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	<title>Koi-Hobby &#187; Alles über Koi</title>
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		<title>Fotos vom Koiteich</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 18:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Teich im Jahresverlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Japanische Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Koi-Teich]]></category>
		<category><![CDATA[Koiteich]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Hier ein paar Fotos von meinem Koiteich. Daten: 70.000 Liter, Gfk, Bodenablauf, 2 Seiteneinläufe, 5000 Liter Filter, Sifi und Patronen, 2×75 Watt UVC, 3 Pumpen Messner MPF 13.000, Umwälzung ca. 22.000 Liter pro Stunde. Update 2008: Nach langem hin und her habe ich mich doch dazu entschlossen den Aqua SE Trommelfilter am Koiteich einzusetzen. Also [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/der_teich_im_jahresverlauf/fotos-vom-koiteich.html">Fotos vom Koiteich</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier ein paar Fotos von meinem Koiteich.<br />
</strong>Daten:</p>
<p>70.000 Liter, Gfk, Bodenablauf, 2 Seiteneinläufe, 5000 Liter Filter, Sifi und Patronen, 2×75 Watt UVC, 3 Pumpen Messner MPF 13.000, Umwälzung ca. 22.000 Liter pro Stunde.</p>
<p>Update 2008:</p>
<p>Nach langem hin und her habe ich mich doch dazu entschlossen den Aqua SE Trommelfilter am Koiteich einzusetzen.<br />
Also neu, Trommelfilter für 80.000 Liter, dazu eine Linn 2 Rohrpumpe.<br />
Nach 6 Monaten Laufzeit kann oder muss ich sagen, das wars, warum nicht gleich so ?<br />
Nahezu keine Arbeit mehr, der ehemalige 5000 Liter Patronenfilter dient nun also Bio Kammer, Helix die per Durchlüftung verwirbelt werden, Wasserwerte top.</p>
<p>Gut, das Budget eines Kleinwagens ging drauf aber ich denke das ist eine Investition für die nächsten Jahrzehnte.</p>
<p>Weitere Fotos vom Koiteich gibt es <strong><a title="Koiteich Guido Krone Koi Lippe" href="http://www.koi-lippe.de/bilder/" target="_blank"><span style="color: #6c9100;">hier</span></a></strong>.</p>
<div id="attachment_1003" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1003 " title="koiteich3" src="http://www.koi-hobby.de/wp-content/uploads/koi-hobby/2011/03/koiteich3.jpg" alt="Koiteich" width="640" height="426" /><p class="wp-caption-text">Koiteich</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1004" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1004 " title="koiteich-1" src="http://www.koi-hobby.de/wp-content/uploads/koi-hobby/2011/03/koiteich-1.jpg" alt="Wasserfall am Koiteich" width="640" height="426" /><p class="wp-caption-text">Wasserfall am Koiteich</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1005" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1005 " title="koiteich-teutokoi5" src="http://www.koi-hobby.de/wp-content/uploads/koi-hobby/2011/03/koiteich-teutokoi5.jpg" alt="Blick von der Terasse auf den Koiteich" width="640" height="426" /><p class="wp-caption-text">Blick von der Terasse auf den Koiteich</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Koilexikon</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/koilexikon/koilexikon.html</link>
		<comments>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/koilexikon/koilexikon.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 09:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Koilexikon]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im Koilexikon finden Sie Erläuterungen zu vielen Begriffen die uns beim Koi-Hobby immer wieder begegnen: Begriff Definition Aerob Bezeichnung für die Lebensweise von Organismen, die zum Leben Sauerstoff benötigen oder chemische Reaktionsweisen, die nur unter Sauerstoffzufuhr möglich sind (Mikroorganismen). Die aerobe Abwasserreinigung erfolgt z.B. in einer Belebungsanlage durch Mikroorganismen unter Zuführung von Sauerstoff (z.B. durch [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/koilexikon/koilexikon.html">Koilexikon</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Im Koilexikon finden Sie Erläuterungen zu vielen Begriffen die uns beim Koi-Hobby immer wieder begegnen:</h3>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="100%" border="0">
<tbody>
<tr>
<td class="sectiontableheader" width="27%" height="20"><strong>Begriff</strong></td>
<td class="sectiontableheader" width="70%" height="20"><strong>Definition</strong></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong>Aerob</strong></td>
<td valign="top">Bezeichnung für die Lebensweise von Organismen, die zum Leben Sauerstoff benötigen oder chemische Reaktionsweisen, die nur unter Sauerstoffzufuhr möglich sind (Mikroorganismen). Die aerobe Abwasserreinigung erfolgt z.B. in einer Belebungsanlage durch Mikroorganismen unter Zuführung von Sauerstoff (z.B. durch Sauerstoffbegasung). Als aerober Zustand (aerobic condition) wird ein Zustand des Wassers bezeichnet, in dem genügend gelöster Sauerstoff vorhanden ist, so dass aerobe Bakterien lebensfähig sind. Um eine optimale Filtration in Koiteichanlagen zu erreichen, ist deshalb ein ausreichende Sauerstoffzufuhr von zentraler Bedeutung. Nur dann sind die Filterbakterien in ihrem vollem Umfang tätig und der Filter erreicht seine maximale Leistungsfähigkeit. Wichtig dabei ist, zu wissen, das die Bakterien neben ausreichendem Sauerstoff auch eine Umgebungstemperatur von mindestens 18°C benötigen und ihre volle Leistungsfähigkeit nicht unter 23°C erreichen.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong>Ai Goromo</strong></td>
<td valign="top">Weißer Koi mit rotem Kohaku-Muster. Jede rote Schuppe ist schwarz oder dunkelblau gerandet</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong>Aka Bekko</strong></td>
<td valign="top">Roter Koi mit schwarzen, für Sanke typischen Zeichnung</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong>Aka Hajiro</strong></td>
<td valign="top">Rote Koi mit weißen Flossenspitzen</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong>Aka Matsuba</strong></td>
<td valign="top">Roter Koi mit dunkler Netzzeichnung</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong>Aka Muji</strong></td>
<td valign="top">Nichtmetallische vollkommen rote Koi</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong>Aka Sanke</strong></td>
<td valign="top">Koi mit großen roten Bereichen, die nicht von Einschnitten aufgelöst werden</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong>Akame Kigoi</strong></td>
<td valign="top">Rotäugige Albinos</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong>Ammoniak</strong></td>
<td valign="top">Fische geben Ammoniak (NH3) über die Kiemen ans Wasser ab. Durch den Kot oder Futterreste sind Eiweiße im Becken vorhanden. Diese werden durch verschiedene Bakterien und Mikroorganismen über Peptide, Aminosäuren zu Ammonium (NH4) umgesetzt. Während Ammoniak giftig für Fische ist, weil es den pH-Wert des Blutes erhöht, ist Ammonium relativ ungiftig. Je nach pH-Wert des Wassers liegt ein mehr oder weniger hohen Anteil des Ammoniums in Form von Ammoniak vor. So liegt bei pH-Werten unter 7 praktisch kein Ammoniak vor. Bei einem pH-Wert knapp über 8 liegen Ammonium und Ammoniak in etwa im Verhältnis 1:1 vor.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><a name="12"></a><strong>Anaerob</strong></td>
<td valign="top">Bezeichnung für die Lebensweise von Organismen, die zum Leben keinen freien Sauerstoff benötigen, und für eine chemische Reaktionsweise, die unter Ausschluss von Sauerstoff abläuft. Die anaerobe Reinigung von Abwasser und Klärschlamm erfolgt u.a. in Faultürmen und wird aus Gründen der Energieeinsparung besonders von Industriebetrieben angewandt, insbesondere für organisch stark verschmutzte Abwässer. Das bei dem Faulungsprozess entstehende Gas (Biogas) kann zum Heizen verwendet werden. Die in Koiteichanlagen gewünschten Bakterien können nur in Sauerstoffreichem Milieu arbeiten weshalb anaerobe Bereich unter allen Umständen verhindert werden müssen. Lediglich in Nitratfiltern schafft man künstlich Sauerstoffarme Bereiche weil unter dem Fehlen von Sauerstoff Nitrat unter der Freigabe von Stickstoffgas abgebaut wird. Bei Verwendung eines Nitratfilters muß allerdings unter allen Umständen sichergestellt werden, daß keine Bakterien in den Teich gelangen können.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="100%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="3"></a><strong><span style="color: #b20000;">Bekko</span></strong></td>
<td valign="top">Schwarze, für Sanke typische Zeichnung auf roter, weißer oder gelber Grundfarbe</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><a name="16"></a><strong><span style="color: #b20000;">Beni Kujaku</span></strong></td>
<td valign="top">Rote Variante des Kujaku</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="17"></a><strong><span style="color: #b20000;">Benigoi</span></strong></td>
<td valign="top">Nichtmetallischer, tief purpurfarbener Koi</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><a name="18"></a><strong><span style="color: #b20000;">Boke Showa</span></strong></td>
<td valign="top">Showa mit unscharfem grauen Sumi</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="19"></a><strong><span style="color: #b20000;">Budo Goromo</span></strong></td>
<td valign="top">Weißer Koi mit Flecken von purpurn wirkendem Schwarz über dem Rot, so dass die Zeichnung an Weintrauben erinnert</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><a name="20"></a><strong><span style="color: #b20000;">Budo Sanke</span></strong></td>
<td valign="top">Budo Goromo mit zusätzlich kräftig schwarzer Zeichnung</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="21"></a><strong><span style="color: #b20000;">Chagoi</span></strong></td>
<td valign="top">Nichtmetallischer brauner (teefarbener) Koi</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="22"></a><strong><span style="color: #b20000;">Dia</span></strong></td>
<td valign="top">Mutierte Schuppen, die über Rot goldenen und über weißen silben erscheinen</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><a name="23"></a><strong><span style="color: #b20000;">Doitsu</span></strong></td>
<td valign="top">Koi, die lediglich eine Reihe vergrößerter Schuppen auf der Seitenlinie und beidseits der Rückenflossen aufweisen. Diese Varietät ist durch einkreuzen deutscher schuppenloser Karpfen entstanden.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="24"></a><strong><span style="color: #b20000;">Doitsu Ai Goromo</span></strong></td>
<td valign="top">Nur die vergrößerten Schuppen auf dem Rücken sind blau oder schwarz</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="25"></a><strong><span style="color: #b20000;">Enyu</span></strong></td>
<td valign="top">Purpurfarbener Koi mit roter Zeichnung</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="26"></a><strong><span style="color: #b20000;">Fuji</span></strong></td>
<td valign="top">Metallischer Glanz mit kleinen Bläschen</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><a name="27"></a><strong><span style="color: #b20000;">Fukurin</span></strong></td>
<td valign="top">Netzartiger Effekt glänzender Haut um die Schuppen (üblicherweise) metallischer Koi herum</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="28"></a><strong><span style="color: #b20000;">Gin</span></strong></td>
<td valign="top">silbern</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><a name="29"></a><strong><span style="color: #b20000;">Gin Kabuto</span></strong></td>
<td valign="top">Schwarz behelmt mit silbernen Schuppenrändern</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="30"></a><strong><span style="color: #b20000;">Gin Matsuba</span></strong></td>
<td valign="top">Metallisch silbern mit Kieferzapfenmuster</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><a name="31"></a><strong><span style="color: #b20000;">Gin Showa</span></strong></td>
<td valign="top">Metallischer Showa mit Silberglanz</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="33"></a><strong><span style="color: #b20000;">Gin-Rin</span></strong></td>
<td valign="top">Koi mit reflektierenden silbernen Schuppen</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><a name="32"></a><strong><span style="color: #b20000;">Ginbo</span></strong></td>
<td valign="top">Dunkler Koi mit silbernem Glanz</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="34"></a><strong><span style="color: #b20000;">Ginsui</span></strong></td>
<td valign="top">Metallischer Shusui mit Silberglanz</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><a name="35"></a><strong><span style="color: #b20000;">Go Sanke</span></strong></td>
<td valign="top">Koi der Klassen (Varietäten) Kohaku, Sanke und Showa</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="36"></a><strong><span style="color: #b20000;">Goshiki</span></strong></td>
<td valign="top">5 farbiger Koi mit aus Rot, Weiß, Schwarz, Hellblau und Dunkelblau bestehendem Muster</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="37"></a><strong><span style="color: #b20000;">Hageshiro</span></strong></td>
<td valign="top">Schwarze Koi mit weiß auf dem Kopf und weißen Brustflossenspitzen</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><a name="38"></a><strong><span style="color: #b20000;">Hajiro</span></strong></td>
<td valign="top">Schwarze Koi, die eine weiße Nase und weiße Flossenspitzen aufweisen</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="39"></a><strong><span style="color: #b20000;">Hana Shusui</span></strong></td>
<td valign="top">Rot in einem Wellenmuster, das einen Blüteneffekt hervorruft</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><a name="40"></a><strong><span style="color: #b20000;">Hanatsuki</span></strong></td>
<td valign="top">Ein Hi-Muster, das das Maul erreicht</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><a name="41"></a><strong><span style="color: #b20000;">Hariwake</span></strong></td>
<td valign="top">Zweifarbiger Koi mit Orange oder Gold auf platinfarbenem Grund</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><a name="43"></a><strong><span style="color: #b20000;">Heisei-Nishiki</span></strong></td>
<td valign="top">Doitsu Koi vom Yamatonishiki-Typ, aber mit Showa-artigem Sumi</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Hi</span></strong></td>
<td valign="top">Rot</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Hi Asagi</span></strong></td>
<td valign="top">Asagi, bei dem die rote Zeichnung nahezu die Rückenflosse erreicht</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Hi Showa</span></strong></td>
<td valign="top">Von oben ist mehr als die Hälfte des Körpers rot</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Hi Shusui</span></strong></td>
<td valign="top">Rot erstreckt sich bis über den Rücken und bildet dort einen Kontrast zu dem dunklen Blau</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Inazuma</span></strong></td>
<td valign="top">Wenn die rote Zeichung auf dem Rücken des Koi die Form eines Blitzes hat</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Ippon Hi</span></strong></td>
<td valign="top">Die rote Färbung ist durchgehend vom Kopf bis zum Schwanz</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Kage</span></strong></td>
<td valign="top">Schwache netzartige schwarze Zeichnung über weißer Fläche (bei Hi Utsuri über roter Fläche)</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Kanoku Kohaku</span></strong></td>
<td valign="top">Kohaku mit scheckigem Muster</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Karasu</span></strong></td>
<td valign="top">Körper und Flossen sind mattschwarz, der Bauch weiß oder orangefarben</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Kawarimono</span></strong></td>
<td valign="top">Klasse aller nichtmetallischen Koi, die zu keiner anderen Gruppe gehören</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Ki</span></strong></td>
<td valign="top">Gelb</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Ki Bekko</span></strong></td>
<td valign="top">Zitronengelb mit schwarzer, Sanke-typischer Zeichnung</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Ki Matsuba</span></strong></td>
<td valign="top">Metallisch goldener Koi mit Kiefernzapfen-Muster</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Ki Shusui</span></strong></td>
<td valign="top">Shusui mit gelber statt roter Färbung</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Ki Utsuri</span></strong></td>
<td valign="top">Schwarzer Koi mit gelber Zeichnung</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Kigoi</span></strong></td>
<td valign="top">Nichtmetallischer gelber Koi</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Magoi</span></strong></td>
<td valign="top">Ursprünglicher schwarzer Koi</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Maruten</span></strong></td>
<td valign="top">Unabhängige Kopfmarkierung und rote Zeichnung auf dem Körper</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Maruten Sanke</span></strong></td>
<td valign="top">Sanke mit abgegrenzter Kopfzeichnung und roter Zeichnung am Körper</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Matsuba</span></strong></td>
<td valign="top">Schwarzes Zentrum einer Schuppe, das der Gesamtheit der Schuppen einen Kiefernzapfeneffekt verleiht</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Matsubagoi</span></strong></td>
<td valign="top">Koi mit schwarzen Schuppenzentren, die eine Kiefernzapfenzeichnung ergeben</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Matsukawabake</span></strong></td>
<td valign="top">Nichtmetallischer schwarz-weißer Koi, dessen Zeichnung sich abhängig von Jahreszeit und Wassertemperatur ändert</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Menkaburi</span></strong></td>
<td valign="top">Roter Kopf</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Menware</span></strong></td>
<td valign="top">Kopfmuster der Showa</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Midorigoi</span></strong></td>
<td valign="top">Grünlich gelb mit Spiegelschuppen</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Mizuho Ogon</span></strong></td>
<td valign="top">Orangefarbener Doitsu Ogon</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Narumi Asagi</span></strong></td>
<td valign="top">Asagi mit hellblauem Muster</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Nezu Ogon</span></strong></td>
<td valign="top">Stumpf metallische grausilberne Koi</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Nibani</span></strong></td>
<td valign="top">Instabiles sekundäres rot</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Nidan</span></strong></td>
<td valign="top">Zweifleckiges Muster</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Nitrat</span></strong></td>
<td valign="top">Nitrit wird von Bakterien der Gattung Nitrobacter zu Nitrat aufoxidiert. Sie gehören ebenfalls zu den autotrophen Bakterien, die sich ausschließlich von anorganischen Stoffen ernähren. Sie benötigen neben Sauerstoff und Spurenelementen auch CO2 für ihren Stoffwechsel. Daher sollte es ausreichend verfügbar sein, damit der pH-Wert nicht unnötig erhöht wird. Nitrat ist das Endprodukt der Stickstoffkette und summiert sich im Wasser auf, wenn es nicht durch Pflanzen aufgenommen wird.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Nitrit</span></strong></td>
<td valign="top">Aus Ammonium wird mittels Bakterien aus der Nitrosomonas-Gattung Nitrit produziert. Dieses ist für Fische hochgiftig. Es wird anstelle von Sauerstoff an die roten Blutkörperchen gebunden, weshalb die Fische Sauerstoffmangel-Symptome zeigen. Nitritgehalte über 0,5 mg/l wirken bereits auf die meisten Fische toxisch. Einige sehr empfindliche Fische können diese Symptome bereits bei deutlich niedrigeren Werten zeigen. Nitrit tritt im Aquarium hauptsächlich während der Einfahrzeit in erhöhter Konzentration auf. Nach medikamentöser Behandlung kann es wegen der Schädigung der Bakterienflora ebenfalls zu erhöhten Werten kommen. Dann sollte reichlich Wasser gewechselt werden, um wieder in ungefährlichen Bereiche zu gelangen. Nitrit wird von Pflanzen relativ gern verwertet, wenn Ammonium nur in geringen Mengen vorhanden ist. Daher stellen Spuren davon im Aquarium keine Gefahr dar. NO2 sollte dennoch in Bereichen liegen, die von den üblichen Messreagenzien nicht mehr erfasst werden können. Bei der Wahl des Messbestecks sollte darauf geachtet werden, dass Werte bis hinunter zu 0,1 mg/l noch zuverlässig dargestellt werden können.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Nitrobacter</span></strong></td>
<td valign="top">Nitrit wird von Bakterien der Gattung Nitrobacter zu Nitrat aufoxidiert. Sie gehören ebenfalls zu den autotrophen Bakterien, die sich ausschließlich von anorganischen Stoffen ernähren. Sie benötigen neben Sauerstoff und Spurenelementen auch CO2 für ihren Stoffwechsel. Daher sollte es ausreichend verfügbar sein, damit der pH-Wert nicht unnötig erhöht wird.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Nitrosomonas</span></strong></td>
<td valign="top">Durch Bakterien der Gattung Nitrosomonas wird Ammonium zu Nitrit umgebaut. Diese Bakterien gehören zu den autotrophen Arten und benötigen neben Sauerstoff und Spurenelementen auch CO2, um ihren Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. In neu eingerichteten Aquarien kann Ammonium bzw. Ammoniak sehr hohe Werte erreichen, weil der bakterielle Abbau noch nicht ausreichend vorhanden ist. Nitrosomonas-Bakterien vermehren sich wegen ihrer autotrophen Lebensweise nur sehr langsam, weil diese einen sehr hohen Energieaufwand bewirkt. In diesem Fall sollte reichlich Wasser gewechselt werden.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Ogon</span></strong></td>
<td valign="top">Einfarbiger metallischer Koi</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Orenji</span></strong></td>
<td valign="top">Orange</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Oshiba, Oshiba Shigure</span></strong></td>
<td valign="top">Blaugrauer Koi mit braunem Muster</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Perl Gin-Rin</span></strong></td>
<td valign="top">Reflektierende, leicht konvexe silberne Schuppen</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Permanganat</span></strong></td>
<td valign="top">Permanganat als Oxidationsmittel, Permanganat, MnO4-, ist ein vielbenutztes Oxidationsmittel, das aber selbst durch Oxidation aus anderen Mn-Verbindungen hergestellt werden muß. Permanganat- Jonen und ihre Oxidationsstufen:Verbindung Formel Oxidationszahl Farbe der Lösung:Kalium- permanganat KMnO4 VII violett<br />
Kalium-manganat(VI) K2MnO4 VI grün<br />
Kalium-manganat(V) K3MnO4 V blau<br />
Mangan(IV)-Oxid (Braunstein) MnO2(IV) gelb/braun<br />
(kaum löslich)<br />
Mangan(II)-Sulfat MnSO4(II) schwach rosaPermanganat- Jonen und ihre pH- Abhängigkeit:In sauren Lösungen:- wird violettes MnO4 zu schwach rosafarbenen Mn 2+ reduziert.MnO4 &#8211; + 5e- + 8H3O + Mn2+ + 12H2OIn neutral bis alkalischen Lösungen:- wird violettes MnO4 zu braunen MnO2 (Braunstein) reduziert.MnO4- + 3e- + 2H2O MnO2 + 4OH-Bezug auf Deutsches Museum:Die Oxidationseigenschaften von Permanganat- Jonen werden im Deutschen Museum in folgendem Versuch dargestellt:Eine verdünte Kaliumpermanganat-Lösung (KMnO4) wird mit Abwasser (NaHSO3- Lösung) versetzt. Durch die Reduktion des MnO4 -Jons zum Mn2+ Jon tritt eine Entfärbung der anfangs violetten Lösung ein.Reduktion: MnO4- + 5e- + 4H2O Mn2+ + 8OH- / * 2<br />
Oxidation: SO32- + 2OH- SO42- + 2e- + H2O /* 5Redoxreaktion:</p>
<p>2MnO4- + 5SO32- + 8H2O + 10OH -2Mn2+ + 6OH- + 5SO42- + 5H2O<br />
2KMnO4 + 5NaHSO3 + 3H2O 2MnSO4 + 2NaOH + 3NaHSO4 + 2H2O + 2KOH</p>
<p>Für weitere Stoffdaten siehe auch Übersicht der Elemente.</p>
<p>Herstellung und Anwendung<br />
Diese Seite befindet sich noch im Aufbau.</p>
<p>Umwelteinfluss und Gesundheit<br />
Abwasserreinigung/Trinkwasseraufbereitung<br />
Permanganat-Index</p>
<p>Dieses Messverfahren arbeitet analog der CSB-Bestimmung, jedoch mit Kaliumpermanganat als Oxidationsmittel:</p>
<p>Gleichung 8 MnO4- + 5 e- + 8 H+ Mn2+ + 4 H2O</p>
<p>Das Redoxpotential des Redoxpaares Mn2+/MnO4- liegt im sauren bei +1510 mV. Der Messbereich des genormten Verfahrens liegt zwischen 1 bis 10 mg/L Sauerstoffverbrauch. Das Verfahren selbst ist im Trinkwasserbereich üblich, im Abwasserbereich wurde es durch die CSB-Bestimmung verdrängt</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Pestizide</span></strong></td>
<td valign="top">PBSM (PSM) Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Sammelbezeichnung für Stoffe, die zur Bekämpfung pflanzlicher oder tierischer Schädlinge verwendet werden. Als biologisch sehr aktive Substanzen können sie u. a. bei unsachgemäßer Anwendung auch anderen Lebewesen (einschließlich dem Menschen) gefährlich werden.Pflanzenschutzmittel (PSM) oder Pestizide sind die Gruppe der ca. 1700 verschiedenen Schädlingsbekämpfungsmitteln und für Warmblütler in µg/kg-Bereich über längere Zeit toxisch. Zu diesen Stoffen zählen chlorierte Kohlenwasserstoffe, organische Phosphorverbindungen, Carbamate, Harnstoffderivate, Organochlorverbindugnen, Phenolderivate sowie Triazinderivate.Man unterscheidet nach ihren Anwendungsbereichen in Insektizide, Nematozide, Rodentizide, Molluskizide, Fungizide, Herbizide und Wachstumsregulatoren.Fungizide finden im Obst-, Hopfen- und Weinbau und im Weizen- und Kartoffelanbau zur Bekämpfung von Pilzen Anwendung. Herbizide werden zur Unkrautbekämpfung eingesetzt und bilden mengenmäßig die größte Gruppe.DDT (Dichlor-diphenyl-trichlorethan) ist ein bekanntes Insektizid und wegen seiner gesundheitsgefährdenden Eigenschaften seit 1971 in Deutschland verboten. Ein weiteres bekanntes Insektizid ist Lindan (Hexachlorcyclohexan).Häufig werden durch mikrobiologische Vorgänge im Boden und im Wasser Metaboliten der Stoffe gebildet, von denen einige langlebiger und toxischer als die Ausgangsprodukte sind.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">pH-Wert</span></strong></td>
<td valign="top">Der pH-Wert ist ein Maß für die H<span class="font6"><sup>+</sup></span><span class="font5"><span class="font5">-Ionenaktivität. Er ist definiert als 1 pH = -log a(H+),wobei die Ionenaktivität a über den Aktivitätskoeffizienten f mit der Konzentration c in Zusammenhang steht:2 a = f . c.Der Aktivitätskoeffizient ist keine Konstante, sondern hat bei jedem pH-Wert und in Abhängigkeit von anderen Ionen in Lösung einen eigenen Wert, der £ 1 beträgt. Für salzarme, ungepufferte, wässrige Lösungen im pH-Wert-Bereich zwischen 4 und 10 liegt f so nahe bei 1, dass man für praktische Belange mit der Konzentration anstelle der Aktivität arbeiten kann.Vereinfacht gesagt kann man sagen, der pH-Wert ist ein Maß für die Säure- und Basekonzentration. Stoffe beider chemischer Klassen werden als &#8220;aggressive&#8221; Substanzen bezeichnet. An Werkstoffen rufen sie Korrosionen hervor und Lebewesen tolerieren häufig nur Lebensbedingungen in engen pH-Wert-Grenzen (zwischen 5 und 9). Entsprechend muss Abwasser, das in die Kanalisation oder in Vorfluter eingeleitet werden soll, bestimmte Grenzwerte einhalten.Der pH-Wert allein ist nur begrenzt aussagefähig um die aktuelle Säure- oder Basemenge, die korrosiv oder physiologisch wirksam werden kann, zu ermitteln. Aus diesem Grund muss bei entsprechenden Fragestellungen noch die Säure- oder Basekapazität eines Abwassers bestimmt werden.Der pH-Wert ist ein Maß für die Wasserstoffionenkonzentration und damit für die Säurekonzentration in wässrigen Lösungen (eine Säure ist laut Definition ein Stoff, der in wässriger Lösung Wasserstoffionen zu bilden vermag). Der pH-Wert ist der negative dekadische Logarithmus der Wasserstoffionenkonzentration, die als mol H+/l (identisch H+/l) berechnet wird. Je kleiner der pH-Wert, um so saurer ist die Lösung. Beispiel: Wasser mit einer Wasserstoffionenkonzentration von 10-4 mol/l bzw. 10-4 g/l) hat den pH-Wert 4; mit einer Wasserstoffionenkonzentration von 10-5 mol/l hat das Wasser den pH-Wert 5. Reines Wasser hat den pH-Wert 7 (Neutralpunkt); bei höheren pH-Werten zeigt das Wasser basisches (Lauge) Verhalten. Die pH-Wert-Skala reicht von 0 &#8211; 14. Die Schadwirkung vieler Stoffe ist vielfach abhängig von ihrem pH-Wert. Eine Verringerung des P. um eine Einheit, also z.B. von 7 nach 6, bedeutet, dass der Säuregrad um das Zehnfach zunimmt &#8211; die Flüssigkeit wird zehnmal saurer.Die Abwasserreinigung mittels Mikroorganismen (biologische Abwasserreinigung) muss zumeist im Bereich pH 6-9 erfolgen, da außerhalb diesen Toleranzbereichs die meisten Mikroorganismen geschädigt werden oder nicht aktiv sind. Daher wird vor die biologische Stufe bei entsprechenden Industrieanlagen eine pH-Wert-Regulierung vorgeschaltet.    </span></span></p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Phosphate</span></strong></td>
<td valign="top">Im engeren Sinne Bezeichnung für Salze der einfachen Phosphorsäure (Orthophosphorsäure H<span class="font7"><sub>3</sub></span><span class="font5">PO</span><span class="font7"><sub>4</sub></span><span class="font5"><span class="font5">). Umgangssprachlich werden so aber auch die Salze höherer, d.h. längerkettiger Phosphorsäuren bezeichnet. Herausragende Bedeutung haben die Phosphate als Düngemittel in der Landwirtschaft, doch finden sich weitere zahlreiche Anwendungen, so in der Lebensmitteltechnologie (z.B. als Backpulver, Schmelzsalze), Färberei, Metallverarbeitung, Papierfabrikation etc.<br />
Herstellung und Anwendung<br />
Salze der Phosphorsäure. Kommen als Naturprodukte (Phosphatmineralien) an vielen Orten der Erde vor (Abbau vor allem in den USA und Gebieten der ehemaligen UdSSR). Phosphate sind wichtige Nährstoffe für Mensch (Kalziumkarbonat in den Knochen), Tier und Pflanzen. Große Mengen von Phosphaten werden mit den kommunalen Abwässern und durch die Landwirtschaft (Düngemittelverluste) in die Gewässer eingetragen.Umwelteinfluss und Gesundheit<br />
Der aus Wasch- und Reinigungsmitteln stammende Anteil an Phosphaten im kommunalen Abwasser ist sehr gering, da in Waschmitteln des deutschen Marktes seit 1986 keine Phosphate mehr verwendet werden. In Reinigungsmitteln werden Phosphate, wenn überhaupt, nur in geringen Prozentteilen eingesetzt. Phosphate spielen bei der Eutrophierung der Gewässer eine besondere Rolle. Der Phosphat-Eintrag in das Abwasser setzte sich bisher zu je einem Drittel aus Fäkalien, Düngemittelabschwemmung und Wasch- und Reinigungsmitteln zusammen. Nach Austausch der Phosphate durch Zeolithe ist der Eintrag durch Wasch- und Reinigungsmittel in Oberflächengewässer unter 10 % gesunken.Der früher bedeutende Einsatz des Pentanatriumtri-Phosphats als Gerüststoff in Wasch- und Reinigungsmitteln ist dagegen unter dem Eindruck des Eutrophierungs-Problems und den daraus resultierenden Einsatzbeschränkungen in den Industriestaaten stark rückläufig. Die nationalen Strategien zur Erreichung einer Phosphat-Reduzierung waren unterschiedlich: Sie reichten vom Phosphat-Verbot in Waschmitteln wie in der Schweiz und Norwegen über Einsatzbeschränkungen z.B. in Deutschland und Österreich (Phosphathöchstmengenverordnung) bis hin zu Industrievereinbarungen (Beispiel Niederlande, wo sich die Industrie bis 1990 zum vollständigen Phosphat-Ersatz in Waschmitteln verpflichtete). Während für deutsche Haushaltswaschmittel die Phosphat-Substitution abgeschlossen ist, verbleiben noch allerdings mengenmäßig wesentlich kleinere Einsatzbereiche von Phosphat in gewerblichen Produkten und v.a. bei Maschinen-Spülmitteln. Die Phosphat-Belastung der Oberflächengewässer aus Wasch- und Reinigungsmitteln ist drastisch zurückgegangen, so dass heute der Anteil anderer Belastungsquellen zunehmend in den Vordergrund tritt. Entsprechend haben sich in den 80er Jahren die Phosphat-Gehalte und -Frachten in deutschen Oberflächengewässern verringert. Lag noch 1978-81 die Gesamt-Phosphat-Fracht im Rhein an der Meßstelle Lobith (deutsch-niederländische Grenze) stabil bei knapp 1,5 kg/s Phosphor, war diese 1989 auf fast 0,6 kg/s Phosphor abgesunken, was einer Gesamtphosphatkonzentration von<br />
0,33 mg/l entsprach (laut RIWA-Jahresbericht 1989). Dagegen war in Flüssen wie der Mosel, deren Einzugsgebiet zu einem erheblichen Teil in Ländern ohne gesetzliche Phosphat-Regulierung liegt, bis 1986 keine Abnahme der Phosphat-Konzentration festzustellen. Angesichts der bedrohlichen Eutrophierung der kontinentalen Küstengewässer reicht die Phosphat-Substitution in Wasch- und Reinigungsmitteln nicht aus. Stammten noch 1950 um 15% des in die Randmeere eingetragenen Phosphors aus Luftverschmutzung, Einleitungen und v.a. den Flüssen, waren es 1980 53%. Auf der<br />
2. Internationalen Nordseeschutzkonferenz 1987 und der Ministerkonferenz der Ostseeanrainerstaaten 1988 wurde daher grundsätzlich beschlossen, die Schad- und Nährstoffeinträge in Nord- und Ostsee bis 1995 um 50% zu verringern (bezogen auf 1985). In Umsetzung dieser Zielvorgabe wurde bezüglich des Gesamtphosphoreintrags aus Kläranlagen ein Grenzwert von<br />
2 mg/l Phosphor (bei Anlagenkapazitäten ab 20.000 Einwohnergleichwerten (EW)) und 1 mg/l Phosphor<br />
(ab 100.000 EW) verabschiedet. Diese Mindestanforderungen sind in den Anhang 1 der Allgemeinen Rahmen- Verwaltungsvorschrift über Mindestanforderungen an das Einleiten von Abwasser in Gewässer eingeflossen und finden sich in ähnlicher Weise in der EG-Richtlinie 92/271 wieder, welche allerdings erst bis zum Jahre 2005 vollständig umgesetzt werden muss. Die Einhaltung dieser Grenzwerte erfordert den Aufbau einer dritten Reinigungsstufe in den betroffenen Kläranlagen, da die Phosphat-Elimination der heute noch überwiegenden zweistufigen, mechanisch-biologischen mit 39% gegenüber 90% nicht ausreicht. Eine ähnliche Phosphat-Eliminierung kann durch eine Klärgrube (80%) erzielt werden. Angesichts dieser Entwicklung zu flächendeckender Phosphat-Fällung wurden in jüngster Zeit Stimmen laut, Phosphate wieder als Gerüststoff in Waschmittel einzuführen, um problematischen Phosphatersatzstoffen aus dem Weg zu gehen. Soweit dies Nitrilotriacetat (NTA) betrifft, besteht kein Handlungsbedarf, da es in Deutschland praktisch nicht in Waschmitteln verwendet wird. Die Polycarboxylate sind zwar nicht biologisch abbaubar, ob von ihnen aber schädliche Einflüsse ausgehen, ist im Gegensatz zum Phosphat umstritten.<br />
Vom Zeolith A und Citrat gehen nach übereinstimmender Ansicht keine nennenswerten Gefahren aus. Andererseits müßten bei Wiedereinführung der Phosphat-Waschmittel die heute erreichten niedrigen Dosierungsempfehlungen (nur noch etwa die Hälfte der Mitte der 80er Jahre üblichen) zumindest teilweise wieder angehoben werden.<br />
Weiterhin gelten die scharfen Phosphat-Einleitungswerte nur für mittlere und größere Kläranlagen ab 20.000 Einwohner. Allein in Westdeutschland gibt es 7.915 kleinere Kläranlagen, die das Abwasser von rund einem Fünftel der Bevölkerung behandeln (Stand 1987). Bei einer Rückkehr zu Phosphat-Waschmitteln würde der derzeitige Eintrag von 8.600 t/Jahr Phosphor aus diesen Anlagen auf 20.500 t/Jahr steigen. In Ostdeutschland müssen überhaupt erst einmal Kläranlagen gebaut bzw. saniert werden. Schließlich sind auch 6% der Bewohner der alten Bundesländer nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen und weitere Anteile Mischabwasser (Abwasser und Regenwasser) gehen ohne Klärung in die Vorfluter.Dringend erforderliche Maßnahmen bleiben daher:Beibehaltung der Phosphat-Substitution in Waschmitteln und Ausdehnung auf alle Reinigungsmittel (Maschinenspülmittel)<br />
Verminderung der Phosphat-Belastung durch die Landwirtschaft<br />
Erhöhung des Anschlußgrades an öffentliche Abwasseranlagen und der Mischwasserrückhaltung<br />
weiterer Ausbau der Phosphat-Elimination in Kläranlagen.Phosphate müssen auf Kläranlagen aus dem Abwasser entfernt werden, da sie in größeren Mengen im Vorfluter (Bäche, Flüsse, Seen) zur Eudrophierung führen können.Abwasserreinigung/Trinkwasseraufbereitung<br />
Phosphate tragen vielfach zur Eutrophierung von Gewässern bei. Durch Fällung mit Eisenchlorid, Aluminiumchlorid oder Kalkmilch können übermäßige Phosphatgehalte beseitigt werden.Biologische Phosphatelimination Aufnahme von Phosphat über den eigentlichen Bedarf von Organismenzellen hinaus. Das aufgenommene Phosphat wird in der Regel in Form von Polyphosphat-Garnulaten zellintern abgespeichert.    </span></span></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Platin Ogon</span></strong></td>
<td valign="top">Metallischer weißer Koi (auch als Purachina bekannt)</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Pseudomonaden</span></strong></td>
<td valign="top">Pseudomonaden sind gramnegative polar begeißelte, also bewegliche Mikroorganismen mit der Form von Stäbchen. Sie sind strikt aerob. Bei pH-Werten bis 5,0, aW-Werten bis 0,96 und Temperaturen zwischen 0°C und 43°C sind sie in der Lage, sich zu vermehren. Temperaturen über 60°C wirken letal. Ihr Vorkommen ist ubiquitär. Pseudomonaden treten in nahezu jedem feuchten Milieu auf. Sie überleben auch im Meerwasser, wenn der Salzgehalt 3,5% nicht übersteigt. Einige Spezies bilden hydrophile Farbstoffe.Ihr Stoffwechsel ist protolytisch und lipolytisch. Einige Spezies sind in der Lage, Nitrat zu reduzieren.Pseudomonaden sind in der Lebensmittelwirtschaft unerwünscht und dort als Fäulnis- und Kühlhausflora bekannt, insbes. Ps. fluorescens und Ps. putida.Pseudomonaden sind gefürchtete Verursacher von Wundinfektionen und Außenohrenentzündungen.im aeroben Abwasserreinigungsanlagen treten Pseudomonaden vermehrt auf und sind am erwünschten Abbauprozess von Schadstoffen beteiligt. Sind nichtfäkalen Ursprungs.Unter sauerstofflimitierenden Bedingungen ist bei Pseudomonaden eine Anhäufung von Fettsäuren unterschiedlicher Kettenlänge beobachtet worden. Eine Ausscheidung dieser kurzkettigen Fettsäuren ist als Vorläufer für Acetat, das Substrat methanogener Organismen, und somit für den Abbau von Fetten und Mineralölen sehr wichtig.Einige Stämme gelten als Antibiotika-resistent.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Purachina</span></strong></td>
<td valign="top">Metallischer weißer Koi (auch als Platin Ogon bekannt)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Sakura Ogon</span></strong></td>
<td valign="top">Metallischer Kohaku</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Sandan</span></strong></td>
<td valign="top">Dreifleckiges Muster</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Sanke</span></strong></td>
<td valign="top">Weiße Grundfarbe mit roter und schwarzer Zeichnung</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Sanke Shusui</span></strong></td>
<td valign="top">Doitsu Sanke, dessen Muster mit dem blauen Rücken des Shusui unterlegt ist.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Sashi</span></strong></td>
<td valign="top">Überlappung von roten und weißen Schuppen im vorderen Hi-Bereich</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Shimi</span></strong></td>
<td valign="top">Unerwünschte braune oder schwarze Schuppen über der Grundfärbung</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Shiro Bekko</span></strong></td>
<td valign="top">Weißer Koi mit schwarzen, für Sanke typischen Flecken</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Shiro Muji</span></strong></td>
<td valign="top">Vollständig weiße, nichtmetallische Koi</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Shiro Utsuri</span></strong></td>
<td valign="top">Schwarzer Koi mit schwarzer Zeichnung</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Shochikubai</span></strong></td>
<td valign="top">Metallischer Ai Goromo</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Taki Asagi</span></strong></td>
<td valign="top">Asagi mit weißer Linie, die die roten und blauen Bereiche auf der Seite voneinander trennt</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Tancho</span></strong></td>
<td valign="top">Runder roter Fleck auf dem Kopf; kein anderes rot auf dem Körper</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Tancho Sanke</span></strong></td>
<td valign="top">Rot auf dem Kopf des Sanke jedoch nicht auf dem Körper</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Tancho Showa</span></strong></td>
<td valign="top">Rot auf dem Kopf des Showa, nicht jedoch auf dem Körper</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Tategoi</span></strong></td>
<td valign="top">„unfertiger“ Koi, der noch im Begriff ist, sein Aussehen zu verbessern. Ein im allgemeinen Sprachgebrauch häufig missbräuchlich verwendeter Begriff, der suggerieren soll, das der vorliegende Fisch wertvoll sei.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Tora oder Tiger-Ogon</span></strong></td>
<td valign="top">Metallische Entsprechung des Ki Bekko</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Tsubo Sumi</span></strong></td>
<td valign="top">Schwarz auf weißer Haut</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Utsuri</span></strong></td>
<td valign="top">Reflektionen</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Utsurimono</span></strong></td>
<td valign="top">Schwarzer Koi mit weißer, roter oder gelber Zeichnung</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Wasserenthärtung</span></strong></td>
<td valign="top">Wasseraufbereitungsverfahren zur Verminderung der Wasserhärte. Die Wasserenthärtung erfolgt in der Regel durch Fällungsverfahren (Fällung) oder Ionenaustauscher. Im Wasserwerk sind Ionenaustauscher, die mit Natriumionen (Natrium) regeneriert werden müssen, seit der Neufassung der Trinkwasserverordnung verboten. Das gängigste Verfahren zur zentralen Wasserenthärtung ist die sogenannte Entcarbonisierung. Dabei wird dem Wasser das stark basische Calciumhydroxid (gelöschter Kalk) zugesetzt. Dadurch erhöht sich der pH-Wert, und das im Wasser gelöste Calcium fällt zusammen mit dem zugegebenen als Calciumkarbonat (Kalk) im Verhältnis 1:1 aus. Der anfallende Feststoff (als Schlamm oder feste Kügelchen) stammt also je zur Hälfte aus dem zudosierten und dem natürlichen Calciumgehalt des Wassers. In Haushalten werden zunehmend Ionentauscher und Dosieranlagen zur W. eingesetzt. Dosieranlagen verzögern durch Zusatz von Phosphat- und/oder Silikatverbindungen die Ausfällung von Calcium- und Magnesiumverbindungen bzw. sollen dafür sorgen, dass diese nicht als Stein, sondern als Schlamm ausfallen. Wasser in den Härtebereichen I bis III bedarf grundsätzlich keiner Wasserenthärtung. Eine Wasserenthärtung ist allenfalls in höheren Härtebereichen zu technischen Zwecken (z.B. Waschmaschine) erforderlich. Gesundheitlich sind die härtebildenden Salze sogar förderlich.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Wassergüte</span></strong></td>
<td valign="top">Die Güte des Wassers wird von der Menge der lebenden und abgestorbenen Organismen bestimmt. Jedes durch organische Stoffe verunreinigte Wasser wird nach einiger Zeit wieder sauber. Mit Hilfe von Sauerstoff bauen bestimmte Arten von Bakterien die Reste der Lebewesen zu organischen Substanzen ab (aerober Abbau). Man nennt diesen Vorgang Selbstreinigung . Bei Mangel an Sauerstoff allerdings spalten andere Arten von Bakterien die organischen Stoffe unter anderem in giftige und übelriechende Abbauprodukte wie Methan, Schwefelwasserstoff und Ammoniak auf und bilden Faulschlamm (anaerober Abbau).<br />
In dicht besiedelten Gebieten aber gefährdet die Verschmutzung durch den Menschen das Leben in den Gewässern. Zusammen mit dem natürlichen Nahrungsangebot werden durch Abwässer dem Wasser Stoffe zugefügt, die den Bakterien zur Nahrung dienen und sie sich stark vermehren. Bakterien verbrauchen aber unter ungünstigen Verhältnissen den gesamten Sauerstoff, so dass für alle anderen sauerstoffverbrauchenden Lebewesen nichts mehr übrig bleibt; sie ersticken.<br />
Das Abwasserproblem ist zum wesentlichsten Problem hinsichtlich der Wassernutzung geworden. Menschliche Siedlungen, Fabriken aller Art und die aus den Feldern ausgeschwemmten Substanzen liefern nichtfäulnisfähige (anorganische) Stoffe.Dazu gehören Abwässer aus chemischen Werken , Galvanisierwerkstätten, Färbereien, Säuren und Laugen, Schädlingsbekämpfungsmitteln und Abwässern aus Papierfabriken. Hier gibt es als einzige Abhilfe nur die Klärung vor dem Einleiten. Da es keinen Abbau gibt, wirken diese Stoffe vergiftend bei Überschreitung eines Schwellenwerts.<br />
Fäulnisfähige (organische) Stoffe, Abwässer aus menschlichen Siedlungen, aus Schlachthöfen, Molkereien, Zuckerfabriken, Brauereien, zum Teil auch aus Papierfabriken. Ihre Einleitung führt im Gewässer zu dem schon erwähnten immensen Wachstum der Bakterien, die durch die fäulnisfähigen Stoffe gefüttert werden. Sie verbrauchen dann den gesamten Sauerstoff, das Gewässer &#8220;kippt um&#8221;(Eutrophierung)Der Sauerstoffgehalt ist zusammen mit den Nährstoffen für die Lebensgemeinschaften ein begrenzender Faktor. Bei Abnahme des Sauerstoffgehaltes des Gewässers sind gewisse Tiere und Pflanzen nicht mehr lebensfähig, andere kommen mit weniger Sauerstoff aus und können solche Lebensbedingungen noch aushalten. Diese Vorkommen bestimmter Lebewesen bei bestimmten Verschmutzungsgraden hat man benützt, um die Gewässer nach Wassergüteklassen zu ordnen.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Wasserhärte</span></strong></td>
<td valign="top">durch seinen Gehalt an Calcium- und Magnesiumsalzen (meist Hydrogencarbonate) bestimmte Eigenschaft des Wassers. Unter Wasserhärte wird die Konzentration von Calcium- und Magnesiumionen verstanden: Je höher deren Anteil ist, desto härter ist das Wasser. Kalzium und Magnesium werden deshalb auch als Härtebildner bezeichnet; ihr Vorhandensein bestimmt die &#8220;Gesamthärte&#8221;. Ein deutscher Härtegrad (1° dH) entspricht 10 mg Kalziumoxid oder 7,19 mg Magnesiumoxid pro Liter Wasser. Warmwasser- und Heizungsanlagen erfordern weiches Wasser, da sich sonst Kesselstein (Calciumcarbonat) absetzt. In der Technik erfolgt die Enthärtung durch Destillation,<br />
Fällung mit Soda oder Natriumphosphat,<br />
im Austauschverfahren durch sogenannte Enthärtungsanlagen,<br />
im Haushalt durch die in Wasch- und Reinigungsmitteln eingebauten Enthärtungsmittel. Die Angabe für die Beschaffenheit des Wassers ist u. a. für die Wäsche wichtig. Die Härtebildner verringern die Waschkraft von Waschmitteln. Seife schäumt in hartem Wasser schlecht, weil sie unlösliche Calcium- und Magnesiumsalze bildet. Die Auswirkung der Wasserhärte wird deshalb von den meisten Waschmitteln durch Zugabe von Phosphat gemildert. In der Bundesrepublik Deutschland erfolgt die Einteilung in vier Härtebereichen. Sie sind durch das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz definiert. Härtebereich Millimol Gesamthärte<br />
pro Liter Wasser °dH<br />
<strong>1</strong> &lt; 1,3 &lt; 7<br />
<strong>2</strong> 1,3 &#8211; 2,5 7 &#8211; 14<br />
<strong>3</strong> 2,5 &#8211; 3,8 14 &#8211; 21<br />
<strong>4</strong> &gt; 3,8 &gt; 21Daneben gibt es die im Sprachgebrauch übliche Einteilung 0-4°d = sehr weich<br />
4-8°d = weich<br />
8-18°d = mittelhart<br />
18-30°d = hart<br />
über 30°d = sehr hart.Auskunft über die jeweiligen Wasserhärtebereiche erteilen die zuständigen Wasserversorgungsunternehmen (Härte des Wassers). Die Wasserversorgungsunternehmen müssen einmal jährlich den Härtebereich des verteilten Trinkwassers mitteilen. Entsprechende Dosiervorschriften müssen auf den Waschmittelpackungen angegeben werden.Wegen der gesundheitlichen Bedeutung der Wasserhärte darf Trinkwasser nicht unter 1,5 mmol/l entsprechend 8,4° dH enthärtet werden. Im Haushalt wird meist mit Ionenaustauschern enthärtet. Diese müssen mit Kochsalz regeneriert werden und belasten damit das Abwasser. Gleichzeitig erhöht sich die Natriumkonzentration im Trinkwasser.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Wasserkreislauf</span></strong></td>
<td valign="top">Der Wasserkreislauf ist die zeitliche Abfolge der Orts- und Zustandsänderungen des Wassers (Grundwasser, Hydrometeore, Abfluss, Niederschlag) und beschreibt die Zirkulation des Wassers in fester, flüssiger und gasförmiger Form in der Erdatmosphäre, auf der Erdoberfläche und im obersten Bereich der Erdrinde. Der Wasserkreislauf wird durch Sonnenenergie und Schwerkraft in Bewegung gehalten. Wasser bewegt sich in einem immerwährenden Kreislauf. Als Wasserdampf steigt es zum Himmel und bildet Wolken. Als Niederschlag kehrt es zur Erde zurück und setzt seine Reise Richtung Meer fort. Die Wassergewinnung nutzt diesen natürlichen Wasserkreislauf und gewinnt das Trinkwasser aus Grund-, Oberflächen- oder Quellwasser und gibt es an den Verbraucher weiter. Nach der Nutzung fließt das Wasser in die Kläranlage, gereinigt gelangt es in die Flüsse. Der Kreislauf des Wassers geht weiter.Wasserkreislauf in der Bundesrepublik Deutschland (Jahresmittel)Das gesamte Wasserangebot beträgt ca. 290 Mrd. m³/Jahr, wovon 210 Mrd. als Niederschlag anfallen und ca. 80 m³ über Oberflächenwasser zugeführt werden. Von der Niederschlagsmenge fließen 15 Mrd. m³ sofort über Oberflächenwasser ab. 64 Mrd. füllen zunächst das Grundwasserreservoir auf, während 1 Mrd. m³ über den Grundwasserstrom in tieferen Schichten versickert. Der weitaus größte Teil des natürlichen Wasserdargebots mit 130 Mrd. m³/Jahr verdunstet von Pflanzen oder Erd- und Wasseroberflächen.<br />
Der derzeitige Bedarf für die gesamte Wasserversorgung in Deutschland ist mit ca. 43-47 Mrd. m³ während der letzten Jahre in etwa konstant geblieben. Davon werden ca. 35 Mrd. m³ aus Oberflächenwasser und 8 Mrd. m³ dem Grundwasserreservoir entnommen. Der größte Teil dient als Kühlwasser, wovon 75% in der Elektrizitätswirtschaft und 25% in Industriebetrieben verwendet werden. Davon verdunsten 8 Mrd. m³, während 27 Mrd. m³ dem Oberflächenwasser zugeführt werden. 3 Mrd. m³ werden in der Industrie als Prozesswasser verwendet. 5 Mrd. m³ werden von den öffentlichen Versorgungsunternehmen als Trinkwasser bereitgestellt, wovon sich 70% aus Grundwasser und 30% aus Oberflächenwasser rekrutieren. Vor der Abgabe in öffentliche Gewässer muss dieses Wasser auf den jeweils erforderlichen Reinheitsgrad gebracht werden.</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Wassertemperatur</span></strong></td>
<td valign="top">Die Temperatur ist eine bedeutende Einflussgröße für alle natürlichen Vorgänge in einem Gewässer ebenso wie für seine vielfältigen Nutzungen durch den Menschen. Im gemäßigten Klimabereich Europas haben Fließgewässer im Winter, von wenigen Ausnahmen abgesehen, Temperaturen in der Nähe des Gefrierpunktes. Im Sommer jedoch steigt die Temperatur des Wassers mit zunehmender Entfernung vom Quellgebiet an und erreicht nach längerer Fließzeit unter natürlichen Bedingungen Werte bis 26 °C, selten mehr. Biologische, chemische und physikalische Vorgänge im Wasser sind temperaturabhängig, zum Beispiel Zehrungs- und Produktionsprozesse, desgleichen Adsorption und Löslichkeit für gasförmige, flüssige und feste Substanzen. Dies gilt auch für Wechselwirkungen zwischen Wasser und Untergrund oder Schwebstoffen und Sediment sowie zwischen Wasser und Atmosphäre. Die Lebensfähigkeit und Lebensaktivität der Wasserorganismen sind an bestimmte Temperaturgrenzen und Temperaturoptima gebunden. Die Sommertemperaturen sind deshalb auch eine Ursache für das Vorkommen unterschiedlich angepasster Organismenarten, so auch der unterschiedlichen Fischbesiedlung nach Flussregionen in Mitteleuropa.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="contentpaneopen_glossary" style="padding-right: 18px; margin: 0px;" width="90%" border="0">
<tbody>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Yamabuki Ogon</span></strong></td>
<td valign="top">Goldgelber Ogon</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Yamatonishiki</span></strong></td>
<td valign="top">Metallischer Sanke</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Yondan</span></strong></td>
<td valign="top">Vierfleckiges Muster</td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry2">
<td valign="top" width="50%"></td>
<td valign="top" width="70%"></td>
</tr>
<tr class="sectiontableentry1">
<td valign="top" width="50%"><strong><span style="color: #b20000;">Yotsujiro</span></strong></td>
<td valign="top">Schwarze Koi mit weißem Kopf und weißen Brust,- Rücken- und Schwanzflossen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/koilexikon/koilexikon.html">Koilexikon</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Notfall am Koiteich</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/notfall-am-koiteich.html</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 10:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles über Koi]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sie haben einen Notfall am Koiteich ? Viele Jahre Erfahrung in der Koihaltung,  Lehrgänge und die tägliche Arbeit mit Problemteichen haben zu einem umfangreichen Erfahrungsschatz geführt, der dazu ständig erweitert wird. Kranke Koi müssen nicht sein. Es ist durchaus möglich Koi in einem gut gebauten Koiteich über Jahre gesund zu halten. Haben sie immer wieder [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/notfall-am-koiteich.html">Notfall am Koiteich</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie haben einen Notfall am Koiteich ?</strong></p>
<p><img class="alignleft  wp-image-1091" style="margin: 5px 10px;" title="Kiemennektrose beim Koi" src="http://www.koi-hobby.de/wp-content/uploads/koi-hobby/2011/03/malachit92-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" />Viele Jahre Erfahrung in der Koihaltung,  Lehrgänge und die tägliche Arbeit mit Problemteichen haben zu einem umfangreichen Erfahrungsschatz geführt, der dazu ständig erweitert wird.</p>
<p>Kranke Koi müssen nicht sein. Es ist durchaus möglich Koi in einem gut gebauten Koiteich über Jahre gesund zu halten. Haben sie immer wieder Probleme mit kranken Fischen, Todesfällen oder ähnlichem, so kann ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass es dafür Gründe gibt. Diese sind meist Fehler beim Teichbau. Gleiches gilt bei Problemen mit den Wasserwerten.</p>
<p>Bitte versuchen sie nicht die Symphtome zu bekämpfen, lassen sie uns gemeinsam nach den Ursachen forschen, das ist allemal billieger und sie sind es ihren Fischen schuldig.</p>
<p>Immer wieder erreichen mich Telefonanrufe, wegen kranker oder schon sterbender Fische im Teich. Leider wird meist erst der Kontakt gesucht, wenn es schon zu spät ist.</p>
<p>Deshalb biete ich ihnen hier an, sich bereits im Vorfeld zu melden, wenn Sie den Eindruck haben, es könnte ein Problem auftreten oder auch nur wenn sie eine Frage haben.</p>
<ul>
<li>Probleme mit dem Garten,-  Schwimm- oder Koiteich</li>
<li>Probleme mit den Fischen</li>
<li>Tote Fische, meist wir finden die Ursache</li>
<li>Schlechte Wasserwerte</li>
<li>Ermittlung des Teichvolumens</li>
<li>Ermittlung der Wasserwerte</li>
<li>Analyse der Schwachpunkte ihrer Teichanlage</li>
<li>Beratung zum richtigen Teich für ihren Anspruch</li>
<li>Beratung zur Filtertechnik</li>
<li>Beratung zur Fischpflege</li>
<li>Beratung zum Fischkauf und zur Quarantäne</li>
</ul>
<p><strong>Rufen Sie mich an oder schauen Sie einfach mal im <a title="TeutoKoi Koicenter" href="http://www.teutokoi.de" target="_blank">TeutoKoi-Koicenter </a>vorbei !</strong></p>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/notfall-am-koiteich.html">Notfall am Koiteich</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Beratung contra Discountpolitik</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/allgemeines/beratung-contra-discountpolitik.html</link>
		<comments>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/allgemeines/beratung-contra-discountpolitik.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 10:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.koi-hobby.com/?p=341</guid>
		<description><![CDATA[<p>Beratung contra Discountpolitik beim Koi Kauf ! Teil 2 oder Discountphilosophie und Fehlberatung aus Sicht eines Teichbauers! Nachdem wir heute wieder einem Opfer von Pfusch und Fehlberatung gegenüberstanden, fühlte ich mich veranlasst eine Fortsetzung meines Artikels zu verfassen. Zurück zu Ihnen: Wir sind im 2. Jahr Ihrer Anlage und in allen Ecken des Gartens plätschert [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/allgemeines/beratung-contra-discountpolitik.html">Beratung contra Discountpolitik</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: normal; font-size: 10pt; font-family: Arial;"><strong>Beratung contra Discountpolitik beim Koi Kauf !<br />
</strong>Teil 2</span> <strong></strong><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">oder Discountphilosophie und Fehlberatung aus Sicht eines Teichbauers!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Nachdem wir heute wieder einem Opfer von Pfusch und Fehlberatung gegenüberstanden, fühlte ich mich veranlasst eine Fortsetzung meines Artikels zu verfassen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"><strong>Zurück zu Ihnen:</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Wir sind im 2. Jahr Ihrer Anlage und in allen Ecken des Gartens plätschert das Wasser. Ebenso rennt der Stromzähler. Im Übrigen wuchs auch der Koibestand mit jedem Einkauf um einige „Prachtexemplare“ –<span>  </span>„Sie haben ja jetzt die erforderliche Technik im Teich“ versicherte man Ihnen. Mit Stolz präsentieren Sie Ihre Anlage im Bekanntenkreis. Die Technikkammer steht der Intensivstation Ihres Kreiskrankenhauses in nichts nach und Ihre Garage gleicht dem Lager eines Handels für Teichzubehör. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Der Aufwand zum Aufrechthalten des Systems ist mittlerweile sehr zeit- und kostenintensiv. Urlaub? Exotische Länder bereisen? Das kann jeder! – Sie sind Individualist! Sie verbringen Ihren Jahresurlaub in der Filtergrube. Spontane Kurzreisen zu Messen und Veranstaltungen rund um Koiteich und Koihaltung verwirklichen Sie dann einfach durch unbezahlte Urlaubstage. Doch trotz der intensiven Betreuung Ihrer „Schützlinge“, kollabiert das ganze System wider alle Erwartungen kurze Zeit später. Mittlerweile macht sich Frust breit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Aber das macht nichts! Ist nun mal so! Es war doch schließlich erst Ihr erster Teich!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Nachdem Sie verzweifelt Rat bei Ihrem Onlinehändler suchen, teilt er Ihnen mit: „ …war absehbar &#8211; Ihr müsst aufrüsten!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">(*kleine Randbemerkung: in dieser Phase wird Sie der Händler immer in der „3. Person“ ansprechen.)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">&#8211; Hat was mit Vertrauen zu tun! &#8212; </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Schnell bahnt sich ein neues ausgedehntes Verkaufsgespräch an. „Wir haben wieder was „Neues“, versucht`s mal damit, wird funktionieren – ich geb euch einen schönen Rabatt und einen Fisch gibt´s auch noch dazu!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Wie auch zuvor wird er Ihnen mit Sicherheit helfen. Also ab ins Auto und los geht’s.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Nein Stopp! Ihr alter „Premiumkundenstatus“ setzte die Anreise im eigenen PKW voraus, doch erinnern wir uns an Ihre Umsätze. Sie sind jetzt „Platinkunde“, was bedeutet Sie fliegen! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Ja, Sie lesen richtig, Sie fliegen! Hotelaufenthalt und Verpflegung inklusive. Das kennen Sie doch bereits vom Möbelkauf im Discountmarkt, oder? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Sie wundern sich warum Ihnen der „rote Teppich“ ausgerollt wird? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Müssen Sie nicht! Sie sind der Hauptdarsteller, um es genauer zu definieren Hauptakteur in der Wertschöpfungskette. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Doch nun Ironie beiseite. Wer zahlt den Preis? &#8211; Sie!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Die Abhängigkeit zwischen physikalischen Parametern und Funktion wurde im ersten Teil meines Artikels deutlich. Die Resonanz zeigte, dass dies auch einem großen Teil der Leser bekannt ist. Kann sich also ein professioneller Händler hinter Herstellerangaben verstecken? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Fehlt ihm das nötige Fachwissen zu den physikalischen Zusammenhängen und zum Teichbau <span> </span>&#8230;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">&#8230; oder stehen lediglich wirtschaftliche Interessen im Vordergrund?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Fragen Sie doch einfach mal Ihren Händler warum er diese Systeme anbietet ohne die physikalischen Parameter Ihrer Anlage zu kennen.<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Werbepause!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"> </span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Aqua se baut riesengroße Rohre an die Filter … weil`s einfach Super aussieht!<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">&#8230; oder macht sich das Team um Herrn „J“ über physikalische Zusammenhänge Gedanken?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"> </span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Musste mal raus sind einfach klasse Filter, weiter so!<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Gruß von dieser Stelle an Herrn J und Herrn Z!</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Meine rechtliche Auffassung der Problematik:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Als nicht versierter Hobbyist gehe ich davon aus, dass der Händler oder Teichbauer meines Vertrauens über das nötige Maß an Fachwissen und Kompetenz verfügt. Im Umkehrschluss kann ich dies als Händler oder Teichbauer beim Kunden nicht voraussetzen!<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Bietet ein Händler oder Teichbauer Ihnen wissentlich eine Sache die aus physikalischer Sicht nicht funktionieren kann an, so handelt es sich nach meiner rechtlichen Auffassung um eine schuldhafte Verletzung von vorvertraglichen Pflichten (culpa in contrahendo). Doch der Händler beruft sich auf die Herstellerangaben! Aber wäre es nicht seine Pflicht Sie über die geschilderte Problematik zu informieren? </span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Ich denke letztendlich resultiert der Kauf doch aus einem Vertrauensverhältnis und es gehört nicht zu den Sorgfaltspflichten des Verkäufers Ihre Interessen zu berücksichtigen. In meinem ersten Artikel hat die Leistung des Händlers definitiv den Zweck verfehlt. Im klassischen Fall der culpa in contahendo wäre ein Wegfall des Rechtsgrunds für den Kauf und evtl. ein Herausgabeanspruch gegeben. In wie weit eine Leistungskondiktion vorliegt und die Herausgabe durchsetzbar wäre, kann ich aber nicht beurteilen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Vielleicht ist ein Jurist unter den Lesern der ein paar Zeilen hierzu schreiben möchte.<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Bei dem heute besichtigten Objekt, hat der Kunde den Gegenwert eines Mittelklassewagens innerhalb von 2,5 Jahren verloren!<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Wem sollte man Ihrer Meinung nach in die Verantwortung ziehen?</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Teichbauer</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Händler</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Hersteller</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Oder ist der Kunde selber Schuld?<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Sicherlich ist mit dem Verkauf dieser Systeme schnelles Geld zu verdienen, aber sollte man nicht aus eigenen Fehlern lernen und Koi Anfänger hiervor bewahren?<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Autor: Roman Kern, März 2009</span></p>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/allgemeines/beratung-contra-discountpolitik.html">Beratung contra Discountpolitik</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Koipflege Teil 1</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/pflege_von_koi/koipflege_teil_1.html</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 16:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege von Koi]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>Sie werden Fragen, warum schreibt er einen Bericht über Koipflege. Antwort, weil leider viel zu oft Fehler bei der Haltung von Koi gemacht werden.   Es ist leider nicht so einfach, dass man nur einen geeigneten Teich benötigt – wobei schon dies zu einer mehrwöchigen Diskussion führen kann – selbst im besten Koiteich passiert es, [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/pflege_von_koi/koipflege_teil_1.html">Koipflege Teil 1</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie werden Fragen, warum schreibt er einen Bericht über<br />
<strong>Koipflege</strong>. Antwort, weil leider viel zu oft Fehler bei der Haltung von Koi<br />
gemacht werden.</p>
<p><span id="more-208"></span></p>
<p><!-- /* Font Definitions */ @font-face {font-family:"Cambria Math"; panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; mso-font-charset:1; mso-generic-font-family:roman; mso-font-format:other; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:0 0 0 0 0 0;} @font-face {font-family:Calibri; panose-1:2 15 5 2 2 2 4 3 2 4; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:swiss; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:-1610611985 1073750139 0 0 159 0;} /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-unhide:no; mso-style-qformat:yes; mso-style-parent:""; margin-top:0cm; margin-right:0cm; margin-bottom:10.0pt; margin-left:0cm; line-height:115%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri","sans-serif"; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:Calibri; mso-fareast-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;} .MsoChpDefault {mso-style-type:export-only; mso-default-props:yes; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:Calibri; mso-fareast-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;} .MsoPapDefault {mso-style-type:export-only; margin-bottom:10.0pt; line-height:115%;} @page Section1 {size:595.3pt 841.9pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; mso-header-margin:35.4pt; mso-footer-margin:35.4pt; mso-paper-source:0;} div.Section1 {page:Section1;} --></p>
<p> </p>
<p class="MsoNormal">Es ist leider nicht so einfach, dass man nur einen<br />
geeigneten Teich benötigt – wobei schon dies zu einer mehrwöchigen Diskussion<br />
führen kann – selbst im besten Koiteich passiert es, dass die Koi sich nicht<br />
gut entwickeln, weil bei der Haltung Fehler gemacht werden.</p>
<p class="MsoNormal">Ich werde in dieser Artikelreihe über zwei Themen schreiben,<br />
einmal über die grundsätzliche Koipflege und einmal über die an die Jahreszeiten<br />
angepasste Koipflege. Mit an die Jahreszeiten angepasste Koipflege meine ich,<br />
die von der Temperatur des Wassers abhängige Pflege. An dieser Stelle möchte<br />
ich auch gleich betonen, dass ich zwar ein Verfechter der Teichheizung bin,<br />
aber eben nur der Teichheizung und Erwärmung in Frühjahr, Sommer und Herbst. Im<br />
Winter soll der Teich ruhig abkühlen. Da muss nur sicher gestellt werden, dass<br />
er nicht unter 4°C abkühlt.</p>
<p class="MsoNormal">Beginnen wir mit der allgemeinen Koipflege. Im Einzelnen<br />
handelt es sich hier um folgende Punkte die zu besprechen sind:
</p>
<p class="MsoNormal">1. Wasserpflege</p>
<p class="MsoNormal">2. Fütterung wie oft, welche Menge, schwimm oder sink, vielfalt,<br />
naturnah</p>
<p class="MsoNormal">3. Teichmanagement, Keimrate, Wasserwerte, Sauerstoffgehalt,<br />
Schwankungen
</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Wasserpflege</strong></p>
<p class="MsoNormal">Warum bedeutet Koipflege Wasserpflege. Wir Koihalter müssen<br />
uns frei machen von den Begriffen und Werten die wir als Menschen kennen und<br />
auf die wir Wert legen. Ein für uns sauberes Wasser, z.B. das Trinkwasser aus<br />
der Wasserleitung, ist für den Koi schädlich. Also ist der Begriff sauberes<br />
Wasser für Koi näher zu definieren und keinesfalls unsere Wertvorstellung<br />
anzuwenden. Im Gegenteil, wir benötigen sogar ein leicht verschmutztes Wasser<br />
um es für die Koi genießbar (ertragbar) zu machen. Deshalb ist auch die<br />
Wasserbehandlung mit Ozon, die dazu dienen soll das Teichwasser glasklar zu<br />
machen, für eine gute Koipflege abzulehnen.</p>
<p class="MsoNormal">Welches Wasser benötigen Koi? Koi sind, wie wir ja wissen,<br />
Karpfen. Es hilft, wenn wir uns an der Natur orientieren, bzw. wenn wir<br />
schauen, wo kommt der Karpfen in der Natur vor. Das hat den Grund, dass der<br />
Karpfen sich als Lebewesen an diese Umwelt angepasst hat. Dies bedeutet, er hat<br />
eine Körperform die für diese Umwelt optimal ist, er hat Sinnesorgane die zur Versorgung<br />
mit Nahrung in dieser Umwelt dienen und er ist so ausgestattet, dass er sich in<br />
dieser Umwelt besonders gut vor Feinden schützen kann.</p>
<p class="MsoNormal">Der Karpfen kommt in vielen Verschiedenen Habitaten vor, in<br />
langsam fließenden Flüssen, in Seen und in Brackwasserregionen von Flüssen, also<br />
dort wo Flüsse ins Meer münden. Der Karpfen hat sich über hunderte von Jahren<br />
an diese unterschiedlichen Lebensräume angepasst. Dies sieht man daran, dass Karpfen<br />
sich unterschiedlich an Temperaturen angepasst haben. Es gibt solche die<br />
wesentlich besser mit niedrigen Wassertemperaturen klar kommen als Karpfen die<br />
schon seit Generationen in warmen Gebieten vorkommen. Gleiches gilt im Übrigen<br />
auch für Koi die aus unterschiedlichen Regionen Japans kommen. Koi aus Niigata<br />
sind wesentlich leichter über den Winter in Deutschland zu bringen als solche aus<br />
Hiroschima.</p>
<p class="MsoNormal">Deshalb sollte man für unbeheizte Koiteiche zumindest auf<br />
Koi aus Niigata zurückgreifen. Aber Vorsicht, es gibt in Niigata mittlerweile<br />
Züchter, die ihre Koi wärm überwintern, also Ausnahmen bestätigen die Regel.</p>
<p class="MsoNormal">Der Karpfen lebt üblicherweise in trübem Wasser. Das hat zum<br />
einen damit zu tun, dass er permanent gründelt um nach Futter zu suchen. Dabei<br />
wirbelt er das Sediment auf. Zum anderen sind viele Flüsse und sehen von Natur<br />
aus trübe, je nach Nährstoff und Feststofffracht mal mehr und mal weniger.<br />
Deshalb hat der Karpfen und damit auch der Koi keine Schutzmechanismen in der Haut,<br />
die ihn gegen die UV-Strahlung der Sonne schützen. Wir müssen daraus den<br />
Schluss ziehen, dass wir, wenn wir schon unbedingt den Teich klar haben wollen,<br />
zumindest für diesen Schutz sorgen müssen. Was passiert wenn wir das nicht tun?<br />
Schauen sie sich einmal Menschen an, die sehr oft auf die Sonnenbank gehen,<br />
diese Menschen sehen schneller alt aus, weil das Sonnenlicht die Haut schneller<br />
altern lässt. Gleiches geschieht mit den Koi. Ein permanent der Sonne<br />
ausgesetzter Koi verliert viel schneller an Hautqualität, als einer der vor der<br />
Sonne geschützt wird. Dies kann binnen eines Sommers dazu führen, dass der<br />
Fisch nichts mehr Wert ist. Ich meine hierbei noch nicht einmal den bekannten Sonnenbrand<br />
sondern nur die Alterung der Haut.</p>
<p class="MsoNormal">Dazu kommt noch, dass die UV-Strahlung die Schleimhaut des<br />
Fisches, seine eigentliche Barriere zum Wasser und damit zu den<br />
Krankheitserregern zerstört. In der Schleimhaut des Fisches sind<br />
antibakterielle, antiparasitäre und antimykotische Stoffe drin. Es wurde durch<br />
eine Untersuchung nachgewiesen, dass diese Stoffe bei starker Sonneneinstrahlung<br />
zurück gehen. Die Bestätigung dieses Sachverhaltes sieht man auch, wenn man<br />
einen Koi mit einer bakteriellen Infektion, nach der Behandlung in einen trüben<br />
Teich setzt. Die Wunde heilt dort besser.</p>
<p class="MsoNormal">Oft höre ich das Argument, die Koi sonnen sich doch so<br />
gerne! Auch hier wird wieder gemenschelt. Koi sonnen sich nicht sondern Koi<br />
schwimmen dorthin, wo es eben ein bisschen wärmer ist als im restlichen Teich!<br />
Das hat damit zu tun, dass der Koi gefühlsmäßig wärmere Regionen bevorzugt.<br />
Leider sind diese dann in unseren Teichen ungeschützt, nämlich klar. Was dann<br />
passiert, siehe oben.</p>
<p class="MsoNormal">Klare Teiche sind auch Teiche ohne Schwebealgen. Diese Algen<br />
sind aber eine willkommene Nahrungsergänzung für den Koi. Obwohl viele<br />
Koifutter heute sehr ausgewogen und gut sind, gibt es immer noch kein<br />
künstliches Futter, welches besser wäre als Naturfutter. In klaren Teichen gibt<br />
es das aber nicht. Ebenso ist es mit dem Bodengrund, warum entwickeln die Koi<br />
in den Mudponds in Japan die besten Farben, weil sie dort bei der Nahrungssuche<br />
auf dem Teichboden permanent auch kleine Mengen an Tonerde mit aufnehmen. Diese<br />
enthält neben Kleinstlebewesen auch Spurenelemente die der Koi benötigt.</p>
<p class="MsoNormal">Obwohl es eigentlich jedem klar sein müsste, liegt einer der<br />
größten Unterschiede im Vergleich zur Natur in der Wassermenge die wir unseren<br />
Koi zur Verfügung stellen. In einem Fluss lebt der Karpfen permanent in<br />
frischem nachfließendem Wasser, in großen Seen ist das Verhältnis Fischmenge zu<br />
Wasservolumen ebenfalls sehr viel besser als in unseren Teichen.</p>
<p class="MsoNormal">Was machen wir, wir halten Koi im Vergleich dazu in relativ<br />
kleinen Teichanlagen und jetzt kommt der Fehler, wir sparen am Wasserwechsel. Der<br />
Koihandel bietet Produkte an, die dazu dienen sollen, weniger Wasser zu<br />
wechseln, aber das ist die falsche Strategie. Ein Wasserwechsel ist der beste<br />
Filter! Nur durch einen Wasserwechsel werden Stoffe, die in unseren kleinen<br />
Systemen nur schwer abgebaut werden können, aus dem System sicher entfernt.</p>
<p class="MsoNormal">Strömung ist in vielen Teichen Fehlanzeige. Warum, weil<br />
wegen schlechter Filtertechnik oder falscher Planung die Umwälzrate so gering<br />
ist, dass es zu keiner merklichen Strömung kommt. Jetzt wird wieder<br />
argumentiert, Karpfen kommen in Seen ohne Strömung vor. Das ist zwar richtig,<br />
aber wie ich weiter oben sagte, kommt der Karpfen auch in langsam fließenden<br />
Flüssen vor. Seine Körperform bestätigt, dass er mit einer langsamen Strömung<br />
problemlos umgehen kann. Es ist aber so, dass die Strömung eine Menge Vorteile<br />
für Koiteiche bietet. Strömung bedeutet zunächst einmal, dass sich die Koi<br />
bewegen müssen und nicht nur faul auf der Haut liegen dürfen. Da Koi sich nicht<br />
freiwillig bewegen, dient die Strömung dazu, dass sie sich bewegen müssen. Wir<br />
wissen von uns, wenn wir nur rumsitzen und essen, werden wir dick und rund. Die<br />
Kondition lässt nach und wir werden auch leichter krank. Gleiches kann man für Koi<br />
sagen, wenn wir sie nur füttern ohne für den Rest zu sorgen, gehen die Koi aus<br />
dem Leim. Deshalb sieht man an Koiteichen oft Fische die zu Fett sind.</p>
<p class="MsoNormal">Die Strömung hat aber noch weitere Vorteile, sie verbessert<br />
die Biologie im Teich weil durch eine bessere Wasserdurchmischung alle Bereiche<br />
mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden. Strömung sorgt auch dafür, dass<br />
Schwebstoffe, die sich auf dem Teichboden abgesetzt haben, wieder in die<br />
Schwebe kommen und dann mit der Strömung aus dem System ausgetragen werden<br />
können.</p>
<p class="MsoNormal">Belüftung gehört für mich auch zur Wasserpflege. Dabei hat<br />
Belüftung viele Aufgaben, wie das anreichern des Wassers mit Sauerstoff,<br />
erzeugen einer vertikalen Strömung, Wasserbewegung an der Oberfläche<br />
(Sonnenschutz) und Austreiben von CO<sub>2</sub> . In einem japanischen Koibuch<br />
habe ich sogar gelesen, dass die Geräusche der Belüftung den Appetit der Koi<br />
anregen sollen.
</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Fütterung</strong></p>
<p class="MsoNormal">Gerade beim Füttern von Koi werden viele Fehler gemacht.<br />
Gehen wir einmal davon aus, dass sie ein gutes Futter verfüttern, so ist die<br />
Art und Weise wie sie das machen von wesentlicher Bedeutung.</p>
<p class="MsoNormal">Üblicherweise füttern wir, vor der Arbeit und nach der<br />
Arbeit. Da wir morgens wenig Zeit haben, gibt es morgens wenig Futter und nach<br />
der Arbeit mehrere Portionen. Auch hier hilft ein Blick auf die Natur. Wild<br />
lebende Karpfen suchen eigentlich immer nach Nahrung. In Flüssen und Seen<br />
finden sie hochwertige eiweißhaltige Naturnahrung in kleinen Mengen. Deshalb<br />
müssen sie permanent suchen und bleiben dabei in Bewegung. Wir hingegen füttern<br />
ein künstliches Futter und geben wenige Male am Tag große Mengen. Das führt<br />
dann dazu, dass stürmische Fische wie Chagoi, Soragoi und Karaschi sich<br />
vollfressen und eher schüchterne zu wenig abbekommen können. Genau dieses Bild<br />
wird am Koiteich bestätigt, oben genannte Varietäten sind in der Regel größer<br />
und runder als andere. Was ist nun zu tun um die Situation zu verbessern?</p>
<p class="MsoNormal">Die Antwort lautet, viele Male am Tag (innerhalb von 24h)<br />
kleine Mengen füttern. Am besten installieren sie einen Futterautomaten, der<br />
über eine Zeitschaltuhr die Hauptfütterung übernimmt.</p>
<p class="MsoNormal">Die Zeiten zu denen sie zuhause sind und selber füttern<br />
können, sparen sie aus. Dieses verteilte füttern führt auch zu einer besseren<br />
Futterausnutzung und zu einer besseren Arbeit des biologischen Filters. Das<br />
Wasser wird nämlich gleichmäßiger mit den Ausscheidungsprodukten der Fische<br />
belastet. Es lohnt ein weiterer Blick in die Natur, der Fluss oder See in dem<br />
der Karpfen lebt ist trübe, die ausgeprägten Wechsel zwischen Tag und Nacht<br />
kennt der Karpfen deshalb nicht. Sie sind für ihn und für seine<br />
Nahrungsaufnahme nicht von Bedeutung. Da das Gewässer trübe ist, kann er sich<br />
immer dann zur Ruhe begeben wenn ihm körperlich danach ist. Koi schlafen ja<br />
nicht, sie ruhen nur.</p>
<p class="MsoNormal">Die Körnung des Futters hat auch eine nicht zu<br />
unterschätzende Bedeutung. Nehmen wir ein Beispiel, sie füttern pro Mahlzeit<br />
100 Gramm Futter. Wenn sie nun ein Futter mit einer 6mm Körnung nehmen, ist es<br />
für die eher stürmischen Fische ein leichtes schnell das meiste wegzufressen.<br />
Nehmen sie stattdessen eine 3mm Körnung, so dauert es auch für die stürmischen<br />
viel länger, bis sie alles erwischen. Das bedeutet, die Koi sind länger mit dem<br />
Fressen beschäftigt ohne dazu mehr Futter zu benötigen und die die nicht so wild<br />
sind bekommen auch ihren Teil ab.</p>
<p class="MsoNormal">Das ihr Teich so gebaut sein sollte, dass Futter nirgends<br />
hinschwimmen kann, wo die Fische es nicht mehr erreichen können, versteht sich<br />
eigentlich von selbst, alleine es wird nicht immer darauf geachtet.</p>
<p class="MsoNormal">Noch ein Hinweis zum füttern. Natürlich wollen wir unsere<br />
Koi beim füttern sehen, aber bitte überlegen sie einmal, wie die Fische in der<br />
Natur fressen. Für den Koi ist es unüblich, Futter von der Wasseroberfläche<br />
aufzunehmen. Normalerweise frisst er vom Boden. Wir aber füttern vorwiegend mit<br />
Schwimmfutter. Neben dem Nachteil, dass der Fisch während des Fressens mit<br />
Schulter und Rücken aus dem Wasser kommt (Sonnenschutz) bedeutet dies auch,<br />
dass er artuntypisch fressen muss. Dies ist an sich schon ein Nachteil, aber es<br />
hat auch einen negativen Einfluss auf die Körperform, weil er dazu permanent<br />
den Unterleib überdehnt. Jetzt werden sie sagen, übertreibt er aber. Nun selbst<br />
wenn es nicht schadet, optimal ist es keinesfalls.</p>
<p class="MsoNormal">Ich kann ihnen mit diesem Beitrag sowieso nur Aufzeigen was<br />
gut und was schlecht ist, entscheiden was sie davon umsetzen, müssen sie<br />
selber.</p>
<p class="MsoNormal">Dass das Futter in Menge und Zusammensetzung an die<br />
Jahreszeit angepasst sein sollte, braucht man glaub ich auch nicht mehr<br />
besonders zu betonen.</p>
<p class="MsoNormal">Beim Futterpreis scheiden sich natürlich auch die Geister.<br />
Deshalb hier nur ein Tipp, was nichts kostet kann nichts sein, was teuer ist<br />
muss nichts sein. Aus meiner Erfahrung dürfen 15 kg eines guten Futters<br />
zwischen 80 und 140 € kosten, dann zumindest können die entsprechenden<br />
Inhaltsstoffe drin sein.
</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Teichmanagement</strong></p>
<p class="MsoNormal">Was meine ich damit? Die Tatsache, dass wir einen Filter am<br />
Teich haben bedeutet ja noch lange nicht, dass der auch richtig arbeitet.<br />
Selbst wenn er richtig arbeitet benötigt er Wartung, je nach dem Filtertyp mehr<br />
oder weniger. Diese Wartung ist nötig um die erforderlichen Wasserparameter für<br />
den Koi einzuhalten. Deshalb sollte die Technik regelmäßig überwacht und<br />
überprüft werden. Leider sind Fehler, wie z.B. ein defekter Belüfter, daraus<br />
folgende unzureichende Bewegung in der Movingbead Kammer, nicht immer sofort zu<br />
sehen, weil Filter sind ja abgedeckt. Und sagen sie nicht, mir kann das nicht<br />
passieren, jeder neigt dazu mit zunehmend störungsfreiem Betrieb nachlässiger<br />
zu werden, das ist nur zu menschlich. Also regelmäßig alles kontrollieren!</p>
<p class="MsoNormal">Zu einem guten Teichmanagement gehört auch, regelmäßig die<br />
Keimrate im Wasser zu ermitteln. Dieser Parameter ist eine feine Sache um zu<br />
sehen ob noch alles im grünen Bereich ist, oder ob Maßnahmen nötig sind, die<br />
Teichhygiene zu verbessern.</p>
<p class="MsoNormal">Und eine ganz wesentliche Maßnahme ist, für möglichst viel<br />
Ruhe am Teich zu sorgen. Damit meine ich, alles was die Koi stören, erschrecken<br />
oder sonst wie aus der Ruhe bringen kann (häufiges Keschern, ins Wasser<br />
springende Kinder, fallende Bälle) sollte aufs nötigste Beschränkt werden.</p>
<p class="MsoNormal">Zu guter Letzt sollten sie dafür sorgen, dass die<br />
Schwankungen der Wasserparameter so gering wie möglich sind. Nicht die<br />
absoluten Werte sind alleine entscheidend, sondern konstante Werte in einem<br />
vertretbaren Bereich.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn sie das alles befolgen, dann haben sie sicher gesunde<br />
Fische und brauchen keinen Tierarzt.
</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Koipflege im Herbst</strong></p>
<p class="MsoNormal">Der Herbst ist gekennzeichnet durch langsam sinkende<br />
Wassertemperaturen und kürzere Tageslängen.
</p>
<p class="MsoNormal">Füttern</p>
<p class="MsoNormal">Bedingt durch die langsam sinkenden Wassertemperaturen<br />
fressen die Koi weniger und können das angebotene Futter nicht mehr ganz so gut<br />
verwerten. Wichtig, das alte Futter aufbrauchen, nicht für das nächste Jahr<br />
verwahren.</p>
<p class="MsoNormal">Um die Fische in top Kondition in den Winter zu bringen, das<br />
Futter mit Vitaminen, Lebertran und Weizenkeimöl anreichern. Füttern ist gar<br />
nicht so schwierig, einfach darauf achten, wie die Fische das Futter annehmen,<br />
bzw. was ihr Appetit macht. Jetzt ist es Zeit auf ein Futter mit höherem<br />
Fettanteil zu wechseln. Saito z.B. bietet hier mit Saito Energy die ideale<br />
Mischung. Wichtig ist, die Futtermenge an die Wassertemperatur anzupassen. Wann<br />
sie mit dem Füttern aufhören sollten, hängt von vielen Faktoren ab, wobei<br />
sicher der Wassertemperatur die wichtigste Bedeutung zukommt. Ich achte darauf<br />
wann sie einfach nichts mehr mögen, und dann gibt es auch konsequent bis ins<br />
Frühjahr kein Futter mehr. </p>
<p>Teichvorbereitung
</p>
<p class="MsoNormal"> Jetzt ist es an der Zeit über die Wintervorbereitung<br />
nachzudenken. Letzte Baumaßnahmen am und im Teich sollten sobald wie möglich<br />
beendet werden, damit die Koi Ruhe haben. In unbeheizten Teichen fangen die<br />
Wassertemperaturen nun an zu schwanken und zu sinken, weil es nachts schon<br />
wieder recht kalt werden kann. Diese Probleme gibt es in beheizten Teichen<br />
nicht. Wasserfälle und Bachläufe sollten nun <span> </span>nachts wegen der Abkühlung abgeschaltet<br />
werden. 
</p>
<p class="MsoNormal">Koi Gesundheit</p>
<p class="MsoNormal">Sind die Koi in guter Verfassung oder zeigen sie<br />
irgendwelche Krankheitssymptome? Jetzt heißt es die geeigneten Maßnahmen zu<br />
ergreifen. Kranke Koi müssen im warmen überwintern und nach Möglichkeit<br />
behandelt werden. Kranke Koi dürfen in keinem Fall im Teich bleiben, unter 16°C<br />
Wassertemperatur heilt keine Wunde mehr.</p>
<p class="MsoNormal">Fische beobachten! Geht es den Koi gut, schwimmen sie ruhig<br />
oder scheuern sie sich, gibt es Anzeichen für ein bakterielles Problem so muss<br />
dies unbedingt jetzt noch analysiert und behandelt werden. Achtung, weder den<br />
Teich noch die Fische auf Verdacht behandeln, das belastet die Fische mehr als<br />
es nützt. Ideal ist es einmal im Herbst den Fischtierarzt kommen zu lassen. Er<br />
macht dann einen Abstrich von der Schleimhaut, schaut in die Kiemen und sie<br />
wissen dann ganz genau dass alles in Ordnung ist oder können sofort geeignete<br />
Maßnahmen ergreifen, dass alles in Ordnung kommt.
</p>
<p class="MsoNormal">Dreck im Teich</p>
<p class="MsoNormal">Man kann es gar nicht oft genug sagen, der Dreck muss weg!<br />
Größte Sorgfalt ist nötig, den Dreck vom Boden und aus den Ecken aus dem Teich<br />
zu entfernen. Besonders im Winter ruhen die Koi am Teichgrund. Zwar sind<br />
Bakterien und Parasiten zu dieser Jahreszeit nicht sonderlich aktiv, trotzdem<br />
ist es für den Koi nicht gut mit seiner empfindlichen Unterseite im faulenden<br />
Schlamm zu liegen. In diesem Zusammenhang sei die Anschaffung eines<br />
Teichstaubsaugers angeraten. Auch sollten die Rohrleitungen und Bodenabläufe<br />
mindestens 2 x im Jahr überprüft und gereinigt werden.
</p>
<p class="MsoNormal">Ist die Technik in Ordnung?</p>
<p class="MsoNormal">Meist denk man daran wenn es zu spät, bzw. wenn es wieder zu<br />
kalt ist. Jetzt ist die ideale Zeit alle erforderlichen Arbeiten durchzuführen,<br />
die ein Bad im Koi-Teich erfordern. Es geht jetzt sehr schnell und bevor wir<br />
uns versehen, ist der Winter da. Jetzt ist noch Zeit genug, deshalb schon mal<br />
überlegen was noch zu tun ist bis zum Winter. Brauche ich eine Quarantäne oder<br />
Innenhälterung? Was mache ich mit dem Teich, heizen, abdecken, oder gar nichts?</p>
<p class="MsoNormal">Filterhygiene. Je nach Filterbauart und Filtermedium, setzt<br />
sich dieser über kurz oder lang mit abgestorbenen Bakterien zu und dieser<br />
Schmutz muss entfernt werden. Es empfiehlt sich eine solche Reinigung mit einem<br />
Teil des Filters bereits jetzt zu machen. Hat sich der erste Teil dann erholt,<br />
kommt der nächste dran.</p>
<p class="MsoNormal"> Ein kleiner Gerätescheck kann auch hin und wieder<br />
nicht schaden. Wie sehen denn die Pumpen und hier vor allem die Laufräder aus?<br />
Verschmutzt, beschädigt oder am Ende gar verschlissen. Vielleicht haben Sie<br />
sich schon gewundert, warum ihr Durchsatz zurück ging.
</p>
<p class="MsoNormal">Wasserqualität &#8211; Wasserwechsel</p>
<p class="MsoNormal"> Man kann es gar nicht oft genug sagen, die Koi<br />
Gesundheit ist massgeblich von der Wasserqualität abhängig. Ist das Wasser in<br />
Ordnung sind es auch die Koi. Wechseln Sie ausreichend Wasser? Regelmäßige<br />
Frischwassergaben sind das ganze Jahr über erforderlich. Nun beginnen bereits<br />
die ersten Pflanzen abzusterben, weil es denen nachts zu kalt wird. Schmutz und<br />
abgestorbene Pflanzenteile die erst gar nicht in den Teich fallen, müssen<br />
später nicht erst mühsam entfernt werden, also abschneiden und entfernen was<br />
sowieso nicht mehr wachsen will.</p>
<p class="MsoNormal"> Sturmvorsorge. Bald beginnen die ersten Herbststürme.<br />
Deshalb, auch hier Vorsorge treffen. Gegebenenfalls den Teich mit einem Netz<br />
gegen herabfallendes Laub schützen.
</p>
<p class="MsoNormal">Fischkauf</p>
<p class="MsoNormal">Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, ob man im Herbst<br />
noch neue Fische kaufen sollte. Händler werben ja gerade zu dieser Jahreszeit<br />
mit besonders günstigen Preisen um ihre Koi vor dem Winter los zu werden. Überlegen<br />
sie einfach im Vorfeld, was wäre im schlimmsten Fall? Können sie den Teich<br />
beheizen um ihn behandeln zu können oder haben sie eine Quarantäne, kein<br />
Problem, wenn nicht, dann bitte Vorsicht. Jedenfalls sollten die Fische nur von<br />
einem bekannten Händler kommen um das Risiko zu minimieren. Kleine Koi sind<br />
empfindlicher als große, Quarantäne bringt sicherlich etwas, schließt das<br />
Risiko aber nicht absolut aus. Auf die Wassertemperatur zwischen dem Wasser bei<br />
ihrem Händler und in ihrem Teich sollten sie besonders achten: Stimmen die<br />
Wassertemperatur beim Händler mit den ihren nicht überein bedeutet es für den<br />
Koi einen hohen Energieaufwand sich an die neue Temperatur anzupassen. Kaufe<br />
ich einen kleinen oder einen großen Fisch? Da besteht ein Unterschied. Ein<br />
kleiner Koi sagen wir mal ca. 12 cm ist wesentlich empfindlicher bezüglich der<br />
Eingewöhnung in ein neues System, gerade vor dem Winter, als ein großer.<br />
Natürlich bringt der Neue auch seine Biologie mit, d.h. Bakterien, Pilze ggf.<br />
auch ein paar Parasiten. Dies ist jetzt noch nicht dramatisch, dafür umso mehr<br />
im Frühjahr bei steigenden Wassertemperaturen. Und zu guter Letzt, habe ich<br />
geeignete Möglichkeiten sollte der Neue nun doch noch krank werden in meinem<br />
Teich?</p>
<p class="MsoNormal">Abdecken oder nicht Abdecken! Wenn Abdecken, dann ist jetzt<br />
die richtige Zeit. Ein frühzeitiges Abdecken bewirkt ein langsameres Abkühlen<br />
des Teiches und damit eine kürzere Ruheperiode der Fische. Ist ihre<br />
Teichabdeckung vorbereitet. In der Regel dauert das Abdecken eine Weile, und da<br />
sollte alles vorbereitet sein bevor man beginnt. Das stresst die Fische<br />
weniger.</p>
<p class="MsoNormal">Achtung, wenn sie den Teich abdecken, achten sie für einen<br />
ausreichenden Gasaustausch. Eine dichte Abdeckung würde verhindern, dass das CO<sub>2</sub><br />
aus dem Wasser ausgasen kann. Damit würde es sich anreichern und zunehmend die<br />
Atmung der Koi erschweren!</p>
<p class="MsoNormal"><span> </span>Liest man die oben<br />
genannten Punkte durch, so stellt man fest, dass fast alle mit der sinkenden<br />
Wassertemperatur zu tun haben. Hat man hingegen einen geheizten Teich, hat man<br />
das Thema wesentlich besser im Griff weil man die Temperatur kontrollieren und<br />
damit auch eingreifen kann, falls erforderlich. Welche Temperatur nun im Winter<br />
für die Koi optimal ist und über welchen Zeitraum, da gibt es sehr viele<br />
unterschiedliche Meinungen, das soll jeder für sich selbst entscheiden. Ich<br />
jedenfalls werde die Zeit der Minimaltemperatur so kurz wie möglich halten. Das<br />
heißt Heizen bis zum November, dann abkühlen lassen bis auf 4°C und im März<br />
April langsam wieder aufheizen.
</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Filtersysteme aus physikalischer Sicht</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/allgemeines/filtersysteme_aus_physikalischer_sicht.html</link>
		<comments>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/allgemeines/filtersysteme_aus_physikalischer_sicht.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 09:58:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>Filtersysteme aus physikalischer Sicht   … oder Discountphilosophie aus Sicht eines Teichbauers! Übergreifend in alle Preisklassen ist ein Trend zu energiesparenden und wartungsarmen Lösungen nicht von der Hand zu weisen. Eine zunehmende Nachfrage zu wirtschaftlicheren und leistungsfähigeren Filtersystemen ist zu verzeichnen. Wachsende Qualitätsansprüche führen ebenfalls zum Umdenken bei Planung und Realisierung. Mit der Orientierung an [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/allgemeines/filtersysteme_aus_physikalischer_sicht.html">Filtersysteme aus physikalischer Sicht</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Filtersysteme aus physikalischer Sicht</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">… oder Discountphilosophie aus Sicht eines Teichbauers!</span><span id="more-337"></span></p>
<p><!-- /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-parent:""; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} em {font-weight:bold; font-style:normal;} @page Section1 {size:595.3pt 841.9pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; mso-header-margin:35.4pt; mso-footer-margin:35.4pt; mso-paper-source:0;} div.Section1 {page:Section1;} --></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Übergreifend in alle Preisklassen ist ein Trend zu<br />
energiesparenden und wartungsarmen Lösungen nicht von der Hand zu weisen.<br />
Eine zunehmende Nachfrage zu wirtschaftlicheren und leistungsfähigeren Filtersystemen<br />
ist zu verzeichnen. Wachsende Qualitätsansprüche führen ebenfalls zum <em><span style="font-weight: normal">Umdenken</span></em><strong> </strong>bei Planung und Realisierung.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Mit der Orientierung an aktuellen Qualitätsstandards sowie<br />
dem Aufzeigen wirtschaftlicher Lösungen im Bereich Teich- und Filtertechnik,<br />
sind wir stets bemüht unabhängig von Industrie und Produkten zu beraten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Fast täglich müssen wir uns der Problematik produktbezogener<br />
Beratungen stellen. In diesem Artikel wollen wir darlegen, wie wirtschaftlich<br />
eine unter „energiesparend und wartungsarm“ angepriesene Systemkonfiguration<br />
sein kann.</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"><strong>Ein Beispiel aus der Praxis:</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Sie wünschen einen Koiteich ca. 25m³, mit einem Besatz von<br />
ca. 15 mittelgroßen Koi. Die Anlage soll energiesparend und möglichst wartungsarm<br />
errichtet werden. Für Ihr Bauvorhaben lassen Sie sich bei einem preiswerten<br />
Onlinehändler ein Filtersystem zusammenstellen. Ohne Kenntnis der örtlichen<br />
Gegebenheiten offeriert ihnen der Händler beispielsweise nachstehende<br />
Konfiguration zu einem günstigen Komplettpreis. </span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"><strong>Systemzusammenstellung</strong> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">1x Bodenablauf<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">1x Skimmer<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Spaltsieb<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Zuläufe 2x 110<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">max. Durchfluss 20m³/h<br />
</span> <br />
<span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Bead-Filter für Teiche bis 30m³ mit hohem Fischbesatz<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">energiesparend mit modifiziertem Rohrsystem DN 63 (stromsparend)<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Pumpenleistung 10-15m³/h<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Futtermenge 900g/täglich<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Systempumpe<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Stromverbrauch 209 Watt<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Max. Leistung 15.350 l/h<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Max. Förderhöhe 4 m<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Anschluss Saug/Druck 1,5 Zoll</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"> <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"><br />
Betrachten wir die Mindestanforderungen an einen Koiteich<br />
und gleichen diese mit den Leistungsdaten des vorgeschlagenen Systems ab.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"> <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Umwälzung Teichvolumen alle 2 Std. (Mindestanforderung).<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">- entspricht in unserem Beispiel einer Umwälzung 12,5m/h³</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Augenscheinlich würde das offerierte System also die<br />
Mindestanforderungen an Ihren Koiteich erfüllen.<br />
Doch betrachten wir Ihr Bauvorhaben aus einem anderen Blickwinkel. </span> 
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"><strong>Der Bodenablauf und Skimmer:</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"> <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Ein in Schwerkraft betriebener Skimmer benötigt zur<br />
einwandfreien Funktion mind. 6-7m³/h Wasserdurchsatz. Bei einem Bodenablauf sollte<br />
die Fließgeschwindigkeit 0,5m/s nicht unterschreiten, woraus bei einem<br />
Rohrquerschnitt von 100mm ein erforderlicher Volumenstrom von ca. 14m³/h resultiert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">(Die angegebenen Werte bestätigen sich unter Realbedingungen,<br />
sind fundiert und werden in der Fachliteratur sowie in Magazinen von Koi- Vereinen in dieser Form wiedergegeben!<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Aus physikalischer Sicht wäre für eine effiziente Wasserführung<br />
also eine Umwälzleistung von ca. 20m³/h erforderlich! </span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"><strong>Der Vorfilter:</strong></span> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Mit einem maximalen Wasserdurchsatz von 20m³/h ist mit dem<br />
vorgeschlagenem Spaltsieb eine akzeptable Umwälzrate zu erzielen. Die<br />
reibungslose Funktion von Bodenablauf und Skimmer wären sichergestellt.</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"><strong>Der Bead-Filter:</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Lassen wir den unzureichenden Volumenstrom für Bodenablauf<br />
und Skimmer außer Acht und betrachten den stromsparenden Bead Filter aus<br />
physikalischer Sicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Grundlegend basieren Bead Filter auf einem<br />
Druckfilterprinzip aus der Schwimmbadtechnik. Bei diesen Systemen wird das<br />
Wasser nach der mechanischen Filtration mit Druckpumpen in die geschlossene<br />
Biostufe gepumpt. Über eine Druckleitung und weitere Systembestandteile wird es<br />
dann <span> </span>wieder in den Teich geleitet.<span>  </span>Ein sehr hoher Stromverbrauch und geringe<br />
Durchflussraten waren bisher die Nachteile dieser Filtersysteme. Neben dem<br />
Druckverlust durch den eigentlichen Filter, setzt ein 6-Wege Ventil dem<br />
Volumenstrom einen großen Widerstand entgegen. Mittlerweile haben einige<br />
Hersteller den deutlichen Trend zu energiesparenden Lösungen verzeichnet und<br />
bieten anstatt des 6-Wegeventils optional eine Frontverrohrung an. Zwar<br />
reduziert diese Verrohung den Druckverlust im System, macht jedoch den<br />
Spülvorgang etwas aufwendiger. Der Druckverlust durch den Filter sowie das<br />
erforderliche Leitungssystem setzen dem Volumenstrom nach wie vor einen großen<br />
Widerstand entgegen. Daher sollten Formulierungen wie „stromsparend“ oder<br />
„energiesparend“ im richtigen Verhältnis bewertet werden.</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Bei der Installation eines Bead-Filtersystems, ist grundsätzlich<br />
mit einem höheren Stromverbrauch als bei drucklosen Systemen zu rechnen!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">In unserem Beispiel liegt der maximale Durchsatz des Filters<br />
bei 15m³/h. Dieser ist nur zu erreichen, wenn regelmäßig gespült wird. Gehen<br />
wir davon aus, dass Sie Ihr System regelmäßig spülen und sich in Ihren engen<br />
Filterkeller quälen. Ihr Händler sagte ja: „Sie brauchen fast keinen Platz für<br />
dieses System“.</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Erinnern wir uns an den aus physikalischer Sicht<br />
erforderlichen Durchfluss von ca. 20m³/h wird deutlich, dass der Filter bedingt<br />
durch seine Bauart zu keinem optimalen Ergebnis führen kann. ´<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Eine weitere Problematik der Beadfilter, ist das Verkleben<br />
der Beads. Nur wenige Beadfilter bieten eine Möglichkeit zur Kontrolle.<br />
Verkleben die Beads im Filter, verringert sich die biologische Filterleistung<br />
deutlich. <br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Bei der Dimensionierung des Beadfilters sollte neben dem<br />
Durchfluss auch die Temperatur des Teichwassers berücksichtigt werden. Die<br />
Temperaturbereiche in unseren Breitengraden bieten nicht die optimalen<br />
Voraussetzungen für die Nitrifikation.<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">All diese Parameter nehmen nachhaltig Einfluss auf die Leistungsfähigkeit<br />
des biologischen Filters. Die tatsächlich verfügbare Ansiedlungsfläche für<br />
Bakterien ist durch zuvor beschriebene Parameter weitaus geringer als die<br />
theoretisch vorhandene Fläche!</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"><strong>Die Pumpe:</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Die Leistungsdaten der Pumpe insbesondere das Verhältnis<br />
zwischen Förderleistung/ Stromverbrauch, lassen schnell auf eine durchaus<br />
energiesparende Lösung schließen.<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Doch wie hoch ist die Leistung unter realen Bedingungen? </span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Der Widerstand durch das Leitungssystem, Winkel, Bögen,<br />
weitere Armaturen, UV-C Geräte, Kugelhähne usw. sowie die Installation des<br />
Beadfilters setzen der Pumpe einen Gegendruck entgegen. Installationen dieser<br />
Art führen je nach Ausführung zu einem Druckverlust von 0,15 – 0,3 bar.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Nehmen wir einen theoretischen Druckverlust von lediglich<br />
0,15 bar und blicken auf die Drosselkurve der Pumpe. Unter Idealbedingungen<br />
hätte unsere Pumpe noch eine Förderleistung von 12,2m³/h bei einer<br />
Leistungsaufnahme von 209 Watt.<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Eine energiesparende Rohrpumpe kommt mit der Hälfte an<br />
Energie bei gleicher Förderleistung aus!</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"><strong>Zwischenbilanz:</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Stromsparend? &#8211; Eine bessere Formulierung wäre „sparsamer<br />
als mit 6-Wegeventil“! Das vorgeschlagene System bringt unter Idealbedingungen<br />
die Mindestumwälzrate ist jedoch aus physikalischer Sicht nur bedingt geeignet.<br />
Ob die geringe Umwälzleistung ausreicht um einen 25m³ Koiteich mit oben<br />
aufgeführten Maßen und 15 mittelgroßen Koi dauerhaft zu klären ist fraglich.<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Als wie wartungsarm sich das vorgeschlagene System<br />
letztendlich an Ihrem Koiteich erweisen wird, beurteilen Sie bitte selber! </span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"><strong>Der Teich:</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Wie viele Hauseigentümer die sich den Traum von einem<br />
Koiteich verwirklichen, haben auch Sie sich für die Variante eines<br />
repräsentativen gestalteten Koiteich entschieden. Ein steriles Koibecken kam<br />
für Sie aus ästhetischen Aspekten nicht in Frage. Auf einer Fläche von ca. 7x3m<br />
soll Ihr Koiteich im japanischen Stil angelegt werden. Eine unregelmäßige der<br />
Natur nachempfundene und zum Teil bepflanzte Uferzone sowie entsprechende<br />
Tiefenzonen lassen auf Ihrem Grundstück einen Koiteich von 25m³ mit einer<br />
mittleren Tiefe von 1,5m entstehen. </span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Es wird Sommer und Ihr Teichprojekt ist fertig gestellt.<br />
Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass sich Ihr Leitungssystem für die<br />
Rückläufe zum Teich um weitere 7-10 Meter erweitert hat. Die tatsächliche Leistung<br />
Ihrer Systempumpe liegt jetzt immerhin noch bei ca. 10-11m³/h, was den Volumenstrom<br />
in Bodenablauf und Skimmer nochmals etwas reduziert. Aber macht nichts, die<br />
Anlage läuft! </span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Wie wird sich das zusammengestellte System an Ihrem Teich bewähren?<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">So ein neuer Teich macht schon richtig Spaß.<br />
Die Wassertemperatur beträgt 25°C, die Filteranlage läuft gut und Ihre 15 Koi haben<br />
sich mittlerweile auch sehr gut eingelebt.<br />
Also was spricht dagegen noch ein oder zwei „Neue“ zu kaufen?<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Ihr Filter schafft das &#8211; ist ja schließlich bis 30m³ und 900g Futter am Tag ausgelegt!</span><br />
<span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Ihre Anlage läuft, nur das mit dem Skimmer haben Sie sich anders vorgestellt.<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Das tägliche Abschöpfen mit dem Kescher macht langsam keinen<br />
Spaß mehr, also schildern Sie Ihrem Onlinehändler bei der nächsten<br />
Futterbestellung die Problematik. Als der dann meinte: „ … Bodenablauf …,<br />
Zugschieber etwas zurück, dann muss es wieder gehen … ist nur falsch<br />
eingestellt!“ fällt Ihnen ein Stein vom Herzen &#8211; Problem übers Telefon gelöst,<br />
er versteht sein Handwerk.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Mittlerweile ist es Spätsommer, die Wassertemperatur fällt<br />
auf 17°C und Ihr Teichwasser trübt sich zunehmend. Doch auch dafür hält Ihr<br />
Händler eine Lösung bereit. Die richtigen Wasseraufbereitungsmittel und das<br />
Wasser ist wieder klar! </span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Die Ablagerungen im Teich?<br />
- Kein Grund zur Beunruhigung, was Ihr Ablauf nicht schafft, dass schaffen Sie!</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Erklären Sie Ihrem Händler die Problematik und Ihr Problem<br />
wird gelöst. Ein Teichsauger muss her und die Verfärbungen des Wassers bekommen<br />
wir mit einem stärkeren UV-C Gerät oder Ozon in Griff! Das lästige Fadenalgen<br />
abschöpfen lässt sich dann durch entsprechende Algenmittel reduzieren. <br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Der zu geringe Durchfluss forderte mittlerweile auch seinen<br />
Tribut. Der Bodenablauf ist zu! Nach dem dritten Einsatz der Spirale sind Sie<br />
mit dem Kanalreiniger per „Du“, und im letzten Gespräch erwähnte er doch<br />
irgendwas von einer zu geringen Fließgeschwindigkeit in Ihren Abläufen. Rohre<br />
die sich zusetzen weil das Wasser zu langsam fließt? Als Sie das Ihrem Onlinehändler<br />
schildern erklärt er Ihnen: „ … der hat doch keine Ahnung von Koiteichen!“. </span></p>
<p> 
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Dank Ihrer Umsätze sind Sie mittlerweile zum „Premiumkunden“<br />
avanciert, was die Kaufentscheidung zu einer stärkeren Pumpe doch erheblich<br />
erleichtert und außerdem sparen Sie durch ein ausgeklügeltes Rabattsystem schon<br />
wieder richtig viel Geld! Die Installation der neuen Pumpe hat eine enorme<br />
Arbeitserleichterung gebracht. Ihr täglicher Reinigungsaufwand beschränkt sich<br />
jetzt nur noch auf das Reinigen Ihres Siebes sowie das manuelle Entfernen von<br />
Dreck, Kot und Pflanzenresten im hinteren Bereich Ihrer Teichanlage. Hinzu<br />
kommt das häufige Spülen ihres Beadfilters und der Einsatz des Teichsaugers,<br />
aber daran haben Sie sich ja bereits gewöhnt.</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Der Herbst ist da und so auch der Werbeprospekt für die<br />
Herbstaktion. Als ob der Händler mitdenkt, offeriert er zu Ihrer ohnehin schon energiesparenden<br />
und wartungsarmen Gesamtlösung eine neue Arbeitserleichterung. Den<br />
Schlammteufel! Hierbei handelt es sich um ein ausgezeichnetes Produkt, was<br />
Ihren noch fast neuen Teichsauger absolut in den Schatten stellt. Eine enorm<br />
starke Impellerpumpe ermöglicht Ihnen die Reinigung von Ihrem Teich in<br />
kürzester Zeit. Jetzt wo es zunehmend nass und kalt wird lohnt sich diese<br />
Investition! Mit Ihrem Teichsauger sind Sie den ungemütlichen<br />
Witterungsverhältnissen wesentlich länger ausgesetzt. Das Gerät liegt im<br />
Aktionspreis weit unter 1.000 Euro und berücksichtig man das Rabattsystem,<br />
bekommt man das Zubehör für das Gerät im Prinzip schon fast geschenkt.<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">In den Wintermonaten haben Sie dann ausreichend Zeit sich<br />
einer neuen Fassette der Koihaltung hinzugeben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Dank der unzureichenden Strömung und Umwälzrate in Ihrer<br />
Teichanlage haben Sie bald Zuwachs. Das faulende organische Material in den unbewegten<br />
Zonen bietet Keimen, Bakterien und Krankheitserregern einen optimalen Nährboden<br />
in Ihrem Teich. Aber keine Angst, in erster Linie erweitert dieser Umstand<br />
Ihren Horizont um ein Vielfaches. Sie werden erstaunt sein, welch umfangreiche<br />
Produktpalette Ihr Händler für Sie bereit hält.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">An dieser Stelle möchten wir die Ausführungen beenden. Die<br />
mit etwas Ironie versehene Schilderungsweise, soll die Kernthematik verdeutlichen.<br />
Es handelt sich nicht um eine frei erfundene Schilderung, sondern um die<br />
Interpretation wahrer Begebenheiten.<br />
</span><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">So oder so ähnlich kann es sich auch an Ihrem Teich abspielen<br />
wenn physikalische Faktoren nicht berücksichtigt werden.</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Die beschriebenen Geräte sind ausnahmslos ausgezeichnete Produkte<br />
renommierter Zulieferer, denen wir weder Funktion noch Eignung absprechen<br />
wollen. Wir setzen die Komponenten ebenfalls ein, allerdings werden diese auf<br />
die Individualität jeder Teichanlage abgestimmt. Bei Ihrem Fischbesatz von 17<br />
mittelgroßen müsste der Filter normalerweise in der Lage sein mit der<br />
organischen Belastung klar zu kommen. Würde er wahrscheinlich, nur können die<br />
physikalischen Gegebenheiten in unserem Beispiel auch durch das beste<br />
Filtersystem und die beste Pumpe nicht umgangen werden. </span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"><strong>Fazit:</strong></span> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Beratung contra Discountpolitik!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Das zunächst verlockende Angebot hat sich trotz<br />
ausreichender Dimensionierung schnell als Mogelpackung erwiesen. Als<br />
energiesparend und wartungsarm kann man dieses System im geschilderten Fall<br />
nicht bezeichnen. Bei der Konzeption eines Filtersystems müssen grundsätzlich biologische<br />
und physikalische Parameter berücksichtigt und aufeinander abgestimmt werden. Nicht<br />
ohne Grund wird bei der Entwicklung von Produkten aus dem High-End Bereich dem<br />
Durchfluss im System eine besondere Beachtung geschenkt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Orientiert sich die Konfiguration Ihres Filtersystems ausschließlich<br />
an Teichvolumen, der maximalen Futterverwertung sowie den Mindestanforderungen<br />
an Umwälzleistung, sollten Sie mit erheblichen Folgekosten rechnen. Bevor ein<br />
Filtersystem konfiguriert wird, müssen die physikalischen Parameter der<br />
Teichanlage erkannt und in die Planung einbezogen werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Die Planung einer wartungsarmen und energiesparenden Anlage<br />
ist eine sehr komplexe Angelegenheit die nicht in einem telefonischen<br />
Beratungsgespräch erfolgen kann!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Bevor Sie sich für den Onlinekauf eines Filtersystems<br />
entscheiden, informieren Sie sich welcher technische Aufwand für die einwandfreie<br />
Filtration erforderlich ist. <span>Anzahl und<br />
Anordnung der Ab- und Zuläufe bestimmen wie effektiv der Wasserkreislauf in<br />
Ihrem Koiteich funktioniert.<br />
</span>Die Funktion des Filterkreislaufs im Koiteich sowie das Wohlbefinden der Koi, werden nachhaltig durch Umwälzrate und<br />
Teichströmung beeinflusst! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Ein intensives Beratungsgespräch vor Ort, ist im Verhältnis<br />
zu möglichen Folgekosten eine durchaus sinnvolle Investition. Ist Ihr Teich<br />
erst mal in Betrieb, lassen sich bauliche Änderungen nur mit einem erheblichen<br />
finanziellen Aufwand zu realisieren.</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Roman Kern, März 2009</span></p>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/allgemeines/filtersysteme_aus_physikalischer_sicht.html">Filtersysteme aus physikalischer Sicht</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Änderungen und Umbauten</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/allgemeines/anderungen_und_umbauten.html</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 09:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>Im Grunde passiert es bei jeder Veranstaltung, dass ich gefragt werden, ob diese oder jene Veränderung des Teiches zu empfehlen sei oder nicht&#8230; Was dann passiert ist immer das gleiche und macht mir zwischenzeitlich einen Heidenspass. Ich frage zunächst wie denn die jetzige Situation ist. Die Aussage ist zu 99% die, dass die Situation gut [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/allgemeines/anderungen_und_umbauten.html">Änderungen und Umbauten</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Grunde passiert es bei jeder Veranstaltung, dass ich gefragt werden, ob diese oder jene Veränderung des Teiches zu empfehlen sei oder nicht&#8230;</p>
<p>Was dann passiert ist immer das gleiche und macht mir zwischenzeitlich einen Heidenspass.<br />
Ich frage zunächst wie denn die jetzige Situation ist. Die Aussage ist zu 99% die, dass die Situation gut sei, Wasser perfekt, keine Probleme usw. usw..</p>
<p>Danach Frage ich dann, ja wie sind denn die Wasserwerte? Die Antwort zu 99%, pH um die 8, kH um 6, Ende.<br />
Dass Nitrit,- und Sauerstoffwert bekannt sind ist eher selten und wenn ja dann brauche ich nur zu fragen womit gemessen. Dann kommt zu 99% heraus, mit einem Tröpchentest. Über die Genauigkeit vieler dieser Teste hat Frau Dr. Lechleiter mal einen erschütternden Vergleichstest gemacht&#8230; </p>
<p>Worauf will ich hinaus. Ganz einfach, befor wir etwas ändern müssen wir doch erst einmal wissen, wie die Situation ist. Denn nur dann können wir das System nach der Änderung darauf überprüfen, ob die Änderung positiv oder negativ war. Und wir müssen darüber nachdenken, dass jede Änderung in das Gesamtsystem Teich eingreift. Das bedeutet im schlimmsten Fall, eine an sich positive Änderung kann sich negativ auswirken.</p>
<p>Bitte bedenken sie das alles bevor sie loslegen.</p>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/allgemeines/anderungen_und_umbauten.html">Änderungen und Umbauten</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Koi, Juwelen im Gartenteich</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/literatur_tipps/koi_juwelen_im_gartenteich.html</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>seit Juni ist wieder ein neues Koibuch auf dem Markt. Diesmal freue ich mich besonders darüber, ist es doch von meinem Freund Werner Hoedt und mir geschrieben worden.   Unser Dank gilt natürlich auch den Mitautoren: Harald Bachmann und Fredericke Weinzierl.   Das Buch ist erschienen im Kosmos Verlag, ISBN 978-3-440-10632-7 und im Buchhandel erhältlich. [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/literatur_tipps/koi_juwelen_im_gartenteich.html">Koi, Juwelen im Gartenteich</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>seit Juni ist wieder ein neues Koibuch auf dem Markt. Diesmal freue ich mich besonders darüber, ist es doch von meinem Freund Werner Hoedt und mir geschrieben worden.</p>
<p> </p>
<p>Unser Dank gilt natürlich auch den Mitautoren: Harald Bachmann und Fredericke Weinzierl.</p>
<div id="attachment_627" class="wp-caption aligncenter" style="width: 156px"><img class="size-full wp-image-627" title="vorderseite" src="http://www.koi-hobby.com/wp-content/uploads/koi-hobby/2008/09/vorderseite.jpg" alt="Vorderseite" width="146" height="200" /><p class="wp-caption-text">Vorderseite</p></div>
<p> </p>
<div id="attachment_628" class="wp-caption aligncenter" style="width: 156px"><img class="size-full wp-image-628" title="hinten" src="http://www.koi-hobby.com/wp-content/uploads/koi-hobby/2008/09/hinten.jpg" alt="Buchrücken" width="146" height="200" /><p class="wp-caption-text">Buchrücken</p></div>
<p>Das Buch ist erschienen im Kosmos Verlag, ISBN 978-3-440-10632-7 und im Buchhandel erhältlich.</p>
<p> </p>
<p>Juni 2008</p>
<p><span id="more-193"></span></p>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/literatur_tipps/koi_juwelen_im_gartenteich.html">Koi, Juwelen im Gartenteich</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mikroorganismen verstehen</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/pflege_von_koi/mikroorganismen_verstehen.html</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege von Koi]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>Um Desinfektionsm&#246;glichkeiten in der Koihaltung anzuwenden, m&#252;ssen wir zuerst lernen, welche Mikroorganismen der Freund oder Feind des Koi Halters sein k&#246;nnen. Mit dem blo&#223;en Auge sind Mikroorganismen f&#252;r uns nicht zu erkennen. Dennoch kommen Millionen von ihnen in allen Bereichen der Umwelt vor. Diese sog. Kleinstlebewesen sind unglaublich vielf&#228;ltig und bevorzugen Wasser- oder Feuchtgebiete. Darunter [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/pflege_von_koi/mikroorganismen_verstehen.html">Mikroorganismen verstehen</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="justify">
Um<br />
Desinfektionsm&ouml;glichkeiten in der Koihaltung anzuwenden, m&uuml;ssen wir zuerst<br />
lernen, welche Mikroorganismen der Freund oder Feind des Koi Halters sein<br />
k&ouml;nnen.
</div>
<p><span id="more-207"></span>
<div align="justify">
<o:p></o:p>Mit dem blo&szlig;en Auge sind Mikroorganismen f&uuml;r uns nicht zu<br />
erkennen. Dennoch kommen Millionen von ihnen in allen Bereichen der Umwelt vor.
</div>
<p align="justify">
Diese sog. Kleinstlebewesen sind unglaublich vielf&auml;ltig und<br />
bevorzugen Wasser- oder Feuchtgebiete. Darunter fallen zum Beispiel Bakterien,<br />
Pilze, Algen, Protozoen sowie unz&auml;hlige mikroskopisch kleine Pflanzen und<br />
Tiere.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Zwar sind Viren und <a href="http://dict.leo.org/ende?lp=ende&amp;p=wSArk.&amp;search=protein%F6ses">protein&ouml;ses</a> <a href="http://dict.leo.org/ende?lp=ende&amp;p=wSArk.&amp;search=infekti%F6ses">infekti&ouml;ses</a> <a href="http://dict.leo.org/ende?lp=ende&amp;p=wSArk.&amp;search=Partikel">Partike</a>l (Abk. Prion) keine<br />
wirklichen Mikroben, sie werden jedoch auch von der Wissenschaft unter dem<br />
Begriff Mikroorganismen zusammengefasst.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
W&auml;hrend die meisten Organismen harmlos sind,<br />
gibt es dennoch einige die pathogen sind: sie sind krankheitserregend.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
<b>dazu<br />
lernen</b>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Die M&ouml;glichkeit, dass winzig kleine, f&uuml;r das<br />
menschliche Auge unsichtbare, Wesen der Grund f&uuml;r Krankheiten bedeuten k&ouml;nnte<br />
wurde in der Vergangenheit schon oft hei&szlig; diskutiert. 1675 erfand Antonie van<br />
Leeuwenhoek den Prototyp unseres heutigen Mikroskops und die Wissenschaft der<br />
Mikrobiologie begann. Jedoch war es Robert Koch der 1876 die Verbindung von<br />
Mikroorganismen und Krankheit bewies.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Die Bakteriologie wurde ein Nebenzweig der<br />
Mikrobiologie, welche das Ziel hat, die Eigenschaften von bestimmten<br />
Mikroorganismen zu unserem Vorteil zu nutzen. Dieses wird bei Teichfiltrierung<br />
sehr deutlich.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Allerdings sind wir heute, trotz unserer<br />
technologischen Errungenschaften immer noch bestrebt die Mikroben zu<br />
kontrollieren, die gef&auml;hrlich f&uuml;r Mensch, Tier und Pflanzen sind und auf die<br />
wir und die im Gegenzug auf uns angewiesen sind: z.B. der Koi.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
<b>Wahl des<br />
Wirts</b>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Pathogene oder krankheitserregende Organismen<br />
haben sehr hohe individuelle Anspr&uuml;che an ihre Umgebung, Nahrung und<br />
Reproduktion. Ein Pathogen mit der Eigenschaft einen Menschen erkranken zu<br />
lassen, stellt m&ouml;glicherweise f&uuml;r ein Tier kein Krankheitsrisiko dar.<br />
Allerdings gibt es auch solche, die beide &ndash; Mensch und Tier- infizieren k&ouml;nnen.<br />
Fischpathogene &uuml;berleben haupts&auml;chlich in einer Wirtspezies.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Bei Viren spielt die Ver&auml;nderlichkeit der DNA<br />
eine Rolle, welche Fischarten infiziert werden.&nbsp;<br />
Zu der Komplexit&auml;t ist hinzuzuf&uuml;gen, dass es Krankheitstypen gibt, die<br />
sich in verschiedenen Fischarten entwickeln k&ouml;nnen, die in einem Teich leben.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
<b>gegen<br />
Mikroben</b>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Der Begriff antimikrobiell bedeutet &quot;gegen<br />
Mikroben&quot;.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Die Substanzen, die gegen ein Wachstum von<br />
Mikroben eingesetzt werden, bestehen entweder aus einer desinfizierenden,<br />
antiseptischen, bakteriziden oder antibiotischen Zusammensetzung.<br />
Antimikrobielle Produkte t&ouml;ten Mikroben nicht in der gleichen Art und Weise<br />
aufgrund der enormen Unterschiede in der Form und Funktion der verschiedenen<br />
Mikroben, weswegen auch die unterschiedlichen Chemikalien gebraucht werden. Die<br />
eine Art unterliegt m&ouml;glicherweise einer bestimmten Substanz, w&auml;hrend eine<br />
andere Spezies davon v&ouml;llig unber&uuml;hrt bleibt. Der Grad der Bakterien und die<br />
Geschwindigkeit, mit der sie sich vermehren, k&ouml;nnen zu einem verbissen Kampf<br />
f&uuml;hren. Abgesehen von der Eigenschaft Bakterien zu t&ouml;ten, k&ouml;nnen<br />
antimikrobielle Produkte auch ein Risiko f&uuml;r die Fische und andere Lebewesen,<br />
die sich im Teich aufhalten, darstellen. Bakterien zur Teichfiltration werden<br />
teilweise oder h&auml;ufig sogar ganz ausgel&ouml;scht, nachdem der Teich mit dem<br />
entsprechenden Produkt behandelt wurde. Deswegen ist es lebensnotwendig das<br />
Teichwasser zu &uuml;berpr&uuml;fen, nachdem antibakterielle Produkte verwendet wurden.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
<b>Hygiene<br />
Fehler</b>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Teich &ndash; und Filterreinheit ist sehr wichtig.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Allerdings ist aber der eigentliche<br />
Bakteriengrad im Teichwasser von gro&szlig;er Bedeutung, wenn Krankheiten ausbrechen.<br />
Ganz egal, wie hygienisch der Teich gehalten wird: pathogene oder<br />
krankheitserregende Bakterien k&ouml;nnen sich im Filter verbergen oder sogar vom<br />
Koi selbst getragen werden.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Die Verk&uuml;mmerung einer Schwimmflosse, erh&ouml;hte<br />
Schuppen und R&ouml;tung der Haut k&ouml;nnen ein Indiz f&uuml;r eine Infektion sein. Der<br />
Gebrauch von Bakteriziden ist ratsam, um Kreuzinfektionen vorzubeugen. Tut man<br />
dies nicht, und die ersten Indizien einer Infektion k&ouml;nnen beobachtet werden,<br />
so kann es schon zu sp&auml;t sein und die Krankheit ist kein Problem mehr aufgrund<br />
der Wasserhygiene.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Sobald die Fische infiziert sind, k&ouml;nnten<br />
Antibiotika ben&ouml;tigt werden. Die meisten Bakterizide, die in Teichen benutzt<br />
werden, zielen besonders auf aeromone oder pseudomone Arten ab. Dies sind die<br />
h&auml;ufigsten Bakterien, die im Teichwasser gefunden werden. Allerdings gibt es<br />
eine Vielzahl von Unterarten und gerade aufgrund dieser Vielfalt ist es sehr<br />
gut m&ouml;glich, dass nicht alle Mikroben beim ersten Versuch vernichtet werden. In<br />
manchen F&auml;llen ist eine Wiederholung der Behandlung erforderlich oder es bedarf<br />
eines anderen Produkts zur Behandlung. Es gibt heute eine Menge von<br />
Markenprodukten von Bakteriziden auf dem Markt und Akriflavin ist eine der<br />
bekanntesten Substanzen in diesem Bereich.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
<b>auf die<br />
Mikrobe zielen</b>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Antimikrobielle Produkte k&ouml;nnen ihre Wirkung<br />
verlieren, wenn sie wiederholt gegen dasselbe Pathogen verwendet werden. Diese<br />
Erkenntnis hat einen einfallsreichen Bastler dazu gebracht ein wenig herum zu<br />
experimentieren.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
&Uuml;berzeugt davon, dass die<br />
Sterilisationsfl&uuml;ssigkeit f&uuml;r Babytrinkflaschen aus einer milden<br />
Zusammensetzung bestehen m&uuml;sste, fand er heraus, dass es seinem Koi viel<br />
schlechter ging, nachdem er das Produkt bei diesem auf eine verletzte Stelle<br />
auftrug. Das Produkt zielte auf Milchpathogene und Milchs&auml;urebakterien, welche<br />
nat&uuml;rlich nicht in einem Teich vorkommen. Er wusste also nun, dass die<br />
Plastikflaschen die bakterizide Einwirkung besser vertr&auml;gt, als die Fischhaut.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Nur Produkte, die auf Bakterien zielen, welche<br />
im Teichwasser oder auf der Haut von einem Koi vorkommen wie z.B. Aeromone,<br />
garantieren eine sichere und effektive Behandlung.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Antiseptika sind milder als Desinfektionsmittel<br />
und sind so verf&uuml;gbar, dass sie eine moderne Anwendung erlauben. Viele von<br />
ihnen enthalten Jod &ndash; eine starke antimikrobielle Substanz. Wird das<br />
Naturprodukt beschafft, vergewissern sie sich, dass es auf Wasserbasis besteht<br />
und korrekt verd&uuml;nnt wurde, da es viele verschiedene Typen dieses Materials<br />
gibt. Manche Produkte basieren auf Pflanzenextrakten, die antimikrobielle<br />
Eigenschaften besitzen, so z.B. Teebaum&ouml;l.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Bakterizide sind bestimmt f&uuml;r die Anwendung in<br />
Teichen, w&auml;hrend diese bakteriell infiziert sind. Sie k&ouml;nnen zwar keine<br />
Viruserkrankung heilen jedoch helfen sie die sekund&auml;ren Probleme, die sich mit<br />
einem Virus oder einer anderen Krankheit entwickeln k&ouml;nnen, zu<br />
erleichtern.&nbsp; Einige Bakterizide k&ouml;nnen<br />
Parasiten abt&ouml;ten, z.B. Protozoen, die sich in der Schleimschicht aufhalten,<br />
aber sie werden keine Auswirkung auf gr&ouml;&szlig;ere Parasiten wie Fischl&auml;use,<br />
Blutsauger oder andere W&uuml;rmer haben.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
<b>farbenfrohe<br />
Kuren</b>
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Viele farbenfrohe Kuren werden zur Behandlung<br />
von Fischen benutzt, obwohl diese f&uuml;r diesen Zweck nicht zugelassen sind. Dazu<br />
geh&ouml;ren Malachitgr&uuml;n, Methylenblau, Akriflavin und Kaliumpermanganate.<br />
Malachitgr&uuml;n ist und bleibt &#8211; obwohl man wei&szlig;, dass es krebserregend ist &#8211; eine<br />
beliebte Wahl f&uuml;r die Behandlung bei Pilzinfektionen bei den meisten<br />
Fischarten. Akriflavin wird genutzt um Verbrennungen bei Menschen zu behandeln.<br />
Wird es f&uuml;r den Teich genutzt vermindert es Mikroben wie Pilze und Bakterien<br />
ohne eine gr&ouml;&szlig;ere Auswirkung auf andere Pathogene zu haben. Werden Fische eine<br />
extrem lange Zeit diesen Akridines (Familie, aus der das Akriflavin stammt)<br />
ausgesetzt, k&ouml;nnen sie unfruchtbar werden.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Urspr&uuml;nglich wurden die Verf&auml;rbungen genutzt, um<br />
die mikroskopischen Beobachtungen zu verbessern und die Vermehrung der<br />
Mikrobakterien zu verlangsamen was dazu f&uuml;hrte, sie als Medizin einzusetzen.<br />
Jedoch wurde die Toxizit&auml;t schnell offenkundig. Das Wissen, dass bestimmte<br />
Mikroben die F&auml;higkeit besitzen, die Verf&auml;rbungen aufzusaugen l&ouml;ste die<br />
Erforschung von antimikrobiellen Arzneistoffen aus.
</p>
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&nbsp;
</p>
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</div>
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<b>ein<br />
sicheres Desinfektionsmittel</b>
</p>
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</div>
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Benzalkonium Chlorid ist ein Desinfektionsmittel<br />
mit quatern&auml;rer Ammoniumverbindung (quaterny ammonium compound, kurz: QAC),<br />
welches unter verschiedenen Markennamen zur Behandlung von Teichen oder als Bad<br />
verf&uuml;gbar ist. W&auml;hrend Desinfektionsmittel generell etwas unsicher sind, haben<br />
QAC-Desinfektionsmittel eine gr&ouml;&szlig;ere Sicherheitsbandbreite und Vielf&auml;ltigkeit<br />
in der Anwendung bei Fischen. Verwendet man es als gew&ouml;hnliche Substanz bedarf<br />
es eines genauen Verd&uuml;nnungsrezept, um es bei Kois sicher zu benutzen. Zur<br />
Behandlung von einem Teich im Fr&uuml;hstadium einer bakteriellen Verseuchung kann<br />
Benzalkonium Chlorid sehr effektiv sein.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Um Erleichterung bei einer Kiemenverstopfung<br />
ausgel&ouml;st durch Parasiten, Pilze oder Bakterien zu erreichen, kann auch eine<br />
h&ouml;here Dosierung als einzelnes Bad verwendet werden. Dieses bewirkt automatisch<br />
eine weitere &Ouml;ffnung der Kiemen als gew&ouml;hnlich, um die Fremdk&ouml;rper&nbsp; aus den F&auml;den auszusp&uuml;len und verletztes<br />
Gewebe zu beruhigen, welches st&auml;ndig entz&uuml;ndet war.
</p>
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</div>
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&nbsp;
</p>
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</div>
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<b>das<br />
Chlordioxid</b>
</p>
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</div>
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Diese Substanz wird h&auml;ufig in der industriellen<br />
Haltung verwendet, wenn die Kois in weniger optimalen Bedingungen gehalten<br />
werden, wie z.B. bei &Uuml;berbev&ouml;lkerung. Der mikrobielle Bestand wird klein<br />
gehalten und Ammoniak und andere Abfallprodukte werden somit kontrolliert und<br />
haben keine krankheitserregende Auswirkung im Koi. Allerdings gibt es ein<br />
Manko: die Gesundheitsprobleme, die auf diesem Weg zeitweise gehemmt werden,<br />
k&ouml;nnen sich sp&auml;ter weiterentwickeln. Chlordioxid wird nicht f&uuml;r die<br />
Teichhaltung empfohlen, sondern nur f&uuml;r tempor&auml;re Einrichtungen.
</p>
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&nbsp;
</p>
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<b>Schnickschnack<br />
und Hilfsmittel</b>
</p>
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</div>
<p align="justify">
Einige Hilfsmittel behaupten, sie h&auml;tten<br />
dieselbe Wirkung wie ein Desinfektionsmittel.&nbsp;<br />
Die Technik f&uuml;r UV Sterilisatoren entwickelt sich st&auml;ndig weiter und so<br />
sollte man auf einige wichtige Merkmale achten, wenn man sich eine neue Einheit<br />
kaufen m&ouml;chte. Die Hauptzielsetzung einer Standard UV-Anlage sollte sein: das<br />
Algenvorkommen im Teichwasser zu minimieren. Einige Anlagen reduzieren nebenbei<br />
auch noch geringf&uuml;gig den bakteriellen Bestand oder die Anzahl der<br />
freischwimmenden parasit&auml;ren Organismen im Teichwasser, w&auml;hrend wieder andere<br />
weitaus mehr dezimieren.
</p>
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</div>
<p align="justify">
Will man die Ozon emittierenden Ger&auml;te sicher<br />
benutzen, so h&auml;ngt dies davon ab, wie sie sich in der Praxis anwenden lassen.<br />
Ozon ist ein Allotrop (eine strukturell anders beschaffene Form eines Elements)<br />
von Sauerstoff, in welchem Molek&uuml;le keinen rein gel&ouml;sten Sauerstoff mehr<br />
bilden.&nbsp;
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
So wird ein Gas gebildet, das wie handels&uuml;bliche<br />
Chlorbleiche riecht und in etwa auch die gleiche Wirkung hat. Es gibt<br />
Ozonisatoren, die mit einem Karbonfilter arbeiten, welcher dem Wasser das Ozon<br />
entzieht, bevor es wieder in den Teich zur&uuml;ck flie&szlig;t, so dass die Fische dem<br />
Ozon nie direkt ausgesetzt sind. Der Nachteil einer andauernden Ozonbehandlung<br />
ist jedoch, dass der Koi in der Zukunft Schwierigkeiten haben wird, sich einer<br />
normalen Teichumgebung anzupassen.
</p>
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&nbsp;
</p>
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</div>
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<b>Antibiotika</b>
</p>
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</div>
<p align="justify">
Es existiert eine Vielzahl von Gr&uuml;nden, warum<br />
Antibiotika nicht alle Ausbr&uuml;che von bakteriellen Erkrankungen bei einem Koi<br />
heilen k&ouml;nnen. Der Fisch ist in einem Teich st&auml;ndig Kreuzinfektionen und<br />
ernsthafteren Erkrankungen ausgesetzt, die h&auml;ufig einer fachm&auml;nnischen Handhabe<br />
und Ratschl&auml;gen bed&uuml;rfen, um ein Wiederausbrechen zu vermeiden. Die<br />
bedenkenlose Verf&uuml;gbarkeit von Antibiotika hat dazu gef&uuml;hrt, dass sich<br />
hochresistente Bakterienst&auml;mme entwickelt haben. Ebenfalls m&uuml;ssen die<br />
Nebenwirkungen, die Antibiotika mit sich bringt, auch nicht unbedingt sofort<br />
w&auml;hrend der Behandlung auftreten.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Nat&uuml;rlich soll ein kranker Fisch nicht aufgrund<br />
dieser Aussagen unbehandelt bleiben, Antibiotikum kann in einigen F&auml;llen auch<br />
die beste L&ouml;sung f&uuml;r ein Krankheitsproblem sein. Trotzdem ist die Vermeidung<br />
von bakteriellen Krankheiten einfacher, als eine Behandlung, wenn es schon zu<br />
sp&auml;t ist.
</p>
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</div>
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&nbsp;
</p>
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</div>
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<b>nach einer<br />
Erkrankung</b>
</p>
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</div>
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Nach einem ernsthaften Krankheitsausbruch, wie<br />
z.B. durch einen Virus ist ein starker Wirkstoff n&ouml;tig, um den Teich zu<br />
sterilisieren. Dazu eignet sich: Natronlauge, jodhaltige Desinfektionsmittel<br />
oder Chlor. Ein Virus ist keine Mikrobe und so ist die Anwendung von<br />
antibakteriellen Produkten oft nutzlos. Liegt kein Virusbefall vor und der<br />
Teich wird nur vorbeugend gereinigt, dann gen&uuml;gt auch ein handels&uuml;bliches<br />
Desinfektionsmittel um Netze, Sch&uuml;sseln, T&uuml;cher und anderes Equipment zu<br />
reinigen. F&uuml;r eine Tiefendesinfizierung eignet sich auch <a href="http://dict.leo.org/ende?lp=ende&amp;p=wSArk.&amp;search=Kaliumpermanganat">Kaliumpermanganat</a>.
</p>
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</div>
<p align="justify">
Unabh&auml;ngig davon, ob die Arbeitsger&auml;te gerade<br />
gro&szlig;z&uuml;gig behandelt wurden, ist es sehr wichtig diese sorgf&auml;ltig abzusp&uuml;len.<br />
Netze und andere Utensilien, die zu gro&szlig; sind, um sie einzutauchen k&ouml;nnen mit<br />
einem verd&uuml;nnten Desinfektionsmittel aus einem Zerst&auml;uber gereinigt werden.<br />
Danach diese auch sorgf&auml;ltig absp&uuml;len und trocknen lassen.
</p>
<div align="justify">
</div>
<p align="justify">
Nebenbei bemerkt: das Trocknen in der strahlenden<br />
Sonne verringert auf nat&uuml;rliche Weise Mikroben, wie z.B. Bakterien. Sie ist der<br />
natureigene sterilisierende Wirkstoff der Erde.
</p>
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&nbsp;
</p>
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Englische Originalfassung Koi Carp Magazin, &uuml;bersetzt durch , August 2008&nbsp;
</p>
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&nbsp;
</p>
<p align="justify">
Vor jeder Verwendung von Medikamenten und Desinfektionsmitteln ist ein Fachmann zu Rate zu ziehen! Was in einem Fall hilft, kann in einem anderen t&ouml;tlich sein. Eine Behandlung ohne Indikation ist nicht Ratsam.&nbsp;
</p>
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</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/pflege_von_koi/mikroorganismen_verstehen.html">Mikroorganismen verstehen</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>August</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/der_teich_im_jahresverlauf/august.html</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Teich im Jahresverlauf]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Tipps für den Monat August   Das Futter anpassen Der Stoffwechsel der KOI steigt mit zunehmender Wassertemperatur. Deshalb benötigt der Fisch ein Futter mit höherem Energiegehalt. Gut ist auch frisches Futter beizufüttern. Bedingt durch die Verarbeitungsverfahren und Konservierung ist Fertigfutter totes Futter. Umso wichtiger ist es das Nahrungsangebot durch unbehandelten Salat und Gemüse zu ergänzen. [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/der_teich_im_jahresverlauf/august.html">August</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tipps für den Monat August</strong></p>
<p> </p>
<p><strong></strong></p>
<p>Das Futter anpassen<br />
Der Stoffwechsel der KOI steigt mit zunehmender Wassertemperatur. Deshalb benötigt der Fisch ein Futter mit höherem Energiegehalt. Gut ist auch frisches Futter beizufüttern.</p>
<p><span id="more-39"></span><br />
Bedingt durch die Verarbeitungsverfahren und Konservierung ist Fertigfutter totes Futter. Umso wichtiger ist es das Nahrungsangebot durch unbehandelten Salat und Gemüse zu ergänzen. (Kopfsalat, Melone, Apfelsine, Würmer etc.)</p>
<p> </p>
<p>Den Sauerstoffeintrag in den Teich erhöhen</p>
<p> </p>
<p>Der Gehalt an gelöstem Sauerstoff nimmt mit zunehmender Wassertemperatur ab. Der Sauerstoffverbrauch der KOI nimmt jedoch zu. Dies führt unter Umständen zu einer Unterversorgung des Fisches. Er ist dann auch nicht mehr in der Lage das angebotene Futter richtig zu verwerten. Dies streßt den Fisch und macht ihn anfällig für Krankheiten. Ein Wasserfall reicht zur Belüftung NICHT aus, bitte den Wert messen, statt zu glauben!!! Ein Sauerstoffgehalt von 5mg/l sollte nie unterschritten werden, da hier schon eine verschlechterte Futterverwertung die Folge ist!</p>
<p>Wasserwerte im Auge behaltenund Achtung bitte den Sauerstoffgehalt morgens ganz früh messen, kurz vor der Dämmerung ist er nämlich im Koiteich am niedrigsten!!!</p>
<p> </p>
<p>Durch den unbändigen Appetit der KOI bei hohen Temperaturen muß dem Ammoniak, Nitrit und Nitratgehalt eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Aber Achtung, die Wasserwerte immer zur gleichen Zeit messen. Diese Werte geben auch einen Anhaltspunkt ob der Biofilter einwandfrei arbeitet.</p>
<p> </p>
<p>Teichreinigung</p>
<p>Teichhygiene ist von wesentlicher Bedeutung für die Gesundheit der KOI. Winkel und Ecken in denen sich Dreck sammeln kann, sind potentielle Krankheitsherde. Regelmäßiges Absaugen des Bodens sorgt dafür, daß Futterrückstände und Kot keine Chance haben.</p>
<p> </p>
<p>Filterreinigung</p>
<p align="left">Auch der Filter, natürlich nur Vortex, Bürstenkammer oder Spaltsieb sollten regelmäßig vom übelriechenden Dreck befreit werden. Dieser Dreck hat eine reduzierende Wirkung auf den Sauerstoffgehalt des Wassers. Wichtig, den biologischen Filter nicht anfassen, er sollte so konzipiert sein, dass er nicht verdreckt. Wenn er gereinigt werden muss, dann immer nur einen Teil reinigen, nie alles auf einmal.</p>
<p align="left"> </p>
<p align="left">Fische beobachten</p>
<p>Leider ist der Sommer auch die Zeit, wo man die meisten Krankheiten findet. Also, die KOI beim Füttern immer beobachten, ob sich anormales Verhalten oder sogar offene Stellen zeigen. Besonders auf die Unterseiten der Fische achten, es ist leider häufig so, daß dort bakterielle Infektionen ihren Anfang nehmen. Findet sich eine offene Stelle, einen Abstrich machen und an einen Tierarzt weitergeben um den Krankheitserreger zu identifizieren. In keinem Fall ohne richtige Diagnose eine Behandlung beginnen.</p>
<p>Im Sommer schaffen sie die Voraussetzung dafür, dass ihre Koi gut durch den Winter kommen. Haltungsfehler jetzt rächen sich im Herbst, Winter und Frühjahr.</p>
<p> </p>
<p>Bestandsaufnahme</p>
<p>So schwer es einem fällt, muß man sich doch die Frage stellen, ist mein Teich und vor allem mein Filter ausreichend groß für die Menge Fisch? Da unsere KOI recht schnell wachsen, der Teich aber in der Regel nicht, kommt irgendwann der Fall. Der frühe Sommer ist dann die Zeit für den Überbesatz ein neues zuhause zu finden. 1 &#8211; 3 Kubikmeter pro Fisch, je weniger Fische destso besser.</p>
<p> </p>
<p>Häufig laichen die Fische auch erst im August ab, weil dann erst die 23°C erreicht sind, die die Koi dazu benötigen. Es sieht zwar schlimm auch, hat ihr Teich keine scharfkantigen Steine oder sonstige Einbauteile an denen sie sich verletzten können, dann geht es meist ohne Probleme ab. Wichtig ist nur, den Ammonium und Nitritwert zu überwachen. Steigt er unzulässig an (was eigentlich immer passiert) einfach 0,3% Salz in den Teich und das Problem ist insoweit behoben, dass das kurzfristig schlechte Wasser keine Probleme macht. Wichtig hängen sie Laichsubstrat in den Teich, damit ihre Fische ablaichen können.</p>
<p> </p>
<p>Beschatten. Die Intensität der Sonneneinstrahlung hat in den letzten Jahren zugenommen. Wir möchten unsere Koi zwar in glasklarem Wasser halten, aber die Haut der Koi ist dafür nicht gemacht. Am besten, sie schalten die UV Anlage mal für einen Monat aus und lassen das Wasser grün werden. Die Fische werden es mit einer besseren Hautqualität und kräftigeren Farben danken. Falls sie sich dazu nicht durchringen können, beschatten sie wenigstens große Teile des Teiches.</p>
<p> </p>
<p>Koikauf. Der Monat August ist ein guter Zeitpunkt über den weiteren Koikauf nachzudenken. Haben sie keine Quarantäne dann sollten sie neue Fische nicht viel später in den Teich setzen, damit sie sich noch akklimatisieren können bevor die Wassertemperatur wieder unter 18°C sinkt. Mehr zum Thema Fischkauf finden sie ja an andere Stelle auf dieser HP.</p>
<p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/der_teich_im_jahresverlauf/august.html">August</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Koipreise</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/allgemeines/koipreise.html</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 15:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie wird ein fairer Koipreis ermittel ? Grundsätzlich ergibt sich der Wert einer Ware im allgemeinen aus dem vorhandenen Angebot, den Herstellkosten und Transportkosten der Ware und der Nachfrage des Marktes. Da ist der Koi keine Ausnahme. Nun möchte ich hier nicht über Preise von Koi im allgemeinen sondern über Wert und Preise von Koi [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/allgemeines/koipreise.html">Koipreise</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie wird ein fairer Koipreis ermittel ?<br />
</strong><span id="more-30"></span></p>
<p>Grundsätzlich ergibt sich der Wert einer Ware im allgemeinen aus dem vorhandenen Angebot, den Herstellkosten und Transportkosten der Ware und der Nachfrage des Marktes.</p>
<p>Da ist der Koi keine Ausnahme.</p>
<p>Nun möchte ich hier nicht über Preise von Koi im allgemeinen sondern über Wert und Preise von Koi aus Japan sprechen.</p>
<p>Zunächst einmal ist jeder Koi in Japan für den gleichen Preis herzustellen. Das geschieht bekanntermaßen durch die Verpaarung von hochwertigen Elterntieren. Leider kommen bei diesen Verpaarungen immer nur eine begrenzte Anzahl von qualitativ guten Nachkommen raus(2-3%). Dass heißt viele der geschlüpften Koi werden kurz nach der Geburt beim ersten Selektieren verworfen. Das ist nötig, weil die Züchter nur begrenzten Platz haben und weil der Marktpreis für diese &#8220;schlechten&#8221; Tiere so niedrig ist, dass die Züchter drauf zahlen würden, diese bis zur Marktreife groß zu ziehen. </p>
<p>Ab einem gewissen Qualitätsstandard kommen die aussortierten Fische dann in den Handel und werden wenn alles fair läuft für kleines Geld angeboten. Oft werden diese Koi als Tateshita bezeichnet.<br />
Dies ist nur ein Sammelbegriff für Koi die eben keine Tategoi sind. </p>
<p>Ab wann der Züchter die aussortierten Fische überleben lässt hängt im Wesentlichen von seinen räumlichen Möglichkeiten ab. Die kleinen Züchter in Niigata, die nur begrenzte Gewächshäuser und Mudponds haben werden hier strenger selektieren, als die großen Züchter in Hirochima.(Natürlich produzieren auch die großen Züchter Top Koi)</p>
<p>Grundsätzlich gibt der Züchter die Fische weg, an deren Zukunftspotential er nicht glaubt und behält die, die sich seiner Meinung nach so weiter entwickeln, dass sie jedes Jahr besser werden. Diese Fische nennt man dann auch Tategoi. <br />
Ein Tategoi ist im Prinzip eine Wette auf die Zukunft. Diese Fische sehen meist noch nicht mal schön aus, der Züchter weiß aber, dass Sie sich bei optimalen Bedingungen sehr gut entwickeln und dann mit 5 oder 6 Jahren zu ihrer wahren Schönheit finden. </p>
<p>Um es ganz deutlich zu sagen, dass ein Züchter einen kleinen Tategoi versehentlich aussortiert, sodass er als Billigfisch im Handel landet ist so gut wie ausgeschlossen, dazu haben sie zu viel Erfahrung! Deshalb gibt es auch kaum kleine Tategoi im Handel(wirkliche), die Züchter haben gar kein Interesse kleine Tategoi abzugeben. Sollte es doch einer tun, so wäre der Fisch sicher nicht unter 1000 € zu haben. </p>
<p>Im Gegenteil, die Anzahl der Koi die ein Züchter aus einer Verpaarung zurück behält schrumpft jedes Jahr exponentiell, aber die Qualität der verbleibenden Fische steigt stetig.</p>
<p>Wenn ich über Qualität spreche, dann meine ich hier die Bewertungskriterien, die auch bei jeder Koishow ihre Anwendung finden. Hier geht es um Körperform, Hautqualität, Zeichnung und das allgemeine Erscheinungsbild eines Koi.</p>
<p><strong>Natürlich gibt es auch noch den persönlichen Geschmack. Und hier hat natürlich jeder seinen eigenen.</strong></p>
<p>Leider werden nur sehr oft die Dinge zusammen geworfen die nicht zusammen gehören. Da heißt es dann gute Koi müssen nicht teuer sein oder ähnliches. Dabei ist der Begriff teuer nicht einmal definiert. Er ergibt sich vielmehr aus dem persönlichen Empfinden desjenigen der ihn hier benutzt.</p>
<p> </p>
<ol>
<li>Ein Koi der mir gefällt muss nicht unbedingt qualitativ top sein, ergo wird er auch im Preis günstig sein. </li>
<li>Ein Top Koi wird immer relativ teuerer sein, weil ein Top Koi viel selterner ist als ein mittelmäßiger Koi und weil er bis zu diesem Punkt viel mehr Arbeit gemacht hat. </li>
<li>Ich möchte von statt von billig oder teuer eher von Preiswürdig sprechen.</li>
</ol>
<p>Ein qualitativ hochwertiger Fisch hat seinem Züchter viel mehr Arbeit gemacht, die Kosten für Haltung und Futter, aber auch das Risiko, dass der Fisch überlebt, alles hebt den Preis. </p>
<p>Ich muss mich also entscheiden, kaufe ich einen Koi nach meinem subjetiven Qualitätsurteil, dann kann ich Glück haben, dass mir Fische gefallen die objektiv schlechter sind. Die werde ich bei fairen Händlern günstig erwerben können.</p>
<p>Möchte ich hingegen Koi von objektiv hoher Qualität, so wird der Betrag den ich ausgeben muss ein vielfaches davon sein. </p>
<p> </p>
<p>Bedenken sie nur eines, das eine schließt das andere aus.</p>
<p> </p>
<p>Autor: Juni 2008</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum werden Koi von Parasiten befallen?</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/pflege_von_koi/warum_werden_koi_von_parasiten_befallen.html</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 05:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege von Koi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Parasiten sind schon faszinierende Wesen. Egal ob Pfütze, Koiteich, See oder Meer, sie kommen schlicht überall vor. Nun wir wollen uns nur über die im Koiteich gedanken machen. Hier gilt es, einige Zusammenhänge zu verstehen, damit man die Parasiten versteht und weiß, wie man sie optimal bekämpfen kann. Doch zu allererst folgendes: Es gibt keinen [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/pflege_von_koi/warum_werden_koi_von_parasiten_befallen.html">Warum werden Koi von Parasiten befallen?</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Parasiten sind schon faszinierende Wesen. Egal ob Pfütze, Koiteich, See oder Meer, sie kommen schlicht überall vor.<br />
<span id="more-206"></span></p>
<p align="justify">Nun wir wollen uns nur über die im Koiteich gedanken machen. Hier gilt es, einige Zusammenhänge zu verstehen, damit man die Parasiten versteht und weiß, wie man sie optimal bekämpfen kann.</p>
<p>Doch zu allererst folgendes: Es gibt keinen parasitenfreien Teich!</p>
<p>Selbst wenn man Abstriche macht und unter dem Mikroskop keine Parasiten findet, so ist der Umkehrschluss, der Teich sei parasitenfrei falsch. Sie sind da.</p>
<p>Das ist auch für die Koi kein Problem, gesunde Koi sind absolut in der Lage mit einer normalen Parasitendichte klar zu kommen, wenn die Umgebungsbedingungen stimmen. Häufige Ursachen für einen übermäßigen Befall mit Parasiten sind dann auch:</p>
<p>- ein schlechter Gesundheitszustand<br />
- schlechte Wasserqualität<br />
- zu hohe Besatzdichte<br />
- ein neuer Teich<br />
- zu kaltes Wasser<br />
- oder allgemein zu viel Stress</p>
<p>Was sind nun Parasiten? Parasiten benötigen einen Wirt auf dem oder in dem sie entweder immer oder zumindest zeitweise Leben.</p>
<p>Auf der Haut lebende Parasiten werden deshalb auch oft als Hauttrüber bezeichnet. Die reizen die Fischhaut, was zu Verfärbungen der selben auf Grund der Verletzungen und erhöhter Schleimbildung sorgt.</p>
<p>Neben den externen Parasiten (ecto-Parasiten) gibt es auch interne wie z.B. Darmparasiten (endo-Parasiten).</p>
<p>Einige Parasitenformen haben sogenannte Schwärmerstadien, d.h. in dieser Zeit befinden sie sich nicht auf dem Fisch sondern schwärmen im freien Wasser.</p>
<p>Weil die Umgebungsbedingungen so eine enstscheidende Rolle spielen, ob die Koi von Parasiten befallen werden, ist hier auch der Ansatz für deren Beseitigung zu suchen.<br />
Ganz deutlich gesagt, es macht keinen Sinn, Parasiten mit entsprechenden Mitteln zu bekämpfen, wenn die Umgebung nicht in Ordnung ist, es wäre maximal ein Sieg auf Zeit.<br />
Wir können nichts anderes tun, als für optimale Bedinungen zu sorgen. Haben wir diese, gehen die Parasiten auf ein normales Maß zurück.<br />
Optimale Bedingungen sind:</p>
<p>- vernünftiger Fischbesatz, ein Koi in drei kubikmeter Wasser für Koibeginner und nicht mehr wie ein Koi pro Kubikmeter Wasser</p>
<p>- ordentliche Teichhygiene, messbar als mikrobiologische Wasserqualität. Hier wird die Dichte an Aeromonas, Pseudomonas und Enterobakterien bestimmt. Ist diese Belastung zu hoch, begünstigt das den Befall mit Parasiten.</p>
<p>- Wasserqualität, Ammonium, Nitrit, Nitrat, Sauerstoffgehalt. Schlechte Wasserqualität begünstigt ebenfalls den Befall mit Parasiten.</p>
<p>- Wassertemperatur. Koi sind Warmwasserfische die sich zwischen 23°C und 28°C bei ausreichender Sauerstoffversorgung wohl fühlen. Da Koi wechselwarm sind und ihre Temperatur der des Wassers anpassen, arbeitet ihr Stoffwechsel auch nur bei diesem Temperaturen zu 100% optimal. Das bedeutet, nur dann optimale Immunabwehr, Futterverwertung, Wachstum.</p>
<p>Im Grunde kann man das oben gesagte Zusammenfassen, optimale Umgebungsbedingungen bedeuten gesunde Koi die mit dem normalen Maß an Parasiten in einem Teich klar kommen.</p>
<p>Es bedeutet aber auch, dass wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in kalten Teichen, die im Frühjahr wieder warm werden, mit parasitären Problemen rechnen müssen.<br />
Es gilt alle Einflussfaktoren so optimal wie möglich zu gestalten um den Koi zu helfen, mit den Parasiten klar zu kommen.<br />
Meiner Meinung nach kommt hier der Wassertemperatur und der Teichhygiene die größte Bedeutung zu!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Maßnahmen zur Verhütung erregerbedingter Fischkrankheiten</title>
		<link>http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/pflege_von_koi/masnahmen_zur_verhutung_erregerbedingter_fischkrankheiten.html</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege von Koi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Diesen Vortrag hat Herr Prof. Schreckenbach auf einer DLG Weiterbildung im November 2007 gehalten. Wir Koihalter haben ja ebenfalls eine Kreislaufanlage, somit treffen die hier gemachten Aussagen auch auf uns zu und sind sehr interessant! Den ersten Teil des Vortrages habe ich weg gelassen, da dieser Beitrag schon in einem anderen Zusammenhang auf unserer HP [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/pflege_von_koi/masnahmen_zur_verhutung_erregerbedingter_fischkrankheiten.html">Maßnahmen zur Verhütung erregerbedingter Fischkrankheiten</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="MARGIN: 0cm 0cm 6pt" align="justify"><a name="_Toc182989815">Diesen Vortrag hat Herr Prof. Schreckenbach auf einer DLG Weiterbildung im November 2007 gehalten. Wir Koihalter haben ja ebenfalls eine Kreislaufanlage, somit treffen die hier gemachten Aussagen auch auf uns zu und sind sehr interessant!</a></div>
<p><span id="more-205"></span>
<div align="justify">Den ersten Teil des Vortrages habe ich weg gelassen, da dieser Beitrag schon in einem anderen Zusammenhang auf unserer HP zu finden ist. Einfach &uuml;ber den Namen des Autors suchen.</div>
<div style="MARGIN: 0cm 0cm 6pt" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="MARGIN: 0cm 0cm 6pt" align="justify"><span>5.1.&nbsp;Ma&szlig;nahmen zur Verh&uuml;tung erregerbedingter Fischkrankheiten</span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">Zur Verh&uuml;tung von Invasions- und Infektionskrankheiten sind einige seuchenhygienische Prinzipien in den geschlossenen Kreislaufanlagen zu beachten. Die Wasserversorgung und die Anf&uuml;tterung von Fischbrut mit Naturnahrung sollten so erfolgen, dass keine Krankheitserreger oder deren Zwischenwirte bzw. r&auml;uberische Kleinkrebse in die Anlagen gelangen. Um die Einschleppung von Krankheitserregern mit dem Fischbesatz zu vermeiden, kommen vor allem schwimm- und fressf&auml;hige Fischbrut, die noch keine Nahrung aufgenommen hat oder Setzlinge mit einem einheitlichen Hygienestatus in Frage. Werden die Satzfische nicht im gleichen Betrieb erzeugt, sollten sie aus seuchenfreien Anlagen stammen und &uuml;ber ein Gesundheits-Zertifikat verf&uuml;gen. Im Produktionsablauf der Anlagen ist nach dem &bdquo;Alles-rein-alles-raus-Prinzip&ldquo; zu verfahren, um bei jedem Durchgang mit einer Fischart und Altersklasse einen gleichen Hygienestatus im Kreislauf zu gew&auml;hrleisten. Um eine &Uuml;bertragung von Krankheitserregern zu vermeiden, sind die verwendeten Ger&auml;tschaften (Kescher, Beh&auml;lter u.a.) nur innerhalb einer Anlage zu verwenden. Durch Ordnung und Sauberkeit, Austrocknung oder Desinfektion der Kescher und Ger&auml;tschaften sowie geeignete Desinfektionsmatten im Eingangsbereich der Anlagen kann der Ausbreitung von Krankheitserregern vorgebeugt werden. Auch mit einer UV-Licht-Bestrahlung des Kreislaufwassers k&ouml;nnen Mikroorganismen sowie Parasiten und Krankheitserreger ausged&uuml;nnt werden.</span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">Grunds&auml;tzlich ist nach jedem Produktionszyklus eine gr&uuml;ndliche Reinigung aller Teile der Kreislaufanlage mit Beseitigung der Schmutzfrachten und Sedimente notwendig. Nach dem Auftreten von Infektionskrankheiten, die auf den Bestand der folgenden Produktionsstufe &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen, ist au&szlig;er der Reinigung auch eine Desinfektion durchzuf&uuml;hren. Die Abwasserbeseitigung erfolgt in die Kanalisation. Tote Fische werden der Tierk&ouml;rperbeseitigung zugef&uuml;hrt.</span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">Auch durch eine angemessene F&uuml;tterungshygiene kann der &Uuml;bertragung von Krankheits-erregern und anderen Gefahren vorgebeugt werden. Bei der Anf&uuml;tterung mit Naturnahrung aus Oberfl&auml;chengew&auml;ssern ist ein Sieben notwendig, das die Gewinnung der ben&ouml;tigten kleinen Rotatorien und Nauplien gew&auml;hrleistet, w&auml;hrend gr&ouml;&szlig;ere Partikel und die gef&auml;hrlichen r&auml;uberischen Copepoden so getrennt werden, dass sie nach Gefrieren sp&auml;ter an gr&ouml;&szlig;ere Fische verf&uuml;ttert werden k&ouml;nnen. M&uuml;ssen Badebehandlungen zur Bek&auml;mpfung von Fischkrankheiten durchgef&uuml;hrt werden, ist die F&uuml;tterung mit Naturnahrung und Trockenfuttermitteln kurz vorher einzustellen. Sie darf erst dann wieder einsetzen, wenn das Behandlungsmittel nicht mehr in oral toxischen Konzentrationen im Kreislaufwasser vorhanden ist.</span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">Durch eine gezielte aktive Immunisierung (Vaccinierung) k&ouml;nnen die verschiedenen Fischarten ab einem gewissen Alter auch vorbeugend gegen Infektionskrankheiten immunisiert werden. In Deutschland sind daf&uuml;r aber nur drei Impfstoffe zur Immunprophylaxe der Rotmaulkrankheit bei Forellen und der Furunkulose bei Forellen und Karpfen zugelassen. Ein VHS-Impfstoff darf auf der Grundlage genehmigter Feldversuche angewandt werden. Trotz zahlreicher, weltweit verf&uuml;gbarer Impfstoffe f&uuml;r Fische verfolgt die Europ&auml;ische Union eine Strategie des Nichtimpfens, um langfristig die Erreger durch Schaffung seuchenfreier Gebiete m&ouml;glichst v&ouml;llig zu beseitigen (ENZMANN 2005).</span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="MARGIN: 0cm 0cm 6pt" align="justify"><a name="_Toc182989816">5.2.&nbsp;Bedeutung von Faktoren-, Invasions- und Infektionskrankheiten</a></div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">In geschlossenen Kreislaufanlagen k&ouml;nnen bei eingeschr&auml;nkten oder kritischen Umweltbedingungen, bei unzureichender Ern&auml;hrung, bei l&auml;ngerem Haltungsstress oder nach der Einschleppung spezifischer Erreger zahlreiche Faktoren-, Invasions- und Infektions-krankheiten bei den Fischen entstehen, auf die hier nicht n&auml;her eingegangen werden kann. Nachfolgend werden nur die Gefahren und m&ouml;glichen Bek&auml;mpfungsma&szlig;nahmen einiger wichtiger Erregergruppen aufgezeigt.</span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">Unter den Parasiten erlangen in geschlossenen Kreislaufanlagen vor allem Ektoparasiten auf der Haut und den Kiemen an Bedeutung, wenn sich die Schleimhaut der Fische durch Umwelteinfl&uuml;sse oder Stress ver&auml;ndert. Es satteln dann h&auml;ufig die Einzeller Costia, Chilodonella und Trichodina sowie die Kiemenw&uuml;rmer Dactylogyrus und Gyrodactylus auf, die sich rasch vermehren und die Fische sch&auml;digen k&ouml;nnen. Die Parasiten lassen sich in Haut- und Kiemenabstrichen mikroskopisch nachweisen. Bei einem starken Befall sind geeignete antiparasit&auml;re B&auml;der mit Natriumchlorid, Formaldehyd oder Peressigs&auml;ure gem. den Empfehlungen der Standardzulassung (2004) und Fachliteratur in Abstimmung mit dem FGD erforderlich. Um nicht den gesamten Kreislauf zu behandeln, k&ouml;nnen die Fische in einzelnen Haltungseinheiten bei reduziertem Wasservolumen in Teilkreisl&auml;ufen effektiv gebadet werden. Besondere Probleme treten beim Befall mit dem Wimpertierchen Ichthyophthirius auf, das bei einer Einschleppung auch gesunde Fische bef&auml;llt, sich rasch vermehrt und die Fische erheblich sch&auml;digt. Die einzigen wirksamen Medikamente, Malachitgr&uuml;n und Dimetridazol, d&uuml;rfen bei Fischen nicht mehr angewandt werden. Durch eine wiederholte Umgebungsdesinfektion mit Peressigs&auml;ure k&ouml;nnen aber die infektionsf&auml;higen Schw&auml;rmer abget&ouml;tet werden, bis die Fische eine Immunit&auml;t aufbauen. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen auch andere Parasitosen in geschlossenen Kreislaufanlagen auftreten und gezielte Ma&szlig;nahmen erforderlich machen. Band-, Rund- und Saugw&uuml;rmer, die sich nur &uuml;ber Zwischenwirte entwickeln, haben f&uuml;r die Fische in geschlossenen Kreislaufanlagen keine Bedeutung. So sind z.B. Farmaale immer frei von Schwimmblasennematoden.</span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">Fischkrankheiten durch Pilze treten in geschlossenen Kreislaufanlagen h&auml;ufig bei vorgesch&auml;digten Fischen auf, wenn ihre Schleimhaut verletzt wurde oder die Schleimbildung durch unzureichende Bedingungen gest&ouml;rt ist. Die &auml;u&szlig;erlich gut sichtbaren Fischverpilzungen, die sich aus den &uuml;berall vorkommenden Pilzsporen auf der Haut, den Flossen und den Kiemen entwickeln, sind typische Faktorenkrankheiten .</span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">Eine Bek&auml;mpfung der Fischverpilzungen ist kaum m&ouml;glich. Der Schwerpunkt liegt deshalb auf der Vorbeugung durch optimale Umwelt- und Ern&auml;hrung, der Vermeidung von mechanischen Hautverletzungen beim Keschern und Sortieren sowie der UV-Bestrahlung des Wassers.</span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">Fischkrankheiten durch Bakterien treten in geschlossenen Kreislaufanlagen h&auml;ufig auf. Da im Kreislaufwasser massenhaft Bakterien vorkommen, k&ouml;nnen sich diese bei einer gest&ouml;rten Schleimfunktion auf der Haut, den Flossen und Kiemen ansiedeln oder in den Organismus eindringen und sich vor allem bei hohen Wassertemperaturen rasch vermehren. Die Fische werden durch die Endo- und Exotoxine der Bakterien mehr oder weniger stark gesch&auml;digt. Typische bakterielle Faktorenkrankheiten in Kreislaufanlagen sind z.B. die Myxobakteriose, die Flossenf&auml;ule, die Fleckenseuche und die Fischtuberkulose.</span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: center" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen zahlreiche weitere Faktorenkrankheiten durch verschiedene &uuml;berall im Wasser verbreitete Bakterienarten entstehen. Andere Bakterien, die nicht ubiquit&auml;r verbreitet sind werden von Fisch zu Fisch &uuml;bertragen und gelangen meist mit infizierten Fischen oder kontaminiertem Wasser in die Anlagen. Derartige Infektionskrankheiten sind z.B. die Furunkulose der Forellenartigen oder die Erythrodermatitis der Karpfen.</span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: center" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">Die eindeutige Diagnose der verschiedenen Bakteriosen ist nur anhand des Erregernachweises m&ouml;glich. Lediglich die Myxobakteriose und Fischtuberkulose k&ouml;nnen an den typischen Symptomen der Fische und den mikroskopisch nachweisbaren Erregern festgestellt werden. Die bakteriellen Fischkrankheiten treten vor allem bei hohen Wassertemperaturen unter kritischen Umwelt- und Haltungsbedingungen auf. Das trifft insbesondere f&uuml;r die Fischtuberkulose bei sibirischen St&ouml;ren zu. Die Bek&auml;mpfung von Bakteriosen ist mit Antibiotika, Sulfonamiden und Nitrofuranen sehr gut m&ouml;glich. Da aber nur ein Sulfonamid f&uuml;r Fische (Borgal) zugelassen ist, k&ouml;nnen die verschiedenen bakteriellen Faktoren- und Infektionskrankheiten nur mit Unterst&uuml;tzung des FGD nach tier&auml;rztlicher Verschreibung oder Umwidmung wirksamer Arzneimittel therapiert werden. Die entscheidende Vorbeugung besteht in der Schaffung optimaler Umwelt-, Ern&auml;hrungs- und Haltungsbedingungen. Eine Immunprophylaxe ist gegen die Rotmaulerkrankung der Forellenartigen mit AquaVac ERM sowie gegen die Furunkulose der Forellen sowie die Erythrodermatitis der Karpfen mit FURAVAC m&ouml;glich.</span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">Fischkrankheiten durch Viren treten in geschlossenen Kreislaufanlagen selten auf, weil die Virusinfektionen bei einer starken Stoffwechselaktivit&auml;t und forcierten Abwehrlage der Fische unter hohen Wassertemperaturen einged&auml;mmt werden. So ist es z.B. m&ouml;glich der infekti&ouml;sen Pankreasnekrose (IPN) bei &gt; 15 &deg;C, der viralen h&auml;morrhagischen Septik&auml;mie (VHS) bei &gt; 18 &deg;C und der Fr&uuml;hjahrsvir&auml;mie (SVC) der Karpfen bei &gt; 25 &deg;C weitgehend vorzubeugen. </span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">Hinsichtlich anderer Viruserkrankheiten bei Welsen, St&ouml;ren und Koi wird auf die Fachliteratur verwiesen. Die erst vor wenigen Jahren nach Deutschland eingeschleppte Koi-Herpes-Virose (KHV) tritt bei Zier- und Nutzkarpfen auch bei hohen Temperaturen auf und stellt deshalb auch f&uuml;r geschlossene Kreislaufanlagen eine Gefahr dar (Informationsblatt 2007).</span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">Die eindeutige Diagnose der Virosen ist nur anhand des direkten oder indirekten Erregernachweises durch spezialisierte Labors m&ouml;glich. Beim Verdacht auf Virusinfektionen in geschlossenen Kreislaufanlagen ist deshalb unbedingt der Fischgesundheitsdienst einzubeziehen. Da die Virosen nicht therapiert werden k&ouml;nnen, liegt der Schwerpunkt auf der Vorbeugung durch optimale Umwelt-, Ern&auml;hrungs- und Haltungsbedingungen sowie der Vermeidung einer Viruseinschleppung in die Anlagen mit infizierten Fischen, Eiern, Wasser, Ger&auml;ten oder Menschen. Treten Virosen auf, sind gezielte Sanierungs- und Desinfektionsma&szlig;nahmen erforderlich. Eine Immunprophylaxe ist nur bei der VHS mit dem Riemser VHS-Impfstoff m&ouml;glich. Von der EU wird allerdings eine Immunprophylaxe der Virosen abgelehnt.</span></div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify">&nbsp;</div>
<div style="TEXT-ALIGN: justify" align="justify"><span style="LETTER-SPACING: -0.15pt">Autor: Prof. Schreckenbach, DLG Weiterbildung November 2007</span></div>
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		<title>Überbesatz</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Dec 2007 15:21:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege von Koi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Überbesatz, was ist das und wie kann man es vermeiden? Überbesatz, ganz einfach werden viele sagen, das ist wenn zuviele Koi im Teich sind – leider ist es doch nicht ganz so einfach. Meine Regel lautet, für erfahrene Koihalter 1 Fisch pro 1 m³ Wasser Unerfahrene Koihalter 1 Fisch pro 3 m³ Wasser Allerdings gehe [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/pflege_von_koi/uberbesatz.html">Überbesatz</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Überbesatz, was ist das und wie kann man es vermeiden?</p>
<p><span id="more-204"></span></p>
<div>Überbesatz, ganz einfach werden viele sagen, das ist wenn zuviele Koi im Teich sind – leider ist es doch nicht ganz so einfach.</div>
<div>Meine Regel lautet, für erfahrene Koihalter</div>
<ul style="MARGIN-TOP: 0cm" type="circle">
<li>
<div>1 Fisch pro 1 m³ Wasser</div>
</li>
</ul>
<div>Unerfahrene Koihalter</div>
<ul style="MARGIN-TOP: 0cm" type="circle">
<li>
<div>1 Fisch pro 3 m³ Wasser</div>
</li>
</ul>
<div>Allerdings gehe ich hierbei von einer ausreichend dimensionierten Filteranlage aus, die auch bei kaltem Wasser in der Lage ist, die Wasserparameter im grünen Bereich zu halten.</div>
<div>Und das ist genau das Problem. Ob sie sich die Prospekte von Filteranlagen ansehen oder mit Händlern über den möglichen Besatz im Teich sprechen. Immer wird über den Besatz bei optimalen Bedingungen gesprochen.</div>
<div>Diese optimalen Bedingungen heißen:</div>
<ul style="MARGIN-TOP: 0cm" type="circle">
<li>
<div>Wassertemperatur mindestens 18°C</div>
</li>
<li>
<div>eingefahrener Teich</div>
</li>
<li>
<div>sauberer und eingefahrener Filter</div>
</li>
<li>
<div>ausreichend Sauerstoff im Wasser</div>
</li>
<li>
<div>Fischmenge passend zum Filter</div>
</li>
</ul>
<div>Nur sind diese optimalen Bedingungen sehr oft nicht vorhanden. Sicher kommt der Temperatur hier die größte Bedeutung zu, da der Filter entsprechend besser arbeitet, wenn das Wasser über 18°C hat. Aber auch die Verschmutzung im Biofilter ist von wichtiger Bedeutung. Ein zunehmend verschlammender Filter sorgt, zunächst unmerklich, später auch merklich für eine verminderte biologische Abbaufähigkeit.</div>
<div>Kommt im Sommer vor allem dem fehlenden Sauerstoff die meiste Bedeutung zu, so ist es im Winter die Wassertemperatur.</div>
<div>Schaut man sich die Bedingungen in einem unbeheizten Teich an, so ist es die Regel, dass in einem gut besetzten Teich im Winter die Wasserqualität schlechter wird, weil der biologische Filter nicht mehr so gut arbeiten kann.</div>
<div>Deshalb ist es ganz wichtig, dass man den Fischbesatz an die anderen Bedingungen des Teiches anpasst. Kann oder will man nicht heizen, sollte der Besatz soweit reduziert werden, dass die Wasserqualität auch im Herbst, Winter und Frühjahr immer optimal ist.</div>
<div>Ein Wort noch zu zugefrorenen Teichen, hier kann es tatsächlich sein, dass auch im Winter der Sauerstoff ein Problem darstellt. Je nach Wasserbelastung (Schmutz am Bodengrund, Bepflanzung etc.) ist der im Wasser vorhandene Sauerstoff früher oder später aufgebraucht. Dies führt dann unweigerlich zum Ersticken der Koi. Man sieht dann diese Koi unter der Eisschicht, teilweise auch in der Eisschicht. Sie hatten ein Sauerstoffproblem und wollten an der Oberfläche Notatmen. Dort sind sie dann unter dem Eis erstickt. Deshalb sollte in Koiteichen auch im Winter immer ein Teil Eisfrei gehalten und nach Möglichkeit belüftet werden.</div>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt im Zusammenhang mit Überbesatz ist das Thema Keimrate und Parasitendichte. Vereinfacht gesagt, um so höher der Besatz ist um so mehr krankmachende Bakterien und Parasiten sind im Teich.</p>
<p>Natürlich hat auch hier die Wasserhygiene eine gewisse Bedeutung, aber der obige Zusammenhang trifft grundsätzlich immer zu. Deshalb sollte man nur so viele Fische im Teich haben wie nötig und nie so viel wie möglich.</p>
<p>Es gibt auch in jedem Teich so etwas wie eine kritische Fischmenge. Diese hängt nie nur von den Kubikmetern an Wasser ab, sondern massgeblich von der Filtertechnik, der Wasserhygiene, der Teichausstattung und vielen anderen Faktoren, die man manchmal gar nicht erfassen kann. Deshalb sollte man auch tunlichst dicht besetzte Teiche nicht als Vorbild nehmen. Zum einen kann ein solcher Teich kurz vor der kritischen Grenze stehen zum anderen muss es an einem anderen Standort mit anderer Technik trotzdem nicht funktionieren.</p>
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		</item>
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		<title>Koihaltung im Winter</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 14:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege von Koi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Koihaltung im Winter bedarf einiger Sorgfalt. Weil unsere Koi wechselwarm sind, müssen wir jeden Stress vermeiden. Stress bedeutet höheren Energieverbrauch bei geringerem Stoffwechsel, eine ungesunde Kombination die jedes Jahr viel Koi das Leben kostet. Koi sind Poikilotherme[1] Tiere. Daneben gilt bei ihnen die RGT-Regel[2]. Warum ist es wichtig dies zu wissen? Unsere Koi sind im [...]</p><p>The post <a href="http://www.koi-hobby.de/alles_ueber_koi/pflege_von_koi/koihaltung_im_winter.html">Koihaltung im Winter</a> appeared first on <a href="http://www.koi-hobby.de">Koi-Hobby</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Koihaltung im Winter bedarf einiger Sorgfalt. Weil unsere Koi wechselwarm sind, müssen wir jeden Stress vermeiden. Stress bedeutet höheren Energieverbrauch bei geringerem Stoffwechsel, eine ungesunde Kombination die jedes Jahr viel Koi das Leben kostet.<br />
<span id="more-203"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Koi sind Poikilotherme</span><a style="mso-footnote-id: ftn1" name="_ftnref1" href="http://www.koi-hobby.de/mambots/editors/fckeditor/editor/fckeditor.html?InstanceName=fulltext&amp;Toolbar=Compact#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-special-character: footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: &quot;Times New Roman&quot;; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">[1]</span></span></span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> Tiere. Daneben gilt bei ihnen die RGT-Regel</span><a style="mso-footnote-id: ftn2" name="_ftnref2" href="http://www.koi-hobby.de/mambots/editors/fckeditor/editor/fckeditor.html?InstanceName=fulltext&amp;Toolbar=Compact#_ftn2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-special-character: footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: &quot;Times New Roman&quot;; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">[2]</span></span></span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">. Warum ist es wichtig dies zu wissen?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Unsere Koi sind im Teich ständig wechselnden Temperaturen ausgesetzt. Ist der Teich unbeheizt schwankt die Temperatur stärker als wenn er beheizt ist. Aber wechselnde und vor allem sinkende Temperaturen zu beginn des Winters bedeuten eben eine Verminderung des Stoffwechsels der Koi. Dies hat zur Folge:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<ul style="MARGIN-TOP: 0cm" type="circle">
<li class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Schlechtere Futterverwertung</span></li>
<li class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Schlechtere Immunabwehr</span></li>
<li class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Verlangsamung aller Prozesse (auch Wundheilung, Schleimhauterneuerung etc.)</span></li>
<li class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Erhöhter Energieverbrauch bei schnell wechselnden Temperaturen u.a.</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">
<div class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Nachfolgende Grafik veranschaulicht, welche Energieleistung es für Koi bedeutet sich an sinkende Temperaturen anzupassen.</span></div>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"><img src="http://www.koi-hobby.de/images/stories/alles_ueber_koi/rat_hilfe/Temperaturproblem.jpg" alt="" width="469" height="274" align="absMiddle" /></p>
<p></span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">
<div class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Quelle: Schreckenbach</span></div>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Umso größer die Differenz der Temperaturen ist, umso höher die Belastung der Koi. Nehmen wir ein Zahlenbeispiel, kühlt der Teich von 12°C auf 4°C ab, so benötigen die Koi 30 Tage um diesen Stress zu verarbeiten. Dazu benötigen Sie Energie, diese holen sie aus den Körperfettreserven. Sind diese nicht genügend groß so verendet der Fisch.</p>
<p></span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Neben diesem einen Faktor Abkühlung sind aber auch alle anderen Stressoren, wie Unruhe, Krankheiten, Parasitenbefall, Wasserqualität für den Verbrauch von Energie verantwortlich. Um so schlechter das Gesamtsystem, um so eher kommt der Koi an seine Leistungsgrenzen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Die Auswirkungen auf die Stressoren wie der erhöhte Energieverbrauch findet in den nachfolgenden Wochen, dass heißt, auch erst dann sind die Auswirkungen für uns Sichtbar. Das ist gerade für Anfänger immer unerklärlich, warum Fische anscheinend ohne Grund krank werden oder sterben, der Auslöser war Wochen vorher.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Nachfolgende Grafik veranschaulicht die Zusammenhänge die auf die Koi wirken. Wir haben es hier mit einem Geflecht an Beziehungen zu tun. Die Veränderung eines Faktors hat immer auch Auswirkungen auf die anderen Faktoren. Deshalb ist es wichtig, den Teich immer als Ganzes zu sehen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"><br />
<img src="http://www.koi-hobby.de/images/stories/alles_ueber_koi/rat_hilfe/Zusammenwirken.jpg" alt="" width="507" height="280" align="absMiddle" /><br />
Quelle: Müller-Belecke, IFB Potsdam <br />
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<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Zusammenfassung: Oben gesagtes bedeutet für uns, besonders zu dieser Jahreszeit sehr vorsichtig mit Allem zu sein, was wir mit den Koi und dem Teich tun. Auf Grund der tieferen Wassertemperaturen sind die Koi viel empfindlicher als bei 23°C, wenn Sie bei optimalen Bedingungen schwimmen. Oben gesagtes bedeutet aber auch, dass man mit einem beheizten Teich das ganze viel entspannter sehen kann.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<div style="mso-element: footnote-list"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"><br />
<hr size="1" /></span></div>
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<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><a style="mso-footnote-id: ftn1" name="_ftn1" href="http://www.koi-hobby.de/mambots/editors/fckeditor/editor/fckeditor.html?InstanceName=fulltext&amp;Toolbar=Compact#_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-special-character: footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: &quot;Times New Roman&quot;; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">[1]</span></span></span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> Als wechselwarm (auch Wechselblüter) oder poikilotherm bezeichnet man </span><a title="Tiere" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tiere"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Tiere</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">, die keine konstante </span><a title="Körpertemperatur" href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rpertemperatur"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Körpertemperatur</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> aufweisen. Im allgemeinen, aber nicht ganz korrekter Weise, wird &#8220;wechselwarm&#8221; auch mit &#8220;</span><a title="Ektotherm" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ektotherm"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">ektotherm</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">&#8221; gleichgesetzt, da die meisten poikilothermen Tiere auch ektotherm sind und umgekehrt. (&#8220;Poikilotherm&#8221; bezieht sich auf die tatsächliche Körpertemperatur der Tiere, wohingegen &#8220;ektotherm&#8221; beschreibt, wodurch diese Temperatur zustande kommt.)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Die meisten Tiere sind wechselwarm, beispielsweise fast alle </span><a title="Fische" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fische"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Fische</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">, </span><a title="Amphibien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amphibien"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Amphibien</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">, </span><a title="Reptilien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reptilien"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Reptilien</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">, </span><a title="Insekten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Insekten"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Insekten</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> und andere </span><a title="Wirbellose" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wirbellose"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">wirbellose</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> Tiere. </span><a title="Pflanzen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzen"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Pflanzen</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> und andere Organismen sind generell poikilotherm (wenngleich es einige Pflanzen gibt, die ihre Wärme zumindest in bestimmten Organen steuern können). Relativ </span><a title="Homoiothermie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homoiothermie"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">gleichwarm</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> (</span><a title="Homoiotherm" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homoiotherm"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">homoiotherm</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">) sind dagegen </span><a title="Vögel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6gel"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Vögel</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> und </span><a title="Säugetiere" href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4ugetiere"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Säugetiere</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Die </span><a title="Körpertemperatur" href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rpertemperatur"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Körpertemperatur</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> poikilothermer Tiere entspricht nahezu der Temperatur der Umgebung. Sie sind bei Kälte weniger aktiv als bei Wärme (vergleiche </span><a title="RGT-Regel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/RGT-Regel"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">RGT-Regel</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">). Einige poikilotherme Tiere können wiederum durch ihr Verhalten die Körpertemperatur beeinflussen. So suchen viele Reptilien gezielt sonnige oder schattige Plätze auf. </span><a title="Strumpfbandnatter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strumpfbandnatter"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Strumpfbandnattern</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> überwintern in dichten Knäueln, sodass sie sich gegenseitig Wärme spenden können. Staatenbildende Insekten, wie </span><a title="Ameisen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ameisen"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Ameisen</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">, </span><a title="Bienen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bienen"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Bienen</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">, </span><a title="Hornissen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hornissen"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Hornissen</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> oder </span><a title="Termiten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Termiten"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Termiten</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> erzeugen Wärme durch Muskelzittern oder sorgen im Stock beziehungsweise Bau durch </span><a title="Lüftung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCftung"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Lüftung</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> oder Flügelschlag für Kühlung.</span></p>
<p class="MsoFootnoteText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: x-small;"> </span></p>
</div>
<div id="ftn2" style="mso-element: footnote">
<p><a style="mso-footnote-id: ftn2" name="_ftn2" href="http://www.koi-hobby.de/mambots/editors/fckeditor/editor/fckeditor.html?InstanceName=fulltext&amp;Toolbar=Compact#_ftnref2"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="mso-special-character: footnote"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: &quot;Times New Roman&quot;; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">[2]</span></span></span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> Die RGT-Regel (Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel) ist eine </span><a title="Faustregel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Faustregel"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Faustregel</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> in der </span><a title="Biochemie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Biochemie"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Biochemie</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">, </span><a title="Biologie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Biologie"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Biologie</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">, </span><a title="Geologie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geologie"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Geologie</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> und </span><a title="Physiologie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Physiologie"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Physiologie</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">. Sie besagt, dass sich die </span><a title="Reaktionsgeschwindigkeit (Chemie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reaktionsgeschwindigkeit_%28Chemie%29"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Reaktionsgeschwindigkeit</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> verdoppelt, wenn die </span><a title="Temperatur" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Temperatur"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Temperatur</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> um 10</span><a title="Kelvin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kelvin"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">°</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> erhöht wird. Der Q10-Wert dieser Reaktionen, also der Wert für die Beschleunigung der Reaktion bei einer Erhöhung der Temperatur um 10°, ist also annähernd gleich 2.</span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Es handelt sich dabei um eine </span><a title="Faustregel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Faustregel"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Faustregel</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">, die überschlagsmäßig viele Phänomene in Biochemie, Physiologie und </span><a title="Ökologie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kologie"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Ökologie</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> abzuschätzen hilft. Je nach </span><a title="Enzym" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enzym"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Enzym</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">-</span><a title="Substrat (Biochemie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Substrat_%28Biochemie%29"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Substrat</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">-System kann der Erhöhungsfaktor auch zwischen 1,5 und 4 liegen. Zudem ist sie auf physiologische Temperaturen beschränkt, also den Temperaturbereich zwischen ca. 274 K (rund 1 °C) und ca. 310 K (rund 37 °C), da darunter </span><a title="Wasser" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wasser"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Wasser</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> (je nach Gehalt an gelösten Stoffen) gefroren sein kann und darüber viele Enzyme </span><a title="Denaturierung (Biologie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denaturierung_%28Biologie%29"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">denaturieren</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">. Zudem haben Enzyme in der Regel ein Temperaturoptimum und ein </span><a title="PH-Wert" href="http://de.wikipedia.org/wiki/PH-Wert"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">pH</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">-Optimum, bei denen die </span><a title="Enzymaktivität" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enzymaktivit%C3%A4t"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Enzymaktivität</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> am höchsten ist. Gleichwohl kann man mit der RGT-Regel erklären, weshalb beispielsweise die </span><a title="Photosynthese" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Photosynthese"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Photosyntheserate</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> und </span><a title="Produktion" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Produktion"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Produktion</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> von </span><a title="Pflanzen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzen"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Pflanzen</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> bei niedrigeren Temperaturen geringer ist als bei höheren oder weshalb </span><a title="Karpfen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karpfen"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Karpfen</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> erst ab einer Wassertemperatur oberhalb von 290 K (17 °C) eine nennenswerte Gewichtszunahme zeigen. Ebenso kann man die RGT-Regel benutzen, um die geringe Aktivität von poikilothermen (</span><a title="Wechselwarm" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wechselwarm"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">wechselwarmen</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">) Tieren, zum Beispiel </span><a title="Reptilien" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reptilien"><span style="COLOR: windowtext; TEXT-DECORATION: none; text-underline: none"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Reptilien</span></span></a><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">, bei niedrigen Temperaturen zu erklären und die blitzartige Reaktion der selben Tiere bei höheren Temperaturen. </span></div>
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