amtlich festgestellten KHV-Ausbrüche in das deutsche Tierseuchen-Nachrichten-System (TSN) eingestellt werden. Der erste amtlich festgestellte KHV-Ausbruch trat im März 2006 in Bayern auf. Während es im Jahr 2006 49 ge­meldete Ausbrüche gab, waren es 2007 229 und 4 Verdachtsfälle. Im Jahr 2008 waren es bis zum 31.5.08 15 Ausbrüche (14 bei Koi, 1 bei Nutzkarpfen).</p>
<p align="justify">Die meisten KHV-Ausbrüche traten in den Sommermonaten auf. 2006 traten 74 % der Fälle in Privathaltungen (bei Koi) auf, 18 % der Fälle In der Fischproduktion (Nutzkarpfen), 6 % bei Koi in Zoo­handlungen und 2 % bei Einfuhrtie­ren (Koi).</p>
<p align="justify">Von 174 ausgewerteten Ausbrü­chen im Jahr 2007 traten 38,5 % in Zoohandlungen (Koi) auf, 53 % der Fälle traten bei Koi in Privathal­tungen auf und 7 % bei Nutzkarpfen in der Fischproduktion. (Die ver­bleibenden 1,5 % der Ausbrüche wurden bei der Meldung nicht näher spezifiziert.)</p>
<p align="justify">In 50 % der Fälle wurde als Einschleppungsursache Zukauf ge­nannt, bei den anderen Fällen sei die Einschleppungsursache unbekannt bzw. wurde nicht angegeben.</p>
<p align="justify">Sachsen ist das Bundesland, das im Bereich der Nutzkarpfenproduktion am stärksten vom KHV betroffen ist. Dr. Kerstin Böttcher vom Säch­sischen Fischgesundheitsdienst, Standort Königswartha, stellte die besonderen epidemiologischen Zusammenhänge in Sachsen vor. In Sachsen gibt es ca. 10.000 ha Teichfläche. Während im Jahr 2003 nur vereinzelt KHV-Ausbrüche auf­traten, ist das Krankheitsgeschehen seit 2005 seuchenhaft. 2007 waren von 324 untersuchten Beständen (Teiche) 83 KHV-positiv (insgesamt 1200 ha Teichfläche). In zwei Drittel der Fälle trat eine klinische Erkran­kung mit Verlusten auf, bei einem Drittel wurde nur das Erbgut des Erregers mittels PCR nachgewie­sen. Ca. 100 t tote Fische wurden entsorgt, der echte Verlust liegt aber vermutlich dreimal höher, da die toten Fische aus den großen Teichflächen schlecht zu bergen sind.</p>
<p align="justify"><strong>Aus den epidemiologischen Untersuchungen lassen sich fol­gende Schlüsse ziehen:</strong></p>
<ol>
<li>
<div>Die Hauptverbreitung erfolgt über den Zukauf latent infi­zierter Satzfische (Karpfen und Graskarpfen, auch Brut). Graskarpfen zeigen keine klinischen Symptome der KHV-Infektion, können das Virus aber auf Karp­fen übertragen (s.o.).</div>
</li>
<li>
<div>Die sichere Identifizierung latent infizierter Satzfischbe­stände stellt ein großes Pro­blem dar (es gibt Hinweise auf eine (mindestens) zweijährige Latenz des KHV).</div>
</li>
<li>
<div>Verbreitung über sehr kurze Strecken kann über Wasser, Beutegreifer, die Fische fallen lassen und Geräte (bei zeitna­her Abfischung verschiedener Bestände) erfolgen.</div>
</li>
<li>
<div>Es gibt keinen Hinweis auf Verbreitung mit dem Was­ser über längere Strecken (in Wassereinzugssystemen liegen betroffene und nicht betroffene Teiche nebeneinander).</div>
</li>
</ol>
<p align="justify">Dr. K.-H. Bogner vom Analyse- und Diagnostikzentrum Nord des Baye­rischen Landesamtes für Gesund­heit und Lebensmittelsicherheit stellte die KHV-Situation in Bayern vor. 2007 und 2008 gab es 71 KHV-Ausbrüche, davon 9 bei Nutzkarpfen und 64 bei Koi. Um die Ausbreitung des KHV in den bayerischen Gewäs­sern zu untersuchen, soll in Zusam­menarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Bayerischen Tiergesundheitsdienst ein serologisches und virologisches Monitoring durchgeführt werden. In den von KHV-betroffenen Beständen in Mittelfranken wurden die Teiche abgefischt und, sofern möglich, die Karpfen einer kontrollierten Verwertung über die Gastronomie zugeführt.</p>
<p align="justify">Dr. Jolanta Kempter von der Universtät Szczecin (Stettin) stellte Ergeb­nisse der KHV-Untersuchungen in Polen vor. Sowohl in Fischteichen als auch im Freigewässer der Fluss­systeme Oder und Weichsel wurde KHV nachgewiesen und es kam zu hohen Karpfenveriusten. In Polen werden 50.000 ha Produktionsflä­che bewirtschaftet, es werden pro Jahr 30.0001 Karpfen produziert. Während die Verluste in den Jah­ren 1992 bis 2003 zusammen bei 20.8001 lagen, betrugen die Verluste in den Jahren 2004-2006 17.3001. Der starke Anstieg der Verluste dürfte auf das KHV zurückzuführen sein.</p>
<p align="justify">Es gibt in Polen nur zwei Unter­suchungseinrichtungen für die KHV-Diagnostik (Szczecin und Pulawy). Die KHV-Infektion ist bisher, im Gegensatz zu Deutschland, weder anzeige- noch meldepflichtig. KHV-Nachweise dürfen nicht öffentlich gemacht werden und unterliegen keinerlei veterinärrechtlichen Be­stimmungen, sodass Käufer nicht vor dem Zukauf infizierter Satzfische geschützt werden können. Die feh­lenden Grenzkontrollen in der EU stellen ein großes Problem bei der Verschleppung des KHV in andere Länder dar.</p>
<p align="justify">Bei Untersuchungen von Invertebraten (Nicht-Wirbeltiere) aus Gewässern, in denen es KHV-Aus-brüche gab, wurde das Koi-Herpes-virus in Teich- und Dreikantmuscheln sowie in Gammariden (Kleinkrebse) nachgewiesen.</p>
<p align="justify">Über mögliche Maßnahmen zur Sanierung nach einem KHV-Aus­bruch referierte D. W. Kleingeld von derTask-Force Veterinärwesen, Fachbereich Fischseuchenbekämp­fung, des niedersächsischen Lan­desamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in Hannover. Zwar sei das KHV aufgrund seiner lipidhaltigen Hülle nicht so widerstandfähig wie etwa das VHS-Virus, eine Leerung betrof­fener Haltungseinheiten mit (so weit möglich) anschließender Reinigung und Desinfektion ist jedoch im Sinne der Fischseuchenbekämpfung zwin­gend. Bei großen Teichflächen ist jedoch ein vollständiges Abfischen sowie eine Reinigung und Desin­fektion häufig unmöglich. Es wird eine temperaturabhängige Leer­zeit (möglichst ohne Wasser) mit anschließender Untersuchung von Fischen und/ oder Wasser auf KHV vorgeschlagen.</p>
<p align="justify">Als mögliches Werkzeug der KHV-Bekämpfung stellte Dr. D. Fichtner vom Nationalen Referenzlabor für Fischkrankheiten für die KHV-I des Friedrich-Loeffler-Institutes, Insel Riems, die Entwicklung einer Impfung gegen das KHV vor. In Israel wird bereits eine sogenannte KV3-Vakzine (Vakzine = Impfstoff) basierend auf einem durch UV-Bestrahlung attenuierten (weniger aggressiven) Lebendimpfstoff ein­gesetzt. Dieser Impfstoff kann durch Bad oder Injektion verabreicht wer­den, ist jedoch in Deutschland nicht zugelassen, da Untersuchungen zur Sicherheit und Wirksamkeit fehlen. Das FLI forscht an der Entwick­lung eines Impfstoffes (kurzfristig: at­tenuierte Lebendvakzine; langfristig: DNA-Vakzine), der möglichst über das Futter verabreicht werden soll. Nach der neuen Aquakultur-Richtlinie 2006/88/EG, die derzeit in nati­onales Recht umgesetzt wird (neue Fischseuchen-Verordnung), wird zur Bekämpfung von Fischseuchen die Schaffung seuchenfreier Betriebe, Gebiete oder Länder angestrebt. In diesen ist die Impfung verbo­ten. Der Einsatz der KHV-Impfung könnte aber in nichtseuchenfreien Betrieben oder Gebieten erlaubt werden, wenn sie einen Bestandteil eines Tilgungsprogrammes darstellt. In einem infizierten Bestand kann durch die Impfung über mehrere Jahre das Feldvirus durch das Impfvirus verdrängt werden. Um die Produktion zu stabilisieren, wäre in verseuchten Gebieten bei Karpfen, die infiziert oder infektionsgefährdet sind, eine Impfung möglich.</p>
<p align="justify">Nach zweitägigen Beratungen ei­nigte man sich im Anschluss an den Workshop auf folgende</p>
<p align="justify"><strong>Schlussfolgerungen:</strong></p>
<p align="justify">1. Diagnostik</p>
<p align="justify">Forderung nach einer einheitlichen, sensitiven und sicheren Diagnostik (realtime PCR (Gilad et al. 2004), einheitliche/r Probematerialien, Probenumfang, Zeitpunkt der Pro­benahme).</p>
<p align="justify">2. Thesen zur Bekämpfung der KHV-Infektion</p>
<p align="justify">Die Anzeigepflicht für das Auftreten der KHV-Infektion bei Karpfen sollte sowohl für Nutz- als auch für Koi-Karpfen bestehen bleiben.</p>
<p align="justify">Gegenwärtig besteht Anzeige­pflicht, aber keine Bekämpfungs­pflicht. Es sollten aber Maßnah­men festgelegt werden, die eine Gefährdung anderer Bestände verhindern.</p>
<p align="justify">Auf folgende Schwerpunkte der Vorbeugemaßnahmen wurde in den Vorträgen und in der Diskussion besonders hingewiesen:</p>
<p align="justify">Der Zukauf latent infizierter Satzfische birgt das größte Risiko. Es sollte daher nur aus Betrieben zugekauft werden, die regelmäßig vom Fischge­sundheitsdienst mit negativem Ergebnis auf KHV untersucht werden. Eine Quarantänisierung und Untersuchung vor dem Be­satz wäre sinnvoll.</p>
<p align="justify">Beim Zukauf von Zierfischen sollte zumindest auf der Ebene des Großhandels eine geeignete Quarantänisierung und KHV-Untersuchung der empfäng­lichen Arten erfolgen.</p>
<p align="justify">Strikte seuchenhygienische Trennung von Zierfischen (z. B. Koi-Karpfen, Goldfische) und Nutzkarpfen</p>
<p align="justify">Bei Ausbruch der KHV-Infektion ist die Sanierung auf der Grundlage eines „Programms zur Bekämp­fung und Tilgung&#8221; anzustreben.</p>
<p align="justify">Ist eine Sanierung nicht oder nur mit unvertretbar hohem Aufwand möglich, muss die Sperrung (Ver­bringungsverbot) aufrecherhalten werden. In derartigen verseuchten Betrieben oder Gebieten könnte zu­künftig eine Impfung der Karpfen mit zugelassenen Vakzinen {Sicherheit und Wirksamkeit nachgewiesen) zur Reduzierung der Verluste erfolgen.</p>
<p align="justify">3. Mit KHV-Lebendimpfstoff (KV3) geimpfte Karp­fen Importierte Karpfen/Koi, die mit dem KV3-lmpfstoff vakziniert wurden, re­agieren bei der PCR-Untersuchung i.d.R. KHV-positiv. In Deutschland sollte ein Nachweis von KHV-Genom bei mit einer KHV-Lebendvirus-Vakzine geimpften Karpfen bis zur abklärenden Differenzierung über die PCR, nach unserer derzeitigen Falldefinition, als Feststellung einer KHV-Infektion angezeigt werden. Es sind Maßnahmen einzuleiten, die eine Weiterverbreitung des Erre­gers (auch des KHV-Vakzine virus) verhindern.</p>
<p align="justify">Es wird darauf hingewiesen, dass beim Genomnachweis des Vakzi­nevirus bei den Impflingen eine zu­sätzliche Infektion mit KHV-Feldvirus nicht ausgeschlossen werden kann. Es ist aber davon auszugehen, dass bei mit einer KHV-Lebendvirus-Vakzine geimpften und mit KHV-Feldvirus infizierten Karpfen in der Regel das Feldvirus aufgrund seines Vermehrungsvorteils nachgewiesen wird.</p>
<p align="justify">Voraussetzung für die Unbedenklich­keit des Imports von mit einer KHV-Lebendvirus-Vakzine geimpften Nutzkarpfen oder Kois ist u. E. das Vorhandensein von Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit des eingesetzten Impfstoffs. Es ist zu beachten, dass die Reaktion des Vakzi­nevirus im Fisch unter europäischen Bedingungen (z. B. Klima, Spektrum der Kontaktfische) von denen in Israel deutlich abweichen kann. Es sind Untersuchungsergebnisse zur genetischen Stabilität (z. B. Risiko von Rückmutationen, Möglichkeit einer Rekombination mit Feldvirus) und zur Ökotoxizität (Verträglichkeit bzw. Unverträglichkeit mit anderen Fischarten, einschließlich Wild­fischarten und anderen im Wasser lebenden Tieren und Pflanzen) des Vakzinevirus vorzulegen.</p>
<p align="justify">Die KHV-Vakzine KV3 ist in Deutschland nicht zugelassen und darf daher hierzulande nicht einge­setzt werden.</p>
<p align="justify"><strong>Zusammenfassung und Schlussfolgerung:</strong></p>
<p align="justify">Insgesamt zeigte der Workshop, dass das Koi-Herpesvirus und die KHV-Infektion noch lange nicht voll verstanden sind. Das Verlustgeschehen in Nutzkarpfen beständen in den letzen beiden Jahren dürfte auch die größten Zweifler mittlerwei­le überzeugt haben, dass KHV-Infek-tionen sich nicht nur auf Koi-Karpfen beschränken.</p>
<p align="justify">Obwohl es in Baden-Württemberg bereits KHV-Nachweise bei Karpfen in der Nagoldtalsperre und im Rhein-Main-Donaukanal gab und obwohl zahlreiche KHV-Ausbrüche bei Koi auftraten, gab es bei den baden-württembergischen Nutzkarpfen in den Karpfenteichwirtschaften noch keinen KHV-Ausbruch oder KHV-Nachweis. Da die größte Gefahr der Einschleppung von KHV vom Zukauf von Fischen ausgeht, sollte, wenn ein Zukauf unumgänglich ist, nur aus Betrieben zugekauft werden, die schon seit mehreren Jahren mit negativem Ergebnis auf KHV untersucht wurden.</p>
<p align="justify"><strong>KHV-Infektion (=&#8221;Koi-Seuche&#8221;)</strong></p>
<p align="justify"><em>Erreger:</em> Koi-Herpesvirus</p>
<p align="justify"><em>Empfängliche Fischarten:</em> Bei Zierkarpfen (Koi) und Nutzkarpfen treten Krankheitssymptome und Verluste auf; andere Fischarten können das KHV übertragen» ohne daran zu erkranken.</p>
<p align="justify"><em>Symptome:</em> Teilnahmslosigkeit, Futterverweigerung, Atemnot, eingesunkene Augen, Hautveränderungen (Abschleimen, Haut fühlt sich am wie Sandpapier); Veränderung der Kiemen (Blässe/Rötung, Schwellung, Nekrosen); Mitz-schwellung, Veränderung der Nieren.</p>
<p align="justify"><em>Verlauf:</em> Die „Koi-Seuche&#8221; tritt vorwiegend bei Wassertemperaturen über 18*C auf, es sind aber auch Ausbrüche bei niedrigeren .Wassertemperaturen beschrieben. Die Inkubationszeit (Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit) liegt zwischen 7 bis 21 Tagen (abhängig von der Wassertemperatur), Die Erkrankung verläuft seuchenhafi; Verluste bis zu 100 % des Bestandes sind möglich.</p>
<p align="justify"><em>Diagnose:</em> Die Diagnose erfolgt mittels PCR-Untersuchung (Polymerase Kettenreak­tion). Aufgrund des schwierigen Nachweises in der Latenzphase.bedeutet ein negatives Untersuchungsergebnis derzeit jedoch nicht die KHV-Frei heit, sondern nur, dass in den untersuchten Fischen zum Zeitpunkt der Untersuchung das KHV nicht nachgewiesen wurde.</p>
<p align="justify">Quelle: Auf Auf Heft 2 2008</p>
<div></div>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"></p>
<p align="justify"> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p></span></p>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/aktuelles_vom_workshop_khv_11_u_12032008.html">Aktuelles vom Workshop KHV 11. u. 12.03.2008</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Zierfischverkauf durch Gelegenheitszüchter</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 15:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>Der Zierfischverkauf durch Gelegenheitszüchter Wofür haftet man? Diese Frage ist leider nicht mit nur einem Satz zu beantworten&#8230; Autor: Rechtsanwalt Frank Richter Kastanienweg 75a D-69221 Dossenheim Tel.: +49 &#8211; (0) 6221 &#8211; 727 4619 Fax: +49 &#8211; (0) 6221 &#8211; 727 6510 anwalt@richterrecht.com Internet: www.richterrecht.com, www.reitrecht.de Quelle: midori – Fachmagazin für Koi-, Teich- und Gartenkultur [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/zierfischverkauf_durch_gelegenheitszuchter.html">Zierfischverkauf durch Gelegenheitszüchter</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Der Zierfischverkauf durch Gelegenheitszüchter </strong></div>
<div>Wofür haftet man?</div>
<div>Diese Frage ist leider nicht mit nur einem Satz zu beantworten&#8230;</div>
<p><span id="more-453"></span></p>
<p><strong>Autor:</strong> Rechtsanwalt Frank Richter<br />
Kastanienweg 75a<br />
D-69221 Dossenheim</p>
<p>Tel.: +49 &#8211; (0) 6221 &#8211; 727 4619<br />
Fax: +49 &#8211; (0) 6221 &#8211; 727 6510<br />
anwalt@richterrecht.com<br />
Internet: www.richterrecht.com, www.reitrecht.de</p>
<p><strong>Quelle:</strong> midori – Fachmagazin für Koi-, Teich- und Gartenkultur<br />
Ausgabe Frühjahr 2008</p>
<p>Die Haftung des Verkäufers – ob Fischhändler oder privater Züchter – ist sehr varianten- und umfangreich, die Rechte des Käufers entsprechend vielgestaltig. Da Fische nicht nur angenehme Zeitgenossen sind, sondern insbesondere Zierfische oft auch ein erhebliches Kapital darstellen, sollte zukünftig bei Abfassung eines Fischkaufvertrages unbedingt anwaltlicher Rat eingeholt werden.</p>
<p>Woran der Verkäufer eines Zierfisches denken sollte</p>
<p>Vorab: Es ist nicht nur eine dringende Empfehlung, vielmehr ein unbedingtes Muss für den privaten Verkäufer, einen schriftlichen Kaufvertrag zu schließen. Hier kommt es dann darauf an, die zutreffende Formulierung für den Ausschluss möglicher Ansprüche des Käufers auf Grund der Mängelhaftung des Verkäufers zu finden. Es reicht eben nicht aus, lediglich die Formel zu verwenden: »Gekauft wie besehen«. Bei einer solchen Regelung hat der Käufer dann weiterhin die Möglichkeit, Ansprüche wegen versteckter Mängel geltend zu machen, die bei einer oberflächlichen Besichtigung nicht erkennbar waren. Es empfiehlt sich daher in etwa wie folgt zu formulieren: »Der Fisch wird verkauft unter Ausschluss jedweder Mängelhaftung einschließlich möglicher versteckter Mängel, unabhängig davon, ob derartige Mängel zum Zeitpunkt des Kaufvertragsabschlusses oder aber zum Zeitpunkt der Ablieferung vorliegen.«</p>
<p>Die rechtliche Ausgangslage</p>
<p>Rechtsmängel sind bei Tieren kein besonderes Problem, schon alleine wegen der Seltenheit dieser Fallkonstellation.</p>
<p>Der Sachmangel</p>
<p>Nach dem neuen Recht ist das gekaufte Tier frei von Sachmängeln zu liefern (§ 433 Abs. 1 Satz 2 BGB). Das ist dann der Fall, wenn das Tier beim Gefahrübergang die vereinbarte Beschaffenheit hat, oder wenn es sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung eignet. Vereinbaren die Parteien im Kaufvertrag zum Beispiel das Tier ist »zuchttauglich«, »gesund« oder »mehrfach prämiert«, dann sind darin Beschaffenheits- bzw. Verwendungsvereinbarungen zu sehen, die das Tier bei Nichtvorliegen mangelhaft machen.</p>
<p>Sofern keine Vereinbarungen über die Beschaffenheit oder die beabsichtigte Verwendung des Fisches getroffen worden sind, ist die »gewöhnliche Verwendung« bzw. die »Beschaffenheit bei Sachen der gleichen Art« maßgeblich.</p>
<p>Zu berücksichtigen ist weiterhin, dass die Erheblichkeitsgrenze für die Berücksichtigung eines Mangels entfallen ist. Nach dem alten Recht berechtigt eine unerhebliche Minderung des Wertes oder der Gebrauchstauglichkeit nicht zu irgendwelchen Ansprüchen. Nach dem neuen Recht soll der Käufer die Möglichkeit haben, schon bei geringfügigen Mängeln Ansprüche geltend zu machen. Die Interessen des Verkäufers werden dadurch gewahrt, dass der Käufer bei geringfügigen Mängeln nicht vom Kaufvertrag zurücktreten, sondern lediglich mindern kann.</p>
<p>Ein Sachmangel ist dann gegeben, wenn eine der Partei ihre Verpflichtung aus § 433 I S.2 BGB nicht vertragsgemäß erfüllt.</p>
<p>Die Freiheit von Sachmängeln beurteilt sich nach § 434 BGB : Bei Vorliegen einer ausdrücklichen oder konkludenten Beschaffenheitsvereinbarung (keiner bloßen »Anpreisung«) über Zustand und konkrete Eigenschaften der Kaufsache kommt es auf die Eignung zum vertraglich vorausgesetzten Verwendungszweck, bei Fehlen einer Beschaffenheitsvereinbarung auf die Eignung für den gewöhnlichen (allgemein üblichen) Verwendungszweck an.</p>
<p>Öffentliche Werbeaussagen des Verkäufers, des Züchters oder Dritter erweitern die Sollbeschaffenheit der Eignung zur gewöhnlichen Verwendung um solche, die an sich nicht zu einer derartigen Beschaffenheit gehören, wenn der Verkäufer diese Aussagen kannte oder kennen musste.</p>
<p>Folgen von Mängeln der Kaufsache</p>
<p>Der Sachmangel muss bei Gefahrübergang, also mit der Übergabe des Fisches oder der Versendung auf Verlangen des Käufers, vorliegen.</p>
<p>Treten Mängel vor dem Gefahrübergang auf, richtet sich alles weitere nach § 311a BGB. Wird nach dem Gefahrübergang wegen eines Mangels gestritten sind die §§ 434 ff BGB einschlägig.</p>
<p>Diese regeln, dass der Käufer zuerst dem Verkäufer die Chance geben muss den Mangel zu beheben. Ansonsten verliert er alle Ansprüche gegen den Verkäufer.</p>
<p>Hierdurch wird das Primat der Vertragserfüllung eingeführt, die Durchführung des Vertrags ist vorrangiges Ziel des Gesetzes. Dies wird erreicht durch ein Stufenverhältnis für die Geltendmachung der Rechte aus § 437 BGB.</p>
<p>Erste Stufe ist immer die Nacherfüllung</p>
<p>Die erste Stufe ist die Nacherfüllung. Dies geschieht in Form der Mangelbeseitigung oder Ersatzlieferung gem. §§ 437 Nr.1, 439 Abs. 1 BGB, wobei der Käufer wählen kann, welche Möglichkeit für ihn günstiger ist.</p>
<p>Der Verkäufer kann die Art der Nacherfüllung nur ablehnen, falls sie für ihn unzumutbar ist, schließlich trägt der Verkäufer die Kosten der Nacherfüllung.</p>
<p>Als Nacherfüllung kann der Käufer entweder die Beseitigung des Mangels oder die Lieferung eines mangelfreien (Ersatz-)Tieres verlangen. Die Forderung, ein mangelfreies (Ersatz-)Tier zu liefern, ist beim Fischkauf in der Praxis durchaus von Bedeutung, da die Fische in aller Regel allein nach rein äußerlichen Kriterien wie Größe, Farbe, Alter und Geschlecht gekauft werden. Den gesamten Aufwand im Rahmen der Nacherfüllung, wie zum Beispiel den Transport des Fisches in eine Tierklinik, Tierarztkosten und die Unterhaltung des Tieres während der Dauer der Nachbesserung hat der Verkäufer zu tragen. Bei chronischen Krankheiten dürfte eine Mängelbeseitigung allerdings nicht möglich sein, diese sind meist nicht zu heilen, bzw. im Verhältnis zum Wert des Fisches nicht wirtschaftlich vertretbar.</p>
<p>Rücktritt, Minderung und Schadensersatz</p>
<p>Die zweite Stufe kann dann Rücktritt oder Minderung sein. Zusätzlich oder daneben ist auch ein Schadensersatzanspruch, insbesondere hinsichtlich des Mangelschadens wie zum Beispiel des entgangenen Gewinns denkbar.</p>
<p>Hier ist darauf zu achten, dass das Wahlrecht – Rücktritt oder Minderung – nur einmal ausgeübt werden kann. Eine Änderung ist dann nicht mehr möglich.</p>
<p>Im Fall des Rücktrittes ist das Tier Zug um Zug gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben. Im Fall der Minderung ist zunächst festzustellen, wie hoch der Minderwert des Zierfisches ist. Als Minderwert wird die Differenz zwischen dem Fisch ohne den Mangel und mit dem Mangel angesehen. Im Zweifel wird ein Sachverständiger die Wertfeststellung treffen müssen.</p>
<p>Die Rücktrittsvoraussetzungen im Einzelnen:</p>
<p>- Kein vollkommen unerheblicher Mangel</p>
<p>- angemessene Frist zur Nacherfüllung</p>
<p>- zwei fehlgeschlagene Nacherfüllungsversuche</p>
<p>- Unmöglichkeit der Nacherfüllung</p>
<p>- ernsthafte, endgültig Verweigerung des Verkäufers, oder</p>
<p>- besondere Umstände, insb. Unzumutbarkeit oder Interessenwegfall auf Grund Verzugs</p>
<p>Für die Minderung gelten die gleichen Voraussetzungen wie für den Rücktritt. Gegebenenfalls besteht ein Rückzahlungsanspruch des bereits gezahlten Kaufpreises. Bei einer Minderung auf Null muss der Käufer die Kaufsache allerdings zurückgeben.</p>
<p>Als Schadensersatzvoraussetzungen sind zu nennen:</p>
<p>- angemessene Frist zur Nacherfüllung oder deren Entbehrlichkeit</p>
<p>- Verschulden des Verkäufers (Vorsatz oder Fahrlässigkeit)</p>
<p>Bei Unmöglichkeit der Leistung und der Nacherfüllung bleibt dem Käufer nur der Schadensersatz, nun allerdings ohne Fristsetzung.</p>
<p>Die Nacherfüllung ist möglich, soweit es sich um vertretbare Sachen handelt und die nachgelieferte Sache wirtschaftlich der ursprünglich geschuldeten entspricht. Bei dem Kauf eines Zierfisches liegt ein solcher Fall in der Regel vor, anders mag dies bei Säugetieren, oder anderen Haustieren, bei denen es eher auf ihre individuelle Persönlichkeit ankommt, sein.</p>
<p>Wird Schadensersatz verlangt gibt es mehrere Möglichkeiten. Zunächst ist der sogenannte »kleine Schadensersatz«, bei dem der Fisch beim Käufer bleibt, dieser aber zusätzlich Ersatz des darüber hinausgehenden Schadens erhält, möglich.</p>
<p>Alternativ kann aber auch der sogenannte »große Schadensersatz« geltend gemacht werden. Hier verzichtet der Käufer auf die Leistung, statt der Leistung bekommt er umfassenden Schadensersatz, dies jedoch nur bei einem erheblichem Mangel.</p>
<p>Vergebliche Aufwendungen</p>
<p>Anstelle des Schadensersatzes kann der Käufer auch den Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen, die er im Vertrauen auf den Erhalt der Leistung gemacht hat und billigerweise machen durfte. Wer also zum Beispiel einen kranken Zierfisch in Kenntnis des Vorliegens dieser Erkrankung erwirbt und ihn anschließend behandeln lässt, der kann, falls sich der als Weibchen erworbene Fisch darauf hin als Männchen erweist, von dem Vertrag zurückzutreten und neben der Erstattung des Kaufpreises auch die Erstattung der Behandlungskosten verlangen.</p>
<p>Wenn das Tier an einer ansteckenden Erkrankung leidet und beim Käufer andere Tiere angesteckt hat, dann wird der in der Ansteckung weiterer Tiere liegende sogenannte Mangelfolgeschaden durch den Schadensersatzanspruch abgedeckt. Der Ersatz des Mangelfolgeschadens ist eigentlich kein Gewährleistungsrecht und unabhängig vom eventuellem Gelingen der Nacherfüllung.</p>
<p>Der Verzugsschaden bei Verzug mit der Nacherfüllung kann ebenfalls als Schadensersatzanspruch geltend gemacht werden – auch wenn er auch ohne Mangel eingetreten wäre.</p>
<p>Vertretenmüssen</p>
<p>Voraussetzung für den Anspruch auf Schadensersatz bzw. auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen ist allerdings, dass der Verkäufer die Pflichtverletzung, die zu Rücktritt oder Minderung berechtigt, zu vertreten hat. Zu vertreten haben bedeutet, dass der Verkäufer die Mangelhaftigkeit des Fisches zumindest fahrlässig verursacht haben muss. Das ist dann nicht der Fall, wenn der Verkäufer von den Mängeln keine Kenntnis hatte. Ein Verkäufer, der einen Zierfisch aus bester Zucht in gutem Glauben als gesund verkauft hat, haftet dem Käufer zwar falls der Fisch einen Gendefekt hat und muss das Tier unter Umständen zurücknehmen bzw. einen Minderungsanspruch gegen sich gelten lassen, er haftet allerdings nicht auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen des Käufers, da er die Krankheit des Tieres nicht schuldhaft verschwiegen hat. Etwas anderes gilt dann, wenn dem Fischzüchter Fahrlässigkeit hinsichtlich des mangels vorzuwerfen ist.</p>
<p>Der Verkäufer ist beweisbelastet dafür, dass er die Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat.</p>
<p>Interessant für den Käufer ist die Garantiehaftung. Hat der Verkäufer eine Garantie übernommen, haftet er verschuldensunabhängig für alle Folgen fehlender garantierter Eigenschaften.</p>
<p>Haftungsausschlüsse</p>
<p>Der Verkäufer haftet zwei Jahre ab dem Zeitpunkt der Übergabe des Fisches, bei arglistigem Verschweigen sogar drei Jahre ab Kenntnis oder fahrlässiger Unkenntnis des Käufers vom Mangel, spätestens aber zehn Jahre ab Entstehung des Anspruchs.</p>
<p>Diese langen Fristen sind im Vergleich zu der Lebenserwartung vieler Zierfische utopisch.</p>
<p>Abweichende Vereinbarungen sind außer für Vorsatz und Arglist möglich, Einschränkungen gelten aber beim sogenannten Verbrauchsgüterkauf, der bei der hier zu besprechenden Thematik aber nicht von Interesse ist. Ein Privatmann als Verkäufer kann die Verjährung bis zum Ausschluss der Verjährung verkürzen.</p>
<p>Vorgedruckte Verträge – auch Muster aus Zeitschriften – gelten nach ständiger Rechtsprechung des BGH immer als AGB, auch wenn der Verwender sich die Mühe gemacht hat, den Vertrag abzuschreiben. Durch sie kann daher die Haftung auch unter Privaten nicht vollständig ausgeschlossen werden. Dies geht nur durch einen individuellen Vertrag.</p>
<p>Sämtliche vorstehende Ausführungen gelten dann nicht, wenn der Käufer vor dem Kauf Kenntnis von den Mängeln hatte. Dann kann er aus diesen Mängeln keine Ansprüche ableiten, wohl aber aus anderen Mängeln.</p>
<p>Wenn der Verkäufer arglistig war, also einen ihm bekannten Mangel bewusst verschwiegen hat, dann haftet er in jedem Fall und ein eventuell vereinbarter Gewährleistungsausschluss bleibt wirkungslos.</p>
<p>Ein Haftungsausschluss ist möglich, wenn der Käufer den Mangel bei Vertragsschluss kennt. Gleiches gilt bei grob fahrlässiger Unkenntnis des Mangels, es sei denn, der Verkäufer hat den Mangel arglistig verschwiegen oder die Garantie für eine Eigenschaft übernommen.</p>
<p>Außerhalb des Verbrauchsgüterkaufs sind die meisten einschlägigen Vorschriften weitgehend dispositiv. Grenzen der Gestaltungsfreiheit sind lediglich Garantieeinschränkung und Vorsatzfreizeichnung.</p>
<p>Konsequenzen der Gesetzesänderung für die Gestaltung von Verträgen:</p>
<p>Folgen für den Tierhandel</p>
<p>Der Fischhandel muss sich auf die Situation einstellen und neue Wege gehen, um Gewährleistungsrisiken angemessen zu reduzieren beziehungsweise zu verteilen und Unklarheiten zu vermeiden. Dabei wird der professionellen Gestaltung des schriftlichen Kaufvertrages größere Bedeutung zukommen als bisher und der Zustand des Fisches bei der Übergabe wird sorgfältiger dokumentiert werden müssen.</p>
<p>Was bisher nur aus anderen Rechtsgebieten bekannt ist, wird sicherlich nun auch im Tierhandel Einzug halten. Das von Verkäufer und Käufer unterschriebene Übergabeprotokoll dokumentiert den Zustand des Tieres zum Zeitpunkt der Übergabe. Wenn der Fisch nämlich nachweislich zum Zeitpunkt der Übergabe in Ordnung war, ist eine Haftung des Verkäufers ausgeschlossen. Das Übergabeprotokoll hat hier erheblichen Beweiswert.</p>
<p>Es ist bei der Vertragsabfassung unbedingt darauf zu achten, dass alle Absprachen vollständig schriftlich fixiert werden und keine mündlichen Nebenabreden getroffen werden.</p>
<p>Der Verkäufer muss alle Mängel und Eigenarten des Tieres dokumentieren, Zurückhaltung bei Beschreibungen und Werbeaussagen üben und Erwartungen des Käufers beachten da sie den vertraglich vorausgesetzten Zweck bestimmen.</p>
<p>Eine sorgfältige Ankaufs- und/oder Verkaufsuntersuchung nebst vollständiger Dokumentation im Attest sollte selbstverständlich sein.</p>
<p>Die Untersuchung kann als aufschiebende Bedingung für den Kauf vereinbart und die Kostentragung der Untersuchung geregelt werden.</p>
<p>Alles, was vertraglich fixiert ist kann später den Ausgang eines Prozesses beeinflussen. Da Zeugen oft unsicher in ihrer Wahrnehmung und Erinnerung und Sachverständigengutachten immer kostspielig sind gilt es alles zu unternehmen, um diese zwei nachteiligen Beweismittel überflüssig zu machen, wohl wissend, das dies selten gelingen kann.</p>
<p>Eine Rechtsschutzversicherung kann die nicht unerheblichen Prozessrisiken, die durch die Notwendigkeit von Gutachten ggf. verschärft werden, abfedern. Denn auch der Prozessgewinner kann auf nicht unerheblichen Kosten sitzen bleiben, wenn der Schuldner nicht liquide ist.</p>
<div>Autor: Rechtsanwalt Frank Richter<br />
Kastanienweg 75a<br />
D-69221 Dossenheim</div>
<div>Tel.: +49 &#8211; (0) 6221 &#8211; 727 4619<br />
Fax: +49 &#8211; (0) 6221 &#8211; 727 6510<br />
anwalt@richterrecht.com<br />
Internet: www.richterrecht.com, www.reitrecht.de</div>
<p>Quelle: midori – Fachmagazin für Koi-, Teich- und Gartenkultur<br />
Ausgabe Frühjahr 2008</p>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/zierfischverkauf_durch_gelegenheitszuchter.html">Zierfischverkauf durch Gelegenheitszüchter</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Zwischenruf</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/news/zwischenruf.html</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 09:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Liest man die aktuellen Koimagazine kann einem richtig schwindlig werden, bei den Superlativen die man dort so sehen kann&#8230; Ob beste Koi der Welt, das absolut beste Filtersystem und so weiter und so weiter. Auch gibt es keine Ausgabe wo nicht ein neuer Händler aufmacht der dann auch gleich die besten und exklusivsten Koi zu [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/zwischenruf.html">Zwischenruf</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Liest man die aktuellen <strong>Koimagazine</strong> kann einem richtig schwindlig werden, bei den Superlativen die man dort so sehen kann&#8230;</div>
<p><span id="more-452"></span></p>
<div>Ob<strong> beste Koi der Welt</strong>, das absolut <strong>beste Filtersystem</strong> und so weiter und so weiter.</div>
<p>Auch gibt es keine Ausgabe wo nicht ein neuer Händler aufmacht der dann auch gleich die besten und exklusivsten Koi zu absoluten Toppreisen hat. Es scheint die Gesetze des Marktes gelten im Koihandel nicht.</p>
<p>Ich sag es ganz offen, ich bin froh, dass ich schon einige Koijahre auf dem Puckel habe und nicht heute diesem Markt als Laie gegenüber stehe.</p>
<p>Klar, auch vor 10 oder 20 Jahren hat man erst hinterher gemerkt ob das versprochene auch eingehalten wurde, bzw. funktioniert hat. Aber der Markt war überschaubar und transparent.</p>
<p>Eine Spielart ist eine vermeintlich private Internetseite die vermeindlich privat aus eigenem Interesse Produkte testet. Interessant ist dann nur, dass die dort getesteten Produkte dann alle auf einer anderen Internetseite verkauft werden und vom diesem Händler gerne in den Produkttexten auf diese Seite (objektive) Seite  verwiesen wird. Noch Fragen?</p>
<p>Heute bietet das Internet eine Fülle von Informationen, Foren zum Meinungsaustausch erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Nur was dabei vom Laien vergessen wird oder er einfach nicht weiß, in Foren werden zuallererst Meinungen vertreten und Behauptungen geäußert, häufig als Wissen dargestellt.</p>
<p>Dabei haben die Foren ein großes Problem und das ist die Anonymität die dahinter steht. Man weiß oft nicht wer etwas sagt oder z.B. ob der Autor rein zufällig mit dem Hersteller des entsprechenden Produktes befreundet ist und es deshalb lobt. Natürlich ist auch das Gegenteil möglich, man redet ein Produkt kaputt weil man den Hersteller aus welch Gründen auch immer nicht mag.</p>
<p>Wir hier bei www.koi-hobby.de haben deshalb bewusst kein Forum mehr auf der Internetseite, weil gerade für Laien die Beurteilung der Beiträge unmöglich ist. Alles was hier steht, können wir auch verantworten. Dass heißt ganz deutlich, wenn ich hier über ein Filtersystem schreibe, dann bin ich auch davon überzeugt, dass es mit den angesprochen Stärken und Schwächen funktioniert.</p>
<p>Ich möchte noch eine weit verbreiteten Missstand ansprechen. Wir alle gehen zu Leuten von denen wir glauben sie wissen bescheid und lassen uns Ratschläge geben. Dagegen ist auch grundsätzlich nichts einzuwenden. Nur überlegen sie mal, sie gehen zu einem guten Koifreund, der ihnen aus seiner Erfahrung einen Filter emfpiehlt. Dann bauen sie den ein, stellen aber nach einem Jahr fest, dass auf Grund anderer Gegebenheiten dieser Filter für sie ungeeignet ist. Der Filter war noch dazu schön klein und nun stehen sie da, der Garten ist angelegt, mehr Platz für einen besseren Filter gibt es auch nicht und nun?</p>
<p>Hätten sie sich professionelle Hilfe geholt, dann müßte der Verursacher für den falschen Filter nun wenigstens für die Kosten aufkommen. So bleibt alles an ihnen hängen.</p>
<p>Gutgemeinte Ratschläge sind was feines, aber Vorsicht, sie können ganz schön teuer werden!</p>
<p>Autor: März 2008</p>
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		<title>Lebendfischtransport ohne Wasser</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/news/lebendfischtransport_ohne_wasser.html</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein philippinischer Forscher hat eine Methode zum Lebendfischtransport oh&#173;ne Wasser entwickelt. Dabei werden die Fische in eine Art Winterschlaf versetzt. In diesem Zustand k&#246;nnen sie bis zu 24 Stunden lang transportiert werden. Danach k&#246;nnen sie in Wasser wieder revitalisiert werden. Die Stressbelastung soll geringer sein als bei herk&#246;mmlichem Transport mit einem Fisch-zu-Wasser-Verh&#228;ltnis von 1:3. Die [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/lebendfischtransport_ohne_wasser.html">Lebendfischtransport ohne Wasser</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-3"></span>
<p align="justify">
Ein philippinischer Forscher hat eine Methode zum Lebendfischtransport oh&shy;ne Wasser entwickelt. Dabei werden die Fische in eine Art Winterschlaf versetzt. In diesem Zustand k&ouml;nnen sie bis zu 24 Stunden lang transportiert werden. Danach k&ouml;nnen sie in Wasser wieder revitalisiert werden. Die Stressbelastung soll geringer sein als bei herk&ouml;mmlichem Transport mit einem Fisch-zu-Wasser-Verh&auml;ltnis von 1:3. Die Transportkosten reduzieren sich um 75 %.</p>
<p>Man hofft, auch bald empfindlichere Fi&shy;sche wie Lachse nach dieser Methode transportieren zu k&ouml;nnen. Lachse k&ouml;nnen bis zu 6 Stunden in k&uuml;nstlichen &bdquo;Winter&shy;schlaf&quot; versetzt werden. Das kann z.B. ausreichen, um sie lebend bis nach Japan zu bringen, wo daf&uuml;r eine gro&szlig;er Markt besteht.</p>
<p>N.N. (2006j: Waterless fish. Fish Farming Intern. 33(12:: 29</p>
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		<title>Fische sind musikalisch</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/news/fische_sind_musikalisch.html</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 18:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nicht nur auf Menschen sondern auch auf Kühe und Hühner wirkt Musik stress­mildernd und wachstumsfördernd. Von Fischen ist zwar bekannt, dass sie Laute wahrnehmen können. Ob sie aber trotz des fehlenden Vorderhirns für Musik empfänglich sind, ist nicht ausreichend geklärt. Da man sich heute weitgehend darüber einig ist, dass die Wahrnehmung von Musik allgemein im [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/fische_sind_musikalisch.html">Fische sind musikalisch</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur auf Menschen sondern auch auf Kühe und Hühner wirkt Musik stress­mildernd und wachstumsfördernd.</p>
<p><span id="more-1"></span></p>
<p align="justify">Von Fischen ist zwar bekannt, dass sie Laute wahrnehmen können. Ob sie aber trotz des fehlenden Vorderhirns für Musik empfänglich sind, ist nicht ausreichend geklärt.</p>
<p align="justify">Da man sich heute weitgehend darüber einig ist, dass die Wahrnehmung von Musik allgemein im subcorticalen Be­reich (v.a. im Hypothalamus) lokalisiert ist, wurde an zweisömmrigen Karpfen geprüft, welche Auswirkungen klassische Musik (Mozart: Eine kleine Nachtmusik) auf das Wachstum und auf verschiedene physiologische Parameter hat. Das Stück wurde den Versuchsfischen 8 Wochen lang täglich über ein Hydrophon vorgespielt.</p>
<p align="justify">Wenn die Fische im Dunklen gehalten wurden, hatte die Musik keinerlei Effekt Im Gegenteil war das Wachstum der .,Dunkelfische;&#8217; ohne Musik besser. Bei normaler Photoperiode wuchsen sie aber mit der klassischen Musik deutlich besser &#8211; i.M. 22 % bei 30 Minuten Musik und 90 Minuten Ruhe.</p>
<p align="justify">Während sich die meisten physiologischen Parameter nicht veränderten, stieg der Dopaminspiegel (Maß für den „Gemüts­zustand&#8221;) hoch signifikant an. Es konnte nicht abschließend geklärt werden, ob die positive Wirkung der Musik auf einen be­ruhigenden oder anregenden (Eustress1 Effekt zurückzuführen ist. Diese unklare Wirkungsweise von Musik auf Fische spie­gelt sich beispielsweise auch in den unter­schiedlichen Praktiken niederländischer Fischzüchter wieder. Manche sind davon überzeugt, dass ihre Welse (Ciarias garie-pinus) im Dunklen bei lauter Rockmusik besser wachsen. Andere setzen dagegen auf klassische Musik,</p>
<p align="justify">PAPOUTSOGLU, S.E. et ai. <span>(2006!: Effect of Mozan • </span><span>music (Romanze Andante of „Eine kleine Nacht</span><span>musik&#8221;. sol major K 525) Stimulus an common carp (</span><span>Cyprinus carpio) </span><span>physiology under different light </span><span>conditions. </span>Aquacult. Eng. 36:61 &#8211; 72.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Grüner Tee gegen Ektoparasiten</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/news/gruner_tee_gegen_ektoparasiten.html</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 18:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dieser Bericht ist nicht zur Behandlung von Koi zu verstehen, hier wird nur berichtet, was in Wissenschaft und Forschung entdeckt wurde. Sobald sich diese Behandlungsform in der Koiszene durchsetzt werden wir dar&#252;ber berichten. Gr&#252;ner Tee enth&#228;lt u.a. Polyphenole in Form von Flavonoiden wie Catechine und Epigallocatechin-Gallax (EGCGj. Dabei handelt es sich um sehr wirksame Antio-xydantien, [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/gruner_tee_gegen_ektoparasiten.html">Grüner Tee gegen Ektoparasiten</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Bericht ist nicht zur Behandlung von Koi zu verstehen, hier wird nur berichtet, was in Wissenschaft und Forschung entdeckt wurde. Sobald sich diese Behandlungsform in der Koiszene durchsetzt werden wir dar&uuml;ber berichten.<br />
<br /><span id="more-2"></span><br /><em>Gr&uuml;ner Tee enth&auml;lt u.a. Polyphenole in Form von Flavonoiden wie Catechine und Epigallocatechin-Gallax (EGCGj. Dabei handelt es sich um sehr wirksame Antio-xydantien, die u.a. freie Radikale neutrali&shy;sieren k&ouml;nnen. Gr&uuml;ner Tee Extrakt (GTE) wird f&uuml;r die Prophylaxe in der Humanme</em><em></em><em>dizin in Kapselform angeboten (1 g Extrakt </em>&#8211; <em>1 Tasse Gr&uuml;ner Tee/. </em>Japanische Wissenschaftler haben ge&shy;pr&uuml;ft, ob GTE f&uuml;r die Bek&auml;mpfung von Ektoparasiten bei Fischen geeignet ist. Vorgestreckte <em>Oncorhynchus keta </em>und <em>0. </em><em>masu, </em>deren Flossen und Haut mit <em>Ich-lyobodo necator </em>befallen waren, wurden folgender Behandlung unterzogen:<em> </p>
<ul>
<li>
<div align="justify">
	30- 60 min. Bad in 0,03 %<em> </em>GTE.
	</div>
</li>
<li>
<div align="justify">
	1-5 min. Bad in 0,3-0,9 %<em> </em>GTE.
	</div>
</li>
</ul>
<p align="justify">
Beide Behandlungen f&uuml;hrten im Ver&shy;gleich zur unbehandelten Kontrolle zu einem statistisch gesicherten R&uuml;ckgang der Parasitendichte
</p>
<ul>
<li>
<div align="justify">
	um 87,6 &#8211; 100 % bei <em>O. keta </em>und
	</div>
</li>
<li>
<div align="justify">
	um 86,5 &#8211; 99,6 % bei <em>O. masu.</em>
	</div>
</li>
</ul>
<p align="justify">
Ein Kurzbad von 1 min. in 0,9 <em>% </em>GTE t&ouml;tete bei <em>O. keta </em>alle Parasiten ab.
</p>
<p align="justify">
Da vermutet wurde, dass die Wirkung auf das EGCG zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, wurde noch eine Kontrollbehandlung mit dem reinen Wirkstoff durchgef&uuml;hrt, wobei eine Konzentration im GTE von 14 <em>% </em>zugrunde gelegt wurde. Ein Kurzbad von 5 min. bei 0,126 % EGCG &#39;= 0,9 <em>% </em>GTE) brachte einen Parasitenr&uuml;ckgang um 83,5 %, ein Dauerbad von 60 min. mit 0,0042 % EGCG (= 0,03 <em>% </em>GTE) einen R&uuml;ckgang um 78,3&nbsp;% . In keiner Variante wurde eine erh&ouml;hte Mortalit&auml;t der Junglachse festgestellt. Daraufhin wurden in zwei Farmen ins&shy;gesamt 900.000 vorgestreckte <em>O. keta </em>mit 0,03 % GTE 30 min oder 0,6 % GTE 2,5 min behandelt. Dieser Praxisversuch brachte einen statistisch signifikanten R&uuml;ckgang der Parasitendichte um 76,2-90,7 % bzw. 98,8-99,4 <em>%. </em>Die Sterblich&shy;keit nach 48 Stunden betrug 0,08-0,14 %<em>. </em>GTE ist also ein wirksames und scho&shy;nendes Mittel zur Bek&auml;mpfung von Ekto&shy;parasiten wie <em>1. necator.</em>
</p>
<p align="justify">
SUZUKI. K. et al. (2006): Effieiacy of green tea extract an removal of the ectoparasitic flagellate <em>Ichthyobodo necator </em>frnm chum salmon. <em>Oncorhyn&shy;</em><em>chus keta, </em>and masu salmon, <em>O. masou. </em>Aquacul-ture 259 11-4.1: 17-27.
</p>
<p></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zierfische als Krankheitsüberträger</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/news/zierfische_als_krankheitsubertrager.html</link>
		<comments>http://www.koi-hobby.de/news/zierfische_als_krankheitsubertrager.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 18:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>Der australische Veterin&#228;rverband hat den Zierfischhandel als &#246;kologische Zeitbombe bezeichnet, die durch eingesehleppte Krankheiten die heimische Fischfauna&#160;bedroht. Als Beispiele werden ein mit Guramis (Osphronemus gurami)&#160;eingeschlepptes Iridovirus, das bis zu 90 ! % Verluste bei Murray Cods (Maccull-ochella peeli) in Farmen verursacht, eine atypische Form von Aeromonas salmonicida, die mit Goldfischen einge&#173;schleppt wurde, sowie mit Kampffischen [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/zierfische_als_krankheitsubertrager.html">Zierfische als Krankheitsüberträger</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">
Der australische Veterin&auml;rverband hat den Zierfischhandel als &ouml;kologische Zeitbombe bezeichnet, die durch eingesehleppte Krankheiten die heimische Fischfauna&nbsp;bedroht.
</p>
<p><span id="more-4"></span>
<p align="justify">
Als Beispiele werden
</p>
<ul>
<li>
<div align="justify">
	ein mit Guramis <em>(Osphronemus gurami)&nbsp;</em>eingeschlepptes Iridovirus, das bis zu 90 ! <em>% </em>Verluste bei Murray Cods <em>(Maccull-ochella peeli) </em>in Farmen verursacht,
	</div>
</li>
<li>
<div align="justify">
	eine atypische Form von <em>Aeromonas salmonicida, </em>die mit Goldfischen einge&shy;schleppt wurde,
	</div>
</li>
<li>
<div align="justify">
	sowie mit Kampffischen <em>(Betta splcn-</em><em>dens) </em>eingeschleppte <em>Edwardsieila tarda, </em>die unter Regenbogenforellen hohe Ver&shy;luste verursacht
	</div>
</li>
</ul>
<p align="justify">
genannt.
</p>
<p align="left">
Der ausf&uuml;hrliche Bericht kann aus dem Internet unter <u><a href="http://www.fisheries.org/">http://www.fisheries.org/</a></u>fhs/Listserve__files/ornamental_fish-risk. pdf abgerufen werden.
</p>
<p align="justify">
MIDTLYNG, P. J. (2006): Diseases spread from or&shy;namental fish trade to native Australian species accused. Dip net newsletter 42.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zur Wirkungsweise probiotischer Bakterien</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/news/zur_wirkungsweise_probiotischer_bakterien.html</link>
		<comments>http://www.koi-hobby.de/news/zur_wirkungsweise_probiotischer_bakterien.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 17:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>Probiotische Bakterien geh&#246;ren auch in der Aquakultur zur den hoffnungsvollsten Alternativen f&#252;r Antibiotika Es gibt auch schon erste Erkenntnisse &#252;ber die Wirkungsweise bei Fischen. Ein Probiotikum ist eine Pr&#228;paration aus lebensf&#228;higen Mikroorganismen, die, in ausreichenden Mengen konsumiert, einen gesundheitsf&#246;rdernden Einfluss auf den Wirt hat. Am l&#228;ngsten angewendet werden probiotische Milchs&#228;urebakterien, aber auch Hefen und andere [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/zur_wirkungsweise_probiotischer_bakterien.html">Zur Wirkungsweise probiotischer Bakterien</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"> Probiotische Bakterien geh&ouml;ren auch in der Aquakultur zur den hoffnungsvollsten Alternativen f&uuml;r Antibiotika  Es gibt auch schon erste Erkenntnisse &uuml;ber die Wirkungsweise bei Fischen. </p>
<p><span id="more-5"></span>
<p align="justify"> <em>Ein Probiotikum ist eine Pr&auml;paration aus lebensf&auml;higen Mikroorganismen, die, in ausreichenden Mengen konsumiert, einen gesundheitsf&ouml;rdernden Einfluss auf den Wirt hat. Am l&auml;ngsten angewendet werden probiotische Milchs&auml;urebakterien, aber auch Hefen und andere Spezies sind in Gebrauch. Probiotika k&ouml;nnen als Zugabe in Lebensmitteln oder in Form von Arzneimitteln dargereicht werden. Abgegrenzt werden Probiotika von den Pr&auml;biotika, die eine positive Wirkung (Wachstumsanregung) auf bereits sich im Darm befindende Mikroorganismen haben, und den Synbiotika, einer Kombinationen aus beidem. Den &auml;ltesten Hinweis auf eine positive Gesundheitswirkung liefert die Bibel. Das hohe Alter von Abraham wird auf seinen Verzehr von sauer vergorener Milch zur&uuml;ckgef&uuml;hrt.</p>
<p></em>Auf diesem Gebiet be&shy;steht aber noch erheblicher Forschungs&shy;bedarf. An Doraden (Sparus auratus) wurde untersucht, wie verschiedene Lak-tobazillen der Gattungen Lactobaeillus, Bifidobakteri.um und Enterococcus auf den Schleimh&auml;uten der Fische siedeln, und welche Wirkungen sie hier entfalten.</p>
<p>Die 7 getesteten St&auml;mme unterscheiden sich stark in ihrer Adh&auml;sionskapaziz&auml;t an den Schleimh&auml;uten. Besonders herausra&shy;gende Eigenschaften hatten L. rhamnosus ATCC 53103 sowie B; lactis Bbl2. Beson&shy;ders schlecht schnitt L. casei Shirota ab. Die Adh&auml;sion war im Allgemeinen auf der &uuml;armschleimhaut am st&auml;rksten und auf die Kiemen am geringsten ausgepr&auml;gt.</p>
<p>Diese &bdquo;Besetzung&quot; der Schleimh&auml;ute hat zur Folge, dass pathogene Keime durch verschiedenartige Konkurrenzeffekte da&shy;von abgehalten werden, diese anzugreifen. Tats&auml;chlich erwiesen sich die beiden o.g. besonders adh&auml;siven Kulturen als geeignet, Infektionen durch Vibrio anguillarum zur mildern bzw. zu verhindern. Das lie&szlig; sich durch die signifikant redu&shy;zierte Dichte an pathogenen Keimen auf der Darm- und Kiemenschleimhaut sowie auf der K&ouml;rperoberfl&auml;che messen.</p>
<p>Die Wirkungsmechanismen weichen offenbar etwas von den Mechanismen ab, die der Wirkung von probiotischen Kulturen beim Menschen zugrunde liegen (v.a. Co-Aggregation). In der vorliegenden Studie waren die Besetzung der Schleimhautfl&auml;&shy;chen, Konkurrenz und Verdr&auml;ngung die wichtigsten Wirkprinzipien. Aber auch die Ausscheidung bakterizider Stoffe wie Milch- und Essigs&auml;ure spielten eine Rolle,</p>
<p>CHABRILL&Ouml;N, M. et al. (20061: Adhesion of lactic arid bacteria to mucus of farmed gilthead sea-bream, and mteractions with fish pathogenic microorganisms. Bull. Eur. Ass. Fish Pathol. 26(5): 202 &#8211; 210. </p>
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		<title>Neue internationale Fischkrankheitsorganisation</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/news/neue_internationale_fischkrankheitsorganisation.html</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Aug 2007 15:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>F&#252;r den Juli 2007 ist die Gr&#252;ndung der Aquatic Veterinary Association (Aq-VA) geplant. Diese neue internationale Organisation sieht ihre Aufgabe darin, den weltweiten Bedarf der wachsenden Aquakulturindustrie sowie der 5.000 bis 10.000 Fischgesundheitsspezialisten an Information und Beratung zu Krank&#173;heiten der aquatisehen Nutztiere zu be&#173;friedigen. Sechs Gr&#252;ndungsdirektoren, die verschiedene Aquakulturregionen der Welt vertreten, bereiten die Gr&#252;ndungs&#173;dokumente [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/neue_internationale_fischkrankheitsorganisation.html">Neue internationale Fischkrankheitsorganisation</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-6"></span>
<p align="justify">
 F&uuml;r den Juli 2007 ist die Gr&uuml;ndung der Aquatic Veterinary Association (Aq-VA) geplant. Diese neue internationale Organisation sieht ihre Aufgabe darin, den weltweiten Bedarf der wachsenden Aquakulturindustrie sowie der 5.000 bis 10.000 Fischgesundheitsspezialisten an Information und Beratung zu Krank&shy;heiten der aquatisehen Nutztiere zu be&shy;friedigen. Sechs Gr&uuml;ndungsdirektoren, die verschiedene Aquakulturregionen der Welt vertreten, bereiten die Gr&uuml;ndungs&shy;dokumente vor.</p>
<p>Mit der Gr&uuml;ndung der AqVA soll auf den weltweiten dramatischen Anstieg der Sch&auml;den durch Fischkrankheiten rea&shy;giert werden. So betrafen z.B. von den f&uuml;nf Tier seuchenwarnungen in den USA allein drei den aquatischen Bereich. Ein anderes bisher vernachl&auml;ssigtes Gebiet sind die Krankheiten im Zierfischsek&shy;tor.</p>
<p>N.N. (2007): New vet body formed. Fish Farming Intern. 34 (4): S. 38.</p>
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		<title>Die EU zum Tierschutz bei Farmfischen</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/news/die_eu_zum_tierschutz_bei_farmfischen.html</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Aug 2007 15:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das wissenschaftliche Gremium f&#252;r Tier&#173;gesundheit und Tierschutz (AHAW) bei der Europ&#228;ischen Nahrungsg&#252;terbeh&#246;r&#173;de (EFSA) besch&#228;ftigt sich u. a. auch mit dem Tierschutz bei Farmfischen. Es ist zu der Auffassung gekommen, dass sich die traditionelle Auffassung, Fische k&#246;nnten keine Gef&#252;hle entwickeln, nicht mehr halten l&#228;sst. Als Grund wird da&#173;f&#252;r die anwachsende Informationsmenge dar&#252;ber angegeben, dass Fische &#252;ber [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/news/die_eu_zum_tierschutz_bei_farmfischen.html">Die EU zum Tierschutz bei Farmfischen</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"> Das wissenschaftliche Gremium f&uuml;r Tier&shy;gesundheit und Tierschutz (AHAW) bei der Europ&auml;ischen Nahrungsg&uuml;terbeh&ouml;r&shy;de (EFSA) besch&auml;ftigt sich u. a. auch mit dem Tierschutz bei Farmfischen.  </p>
<p><span id="more-7"></span>
<p align="justify"> Es ist zu der Auffassung gekommen, dass sich die traditionelle Auffassung, Fische k&ouml;nnten keine Gef&uuml;hle entwickeln, nicht mehr halten l&auml;sst. Als Grund wird da&shy;f&uuml;r die anwachsende Informationsmenge dar&uuml;ber angegeben, dass Fische &uuml;ber ein Bewusstsein verf&uuml;gen, Emotionen wie Furcht empfinden k&ouml;nnen und &uuml;ber die F&auml;higkeit verf&uuml;gen, aus negativen Erfah&shy;rungen zu lernen. Quellen; woher diese Informationen stammen, werden jedoch nicht genannt. Auch wird nicht darauf ein&shy;gegangen, wie Bewusstsein und Emotionen zu messen sind.</p>
<p>Man kommt zu dem Schluss. dass Fische in Tierschutzerw&auml;gungen einbezogen wer&shy;den m&uuml;ssen &#8211; eine Auffassung, &uuml;ber die unabh&auml;ngig von der immer noch strittigen Erage des Schmerz- und. Leidempfindens Einvernehmen besteht. Deshalb hat die Europ&auml;ische Kommission wissenschaft&shy;liche Studien &uuml;ber Tierschutzaspekte in Fischfarmen in Auftrag gegeben, die vor&shy;aussichtlich Mitte 2008 vorliegen werden.</p>
<p>Positiv zu vermerken ist, dass die EU der-Auffassung ist, dass Tierschutz so zu definieren ist, dass er mess- und bewert&shy;bar ist. Mit Hilfe einer Risikobewertung will man objektiv die Wahrscheinlichkeit und die Schwere von Gef&auml;hrdungen des Wohlergehens der Zuchtfische bestim&shy;men. Man hofft, dass dadurch die wis&shy;senschaftliche Grundlage f&uuml;r akzeptable Tierschutzstandards geschaffen wird, die zu einem weiteren Wachstum einer mo&shy;dernen, nachhaltigen und wettbewerbsf&auml;&shy;higen Aquakultur beitragen.</p>
<p>Es ist zu hoffen, dass k&uuml;nftige Richtlinien und Verordnungen sich am. bisherigen Stand der Rechtsvorschriften f&uuml;r Tier&shy;schutz bei Farmfischen orientieren, der z.B. durch die seit Juni 2006 g&uuml;ltigen Empfehlung zu Farmfischen des st&auml;ndigen Komitees f&uuml;r Tierschutz bei Farmtieren von 2005 repr&auml;sentiert wird. Diese Emp&shy;fehlung h&auml;lt sich nicht wesentlich bei der strittigen Frage von Schmerz und Leid bei Fischen auf, sondern geht pragma&shy;tisch vom messbaren Parameter Stress und von den physiologischen Besonder&shy;heiten der Fische im Vergleich zu anderen Wirbeltieren aus. Die zentrale Feststel&shy;lung, dass suboptimale Umweltfaktoren (z.B. Sauerstoffgehalt, Ammoniakgehalt usw.! sowie der Aufenthalt an der Luft die st&auml;rksten Stressoren sind, ist Grundlage f&uuml;r eine ganze Reihe von vern&uuml;nftigen Empfehlungen bzw. Forderungen, die zu einem gro&szlig;en Teil bereits t&auml;glich Praxis der Fischz&uuml;chter sind.</p>
<p>Einige Punkte, die &uuml;ber den Rahmen der gegenw&auml;rtigen Praxis hinausgehen, sol&shy;len hier genannt werden:</p>
<p>Die f&uuml;r eine Farm verantwortliche Per&shy;son soll in einer speziellen Ausbildung ein Tierschutz-Zertifikat erwerben.</p>
<p>Die Verwendung von Farmfischen f&uuml;r &ouml;ffentliche Darbietungen (z.B. Aalgreifen) soll verboten werden. Wie dann die Aus&shy;stellung von Fischen auf Messen gehand&shy;habt, wird, bleibt, noch zu kl&auml;ren.</p>
<p>Bei der Planung neuer Fischfarmen und bei gr&ouml;&szlig;eren Rekonstruktionen soll ein Tierschutzgutachten eingeholt werden.</p>
<p>Der routinem&auml;&szlig;ige Einsatz von Medika&shy;menten soll verboten werden. Hier stellt sich die Frage, wie bei der Umsetzung in nationales Recht Stoffe wie Probiotika und Milieu verbessernde Substanzen behandelt werden.</p>
<p>In der Teichwirtschaft soll bei hohen Besatzdichten und hohen Temperaturen der Sauerstoffgehalt genau verfolgt wer&shy;den. Das dann aber logischerweise erfor&shy;derliche Vorhalten von Bel&uuml;ftungstechnik wird nicht gefordert.</p>
<p>Beim Konzentrieren der Fische zur Abfischung werden eine kontinuierliche Sauerstoffmessung und M&ouml;glichkeiten zur Behebung von Sauerstoffmangel ge&shy;fordert.</p>
<p>Bei der Handhabung von Fischen, ins&shy;besondere beim Abstreifen, werden Beru&shy;higung [z.B. durch Kochsalz) oder Bet&auml;u&shy;bung (z.B. durch Nelken&ouml;l) ausdr&uuml;cklich empfohlen. F&uuml;r die Entnahme von Gona&shy;den (Kaviargewinnung) sind die Fische vorher zu t&ouml;ten.</p>
<p>AFONSO. A. (2007): Fish welfare in farmed fish &#8211; The role of EFSA. Fish Farmer 30(2): 38 &#8211; 39.</p>
<p>Standing committee of the European Convention for the protection of animals kept Cor farraing pur-poses (20051: Recommendation concerned farmed fish. </p>
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